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fhaferkamp 11.01.2022 15:15

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2229395)
Echt jetzt? Nachhaltigkeit erreicht man auch durch Vermeidung der Verschwendung,

Ab der wievielten Kamera reden wir denn von Verschwendung (im Hobbybereich)? Schwierig, das abzugrenzen, das sieht jeder sicher anders. Liegen die alten Kameras im Schrank oder haben sie ein 2. Leben bei jemand anderem? (Ich gebe zu, bei mir liegen sie noch im Schrank, aber dafür in bescheidener Anzahl.)
Entfernungsabhängige oder verbrauchsabhängige Steuer kann man doch einfach haben: Alle Fixkosten (KFZ-Steuer, Umweltabgaben etc.) auf die Verbrauchspreise (Benzin, Strom, Wasser, Gas, Öl) umlegen. Wer sich wenig oder sparsam fortbewegt/wohnt, zahlt dann automatisch weniger. Gleichzeitig Anreize abschaffen wie die Entfernungspauschalen bei der Steuer.

frame 11.01.2022 15:17

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2229369)
Du kannst ja Herrn Özdemir eine entfernungsabhänge Steuer vorschlagen - incl. Tracing des Leerguts. :D Dann hat die Coronabürokratie auch nach der Pandemie was zu tun:D.

oh ja, da könnten die Grünen mal wieder ihrem Image als Verbotspartei gerecht werden. TRANSPORTVERBOT für Wasser über 200km. Und Bier über 50km, es gibt so viele Brauereien. Wenn ich so nachdenke, es gib so viele Dinge die man verbieten könnte ....

BeHo 11.01.2022 15:18

Oh Mann!

steve.hatton 11.01.2022 15:29

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2229405)
oh ja, da könnten die Grünen mal wieder ihrem Image als Verbotspartei gerecht werden... ....

Mythen und Fake News werden immer weiter transportiert, alles gut.
Das Mantra der ewig Gestrigen:roll:
Oft wiederholen, dann wird irgendwann wahr oder ?

Die Grünen haben übrigens nie Fleisch verboten, um beim Paradebeispiel zu bleiben, sondern nur einen Veggie-Day für sinnvoll erachtet - ein kleiner aber feiner Unterschied.
Die politische Gegenseite bezeichnete dies dann als Fleischverbot. Differenzierung ist halt nicht jedermanns Sache:shock:

Ökologisch ist das Krabbenpulen in Marokko wohl eher nicht...
Offenbar ist der Transport viel zu billig, bzw. dessen Umweltschäden sind nicht eingepreist.

Crimson 11.01.2022 15:31

aber... es geht doch nichts über gepflegte Feindbilder :top:

steve.hatton 11.01.2022 15:33

Danke.

Porty 11.01.2022 17:59

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2229405)
oh ja, da könnten die Grünen mal wieder ihrem Image als Verbotspartei gerecht werden. TRANSPORTVERBOT für Wasser über 200km. Und Bier über 50km, es gibt so viele Brauereien. Wenn ich so nachdenke, es gib so viele Dinge die man verbieten könnte ....

Da geht es nicht um Verbote, aber es hat doch jeder selbst in der Hand, ob sie/er solche Produkte unbedingt braucht oder ob er den Marketingabteilungen der großen Konzerne aus der Hand frisst.
Aber genau da ist das Problem. Ein Beispiel vor einigen Tagen beim örtlichen EDEKA- Händler:
Eine Frau um die 40, im Einkaufswagen ausschließlich Öko- Produkte, regt sich an der Kasse auf, warum es gebündelte Braunkohlenbriketts nicht mehr zu kaufen gibt.....

Porty 11.01.2022 18:02

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2229382)
Ja, das ist richtig. Daher spült bzw. regeneriert unser Ionentauscher nach spätestens vier Tagen automatisch. Ausserdem entnehmen wir das Wasser zum Blubbern aus einem Kühlschrank mit Wasserzapfstelle und Aktivkohlefilter. Seit fast fünf Jahren keine Probleme.

Ganz schön viel Aufwand, dabei gehen doch 18°dH noch nicht mal als Mineralwasser durch. ;)

BeHo 11.01.2022 18:09

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2229435)
Ganz schön viel Aufwand, dabei gehen doch 18°dH noch nicht mal als Mineralwasser durch. ;)

:top:

frame 11.01.2022 19:15

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2229433)
Da geht es nicht um Verbote, aber es hat doch jeder selbst in der Hand, ob sie/er solche Produkte unbedingt braucht oder ob er den Marketingabteilungen der großen Konzerne aus der Hand frisst.
Aber genau da ist das Problem.

Genau, da ist das Problem - die Hoffnung dass auch nur eine Mehrheit der Menschen des halbwegs klaren Denken fähig ist habe ich in den letzten Monaten immer weiter aufgeben.

Mann muss ja nur mal schauen wie eine doch offensichtlich klar provozierend ironische Bemerkung mit der Verbotspartei Leute auf die Palme bringt ... heutzutage genügt das kleinste Triggerwort und die Leute hören auf zu lesen und zu denken. Genauso ist es beim Konsum auch.

BeHo 11.01.2022 19:22

Oh Mann!

steve.hatton 11.01.2022 21:18

...

turboengine 26.01.2022 13:36

Zitat:

China müsse sicherstellen, dass es über genügend Kohle zur Verstromung verfüge, sagt Xi - und: „Die Öl- und Gasförderung muss stetig wachsen.“
https://www.welt.de/politik/ausland/...i-Jinping.html

Der „European Green Deal“ und die Energiewende ist das Beste was China passieren konnte. Eine gleichzeitige Erhöhung der Kosten für die europäische Industrie und eine Nachfragereduktion für Öl, Kohle und Gas, was nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zu niedrigeren Energiepreisen für China führt.

Jede Tonne Kohle, die bei uns eingespart wird, wird nun in China zum günstigeren Preis mit schlechteren Kraftwerken verfeuert und bei uns bleibt die Versorgungssicherheit auf der Strecke. Jetzt hängt alles an russischem Gas.

Hat das Methode?

berlac 26.01.2022 13:59

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2231350)
Jede Tonne Kohle, die bei uns eingespart wird, wird nun in China zum günstigeren Preis mit schlechteren Kraftwerken verfeuert und bei uns bleibt die Versorgungssicherheit auf der Strecke.

Du solltest vielleicht nicht alles so stark vereinfachen, wenn Du Interesse an einer ernsthaften Diskussion hast.

Betrachten wir einmal die Braunkohlekraftwerke die unter anderem bei uns abgeschaltet werden sollen. Deren Kohle kommt aus Deutschland. Logischerweise wird die Braunkohleförderung dann hier auch enden. D.h. die Kohle führt schon mal nicht zu niedrigeren Kohlepreisen für China.

Außerdem solltest du auch vielleicht davon ausgehen, dass sich auch andere Gedanken um die Versorgungssicherheit machen und Du nicht der einzige auf der Welt bist, der die Probleme erkennen kann.

Grundsätzlich ist die Einsparung von CO2, erst recht bei der Energieerzeugung, keine triviale Aufgabe. Was sind Deine Vorschläge? Weiter wie bisher? Scheint mir nicht zielführend, es sei denn ich stelle mich auf den Standpunkt, nach mir die Sintflut.

Ahrimaan 26.01.2022 14:26

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2231352)
es sei denn ich stelle mich auf den Standpunkt, nach mir die Sintflut.

Diesen Standpunkt sehe ich bei fast allen, auch wenn sie anders tönen :/

Wir tun gerade alles dafür, dass unser Haus so wenig emissionen wie möglich fährt und schon sehe ich meinen Nachbarn der sich ne gebracuhte 20 Jahre Ölheizung einbaut.... Klasse !

turboengine 26.01.2022 17:14

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2231352)
Betrachten wir einmal die Braunkohlekraftwerke die unter anderem bei uns abgeschaltet werden sollen.

Die hätten schon bei der „echten Wende“ Anfang der 90er Jahre in Ost und West abgeschaltet werden müssen. Braunkohle ist reine Brauchtumspflege, aber nun wird man sie wohl als „Kaltreserve“ weiter halten müssen bis die vielen versprochenen Windkraftwerke stehen und der Wind auf Beschluss des Klimakabinetts auch immer brav weht.

berlac 26.01.2022 17:21

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2231379)
... bis die vielen versprochenen Windkraftwerke stehen und der Wind auf Beschluss des Klimakabinetts auch immer brav weht.

Siehst Du, dass meine ich. Du unterstellst, dass das "Klimakabinett" zu dumm ist um zu wissen, dass der Wind eben nicht immer weht. Ernsthaft?

turboengine 26.01.2022 17:26

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2231352)
Außerdem solltest du auch vielleicht davon ausgehen, dass sich auch andere Gedanken um die Versorgungssicherheit machen

Ja, dafür gibt es eine eigene Behörde.
https://www.smard.de/home/206828-206828

Die sorgt dafür dass Kraftwerke abgeschaltet werden oder in die Netzreserve überführt werden. Putin freut es, weil die Abhängigkeit von russischem Gas immer prekärer wird.

turboengine 26.01.2022 17:42

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2231382)
Siehst Du, dass meine ich. Du unterstellst, dass das "Klimakabinett" zu dumm ist um zu wissen, dass der Wind eben nicht immer weht. Ernsthaft?

Ja. Anders sind die Beschlüsse nicht zu erklären. Sie werden auch falsch beraten. Die jetzige Situation fusst auf einem denkwürdigen Dokument.
Der Bericht der Ethikkommission Sichere Energieversorgung vor über zehn Jahren. Auf dessen Basis beschloss der Deutsche Bundestag daraufhin 2011 den Atomausstieg und den kompensierenden Ausbau der Erneuerbaren.

Dieser Bericht ist ein Exempel von fehlgeleiteter Politikberatung. Ein jämmerlich zusammengeschustertes Machwerk mit viel Wunschdenken als Randbedingungen, fachlichen Fehlern und irrigen Folgerungen. Das „Klimakabinett“ folgt dem noch heute, Kraftwerke werden abgeschaltet aber der Neubau kommt nicht hinterher. Insbesondere der Neubau von Bandstrom-Produktion. Daher muss ein Beschluss her, dass der Wind ständig zu wehen hat. Anders funktioniert es nicht.

Rudolfo 26.01.2022 19:04

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2231384)
... Daher muss ein Beschluss her, dass der Wind ständig zu wehen hat. Anders funktioniert es nicht.

Jedes Windrad entzieht dem Wind die Bewegungsenergie zum "Wehen". :P
Eine völlig neue Form des menschengemachten Klimas. :roll: ;)
An dieser Stelle darf der geschichtsträchtige Satz: " Wir schaffen das !!!" nicht fehlen.
Fragt sich nur was. ;)

Porty 26.01.2022 20:16

Irgendwie erinnert mich das Ganze mehr und mehr an die Prohibition in den USA der 20er Jahre.
Es gibt eine Menge Leute, die ganz genau wissen, was sie nicht wollen und mit enormer Lautstärke an das Bauchgefühl der breiten Masse appellieren. Was ihnen nicht bewusst ist oder was sie nicht wahrhaben wollen (oder einfach nicht begreifen können), welche Nebenwirkungen sie dazu in Kauf zu nehmen haben. Was dabei rauskommt, sehen wir zumindest in Ansätzen schon jetzt, aber es wird noch viel schlimmer werden, weil ja inzwischen die Solar- und Windkraftbranche an Lobbyarbeit sich vor der Autoindustrie nicht mehr zu verstecken braucht.


Wie das "Ehrenwerte Experiment" in den USA ausgegangen ist, setze ich mal als bekannt voraus.
Der Unterschied ist nur, dass man ohne Alkohol problemlos leben kann (zumindest die Meisten), ohne Strom ist das heute etwas schwieriger.

Porty 26.01.2022 20:21

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2231352)
Grundsätzlich ist die Einsparung von CO2, erst recht bei der Energieerzeugung, keine triviale Aufgabe. Was sind Deine Vorschläge? Weiter wie bisher? Scheint mir nicht zielführend, es sei denn ich stelle mich auf den Standpunkt, nach mir die Sintflut.

Nun, was schlägst du vor, wie man CO2- Neutral Strom erzeugt und zwar so, dass wir über den Winter kommen?

berlac 26.01.2022 20:55

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2231405)
Nun, was schlägst du vor, wie man CO2- Neutral Strom erzeugt und zwar so, dass wir über den Winter kommen?

Ich bin in diesem Thread übrigens nicht der, der sagt, dass alles Mist ist. ;) Vielleicht sollten also die, die alles so viel besser Wissen dann auch mal Vorschläge machen, wie es besser geht, anstatt nur zu kritisieren.

Weil wir in einem Fotoforum sind: Nicht nur sagen, das Bild ist Mist, sondern auch, wie macht man es besser.

Ich behaupte auch nicht, dass alles gut läuft und lief. Wobei die neue Regierung jetzt schon mal erst zeigen darf, wie sie es besser macht. Nur kritisieren und alles beim Alten belassen, bringt uns aber sicher nicht weiter. Ein hoher Anteil erneuerbarer Energien ist sicher schon mal nicht ganz schlecht. Dazu braucht es aber auch die passenden Netze und Puffertechnologien. Ein hoher Anteil hier macht uns übrigens auch unabhängiger von russischen Erdgas. Aber, auf dem Weg zu mehr CO2 Neutralität wird es sicher noch eine Menge Unwägbarkeiten und auch noch die ein oder andere Kurskorrektur benötigen. Es sei denn, diejenigen die hier alles so gut wissen, sagen wie es geht, dann ist ja alles kein Problem mehr.:cool:

Porty 26.01.2022 21:34

Nun, das Problem ist schlicht und einfach, dass es keine Technologie gibt, mit der man die erforderlichen Energiemengen speichern kann.
Aber was kommt von der neuen Regierung?
Noch mehr Solarflächen, noch mehr Windräder, die anderen Probleme geht man nicht an, noch nicht mal den längst überfälligen Netzausbau.
Die einzige nicht nukleare Technologie mit Potential, Desertec, hat man warum auch immer abgewürgt.
Übrigens Messung von heute Mittag 12:30: 85 Lux, Wind 1,2 m/sek. Zu dieser Jahreszeit sind es bei Sonnenschein 20 000 Lux, im Sommer 90 000 Lux

twolf 26.01.2022 21:40

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2231405)
Nun, was schlägst du vor, wie man CO2- Neutral Strom erzeugt und zwar so, dass wir über den Winter kommen?

Die Frage ist, Haben wir Alternativen zur CO2 Reduzierung?

Es gibt die Technologien doch schon, Aber der Leidensdruck ist noch zu Gering.

z.b. Beim Heizen mit Pellet Stromerzeugen.
https://oekofen-heizung.de/Produkte/...izung_398.html

peter2tria 26.01.2022 21:40

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2231411)
...... Dazu braucht es aber auch die passenden Netze und Puffertechnologien. ...

Aber hier ist das Problem.
Die gibt es eben heute nicht für elektrische Energie.
Natürlich gibt es Ansätze, aber dann muss man diese endlich mal angehen, bevor man hier alles abschaltet.

Ich bin da der Fan von Wasserstoff bzw. von synthetischen Kraftstoffen. Nur ist bei der Erzeugung der Wirkungsgrad schlecht. Die Primärenergie, die nötig ist um Deutschland damit zu versorgen, können wir im Land nicht erzeugen. Also, dort erzeugen, wo es geht, und dann wie das Öl oder Gas importieren. Da ist der Aufschrei aber groß, dass wir wieder abhängig sind. Ja Himmekl hilf, irgendwas muss halt passieren - so oder so.
Einfach nur Kraftwerke abschalten ohne was anderes zu haben ist schon - naja.

---
Porty war schneller

twolf 26.01.2022 21:45

Zitat:

Zitat von peter2tria (Beitrag 2231421)
Aber hier ist das Problem.
Die gibt es eben heute nicht für elektrische Energie.
Natürlich gibt es Ansätze, aber dann muss man diese endlich mal angehen, bevor man hier alles abschaltet.

Ich bin da der Fan von Wasserstoff bzw. von synthetischen Kraftstoffen. Nur ist bei der Erzeugung der Wirkungsgrad schlecht. Die Primärenergie, die nötig ist um Deutschland damit zu versorgen, können wir im Land nicht erzeugen. Also, dort erzeugen, wo es geht, und dann wie das Öl oder Gas importieren. Da ist der Aufschrei aber groß, dass wir wieder abhängig sind. Ja Himmekl hilf, irgendwas muss halt passieren - so oder so.
Einfach nur Kraftwerke abschalten ohne was anderes zu haben ist schon - naja.

---
Porty war schneller

Die Kraftwerke sind ein Übel, Grundlast und unflexibel Laufzeiten Versperren den Zugang von anderen Technologien.
Ein Anpassen an Grüne Energie ist nicht möglich.

peter2tria 26.01.2022 21:45

und noch was, was garnicht opportun ist:

Die Wende wird teuer.
Das heißt dann, dass Verkehr und viele Güter des täglichen Lebens nochmal teurer werden. Da bekommen wir noch ein Sozialproblem.

Individualverkehr, Urlaubsreisen, .... nur noch für die wenigen, die sich es leisten können. Puh, das wird spannend.

twolf 26.01.2022 21:47

Zitat:

Zitat von peter2tria (Beitrag 2231423)
und noch was, was garnicht opportun ist:

Die Wende wird teuer.
Das heißt dann, dass Verkehr und viele Güter des täglichen Lebens nochmal teurer werden. Da bekommen wir noch ein Sozialproblem.

Individualverkehr, Urlaubsreisen, .... nur noch für die wenigen, die sich es leisten können. Puh, das wird spannend.

Ja der Preis ist das wir und Einschränken müssen, und das auf vielen Ebenen.
Eine Alternative gibt es nicht,
Wir werden eingehen in die Geschichte als Energie Verschwender ersten Ranges.

steve.hatton 26.01.2022 22:05

Die Frage ist, ob es nicht teurer wird, nichts zu tun.

Außerdem stellt sich die Frage, wie teuer die unterschiedlichen Produktionsverfahren wirklich sind, wenn man mal alle Subventionen mal raus- und die Spätfolgen/Umweltschäden mit einrechnet.

Porty 26.01.2022 22:54

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2231422)
Die Kraftwerke sind ein Übel, Grundlast und unflexibel Laufzeiten Versperren den Zugang von anderen Technologien.
Ein Anpassen an Grüne Energie ist nicht möglich.

Wie soll man das verstehen?
Dezentrale Energieversorgung aus Hackschnitzel und Biomasse (Kommt per LKW aus Südosteuropa)?
Im Winter wieder die Kerze auf den Tisch (auch nicht CO2 neutral)?


Wann hast du den letzten richtigen Stromausfall erlebt?
Wir hatten das innerhalb der letzten 3 Jahre 2 mal. Ist eine interessante Erfahrung......

turboengine 26.01.2022 23:02

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2231411)
Weil wir in einem Fotoforum sind: Nicht nur sagen, das Bild ist Mist, sondern auch, wie macht man es besser.

Bitte nur Kompostabfälle…


→ Bild in der Galerie

twolf 27.01.2022 09:22

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2231454)
Wie soll man das verstehen?
Dezentrale Energieversorgung aus Hackschnitzel und Biomasse (Kommt per LKW aus Südosteuropa)?
Im Winter wieder die Kerze auf den Tisch (auch nicht CO2 neutral)?


Wann hast du den letzten richtigen Stromausfall erlebt?
Wir hatten das innerhalb der letzten 3 Jahre 2 mal. Ist eine interessante Erfahrung......

Das ist doch einfach Quatsch, Sorry diese Argumentation ist ein Schlagwort ohne Wert.

Es gibt doch Alternativen, hast du schon was Gemerkt? Es sind zwei Atomkraftwerke vom Netz, Kein Licht mehr?

Es ist kein Geheimnis, das die Industrie Lösungen Anbietet, Aber im Moment nicht Verkaufbar sind, weil der Bestand das Verhindert.
Wo ist nur die Deutsche Ingenieuren Kunst nur Geblieben?

turboengine 27.01.2022 10:01

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2231488)
Es gibt doch Alternativen, hast du schon was Gemerkt? Es sind zwei Atomkraftwerke vom Netz, Kein Licht mehr?

Nach der Logik brauchst Du gar keine Kraftwerke mehr. Einfach eines nach dem anderen abschalten, bisher ist alles ja noch gut gegangen bzw. „Et hätt noch emmer joot jejange“.
Diese „Rheinländische Methode“ funktioniert lange, aber irgendwann kracht dann halt z.B. das Stadtarchiv in den U-Bahntunnel.

Die Energieversorgung „umzubauen“ geht solange gut, wie Reserven vorhanden sind und nationale Dummheit (abschalten, schauen was passiert) durch das Europäische Verbundnetz aufgefangen wird. Es steigen halt die Kosten, wie man jetzt sieht. Macht man weiter gehen wirklich dann die Lichter aus und jeder fragt sich „wie konnte das passieren“?

Die dumme „Deutsche Energiewende“ wird nun leider auch per Uschis „Green Deal“ nach Europa exportiert und mit viel deutschem Steuergeld subventioniert.

turboengine 27.01.2022 10:10

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2231488)
Wo ist nur die Deutsche Ingenieuren Kunst nur Geblieben?

Zaubern können Ingenieure auch nicht. Es gelten die Hauptsätze der Thermodynamik und auf wetterabhängige Stromversorgung wird man mit wetterabhängigem Verbrauch reagieren müssen.
Klappt bei Klimaanlagen aber leider nicht bei Heizungen.

berlac 27.01.2022 10:21

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2231454)
Wann hast du den letzten richtigen Stromausfall erlebt?
Wir hatten das innerhalb der letzten 3 Jahre 2 mal. Ist eine interessante Erfahrung......

Ich hatte in dem letzten 3 Jahren keinen Stromausfall. Und auf was war der Stromausfall bei Dir zurückzuführen? Auf abgeschaltete Kraftwerke und Strommangel? Oder doch eher auf anderweitige Schäden im Versorgungsnetz?

eac 27.01.2022 10:25

München Ost: 1 Stromausfall in den letzten drei Jahren; Grund: Terroranschlag.

berlac 27.01.2022 10:34

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2231496)
Zaubern können Ingenieure auch nicht. Es gelten die Hauptsätze der Thermodynamik und auf wetterabhängige Stromversorgung wird man mit wetterabhängigem Verbrauch reagieren müssen.
Klappt bei Klimaanlagen aber leider nicht bei Heizungen.

Diese Aussage ist auch bei "herkömmlicher" Energieversorgung schon Quatsch. Auch da gibt es Grundlastkraftwerke, Kraftwerke die kurzfristig bei erhöhter Spitzenlast einspringen und Puffertechnologien, vor allem Stauseen. Auch da muss man also auf den Energiebedarf reagieren. Also nichts grundlegend Neues.

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass Umbau zu regenerativer Energie gleichbedeutend ist mit: "Wir opfern die Stabilität des Netzes". Nochmal: Für wie dumm hältst du alle anderen außer Dir?

Es ist sehr wohl klar, dass unstete Energieerzeugung, wie Wind- und Solarenergie, einen höheren Pufferbedarf benötigt und das es auch weiter Spitzenlastkraftwerke geben muss, die bei Bedarf einspringen. Ja, ausreichende Strompuffer sind ein Problem, aber kein unlösbares. Mal ein paar Stichpunkte Power to Gas, Batterien ,Stauseen, ... Ja, die Möglichkeiten an Stauseen sind begrenzt. Aber in diese Richtung wurde schon etwas unternommen. Stichwort Nordlink um z.B. die Kapazitäten in Norwegen zur Stromspeicherung für regenerative Energie aus Deutschland zu nutzen.

berlac 27.01.2022 10:45

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2231494)
Die Energieversorgung „umzubauen“ geht solange gut, wie Reserven vorhanden sind und nationale Dummheit (abschalten, schauen was passiert) durch das Europäische Verbundnetz aufgefangen wird. Es steigen halt die Kosten, wie man jetzt sieht.

Deutschland hat jetzt so ca. die letzten 20 Jahre stets Strom netto exportiert. Die eigentlich Herausforderung ist also nicht unbedingt herkömmliche Kraftwerke durch regenerative zu ersetzen, sondern die sichere Verfügbarkeit zu jeder Zeit zu gewährleisten. Dazu braucht es vor allem Stromspeicher. Dies in einem europäischen Verbundnetz zu tun, dagegen spricht mal so überhaupt nichts. Je größer die Fläche, desto eher gleichen sich Schwankungen bei regenerativen Energien schon so aus.

Die derzeit steigenden Kosten nur auf die "Umbauarbeiten" bzgl. regenerativer Energien zu schieben ist etwas sehr vereinfachend und ich bin sicher, dass Du das auch weißt. Das Märchen mit billiger Atomenergie kommt daher hoffentlich jetzt auch nicht.

Porty 27.01.2022 11:31

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2231504)
Deutschland hat jetzt so ca. die letzten 20 Jahre stets Strom netto exportiert. Die eigentlich Herausforderung ist also nicht unbedingt herkömmliche Kraftwerke durch regenerative zu ersetzen, sondern die sichere Verfügbarkeit zu jeder Zeit zu gewährleisten. Dazu braucht es vor allem Stromspeicher.

Genau das ist das Problem!
Die meisten haben keine Vorstellung davon, welchen Aufwand das bedeuten würde.
Kleines Rechenexempel:
Gundremmingen B und C hatten eine Nettoleistung von je 1,3 GW. Will man diese Energie für nur 14 Tage Dunkelflaute zwischenspeichern, braucht man bei 100% Wirkungsgrad einen Speichersee von 3,2 Milliarden m³ und eine Fallhöhe von 100 m. Im Vergleich, der Edersee hat knapp 200 Millionen m³, der Chiemsee rund 2 Milliarden m³
Leider beträgt der Wirkungsgrad von PSW nur 75-80% und die Umweltschützer sehen bei dem Thema auch rot......
Und wir hatten nicht nur Gundremmingen.....


Als Vergleich eins der modernsten PSW Deutschlands, das Pumpspeicherwerk Goldisthal hat 1,05 GW und der See ist nach 8 Stunden leer.
Die Realisierung von Planungsbeginn bis Inbetriebnahme waren 29 Jahre und wurde noch von der DDR begonnen. Ob man so ein Projekt heute noch gegen den Widerstand der Umweltschützer durchsetzen könnte, wage ich zu bezweifeln. Ich hab damals in der Gegend gewohnt.....


Als die Energiewende ausgerufen wurde, hatte diese 3 Säulen:
-Biomasse
-Solar+ Wind
-und wenn es nicht reicht, kaufen wir de Strom in Ausland......
Die heutige Situation war also schon damals absehbar.
Übrigens, das Deutschland übers Jahr Nettoexporteur ist, hat rein gar nichts zu sagen, weil der Strom, der der im Sommer über ist, einem im Winter gleich mal gar nix hilft......


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