Zitat:
Zitat von Robert Auer
(Beitrag 1564959)
Diese Einschätzung klingt für mich vernünftig. Spätestens wenn über eine Konsolidierung zu entscheiden ist wird geprüft, ob A-Mount oder E-Mount mehr Absatz und Marge verspricht.
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Das klingt im ersten Moment sicher vernünftig, im kaufmännischer Hinsicht jedenfalls. Im Hinblick auf uns Foto-Enthusiasten, denen leider nicht unbegrenzt Geld zur Verfügung steht und die deshalb genau abwägen was sie kaufen und alles vermeiden was ein Risiko hinsichtlich zukünftiger Verwendbarkeit darstellt, ist es aber einfach nur kurzsichtig. Damit stellt Sony sich selbst ein Bein. Denn solange es keine ganz klare Ansage gibt dass das Sony langfristig für das A-Bajonett weiterentwickeln wird, und solange Sony ständig so halbgare Produkte dafür rausbringt die vielleicht in etlichen Punkten super sind aber denen es an simplen Funktionen fehlt die bei der Konkurrenz seit langem Stand der Technik sind, die ganz leicht per Firmware-Update nachrüstbar wären, die uns aber schon seit mehreren A-Mount-Kamera-Generation verweigert werden, solange bleiben Zweifel berechtigt.
Zitat:
Zitat von usch
(Beitrag 1564960)
Wenn aber alle nur rumheulen und nichts kaufen, dann ist das System schneller eingestampft, als du "Apodisationsfilter" sagen kannst, selbst wenn die Druckerschwärze im Hochglanzprospekt für das nagelneue Topmodell noch warm ist. Letztlich sind es also genau die Zauderer und Zögerer und "erst mal abwarten, ob sie es ernst meinen"-Pessimisten, die aktiv am A-Mount-Grab mitschaufeln.
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Zweifler und Pessimisten gehören halt auch zum potentiellen Kundenkreis, genau so wie Early Adopters oder Spontankäufer. Sie sind nur etwas schwieriger zu überzeugen. Und wie ich oben schon dargestellt habe nährt Sony die Zweifel und damit den Pessimismus ja auch ständig. Das könnten sie leicht ändern, die einzige Schwierigkeit dabei ist wahrscheinlich wie sie das ihren Aktionären verkaufen können. Davor schrecken sie anscheinend zurück. Oder gibt es einen anderen Grund?
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