turboengine |
08.08.2022 08:59 |
Zitat:
Zitat von Robert Auer
(Beitrag 2248205)
das zeigt mir, wie es mit der dezentralen Unterstützung der Energiewende gehen kann. :top:
|
Du solltest schreiben: „persönliche Energiewende“. Aber das ist die Welt der Gartenzwerge und nicht das grosse Bild. Was wir in der Situation jetzt brauchen sind effiziente, schnelle Lösungen für eine Energieversorgung ohne Gas. Bei Solaranlagen auf kleinen Dachflächen ist viel zu viel Arbeit notwendig, dass jeder sein Gewissensberuhigungs-Panel auf das Dach geschraubt bekommt.
Und das mit „dezentral“ ist Etikettenschwindel. Wenn es darauf ankommt möchte man selbstverständlich zentral versorgt werden. In den Winternächten läuft trotz Solaranlage auf dem Dach die Wärmepumpe und das Heizschwert. Im Prinzip sind die Anschlussgebühren für dieses Verhalten viel zu niedrig.
Und wenn es Solarenergie sein soll, dann bitte jetzt grosse Anlagen: Montagearbeit ist der Flaschenhals, da die Solarbranche heute schon heute personell am Limit läuft. Kleine Anlagen auf Dächern von Einfamilienhäusern geben im Verhältnis sehr viel Arbeit. Grosse Anlagen sind effizienter. Sie liefern mit weniger Personal deutlich mehr Strom.
Hier müsste man Präferenzen setzen und die Förderung entsprechend anpassen. Das viele Kleinklein ist zwar gut für die grüne Seele, bringt aber der Volkswirtschaft und der Versorgungssicherheit nicht viel.
|