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amateur 07.08.2022 23:46

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2248184)
. Es ist daher Zeit die alten, dummen Dogmen fahren zu lassen und zu einer technologieneutralen, vernunftgeleiteten Energiepolitik zurückzukehren.

Zu der dann wohl aber eben auch ein großer Ausbau an Photovoltaik gehört!

Ich decke halt einen guten Teil meiner Primärenergie schon aus Photovoltaik. Die Wasch- und Spülmaschine läuft halt zu idealen Zeiten. Mit einem 4 kWh Akku im Haus komme ich auch bis zum nächsten Morgen, wenn die Kinder nicht Ihre Gaming-PC am Abend einschalten. :) Mit dem Elektroauto kann dazu weiter gepuffert werden, wenn Energieüberschuss. Im privaten Bereich wird man da schon einiges an Strom einsparen, wenn in der Fläche installiert wird. Insbesondere kann man sich im Privathaushalt auch gut auf den eigenen Kreislauf einstellen und seinen Energieverbrauch auch oft daran ausrichten, wann eben Energie da ist. Und es hilft ja auch schon einmal, wenn einige Kraftwerksblöcke nur in den Wintermonaten hochgefahren werden müssten.

Was bei mir bleibt, ist aktuell die Gasheizung, wobei das Haus gut gedämmt und der Verbrauch schon im Vergleich gering ist (aber eben Gas). Wird also vielleicht kalt im Winter. Mal abgesehen davon, das man eh keine Handwerker bekommt, bin ich immer noch unschlüssig, wie die zukünftige Heizung genau aussehen wird.

Stephan

BeHo 07.08.2022 23:50

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2248187)
[...]Voila.

Nix voilà. So wie Du den Satz geschrieben hast, ist er kompletter Unsinn.

turboengine 08.08.2022 00:13

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2248193)
kompletter Unsinn.

Schon wieder Lust auf Korinthenkacken?
Deine Kleinlichkeit ist echt phenomenal. Was stimmt denn jetzt schon wieder nicht?
:D

flyppo 08.08.2022 00:19

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2248188)
Mittlerweile kann man wieder für 1.88 EUR/l tanken. Da schafft man das auch mit mit 4.4 l/ 100km :D

Freitag für 1,629 €/l getankt.

BeHo 08.08.2022 00:24

Echt jetzt? Unsinnige Sätze schreiben und mich dann als Korinthenkacker bezeichnen, weil ich darauf hinweise?

turboengine 08.08.2022 01:11

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2248196)
Unsinnige Sätze schreiben

Verstehe ich nicht.

Franco44 08.08.2022 07:09

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2248164)
Werden E-Ladesäulen bei Strommangel überhaupt funktionieren?

Werden die Benzin-Zapfsäulen bei Strommangel überhaupt funktionieren?
Wenn Strom in unser Haus kommt, funktioniert auch meine 11 kW Wallbox.

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2248164)
Dürfen E-Autos geladen werden, wenn Häuser ohne Heizung sind?

Ja, warum nicht? Dürfen Autos noch schneller als 100 km/Std fahren?

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2248164)
Warum schaltet man schon jetzt die Straßenbeleuchtung ab, E-Autos fahren aber weiter?

Weil E-Autos nicht mit der Straßenbeleuchtung verbunden sind! :D

KSO 08.08.2022 07:23

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2248182)
Ja, das kann durchaus passieren. Aber noch viel wichtiger ist derzeit Gas zu sparen, so dass es eingespeichert werden kann. Öl und Diesel haben wir genug.

Daher wird in der Schweiz jeder Betrieb derzeit gebeten nach Möglichkeit von Gas auf Öl umzustellen wenn eine Zweistoffanlage vorhanden ist.

https://www.swissmem.ch/de/aktuelles...ieanlagen.html

Stromerzeugung braucht derzeit Gaskraftwerke. Daher trägt jeder, der Öl statt Gas oder Strom verbraucht, zur Versorgungssicherheit bei. Ein Elektroauto verdoppelt den Stromverbrauch eines Haushalts.

Hm, also im Winter eher mit dem Dieselstinker fahren….
Ich schaffe allerdings maximal 6,5 l/100km und hier kostet der Diesel noch 2€/L. Wird also ordentlich teuerer.

Robert Auer 08.08.2022 07:46

@amateur: #2071 :top: Schön das zu lesen, das zeigt mir, wie es mit der dezentralen Unterstützung der Energiewende gehen kann. :top:

turboengine 08.08.2022 08:59

Zitat:

Zitat von Robert Auer (Beitrag 2248205)
das zeigt mir, wie es mit der dezentralen Unterstützung der Energiewende gehen kann. :top:

Du solltest schreiben: „persönliche Energiewende“. Aber das ist die Welt der Gartenzwerge und nicht das grosse Bild. Was wir in der Situation jetzt brauchen sind effiziente, schnelle Lösungen für eine Energieversorgung ohne Gas. Bei Solaranlagen auf kleinen Dachflächen ist viel zu viel Arbeit notwendig, dass jeder sein Gewissensberuhigungs-Panel auf das Dach geschraubt bekommt.

Und das mit „dezentral“ ist Etikettenschwindel. Wenn es darauf ankommt möchte man selbstverständlich zentral versorgt werden. In den Winternächten läuft trotz Solaranlage auf dem Dach die Wärmepumpe und das Heizschwert. Im Prinzip sind die Anschlussgebühren für dieses Verhalten viel zu niedrig.

Und wenn es Solarenergie sein soll, dann bitte jetzt grosse Anlagen: Montagearbeit ist der Flaschenhals, da die Solarbranche heute schon heute personell am Limit läuft. Kleine Anlagen auf Dächern von Einfamilienhäusern geben im Verhältnis sehr viel Arbeit. Grosse Anlagen sind effizienter. Sie liefern mit weniger Personal deutlich mehr Strom.

Hier müsste man Präferenzen setzen und die Förderung entsprechend anpassen. Das viele Kleinklein ist zwar gut für die grüne Seele, bringt aber der Volkswirtschaft und der Versorgungssicherheit nicht viel.


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