![]() |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
|
Was mich ärgert ist dass jetzt mit Hochdruck und recht radikalen Methoden ein LNG Terminal gebaut werden soll, bei Netz- und Windenergieausbau aber weiterhin nach der alten Leier und entsprechend langsam verfahren wird. So werden wir die Energiewende nicht schaffen.
|
Zitat:
P.S. Die macht gerade ein neues, übles Fass in China auf. :roll: Energiewende habe ich anders verstanden. :? |
Zitat:
Das bisher daran nichts geändert wurde, wird schon seinen politischen Grund gehabt haben. |
@wus: Die über Jahrzehnte geschaffene Abhängigkeit vom "billigen" Gas bekommen wir nun zu spüren. Billig ist nicht immer nachhaltig. Bleibt zu hoffen, dass ein Teil der Investitionen später für grünen Wasserstoff nutzbar ist.
Und dass nun ausgerechnet die langjährigen Warner vor dieser falschen Energiepolitik nun genau gegen ihre Überzeugungen handeln müssen, um die Wirtschaft und den sozialen Frieden zu bewahren, ist die Ironie der Geschichte. Aber ich bin bei dir, dass ich mir auch mehr Dampf für den bevorzugten Ausbau der Regenerativen wünschte. Nur Einzelprojekte lassen sich eben schneller forcieren als eine höhere Akzeptanz in der Gesellschaft für Netzausbau, Energieeinsparung, Windkraft, Solaranlagenbau usw.. Von den Kosten für die Energiewende ganz zu schweigen. @Franco44: Ich halte nichts von solchen vereinfachenden Halbwahrheiten. Willst du Zündeln? |
Zitat:
Wenn E-Autos primär Nachts laden, ist die Aussage nicht ganz verkehrt. Nachts steht keine Wind- und Solarenergie direkt zur Verfügung und thermische Kraftwerke freuen sich geradezu über die Abnahme. Ist natürlich etwas schwarz/weiß gedacht. Ich verstehe es eher als Herausforderung die gelöst werden muss, z.B. Speicherung und mehr Lademöglichkeiten, dort wo die Autos tagsüber stehen (Arbeitsplatz). und dein letzter Satz müsste eher heißen: Für Bayern stimmt das sicherlich nicht. :lol: |
Zitat:
Noch einmal ganz einfach dargestellt über was wir reden: Ich wohne am Oberrhein, die Sonne ist unter gegangen, die Windräder oben auf dem Feld stehen still. Unser E-Auto hängt am Netz, der Fernseher (oder PC) läuft, Kühlschrank ebenfalls, im Schlafzimmer läuft für die nächsten 2-3 Stunden die Klima. Woher kommt der Strom? Im Winter sind wir nicht selten 1-2 Wochen ohne Sonnen und Wind am Stück. Woher kommt diese riesige Menge an Strom, zumal immer mehr Leute beginnen mit Klimaanlagen und Heizlüfter zu heizen. Ich versuche auch optimistisch zu sein, aber ich sehe für die nächsten Jahre keine Möglichkeiten auf fossile Energie verzichten zu können, auch wenn immer mehr Windräder gestellt werden und Solarflächen entstehen. Gruß Jörg |
Zitat:
|
@Panflam&Perser: Ich denke, eure Erkenntnisse sind nicht neu. Ich habe selbst über 40Jahre am Oberrhein gelebt und kann das auch bestätigen.
Ja, ich sehe auch dass die el. Speicherung ein noch nicht gelöstes Thema ist. Jedoch gehört zur Wahrheit auch, dass hier im Norden die Windräder oft wegen der zu geringen Abnahmen aus dem Süden still stehen. Es fehlt aber daneben auch an der zu geringen Leistungsfähigkeit des gesamten Netzes und natürlich auch an der großtechnischen Erzeugung von grünem Wasserstoff. Deren Anwendung m.W. weltweit noch in den Kinderschuhen steckt. Aber Altmeier und Co haben nicht nur die Entwicklung und Produktion von Solarenergie im Osten aufgegeben, sondern in ganz Deutschland auch den Netzausbau eher behindert sowie den Windkraft Offshore-Ausbau an den Küsten abgewürgt. Altmeiers Energiepolitik wurde selbst von der Industrie als unglücklich abgelehnt. Wir werden zudem nicht nur einen Energiemix, sondern auch einen smarteren Energieeinsatz hinbekommen müssen. |
Ich finde den Gedanken durchaus glaubhaft, dass sich Altmeier als Politiker offensichtlich von zu vielen Lobbyisten anfüttern ließ.
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:21 Uhr. |