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mrHiggins 19.03.2014 09:54

[QUOTE=swivel;1561598]Warum soll das theoretisch nicht möglich sein mit einem Sensor in der Größe der Objektivfrontlinse das Bildsignal ("direkt") zu errechnen?
QUOTE]

Weil ein Pixel auf dem Sensor von jedem Punkt der Frontlinse abgebildet wird. Du kannst an der Frontlinse kein Bild aufnehmen mit nem normalen Sensor. Hier ist entscheidend aus welcher Richtung das Licht kommt. Und durch die Brechung der Linsen werden alle strahlen die von einem Objekt auf die ganze Frontlinse auftreffen auf einen Punkt gebündelt - einem Pixel auf dem Sensor der dann dieses Objekt darstellt.

Aus diesem Grund macht auch ein Kratzer auf der Frontlinse nichts aus.

padiej 19.03.2014 10:00

Zitat:

Zitat von flashbeast (Beitrag 1561443)
SLT ist ja das eine, A-Mount das andere. Zumindest scheint Sony den A-Mount nicht aufzugeben, schließlich kommt die 4K-Kamera ja mit FZ-Mount (der aus der Video-Ecke) mit Adaptionsmöglichkeiten für A- und E-Mount.

Würde ja Sinn machen: A-Mount für schweres Gerät wie bisher und E-Mount für "to go"...

(weiß nicht wie robust so ein E-Bajonett ist?)

An der A7 mit dem LA-EA4 ist ein 2,8/70-200 oder das 70-400G kein Problem. Da ist eine A55-A77 auch nicht stabiler.
Hier sehe ich keinen Nachteil bei Verwendung vom Adapter E zu A.

Die Folie ist wirklich eine gute Alternative zum Spiegel, vor allem energiesparend. Nur bei starkem Gegenlicht hatte ich Probleme. Die A7+LA-EA4 muss ich noch diesbezüglich noch bewusst ausprobieren.

Aber hier im Thema scheint man der Zeit schon sehr voraus zu sein. :top:

Wie wäre es mit einem Sensor im Gehirn, der die Bilder vom Auge auslesen kann.
Nur an der Zoomfähigkeit des Auges müsste man noch arbeiten.

Joshi_H 19.03.2014 12:47

Zitat:

Zitat von padiej (Beitrag 1561604)
Wie wäre es mit einem Sensor im Gehirn, der die Bilder vom Auge auslesen kann.
Nur an der Zoomfähigkeit des Auges müsste man noch arbeiten.

Keine gute Idee. Gerade mal 7 MP in der Mitte des Auges, der Rest drumherum nur 1 MP, dazu noch die beiden "blind spots", die vom Gehirn "hinzuerfunden" werden.

https://www.youtube.com/user/Vsauce

turboengine 19.03.2014 14:50

Zitat:

Zitat von swivel (Beitrag 1561598)
Warum soll das theoretisch nicht möglich sein mit einem Sensor in der Größe der Objektivfrontlinse das Bildsignal ("direkt") zu errechnen?

Ich hab gesagt, - das ist Spinnerei und will den Tread hier auch nicht noch mehr zerlegen. Aber eine aufschlussreiche Antwort ?

Das geht. Die Idee ist über 100 Jahre alt und nennt sich Lichtfeldkamera. Der Sensor nimmt nicht nur die Lichtintensität, sondern auch die Richtungsinformation auf. Dzu braucht man nicht ein Objektiv, sondern viele kleine. Vorteil: man kann nachträglich scharfstellen...

Hier ein Vorschlag für eine Lichtfeld-Handycam. Die angepeilte Zielgruppe ist auch schon zu sehen...

http://www.heise.de/ct/meldung/Nokia...k-1854624.html

Ein weiteres Beispiel ist Lytro.

https://www.lytro.com/camera

padiej 19.03.2014 17:07

Zitat:

Zitat von Joshi_H (Beitrag 1561680)
Keine gute Idee. Gerade mal 7 MP in der Mitte des Auges, der Rest drumherum nur 1 MP, dazu noch die beiden "blind spots", die vom Gehirn "hinzuerfunden" werden.

https://www.youtube.com/user/Vsauce

Dafür 3D :top:

steve.hatton 19.03.2014 17:21

Könnte am 2. Auge liegen:cool:

WB-Joe 19.03.2014 17:26

Ihr vergeßt hier etwas ganz entscheidendes, bereits Karl Valentin wußte:
"Ois is scho amoi fotografiert worn, nur ned von jedem."

Davon ausgehend benötigt die neue Sony-Kamera-Generation weder Optik noch Sensoren, das Motiv wird anhand GPS bestimmt und sofort in 10x15 ausgedruckt.:crazy::mrgreen::mrgreen:

padiej 19.03.2014 20:55

Du meinst, ein Smartphone reicht. Das stimmt, die Statistiken am Kameramarkt zeigen das.
Eventuell sind es gar nicht die kleinen Fuzicams im Handy oder im Tablet, die auf den Absatz richtiger Cams drücken, sondern die Möglichkeit, schnell tolle Fotos von den div. Plätzen und Motiven zu bekommen, ohne Fotografieren zu müssen.

Die Zukunft von Sony Alpha heißt Google Bilder Suche. :roll:

mrHiggins 20.03.2014 08:18

Ich seh das ganze so:
Wenn Sony darunter leidet dass keine Kompaktkameras mehr verkauft werden, dann liegt das daran dass sie ihre Smartphones nicht richtig verkaufen. Wenn Sony an jeden der sich keine Kompaktkamera mehr kauft ein Smartphone verkaufen würden, würden sie nicht leiden. Aber da ist halt noch Apple, Samsung etc.

Und wieso gehen DSLR Verkäufe zurück?
Die Kamerahersteller haben jahrelang DSLR's verkauft an Leute die gar keine brauchen. Dann kann man sich nicht beschweren wenn diese keine mehr kaufen. Früher gabs nur A und Z, heute gibts das ganze Spektrum dazwischen. Ist völlig klar dass dann nicht mehr soviel Z verkauft wird. Auch das muss für Sony nicht schlecht sein, schließlich bieten sie das ganze Spektrum an und das ist auch genau ihre Philosophie. Von Smartphone, diesen Qdingens Kameras fürs Handy, Kompaktkameras, Edelkompakte, "Edelbridges", ultrakompakte Systemkameras, Kameras im DSLR - Style, kompakte FF Kameras, Profikameras.

Ein Problem ist allerdings, dass sich die meisten Hersteller auf Profis konzentrieren eben weil der Einsteigermarkt zurückgeht. Und hier ist Sony nicht so breit aufgestellt bzw. haben nicht die Verbreitung wie Nikon und Canon.

dey 20.03.2014 09:21

Zitat:

Zitat von mrHiggins (Beitrag 1562042)
Ein Problem ist allerdings, dass sich die meisten Hersteller auf Profis konzentrieren eben weil der Einsteigermarkt zurückgeht.

Wie meinst du das denn?
Zwei von x sind doch nicht die meisten.
Hochpreis seqment Edelkameras vielleicht, aber Profi?!
Wozu auch?
Zitat:

Und hier ist Sony nicht so breit aufgestellt bzw. haben nicht die Verbreitung wie Nikon und Canon.
Wenn ich mit High End Material tolle Bilder machen will bin ich doch noch lang kein Profi und brauche auch kein Profi-Service.

Zitat:

Die Kamerahersteller haben jahrelang DSLR's verkauft an Leute die gar keine brauchen
Das ist schon eher sinnvoll und erklärt auch eher die aktuelle Situation.
Einem kleineren Klientel muss mehr Kohle entlockt werden, um auf Zahlen zu kommen.
Einen klaren Trend sehe ich jedoch nicht.
Bei Sony gibt es aktuell nur die A3000 im unteren Seqgment. Früher waren es in ähnlicher Preisliga gleich 3 Produkte. Vermutlich ein Versuch jedem Einsteiger sein Wunschpaket in der Einsteigerklasse zu liefern.
Nikon und Canon bedienen diesen Bereich jeweils mit einer DSLR und meist noch mit einer günstigeren älteren Variante. Herzblut war da sicherlich nie drin.
Und wennes jetzt wirklich so ist, dass weder über Kompkate noch über System noch über DSLR Menegen an Einsteigern zu gewinnen sind, brauchen die Firmen in diesem Bereich auch nicht mehr all zu viel investieren.

Gesucht wird schließlich die Kamera mit der Bilder auf Profiniveau erreicht werden mit dem Aufwand und Erfahrung eines Sonntagsknipsers.

bydey


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