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@alberich:
Ich bin Ingenieur und kein Lehrer. Immerhin aber verstehe ich unter einem "Atavismus" ein entwicklungsgeschichtlich als überholt geltendes Merkmal. Und genau dies habe ich damit gemeint. |
Und damit kommen wir bitte wieder zum Thema zurück, Danke.;)
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Also Digitalkameras sind ja eh nur Spielerei für Amateure und können den Film auf viele Jahre hinaus nicht ersetzen.
Zitat Ende. So tönten Profis und haben sich am nächsten Tag für Schweinegeld eine digitale Rückwand als Einzelanfertigung bestellt. Könnte mit dem Klappspiegel wieder ähnlich laufen.:cool: |
Die alleinige Lebensberechtigung für einen OVF hat sich seit dem Tausch von Sensor zu Film sicherlich erledigt. Da wird das Bild bereits digitalisiert und mit etlichen Algorithmen zu 0ern und 1ern verwurschtelt. Da ist es wohl eher mühsam, drüber zu streiten, ob der Mensch hinter der Kamera durch ein O oder ein E gezielt hat.
Die Vorzüge der E-Sucher sind für mich auf alle Fälle so hoch, dass ich gerne die Signale die mir der Sensor liefert für meine Bildkomposition heranziehe. (Weil wie bereits gesagt wurde - Die Sache mit dem Farbton ist sowieso später anzugehen - und was machts schon wenn der EVF einen leichten hang zum Magenta hätte? - Wenn die Kamera die Farbe nicht gut abgleicht kann man dies bei einem OVF überhaupt nicht kontrollieren...) Was natürlich ein Thema ist, ist die Zeit zwischen Bildaufnahme am Sensor und der Wiedergabe. Wenn man aber dann die Reaktionszeit des Menschen berücksichtigt, wird die heute technisch mögliche Verzögerung verschwindend gering. (Sicher so gering, dass dies auch bei Sport-Events vernachlässigbar ist) Ich kann mir nicht Vorstellen, das Sony eine A77 herausbringt, die im schnellsten Modus die Bilder mit einigen Auslösungen verzögerung anzeigt. (Wie dies die A55 angeblich macht) Ich warte auf eine A77 und freue mich schon drauf! :top: Wenn der Spiegel in einer Kirche oder bei einem Konzert nicht scheppert ist das doch eine feine Sache. Vielleicht hat man bei Sony dann auch einen elektronischen-Globalen-Verschluss fertig? Rolling-Shutter-Effekt tschüss ( und andere nette Nebenbenefits - noch leiser und noch mehr Einstellmöglichkeiten) Ach ja (in dieser Rubrik ein wenig OT): Falls (hoffentlich?) irgendwer von Sony hier mitlesen sollte (kanns mir nicht vorstellen - aber wie Terry Pratchett schreibt "the greatest of treasures, which is Hope"): Ich hätte gerne eine automatische Feinadjustierung des AutoFocus... Danke |
Ich halte die hier geführten diskussionen für ziemlich sinnfrei. Ich denke es wird solange kameras mit bestimmten eigenschaften geben wie diese umfänglich nachgefragt werden.
mfg henry |
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Hier geht es aber darum, dass Sony etwas anderes bieten will; nämlich einen Quick-(Phasen-)Autofokus während der Aufnahme. Das geht nicht mit Klappspiegel und folglich nicht mit optischem Sucher. Der elektronische Sucher ist unter diesen Bedingungen das einzig mögliche "Friedensangebot" an Kunden, die einen Sucher wollen. Der naheliegende Zweck des Autofokus während der Aufnahme ist es, ein ggf. bewegtes Ziel zu verfolgen. Letztlich muss also das ganze Kamerasystem darauf optimiert sein, um wirklich Erfolg zu haben. Die Diashow im Sucher während schneller Serienbildaufnahmen scheint mir beispielsweise bei so einem Ziel nicht gerade förderlich. Gerade daran muss Sony also arbeiten, um die Akzeptanz für dieses System zu verbessern. Gute Nacht, Falk |
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Ich finde es mehr und mehr albern wenn immer bessere Sensoren mit höherer Auflösung verbaut werden auf denen sich dann am Ende Schmutz sammelt und die Bildqualität mindert. Falls zufällig jemand in Berlin meiner Meinung ist und das den Sony-Leuten sagen möchte hätte ich nichts dagegen - es muss doch eine technische Lösung geben eine Kamera mit Wechselobjektiven zu bauen in die nicht der Schmutz so eindringen kann der sich später auf dem Sensor wiederfindet. Ich weiss nicht wieviele Bilder mit Sensorflecken mich schon genervt haben. |
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Weils hier angesprochen wurde: Bei der A33 und A55 sind die Themen Ende des Klappspiegel und Sucher eben miteinander verknüpft.
Vielleicht kommt ja einmal was, wo ein semitransparenter Spiegel und ein OVF eingebaut ist. Es gibt doch schon Materialien, bei denen durch das Anlegen einer Spannung die Lichtdurchlässigkeit gesteuert werden kann. (Ist dies nicht sogar bei den einfachen LCDs so?) Jedenfalls wäre es sicher eine feine Sache den "Spiegelschlag" elektronisch zu realisieren. Da fällt dann auch die Spiegelvorauslösung für Tele- oder Langzeitaufnahmen weg. Bei der Staubproblematik hilft das wenig. Ganz im Gegenteil. Einer der wenigen Nachteile des Halbdurchlässigen Spiegel ist, dass bis zur Auswertung am Sensor zwei Flächen vom Licht durchdrungen werden müssen. D.h. Staub am Sensor, Staub am Spiegel. D.h. aber auch, dass man sich bei Sony für zwei Flächen etwas einfallen lassen muss (und zwar mehr als "Ich schalt mal den SteadyShot in den Berserker-Modus und dann wird das schon alles Runterbeuteln...") Und zu guter letzt noch eine kleine Anmerkung zum Thema Semitransparenter Klappspiegel: Klar könnte man den Spiegel auch hochklappen und dann die halbe Blendenstufe einheimsen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass dies gemacht wird. Die Einsparungen überwiegen da wohl eher. |
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Wieso habt ihr alle Angst um den optischen Sucher?
Sony hat doch (abgesehen von der 100 und der 700, die ja noch Minolta-Erbstücke waren) bisher in jeder Klasse verschiedene Modelle gebracht, die in einem bestimmten Rahmen verschiedenen Anforderungen gerecht werden sollten: - Die Einsteigerklasse wurde mit unterschiedlichen Sensorgrößen und mit/ohne LiveView angeboten (200/300/350/230/330/380/290/390), - In der Aufsteigerklasse gibt es wiederum zwei Sensorgrößen und mal ein fest eingebautes und mal ein klappbares Display (450/500/550), - Im Spitzensegment hat man zumindest die Bildfrequenz und die Suchergröße variiert (850/900), - Die Erneuerung der Aufsteigerklasse bringt uns jetzt Kameras mit Klappspiegel und teildurchlässiger Folie, mit optischem und -- bauartbedingt -- elektronischem Sucher und wieder zwei verschiedenen Sensorgrößen (33/55/560/580). Wenn diese Modellpolitik mit der Semipro-Klasse fortgesetzt wird, dann kann man doch wohl nicht einen, sondern mindestens zwei 700er-Nachfolger erwarten: ein Modell mit SLT und 14 oder 16 Megapixeln (vielleicht auch noch mehr, um der Canon 7D Paroli bieten zu können), und ein "konventionelles" Modell mit optischem Sucher. Vielleicht aber auch insgesamt vier Modelle -- eine A66 und eine A77 und eine A650 und eine A730 oder so ähnlich -- mit jeweils unterschiedlichen Sensorgrößen? Ich glaube jedenfalls nicht an ein schnelles Ende des optischen Suchers -- und werde dennoch eher auf eine SLT in diesem Segment mein Augenmerk werfen ... |
Helmut,
"unterschiedliche Sensorgröße" ist nicht ganz richtig - du meinst doch sicher Pixeldichte!? Nur dass keine Verwirrung entsteht...;) |
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Da hat sich Sony hoffentlich wirklich eine Lösung einfallen lassen ... |
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Sind Deine Flusen auch wirklich auf den Spiegeln? Ich sehe bei mir zwar auch was im Sucher, aber das ist alles an der Mattscheibe. Was auf dem Spiegel ist, muss schon eine beachtliche Größe haben, um überhaupt erst mal als Halbschatten wahrgenommen zu werden. |
Ich denke das in den Großen Bodys der optische Sucher bestand haben wird, in den mittleren und Einstiegs Klasse wird der klappspiegel und der optisch Sucher nur noch eine Option darstellen.
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Ich finde auch, Sony sollte etwas gegen den Staub machen. Vielleicht ein kleines Gebläse, dass sich in Gang setzt sobald das Objektiv abgenommen wird und so den Staub draußen hält. ;)
Nein mal ganz im Ernst, während einem Konzert wechsle ich ständig die Objektive und ein Fotograben ist absolut kein Reinraum. Da fliegt Staub rum, und bei Metal Konzerten Schuppen in Massen. Ein Problem mit dem Staub habe ich da wirklich nicht oft und wenn, dann wird der Spiegelkasten mit dem Rocket-Air ausgeblasen. Man kann Probleme auch herbeireden. |
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Ist denn schon einmal jemand auf die Idee gekommen bei einem Möbelhersteller, einen Automobilkonzern, oder einen Vermieter , oder eben in den dementsprechenden Foren zu monieren, dass die o.g. etwas gegen Staub unternehmen sollen, da man so nicht professionell fahren und/oder wohnen könne? Wahrscheinlich.:)
Am besten wäre es wohl die Kameras gäbe es inklusive Abzüge und Speicherkarte gratis, machten garantiert Bilder die allen gefallen auf Knopfdruck, sind vollkommen immun gegen jegliche Umwelteinflüsse und alle zwei Jahre kann man sie kostenlos über die Steckdose upgraden. Und selbst dann gäbe es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch reichlich zu kritisieren. Wie hanebüchen eigentlich noch? :D |
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Neue Spiegeltechnik, wie ausgereift wird die erste Generation sein?Muß man nicht auch auf Kinderkrankheiten gefasst sein, von denen man vielleicht noch Nichts ahnt?Ist aber ja bei fast allen Neuerungen so.Ich bin verhalten :top:
Ernst-Dieter |
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Olympus hat eine sehr zuverlässige wenn auch nicht 100%tige Lösung aber anscheinend auch ein sehr gutes Patent dafür. Lasst es doch mal nüchtern betrachten, wir sind ja im Technikbereich. Welches Problem löst es für uns dass der Spiegel wegfällt?
Punkt 1 sorgt evtl. für schärfere Bilder gegenüber heute - dem kann ich aber schon heute entgegenwirken mit einem hochwertigen Stativ und Spiegelvorauslösung. Das ist aber aufwendig und zeitraubend. Punkt 2 könnte vielleicht für schnellere Serienbilder sorgen, sofern der Rest der Mechanik mitspielt. In der Richtung habe ich noch nichts gelesen. Ansonsten wird die Herstellung billiger und die Kamera wird weniger anfällig ohne die Spiegelmechanik, schön. Aber der Staub? Wir reden hier über 24MP, den tollen Mikrokontrast von CZ-Objektiven, aber dunkle Stellen die sich wie Wackersteine über Bildbereiche legen und aufwendig machbearbeitet werden müssen wenn man das Bild ernsthaft verwenden will sind unwichtig? Wieso erscheint das nur mir abwegig? |
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Ernst-Dieter |
Ob Olympus ein Patent darauf hat weiß ich nicht, aber sie machen es mit Ultraschall. Das wird ansonsten ja auch oft für Reinigungsvorgänge benutzt.
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Staub auf dem Sensor ist durchaus ein Problem. Es gibt keinen Grund, jemanden zu verspotten, der das unbefriedigend findet, und jede Maßnahme, die das mindert ist begrüßenswert.
Staub auf dem neuen transparenten Spiegel ist auf dem Bild nicht zu sehen. Da muss schon sehr viel Staub drauf sein, um vielleicht einen messbaren Kontrastverlust herbeizuführen. Und nun die frohe Botschaft: Das eigentliche Problem, Staub auf dem Sensor, wird durch den transparenten Spiegel eher reduziert, da es weniger bewegliche Teile gibt. Kein Grund also für Auweia. |
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Im Urlaub ist das halt blöd, man kann sich die Bilder oft nicht so genau anschauen, mein Notebook ist 4 Jahre alt, die Zeit ist knapp und wenn man 4 Tage später merkt dass man in tausenden Bildern üble Flecken hat macht das schlechte Laune ... zum Glück waren's nur kleine Flecken und nicht so übel diesmal ... Zitat:
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Für Sport-Fotografen ist die Zeit für den EVF noch nicht gekommen, aber auch das wird noch. |
Wenn alles gut läuft kann ein Proof-Monitor anzeigen was die Kamera draus gemacht hat, aber nicht so ein Futzelschirmchen mit einer Farbdarstellung die (immer noch) Glückssache ist.
Wieso glauben eigentlich so viele, dass diese Monitörchen irgendwie farbverbindlich seien? Da wird ewig debattiert welche Objektive man kaufen soll, welche Monitore, mit was man kalibriert, in welchem Farbraum usw. und dann möchte man sich bei der Entstehung des Bildes einem vollkommen unzureichendem Gimmick anvertrauen weil das ja viel besser sei als der Blick durch einen hellen, großen optischen Sucher..... Das ist schon irgendwie bizarr.:) |
Der EVF zeigt nicht, was in den RAWs steckt.
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Warum ich so auf dem Staub rumreite: Sony zielt ja derzeit sehr stark auf den DSLR Einsteiger-/Umsteiger Markt. Ich glaube der überwiegenden Mehrheit der DSLR-Erstkäufer wird es gegangen sein wie mir als ich die Dynax 5D hatte und plötzlich mit ungläubigem Staunen Flecken auf den Bildern feststellen musste. Der Werbe-Slogan "die erste DLSR die 100% staubfrei ist" wäre meiner Meinung nach durchschlagend. Eine spiegelfreie Kamera ist ja ganz nett, nur die Vorteile müssen dem Kunden erstmal erklärt werden. Aber jeder halbwegs ernsthafte DSLR-Besitzer ist genervt vom Thema Sensor-Staub und wäre empfänglich für so ein Konzept ... |
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Der EVF zeigt Dir Deinen Fehler an, wenn Deine Kam auf Glühbirne eingestellt ist und Du im Freien fotografierst. Der OVF nicht. Den oben erwähnten Kalibrierungsaufwand mache ich auch mit -- bei meinem 1600x1200-Eizo. Aber doch nicht beim Kameradisplay. M |
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Der halbdurchlässige Spiegel ist momentan die Sony-Lösung. Es ist ein interessantes, gutes Konzept, aber nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss auf Dauer. Wir werden jetzt sicher keine Invasion der Halbdurchlässigen bei allen Herstellern erleben. In absehbarer Zeit wird diese Technik überholt sein. |
SLT-Das ist des Pudels Kern
Guten Abend,
wie ich heute auf "photoscala" gelesen habe, machen Sigma Objektive Probleme an Sonys SLTs (alpha 33 und alpha 55). Das Problem soll es an der Bledensteuerung kommen. Für die neuen Objektive soll es eine kostenlose Modifikation geben. Für alte Objektive soll es keine Modifikation geben. Na prima, dies ist auch eine Möglichkeit, durch geziehlte Inkompatibilität, den Verkauf von neuen Objektiven (möglichst Sony !!!) anzukurbeln. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das die ganze Wahrheit ist, ich vermute mal ganz dreist, das alle alten Objektive betroffen sind. Also sitzen wir alle mehr oder weniger auf einem ganzen Haufen wertlosen Altglases. Das ist der wahre Grund warum der Klappspiegel unbedingt gegen SLT ausgetauscht werden muss. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende viele Grüße aus Bonn Anubis |
So ein Krampf. Sigma ist Stolz darauf keine Lizenzen erworben zu haben und alles per Reverse Engineering "verstanden" zu haben. Wie weit dieses Verständnis geht, sieht man jetzt mal wieder. Weder Tamron noch alte Minolta-Gläser sind betroffen. Aber Hauptsache mal wieder gegen das böse böse Sony gewettert.
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Kleiner Tipp: Such mal in den alten Threads nach, das ist ein bekanntes Problem bei Sigma. Was Du als "wahren Grund" bezeichnest, ist leider nur irreführende Fantasterei, hat mit den sachlichen Gegebenheiten aber nichts zu tun. |
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Was ist denn das Problem? Sigma hat doch angeboten, alle betroffenen Objektive nachzurüsten - ist zwar ärgerlich aber davon geht die Welt nicht unter. Klar, Sigma wäre auf lange Sicht wohl besser beraten, lieber an die Kamerahersteller Lizenzgebühren zu zahlen, anstatt öfters die Kunden behelligen zu müssen. Andererseits schätzt man doch die günstige Scherbe... Ach ja nur als stilistischen Vorschlag für die Signatur: Ich hätte da noch eine passende Klimax anzubieten... Klingt auch viel besser Scharf aussehen ist gut. Scharf fotografieren ist besser. Scharf nachdenken ist am besten |
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