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Ja schlimm :/ aber ich würde dann eher das Geld das ich gespart hab in die Alpha 850 investieren :)
Ich steh halt jetzt echt vor der Wahl entweder Sony und dann irgendwann in ein paar Monaten das neue Body dazu kaufen oooder ich kaufe mir jetzt ein Tamron oder Sigma und hol mir die Alpha 850 dazu . |
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ich hatte kürzlich hintereinander das Tamron 70-200 und das Sony 70-200G auf der 900. Die AF-Geschwindigkeit (bei zugegebenermaßen mäßigem Licht) schien mir gleich UND das AF-Pumpen beim Fokussieren auf eine glatte Fläche war identisch. Im Endeffekt hatten die Sonybilder deutlich angenehmere Farben als die Tamronbilder. Letztere hatten mehr Rot Anteile und wirkten damit unausgewogener. @Erwin: Ich hätte das Geld zwar, aber der gesehene Unterschied ist mir keinen Tausender wert. Zumal der Unterschied bei Tageslicht viel geringer ist. Letztendlich muss das jeder selbst wissen. Wir messen Dingen unterschiedliche Werte zu und das kann man nicht in absoluten Maßstäben beurteilen. Gute Nacht. |
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Bei mir heißt "hätte ich das Geld...", wenn man ZU viel Geld übrig hat. Das Tamron ist definitiv meine Wahl. Jetzt brauche ich nur noch eine Finanzierungsmöglichkeit. Kennst du hier in der Ecke eine Bank...die...ähm. um dieser Uhr noch vom Personal bedient wird? :mrgreen: ;) |
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Da die Unterschiede bei den Objektiven nicht sooo groß sind, würde ich die Ersparnis in die 850er investieren, denn da IST der Unterschied groß!! Ich hatte das Sigma mit HSM II und bin auf Sony umgestiegen, weil nach einem halben Jahr der HSM ohne Vorwarnung ausgefallen ist. (Garantiesache, aber ärgerlich) Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich jetzt das Tamron nehmen und in die 850er investieren. |
70-200
Entscheidung für Vollformat: Ich war drauf und dran mir das Tamron 70-200 2,8 Di zu kaufen. Der Preis sprach eindeutig für das Tamron - das Sony war mir schlichtweg viel zu Teuer.
Nach einigen Tests mit dem Tamron habe ich mir das Sony gekauft. Das Tamron entspricht bezüglich der Offenblendleistung nicht meinen Erwartungen. Wenn ich schon mit einem 70-200 f2,8 losziehe und das Gewicht in Kauf nehme, dann soll das gute Stück in jedweder Beziehung Offenblendtauglich sein. Allerdings kann es sein das ich auch ein "schlechtes" Exemplar des Tamron in Händen gehalten hatte. Ein Mitglied aus unseren Fotoclub hatte das Tamron mit seiner Pentax direkt zu Tamron gesendet. Das Ergebnis war eine klasse Schärfe schon bei f2,8! Ich habe beim Sony im gebrauchten Zustand zugegriffen und den Kauf keine einzige Sekunde bereut. Das Objektiv ist sein Geld wert! Vor allem wenn man die Punkte optische Leistung, Geschwindigkeit und Haptik anspricht. Der Erstbesitzer sagte "es gibt nichts besseres" - er hatte Recht! |
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Hi, da sich viele die Mühe gemacht haben zu antworten , will ich auch mal bisschen über meine Entscheidung aufklären. Da ich auf die schnelle irgendwas kaufen wollte und einfach mit der Wahl des Objektivs nicht klar gekommen bin ^^, hab ich mich letztendlich dafür entschieden, etwas zu kaufen was ich schon viel länger vorhatte und auch brauch wenn ich mit noch hochauflösenderen Bildern arbeiten möchte und zwar hab ich mir einen Imac i7 geholt (und eine Uhr :P ). Aber mein nächstes Ziel ist dann ziemlich sicher schon mal die A850 und wenn ich mir ein 70-200mm hol wirds ziemlich sicher das Sony werden , außer ich hole mir ein Zeiss Planar mit fester Brennweite :)
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Du solltest dir evtl. erst einmal im Klaren sein, wofür du ein 70-200er-Tele brauchst?
M.E. ist das eine klassische Profibrennweite für die Eventfotografie wie Konzert, Beautyfotografie, evtl. Sport und vor allem Hochzeit. Bei letzterem kann man sehr schön auf Distanz gehen um stimmungsvolle ungestellte Portraits zu schießen, weil die Personen es nicht mitbekommen, dass sie fotografiert werden. Wenn du eine Optik vor allem für Natur, Tiere und Landschaft suchst, dann würde ich eher die Finger davon lassen. Du wirst es eher kaum nutzen. Das 70-300G wäre da m.E. besser geeignet. Es ist kompakter und bietet mehr Tele für die Tier-/Zoofotografie. Auf die Lichtstärke kann man da wohl eher verzichten, zumal das Bokeh beim G auch recht schön ist. Die Lichtstärke der klassischen 70-200er-Zooms wird m.E. auch nicht unbedingt dafür genutzt um in Dunkelheit scharfe Innenraumaufnahmen oder Landschaften zu fotografieren. Leute die solche Optiken beruflich nutzen, setzen da auf ganz andere Stärken - eben das Freistellpotenzial. Für eine schöne Portraitaufnahme kann das Bokeh absolut entscheidend sein und nicht ob bei 2,8 noch bis in die Ecken scharf abgebildet wird. Eine hohe Schärfentiefe ist oft genau das Gegenteil was man bei Verwendung solch eines Zooms als Portraitlinse erreichen will. Unter dem Aspekt betrachtet muss man leider das Tamron rausnehmen. Das Bokeh ist deutlich unruhiger. Sobald man bspw. das Brautpaar vor Bäumen, Sträucher o.Ä. platziert kann man da unschöne unruhige Kringel bekommen. Das Sigma als auch das Sony sind da deutlich besser. Bei Sigma hat man aber eben wieder die größere Gefahr, dass es mit der nächsten Kamera nicht funktioniert oder irgendetwas am Motor kaputt gehen kann. Persönlich will mir auch schon länger eine solche Linse kaufen, aber beim Sigma habe ich eben auch die oben genannten Bedenken. Hatte schon vor 6 Jahren mal 2 Sigmas (2,8/105 Macro und glaube ein 2,8-4 Standardzoom) für eine analoge Canon, beide funzten trotzdem nicht mit der Canon EOS 33 - am Ende alles wieder verkauft und tatsächlich war kein Gerät kaputt. Die haben aus mir nicht erklärlichen Gründen einfach nicht miteinander harmoniert - obwohl für EOS-AF. Dafür dann auch noch 30€ Service beim Fachhändler bezahlt und am Ende konnte keiner was machen. Schon ein seltsamer Zufall, dass beide Sigmas nicht funktionierten... Kann also sein ich hole mir aus Kostengründen das Sigma und dann funzt es an einer zukünftigen Alpha nicht mehr. Da ich das Teil eben auch in erster Linie für Shootings und Hochzeiten nutzen würde, wäre das für mich eine Katastrophe. Bleibt eigentlich nur noch das Sony, nur ist dass eben wieder extrem teuer. Nur für´s Hobby zum Spazierengehen, Wandern und evtl. nur zum Zeigen was man hat, würde ich dafür kein Geld lassen. Wenn die Portrait- und Eventfotografie dein Steckenpferd ist, dann kann man darüber nachdenken, ob es sich lohnt. Alternativen wären dann eben die klassischen lichtstarken Festbrennweiten. Das 85/1,4 ZA und für Vollformat das 135/1,8 ZA (allein für APS-C evtl. dem Einen doch schon zu lang, wobei für Außenaufnahmen gar keine so schlechte Portraitbrennweite an APS-C - Distanzwahren...). Sind etwas günstiger zu bekommen und bei der Bildqualität machst du keine Kompromisse. Dafür muss man halt evtl. mehr die Beine in die Hand nehmen um den eigenen Standort zu verlagern. |
Danke für deine ausführliche Begründung :) . Also Tiere fotografier ich eigentlich fast gar nicht , Natur schon eher ,auch des öfteren aber holen will ich es mir eigentlich hauptsächlich um damit Personen abzulichten. Es ist so das ich erstens mal einen neuen Brennweitenbereich abdecken will, ich hab jetzt das 17-50 und das 90mm Tamron, zweitens finde ich zwar,dass man mit dem Tamron ganz nette sachen zaubern kann, aber für Personen ist es halt doch durch den Außenfokus seeeehr seeehr langsam und auf dauer auch penetrant in der Lautstärke. Zudem erhoffe ich mir durch die größere Brennweite einfach schönere Effekte, gerade auch wegen Bokeh.
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Ich hab das Sigma und bin zufrieden und meine Ansprüche sind ganz schön hoch. Gruß Frank |
Wenn das Bokeh wichtig ist, so sind 1000 € gesehen auf die Nutzungsdauer ein eher zu vernachlässiugendes Argument.
Bodies kommen und gehen....das Glas bleibt - wenn man in das richtige investiert hat! Für meine A350 war das Sony 70-200SSM vielleicht ein wenig "overdone", aber wer weiß wie lange ich die A350 noch habe... Sicherlich kann man mit allen dreien sehr gute Bilder machen und wenn man alles sofort haben will und ein begenztes Budget hat, muss man eben Kompromisse machen! Ob man das im Jahr darauf noch positiv sieht wie am Tage der Bescherung ? |
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