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Der ist wirklich klasse. See ya, Maic. |
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Ein Tipp für alle die es unsichtbar schreiben wollen, der Farbcode ist #EFEFEF Wenn man den großen Zwischenraum dann auch noch wegläßt, dann bemerkt es nicht mal einer ;) |
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Zumal der Ansatz dafür ja schon gelegt war. Der Gerd hatte uns ja schon in Richtung "BeLi macht Sinn - aber nicht immer" unterstützt. Ich sehe die Stärken auch eher im Bereich Studio, Table-Top oder Stil-Life. Bei Sport, Natur und spielenden Kindern sehe ich dort auch eher die Stärken des kamerainternen BeLis. Also -> ab jetzt :umarm::kiss:& Back To Topic ;). See ya, Maic. |
Genau und ich will mir den zusätzlichen Ballast eines Belichtungsmessers gern antun, erstens um nicht immer alles im Kopf oder mit dem Handy ausrechnen zu müssen und zweitens um dadurch zu erlernen Street-Situationen besser einzuschätzen und im Iddelafall aus dem Bauch heraus zu wissen was die richtige einstellung ist ;)
Wenn wir zurück kommen zur Eröffnung des Themas, dann muss ich sagen die Technik hat mich schon weiter gebracht, habe heute noch einmal ein paar Tests gemacht und die reine Kamera-Automatik (also Belichtungsmessung) befriedigt mich nur sehr selten! |
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Die anderen bereits erläuterten Methoden (ob mehrfach-Spotmessung mit errechnetem Querschnitt oder try-and-error mit +/- Belichtung) sind ja auch nicht ganz ohne Auffwand zu betreiben. Die Diskussion hier galt eher der Tatsache, dass der Kontrastumfang der Szenerie (z.B.) deines Kanonenbildes auch mit einem Handbelichtungsmesser nicht geringer -und damit besser darstellbar wird. Es wird dir vielleicht leichter fallen, eine Kompromissbelichtung zu ermitteln und durchzuführen. Im speziellen Fall halt die Kanonen etwas mehr unter- und den Himmel dafür etwas weniger überzubelichten. Für vergleichbare Aufnahmen verlasse ich mich inzwischen auf den Belichtungsmesser der A700 und DRO+3. Klappt ziemlich zuverlässig. Natürlich kann sich eine solche vorgehensweise nur ein Hobbyist wie ich leisten, ...(Edit:Rest gestrichen) |
Um die Diskussion vielleicht in eine andere Richtung zu beleben, frag ich mal kess:
Was ist eigentlich eine ausgewogene Belichtung? Wenn ich Torsten richtig verstehe, meint er ausgewogen im Sinne von "genügend Zeichnung in Schatten und Lichtern". Zumindest verstehe ich so sein Bild im Eingangposting. Ist das tatsächlich so? Kennen wir nicht genügend Bilder, die einen dunklen, ja schwarzen Hintergrund haben und trotzdem das Motiv in voller Klarheit zeigen? Auch ganz helle Bilder fallen uns schnell ein, mit gleichwohl gut erkennbarem Motiv. Allen diesen Bilden ist gemein, dass sie das Hauptmotiv (in der Regel!!) in einer mittleren Helligkeit zeigen. Insofern meine ich, dass die Frage nach einer "ausgewogenen" Belichtung auch in engem Zusammenhang mit Motiv und der beabsichtigten Bildwirkung steht. Auch ein Lowkey-Akt, der nur die Form der Pobacke im Gegenlicht zeigt, kann eine ausgewogene Belichtung sein. So wie die Diskussion bisher verlief, näherten wir uns der Frage nur von der rein technischen Seite. Ist das der richtige Ansatz? Es gibt eigentlich drei Gruppen von Fotos. Bei der ersten entspricht der Dynamikumfang des Motivs genau dem des Aufnahmematerials. Klasse! Bei der zweiten Gruppe (z.B. Nebelbilder) ist der Dynamikumfang des Motivs geringer als der des Materials. Auch gut. Nur bei der dritten Gruppe (Überschreitung des Dynamikumfangs) gibt es ein Problem. Und das kann ich nur mit Kompromissen lösen (HDR etc. mal außen vor gelassen, was aber ja auch nur ein Umgehungsschleichweg ist.). Ich muss also auf etwas verzichten, wenn ich mein Haupt-Motiv "ausgewogen" belichten will. Und so stellt sich z.B. beim Kanonenbild die Frage: was will ich zeigen, worauf kommt es mir an? Und nur wenn ich diese für mich Frage beantwortet habe, stellt sich die Frage nach der Belichtung und die der Belichtungsmessung. Und je mehr Erfahrung ein Fotograf hat, um so schneller und effizienter kann er die Frage beantworten und dementsprechend die vorhandenen Hilfsmittel einsetzen. Würde mich interessieren, wie Ihr das seht. Gruß Echidna |
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Ausgewogene Belichtung bedeutet für mich, ein Bild im Idealfall so wiederzugeben, wie ich es vor Ort wahrgenommen habe. Das ist bei hohem Kontrast nun mal technisch schwierig, und ich bin bereit, Kompromisse hinzunehmen, die sich nur in den unwichtigen Bildteilen abspielen sollen.
Um beim Beispiel zu bleiben: Das erste Kanonenbild empfinde ich nur sehr wenig zu hell. Auf der korrigierten dunkleren Version habe ich fast den Eindruck, als wenn Sonnernfinsternis wäre. Ebenso das in Beitrag #5 gezeigte Bild 2 (Stadthalle). Die Sonne scheint, aber die Fassade und die Person im Schatten sind kaum erkennbar. Ich bin fast sicher, dass es mit dem Auge anders wahrgenommen wurde. Das ist für mich nicht ausgewogen, wenn ein großer Schatten nur messbare aber kaum sichtbare Zeichnung enthält. |
Hi.
Eigentlich ein wenig schade das dieser Thread ein wenig eingeschlafen ist. Daher versuche ich mich mal an einer "Reanimation" ;). Das folgende Bild ist nur ein wenig mit dem internen Blitz aufgehellt worden. Es gibt auch eine Version ohne Blitz, diese ich aber leider verwackelt. Ich werde wohl echt alt :roll:. EXIFs sind diesmal im Bild enthalten ;) ![]() -> Bild in der Galerie See ya, Maic. P.S: Kein HDR, kein Photomatix. Nur ein wenig geschärft fürs Netz. |
Ich hab da 'ne ganz einfache Methode (wenn ich Zeit dafür habe, was bei meinen Landschaftsphotos meist der Fall ist, und ich mir die Mühe machen will):
Man kann davon ausgehen daß ein durchschnittlicher Sensor einen Belichtungsunfang von -2 bis +2 Blenden so abbilden kann daß in den Schatten (-2) und Lichtern (+2) noch Details sind. Wenn Du also die manuelle Belichtung so einstellst daß kein Teil des Bildes (via Spotmessung) unter -2 oder über +2 anzeigt, dann ist die Belichtung ok, d.h. alle Information bleibt erhalten. Das heisst nicht daß das die optimale Belichtung ist, aber zumindest hat man alles drin. Im Konverter kann man ja dann immer noch dunkler oder heller machen, je nach gewünschtem Resultat. Alles was nicht in diesen Bereich von -2 bis +2 fällt kann nicht mehr sauber in einer einzelnen Belichtung wiedergegeben werden weil es den Dynamikumfang des Sensors übersteigt. |
Servus zusammen,
Ein weiterer Versuch der Wiederbelebung der Diskussion bzw. Ergänzung der möglichen Methoden - leider nicht von mir sondern schnödes Literatur-Wissen: In seinem Buch zur :a:700 stellt Frank Späth den "Spot-Trick" vor, um sehr konstrastreiche Motive abzulichten. Dieser Trick basiert auf einer physikalischen Grundregel nach der die Differenz zwischen höchster und mittlerer Helligkeit immer 2,47 Belichtungsstufen beträgt (und für Fragen warum das so ist, bitte an die Physiker wenden). Wenn man nun mit der Spotmessung den hellsten Bereich anmisst und per Belichtungskorrektur -2,5EV einstellt, dann ist das Bild ausgewogen belichtet. Ausprobieren kann ich das Ganze gerade nicht, da der Patient noch immer zur Kur in Reutlingen weilt, aber plausibel klingt es. Ach ja: Er weisst auch noch darauf hin, dass man keine Lichtquellen direkt anmessen und D-R bei diesem Vorgehen ausschalten sollte. Gruss, Kapone |
Das ist interessant, muss ich bei Gelegenheit auch mal probieren, vielen Dank fürs aufschreiben ;)
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Ich habe diesen "wieder zum Leben erweckten" Thread in den Bereich "Vor der Aufnahme" verschoben; danke an Kapone für den Hinweis!
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