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Gerade, wenn man in einem Farbraum unterschiedlich von sRGB arbeitet, muss man wissen, ob das Ausgabemedium diesen überhaupt darstellen kann. Es gibt irgendwo im Netz auch ein beeindruckendes Beispiel mit einem Farbkreis, der mit einem ziemlich exotischen Profil hinterlegt ist. In PS werden die Farben auch richtig wieder gegeben. In einer Software, die kein Farbmanagement beherrscht, ist dagegen Grün auf einmal Rot, Blau ist Gelb und so weiter (oder so ähnlich). |
Hey katz123,
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Dat Ei |
Nun ist es für mich als Anfänger in der DSLR-Technologie aber unverständlich, dass bei zwei Kameras so verschiedene Ergebnisse rauskommen. Ob die Farben auf meinem Windows PC mit Adobe Photoshop 7 nun exakt dargestellt werden oder nicht, kann ja nicht am Farbraum liegen. Sind beide Kameras gleich eingestellt, oder halt auf Auto, müssten die Fotos von beiden Kameras gleich (falsch) dargestellt werden.
Am Wochenende mache ich neue Fotos. Mit AdobeRGB, Neutral, Vivid und das mit der A700 und der D80. Dass die Farben realer werden können, wenn ich nicht die Standardwerte nehme, ist mir klar. Vielleicht sind die Standartwerte der D80 auch näher an der Realität. Auf was die Aussage des Fotofachhändlers, ja nicht sRGB, sondern AdobeRGB zu nehmen, begründet, weiss ich nicht. Ich weiss, dass mit beiden Einstellungen, also Standard (was wohl auch sRGB sein müsste) und AdobeRGB, die Farben falsch anzeigen. Ändere ich den Kontrast, stimmen die Farben eher. So habe ich das gestern ganz kurz ausprobiert. Neue Fotos mit den Einstelldaten, setzte ich am Wochenende rein. Dann könnt ihr mir sagen, was ich falsch gemacht habe. Die A700 muss ich vielleicht auch anders bedienen, als die D80. Wenn ich schon lese, wie Anfänger mit der A900 miese Bilder machen, wird mir das mit der A700 ähnlich ergehen. Ich kenne die Kamera noch viel zu wenig. Mit der D80 kann ich fast so einfach farbechte Fotos machen, wie mit meiner MVC CD-300. |
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@ Dani25: eigentlich steht Deine Frage schon in der Gebrauchs-
anweisung beantwortet - zumindest in meiner zur Alpha 200, weshalb ich unterstelle, daß es bei der Alpha 700 nicht anders sein wird.
Auf Seite 89 der Alpha 200 Gebrauchsanweisung steht folgendes: "Bei der Anzeige von Bildern, die mit (Adobe RGB) aufgenommen wurden, mit der Kamera oder nicht mit Adobe RGB kompatiblen Geräten, werden die Bilder mit niedriger Sättigung angezeigt." Ferner weist die Gebrauchsanweisung darauf hin, daß man Adobe RGB nur dann nehmen soll, wenn man Anwendungen und Drucker verwendet, die Farbmanagement und DCF 2.0 Option unterstützen, da sonst die Bilder nicht farbgetreu erscheinen. Der Adobe RGB Farbraum wird auch nur dann empfohlen, wenn der Hauptzweck das Ausdrucken der Bilder ist, und das Hauptmotiv aus lebhaften Grün- und Rottönen besteht. |
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Stimmen die Farben nicht oder sind die Bilder zu flau? Die Sony-Modelle sind dafür bekannt, dass sie in den Standardeinstellungen die Bilder nur sehr moderat bearbeiten, inkl. Schärfe, Sättigung und Kontrast. Wenn Du es lieber knalliger haben möchtest, stellst Du halt einmalig die Regler in der Kamera hoch. Übrigens sieht Dein AdobeRGB-Bild auch deutlich flauer aus, wenn man es in einer nicht farbmanagementfähigen Ungebung anschaut. edit: war ich wieder zu langsam. |
Hey Dani,
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Dat Ei |
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Dies ist den EXIF-Infos unzweifelhaft zu entnehmen !!! Zitat:
Idealerweise würde ich noch ein RAW dazu machen, da kannst du im Nachhinein noch mit dem Weißabgleich varieren und genau sehen was er bewirkt. Zitat:
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Gruß Roland |
du bist schon ein wenig Beratungsresistent, oder :evil:
wenn du deine Bilder im richtigen Farbraum öffnest, sind sie garnicht mehr soo unterschiedlich. Und wenn du dann noch die Unterbelichtung bei der Nikon und die Überbelichtung bei der 700 berücksichtigst, kommt ein ziemlich ähnliches Bild mit sehr änlichen Farben zustande. Schau mal (unbearbeitet, nur entsprechend geöffnet): http://www.sonyuserforum.de/galerie/...nannt-1_16.jpg Gruß aidualk P.S.: und nimm demnächst den sRGB für beide! |
Um noch etwas Überzeugungsarbeit zum Thema Farbraum zu leisten empfehle ich folgende Seite:
http://foto.beitinger.de/browser_far...ent/index.html Gruß Roland |
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[omg] :shock: ist das thema *immernochnichtdurch*?? dann stell doch die nikon auch so ein "AdobeRGB" (und nein, AUTO einstellung heisst nicht AdobeRGB!!)..wie der "fachhändler sagt" und nu?? suprise!suprise! Farben bei der nikon sind auch nicht mehr so schoen ?? tja.. paar links die hier gepostet wurden sollte man schon lesen und verstehen "wollen" koennen :roll: ..
btw: belichtungen sollten schon stimmen.. bei solchen vergleichen.. aber mach mal deine tests mit den "kreativstilen".. rofl..was der Fachhändler wohl dazusagen wuerde...:shock: Zitat:
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Um auch noch mal den Senf dazuzugeben:
Wenn Du ihn AdobeRGB fotografierst, kann es Dir passieren, dass Dein Monitor oder Dein Drucker gar nicht in der Lage sind, die Farben richtig wiederzugeben. Je nach Modell schneiden die Ausgabegeräte nämlich Farben ab (z.B. die umfangreiche Grünstaffelung in AdobeRGB kann auf manchen älteren Monitoren gar nicht angezeigt werden). Unterschiedliche Geräte interpretieren gleiche Farben unterschiedlich, abhängig von den jeweils getroffenen Einstellungen (Farbmanagement, etc.). |
Bitte einfach mal den einen oder anderen Link hier anklicken und sich nicht vom (Wurst-) "Fachverkäufer" verkohlen lassen...
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Hallo Binbald!
Hier ein Belichter, der auch Farbprofile einbindet. Was ja nicht sehr häufig bei Versendern ist. http://www.digiprinz.eu/infocenter.php?id=11 Es gibt bei Monitoren sehr wenige Modelle, die AdobeRGB darstellen. Im Konsumer Bereich meines Wissens garkeine. Ich fotografiere grundsätzlich AdobeRGB, damit ich die Farbinformationen habe. Hier mal was Grundsätzliches dazu: http://farbe.wisotop.de/Arbeitsfarbraum.shtml http://www.itp.uni-hannover.de/~zawi.../crtcolor.html http://foto.beitinger.de/adobe_rgb/ Ich hoffe das hilft bei der Diskussion dem einen oder anderen. Schöne Pfingstgrüße, Eckhard Zitat:
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Hallo Dani!
Zuerst mal wirf das Kitobjektiv in die Schrankwand und kauf Dir etwas Vernünftigeres. So eine Kamera verdient eindeutig besseres Glas ! Da dürfte fast jedes Objektiv besser sein. Das Bild ist ja eine reine Kontrast- und Schärfekatastrophe! Und wenn Dir "farbig" wichtiger als Schärfe ist, nimm sRGB und den Vivid-Modus. Da kriegt man zwar fast Augenkrebs von, aber vielleicht hilft es ja. Eckhard Zitat:
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Der fundamentale Fehler liegt in diesem Fall am Farbraum, bzw. dessen Handhabung und NICHT am Objektiv. Auch mit der billigen Kitscherbe kann man mit ein paar geeigneten Maßnahmen durchaus achtbare Ergebnisse, vor allem für’s WEB oder kleine Ausbelichtungen, erzielen. Zitat:
Wenn ich maximale Qualität erzielen will nehme ich RAW, da ist es egal ob man Adobe RGB oder sRGB in der Kamera verwendet, da die Zuweisung des Farbraums erst nach Interpolation des Bayer-Patterns erfolgt. Dies geschieht in diesem Fall erst im RAW-Konverter am PC. Gruß Roland |
Hallo Alberich!
Ja. Wieso? Eckhard Zitat:
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AdobeRGB ist genauso wenig "besser", als SSM zwangsläufig "schneller" sei. Ammenmärchen... Aber AdobeRGB klingt nach "besser", also machen. |
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Gruß Roland |
Hallo Roland!
Leider ist es nun mal so, dass die Gläser zu 2/3 entscheiden, was auf dem Sensor ankommt. Und bevor ich mich dort um die Farben kümmere, beschäftigt mich doch erstmal die Schärfe und der Kontrast. Farben kann man zur Not per EBV nachhelfen. Und wer eine A700 hat, will sicher nicht für`s Web fotografieren, oder 10x13 Abzüge machen. Behaupte ich mal. Deine Empfehlung in allen Ehren. Aber ich denke dass Du nicht den Unterschied zwischen AdobeRGB und sRGB am Monitor Deines Vertrauens erkennen wirst. SO gravierend sind die Unterschiede denn doch nicht. Es sei denn, Du arbeitest im Studio mit einem geeigneten, kalibriertem Monitor. Eckhard Zitat:
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Gruß Roland |
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Hallo Roland!
"Der Vorteil von AdobeRGB liegt nun darin, dass diese Informationen auch in der JPG-Datei noch in größerem Umfang enthalten sind als in sRGB. Dort kann man sie dann z.B. mit Gradationskurven, Helligkeit, Kontrast usw. verstärken und deutlicher sichtbar machen (wenn man z.B. Details in den Schatten besser zeigen möchte)." "In Zahlen ausgedrückt (wieder einmal eine meiner beliebten, extrem starken Vereinfachungen - hier mache ich aus den Farbräumen eindimensionale Zahlenstränge... Die Zahlen bedeuten also keine RGB-Werte, sondern FARBEN) z.B. RAW beinhalte Farben von 0 bis 200 sRGB kann Farben von 50 bis 180 AdobeRGB kann Farben von 20 bis 190 Der Drucker kann Farben von 34 bis 220 RAW->sRGB->Drucker: Farben von 34 bis 180 kommen aufs Papier RAW->AdobeRGB->Drucker: Farben von 34 bis 190 kommen aufs Papier" Eckhard Zitat:
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Gruß Roland |
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Die 8-Bit Grenze lässt sich nicht wegdiskutieren und für alle, die mit ColorManagement nicht vertraut sind, führt AdobeRGB so nur eher zu mehr Problemen als mehr Qualität. Bei JPG einfach im sRGB- Frarbraum bleiben oder in RAW fotografieren. Bei der RAW-Entwicklung und der weiteren Verarbeitung des 16-Bit Tiffs ist es das Beste im Kamerafarbraum zu arbeiten, da dieser die Farben der Kamera optimal erfasst. Alles andere ist eh Quatsch. Warum sollte ich einen riesigen Farbraum benutzen (ECI, Prophoto etc.) wenn die Kamera diesen Farbraum gar nicht ausfüllt? Am Ende der Kette kann man dann je nach Anforderung aus dem Kamerafrabraum in den entsprechenden nötigen Farbraum konvertieren. |
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Gruß Roland |
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EDIT: Aus gegebenem Anlass sei noch einmal dieser Thread dem Interessierten empfohlen. http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=69575 |
Hallo Roland!
Schnell noch vor dem Kaffee (sonst gibt es ggf. Bild und Tonstörungen bei mir hier :mrgreen: ) ---4272px × 2848px (skaliert auf 880px × 587px)--- Das sind die Bilddaten die ich habe. Oder reden wir über verschiedene Bilder? Eckhard Zitat:
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Gruß Roland |
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AdobeRGB ist die schlechtere Universallösung. |
Es ist unglaublich, was hier für Schwachsinn in Hochpotenz verzapft wird!:flop:
Die einen wollen in Kamera-RAW Farbmanagement einstellen, die anderen haben mal was von Farbraumbeschränkungen in JPEG gehört haben wollen - ahnungslos sind so etliche. Und nicht zuletzt ist noch die vielgeschmähte Kitlinse schuld. Mann, Mann, Mann! Da ist sogar noch der "Fachverkäufer" besser, der hat schon mal ein Adobe-Programm verkauft und weiß, dass es teuer ist. Und was teuer ist, muss ja gut sein! Es ist nicht zu glauben, wieviel Nonsens in diesem vormals wirklich ordentlichen Forum verkündet wird. Das rauscht wie Hulle! |
Für alle die es wirklich wissen wollen: http://foto.beitinger.de/adobe_rgb/
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Gruß Roland |
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Schwachsinn wird durch Methode nich besser. AdobeRGB hat sich in der Druckbranche als Standard etabliert und wird deshalb von manchen Verlagen und Bildagenturen als Arbeitsfarbraum gewünscht. Man kann es wählen, wenn es vom Auftraggeber verlangt wird, man eine ausreichende Softwareausstattung hat und über hinreichende Farbmanagement-Kenntnisse verfügt. Dasselbe gilt natürlich für andere große Arbeitsfarbräume sinngemäß.
Falsch angewendetes AdobeRGB ist nicht nur nutzlos, sondern es führt in vielen Fällen sogar zu sichtbar schlechteren Bildergebnissen. Wer noch fragen muß, welchen Farbraum er verwenden soll, sollte sRGB nehmen. Wenn die Betrachtung auf normalen Bildschirmen und Ausgabe mit Tintenstrahldrucker oder Belichtungsdienst im Vordergrund steht, erzielt man mit AdobeRGB nur in den seltensten Fällen überhaupt wahrnehmbare Verbesserungen gegenüber sRGB. Ein AdobeRGB-Workflow ist immer etwas umständlicher als ein sRGB-Workflow, weil man auf die Erhaltung der Profile achten und für bestimmte Zwecke nach sRGB konvertieren muß. Ob die Vorführung auf hochwertigen Monitoren, LCD-Fernsehern und Beamern den Mehraufwand für einen großen Farbraum rechtfertigt, ist Ansichtssache. Wägt man diese Vor- und Nachteile gegeneinander ab, ist dem Hobbyfotografen nach heutigem Stand der Technik zur durchgehenden Verwendung von sRGB zu raten. |
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Ich bin schon gespannt auf deine Ausführungen. Gruß Roland |
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Ob sRGB oder AdobeRGB besser ist hängt von vielem ab, hat aber definitiv absolut nichts nicht dem Dateiformat (jpeg, tiff, was auch immer) zu tun. Ob ein jpeg in sRGB oder AdobeRGB ist hat nichts mit der Bildqualität zu tun. Da AdobeRGB der größere Farbraum ist, eignet er sich, a priori, besser für die Bearbeitung (man hat halt mehr Reserven, aus dem gleichen Grund arbeitet man in 16bit statt 8bit). Wenn man jetzt natürlich ein AdobeRGB jpeg einfach so ins Internet stellt oder ohne Farbmanagement mal eben ausdruckt, dann kann nix Gutes dabei rauskommen. Das Problem ist dann aber einzig der User, bzw dessen Unwissenheit. |
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So wie es dasteht ist es in der Tat ziemlich blöde. Ich dachte, in Verbindung mit den anderen Aussagen bzgl. Ausgabegeräten, etc. wäre der Sinn und Zusammenhang klar. Dem ist anscheinend nicht so. |
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