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Danke für's Weitermachen, Ingo! Für mich als früheren Sumatra-Besucher gibt's da durchaus das ein oder andere Dejavu. Allerdings erkenne ich auch Dass Du weit mehr von den kleineren Tieren gesehen hast. Dafür habe ich einfach nicht das Auge.
Mit den Kenntnissen (in Biologie) der NP-Führer in Indonesien haderte ich auch schon einige Male. Einzig die im Tankoko NP (Nord-Sulawesi) wussten gut Bescheid. (Extrem gut Bescheid wussten auch die Tauchguides auf Romblon, wo ich im April war. Aber das ist eine andere Geschichte. Ich bin schon gespannt wohin es auf Borneo geht! |
Ingo, herzlichen Dank für deinen interessanten Reisebericht samt Bildern. Dieses reiseziel steht zwar gar nicht auf meiner Liste, interessant sind die Eindrücke für mich aber gerade deswegen. Ich freue mich jetzt schon auf deine nächste reise (samt Bericht).
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Zitat:
Aber je mehr Ingo schreibt und zeigt um so mehr kriege ich wieder Lust. Ich habe ja auch längst noch nicht alle 17000 Inseln besucht :crazy: Eine Freundin ist auch gerade wieder dorthin abgereist - zum 25. Mal! Indonesien ist einfach extrem vielschichtig und deshalb immer wieder neu interessant. |
ja, Indonesien hat man wohl nie ausgereist....
Nun kommen wir zum entspannten Teil der Reise. Aber wie so oft umständlich....wir fliegen erst nach Jakarta, übernachten dort und von da geht es nach Borneo Hier sind wir gelandet → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie In Pangkalan Bun haben wir uns aber gar nicht aufgehalten, sondern sind direkt vom Flughafen zum Flußhafen gefahren und haben dort unser Gepäck auf ein Hausboot, in der Region Klotok genannt, verladen: → Bild in der Galerie Dort gab es erstmal einen Willkommenssnack → Bild in der Galerie Das Boot war für bis zu 10 Touristen ausgelegt. Wir waren vier und hatten eine Menge Platz. Dieses Boot war unser Heim für fast den ganzen Rest der Reise. → Bild in der Galerie Um uns kümmerten sich zwei Guides, ein Lehrlingsguide, der Bootsbesitzer mit Sohn und eine Köchin. Wir lebten also im Luxus (dafür war der Trinkgeldaufwand dann am Ende auch signifikant) Nun ging es also los → Bild in der Galerie Wir verliessen die Küstenlagune und bogen in den Sekonyer Fluss ein → Bild in der Galerie Am Anfang waren am Ufer vor allem Nipapalmen zu sehen. Eine besondere Palmenart, die nach Art der Mangroven im Brackwasser wächst. → Bild in der Galerie Ruhig war es...ab und an trafen wir auf Angler → Bild in der Galerie Als die Nipapalmen weniger wurden, sahen wir auch erste Tiere. Hier ein Silberlangur → Bild in der Galerie ...der sehr manierlich sein Mittagessen verzehrte → Bild in der Galerie Dann begann auch der Bereich des Tanjung Puting Nationalparks → Bild in der Galerie Und gleich lernten wir, warum das ganze Regenwald heisst → Bild in der Galerie Am Boot wurden rasch Planen an den Seiten heruntergelassen und so blieben wir trocken...halbwegs → Bild in der Galerie Aber ..Ira caelo furor brevis est...und schon bald konnten wir die Boostsseiten wieder öffnen. Zu den Nipa Palmen kamen nun viele andere Ufergewächse, vor allem aber Pandanus → Bild in der Galerie Bald schon nähertne wir uns der Rehabilitationsstation Tanjung Harapan. Das ist eine der wichtigsten Rehabilitationsstationen für Orang-Utans im Park. Der Name bedeutet übersetzt „Kap der Hoffnung“. Die Station dient heute - wie die anderen auch- kaum noch der Auswilderung von geretteten Orang-Utans, sondern vor allem als Forschungscamp und als Attraktion für Touristen, die die Menschenaffen bei täglichen Fütterungen beobachten können. Wir legten also an... → Bild in der Galerie und verzichteten auf ein Bad im Fluß → Bild in der Galerie Die Station machte einen verlassenen Eindruck → Bild in der Galerie Wir waren viel zu früh, bis zu Fütterung war es noch lange hin. Ausser ein paar Hühnern war keiner unterwegs → Bild in der Galerie Ich fragte unsern Guide, ob ich bis dahin ein wenig allein im Dschungel herumlaufen dürfte....er sagte ja, aber ich solle mich nicht der Fütterungsstation nähermn Aber offenbar meinte er es nicht ganz ernst denn er schickte mir Maran, den Lehrling als Aufpasser hinterher. Das war nun nicht das ganz in meinem Sinn, denn alleine im Dschungel, das mag ich sehr. Zum Glück war Maran ein wenig blauäugig und leicht abzuhängen. Also war es bald soweit, ich fand einen kleinen Weg, direkt in den Dschungel hinein. → Bild in der Galerie Dort hatte ich eine beeindruckende Begegnung. Mehr davon beim nächsten Mal... |
So, das Forum läuft wieder und ich kann weiter machen.
Ich ging also stracks in den Dschungel. Dort fand ich zuerst noch Überreste aus der Zeit als Auffangstation. → Bild in der Galerie Malerische Lianen hingen von den Bäumen... → Bild in der Galerie Ansonsten gab es aber, wie eigentlich immer nicht viel zu sehen. Am Dschungelboden und tagsüber begegnet man fast immer nur wenigen Tieren. Immerhin flatterten viele nette Schmetterlinge herum. → Bild in der Galerie Und alles war nett bewachsen → Bild in der Galerie Ich wollte schon umkehren, da kam ich auf eine nette kleine Lichtung. Dort war ein rotbrauner Haufen am Boden, den ich nicht einordnen konnte. Ich ging näher dran...sehr nah. Da stand der Haufen auf einmal auf. Ich wie er waren von der Begegnung gleichermaßen erschrocken. Es war nämlich ein großer Orang Utan Mann, der sich sofort ins Gebüsch schlug. Ich schaffte gerade noch dieses Bild von hinten. → Bild in der Galerie Aber er lief nicht weit. Er ergriff den nächsten Baum, brach ein paar Äste ab und warf sie nach mir. Aber nach dem ersten Schreck erkannten wir uns beide als harmlos und er beruhigte sich. → Bild in der Galerie Ich ging wieder etwas näher heran und wir musterten uns eine Zeitlang ausgiebig und freundlich → Bild in der Galerie Nach kurzer Zeit tauchte dann noch eine sehr alt aussehende Orangdame auf und näherte sich uns hoch im Geäst. → Bild in der Galerie Da die Orangweibchen in der Regel die Begegnung mit den großen Backenwulstmännchen meiden, vermute ich, dass dieser hier ihr Sohn war. Sie war sehr entspannt Seinen jüngsten Bruder hatte sie auch dabei → Bild in der Galerie Der mochte mich aber nicht. Er rüttelte an Ästchen, stopfte sich kleine Zweige in den Mund → Bild in der Galerie kaute darauf herum.... → Bild in der Galerie Und spuckte sie dann in meine Richtung. Dem Orangmann wurde es langsam langweilig, er wandte sich ab und verschwand im Wald. → Bild in der Galerie Ich ging nun auch zurück...es war doch einige Zeit verstrichen. Auf dem Boot waren alle in heller Aufregung. Sie glaubten mich schon fast orientierungslos im Dschungel verschollen. Den Lehrling, der auf mich aufpassen sollte, hatte ich ja abgeschüttelt. Aber das wars wert. Diese Begegnung war und blieb echt mein schönstes Erlebnis in diesem Urlaub. Als nächstes zeige ich die ersten offiziellen Begegnungen mit Borneo Orang Utans. |
Eine sehr schöne Reihe mit toller Beschreibung. Bisher habe ich Menschenaffen noch nicht in freier Wildbahn gesehen. Im Zoo kann ich mir das nicht anschauen.
In den Gesichtern und Augen sieht man so sehr unsere Verwandtschaft. Danke Ingo! |
Welch tolle Begegnung.
Gut , dass du das nötige Fingerspitzengefühl für solch eine Situation hattest.:top: |
Beeindruckendes Erlebnis Ingo :shock::cool:
Und auch noch prima Bilder geworden, nach dem ersten 'Rücken'. |
So, nun gehts weiter mit den offiziellen Sichtungen. Die Fütterungszeit nahte und wir machten uns auf den Weg zum Futterplatz
→ Bild in der Galerie Natürlich guckte ich rechts und links. Viel gabs wieder mal nicht, aber immerhin. Hier eine hübsche Macracantha arcuata → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Und hier ein Langschwanzsittich. Leider die einzige Papageienart, die wir auf der Reise sahen. → Bild in der Galerie Der Fütterungsplatz bestand aus einer Platform, einer Absperrung und in einigem Abstand einigen Bänken. Bilder dazu zeige ich im Rahmen einer anderen Station. Dazu kamen Schilder die darauf hinwiesen, wie man sich zu benehmen habe und dass man nicht enttäuscht sein solle, wenn gar kein Orang käme. Wie schon gesagt, die Stationen wildern nicht mehr aus und die Orangs sind selbstständig. Als Futter gibts immer nur Süßkartoffeln und Bananen und wenn in der Nähe leckere Früchte reif sind, wird das manchmal für die Orangs einfachcinteressanter. Aber heute war es nicht so. Die Ranger schütteten säckeweise Futter aus und riefen laut in den Wald hinein. Und siehe da, so nach und nach kamen einige Orang Utans aus dem Dschungel herangehangelt. Diese Dame hatte sich noch rasch die Lippen geschminkt. Immerhin war ja Publikum da → Bild in der Galerie Alle waren nass, denn es hatte gerade geregnet → Bild in der Galerie Alte Männer kamen keine....dazu sagte ich ja schon was → Bild in der Galerie Die jüngeren Orangs sind alle schon in Freiheit geboren → Bild in der Galerie Der eine oder andere zeigte, wie unangenehm ihm das nasse Wetter war.... → Bild in der Galerie Orangs sind langsam, Hörnchen sind schnell....darum war der erste Gast am Futterplatz ein Bananenhörnchen → Bild in der Galerie Wie gesagt, die Orang Utans sind Einzelgänger. Nur an diesen Futterplätzen sieht man so viele zusammen. Da interagieren sie dann durchaus und sind freundlich. Vor allem die Kinder spielen auch viel Miteinander. Nun geniesst einfach mal die verschiedenen Typen, Gesichter, Gestalten der Orang Gesellschaft und die Interaktionen: → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Aber auch trauriges sieht man, wie dieses kranke Baby → Bild in der Galerie Die meisten Kinder haben aber einfach Spaß → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Das Forum machts einem mal wieder schwer...na versuchen wir mal eine kurze Fortsetzung. Wir verlassen also die Orangs und schippern den Sekonyer weiter flussaufwärts
→ Bild in der Galerie Ein Bindenwaran relaxt auf einem Ast und hofft auf einen unvorsichjtigen Vogel → Bild in der Galerie Diese Waranart wird sehr groß. Der längste je vermessene Waran war kein Komodowaran, sondern ein Bindenwaran von 321cm Länge. Komodowarane wiegen bei gleicher Länge allerdings erheblich merh, als Bindenwarane. Bald stoßen wir auf Nasenaffen. Die leben nur auf Borneo und sind immer in Trupps unterwegs mit einem großen Männchen und 5-20 Weibchen und Jungtieren. Hier ist so ein Boss → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Die große Nase der Männchen ist bei Fressen oft hinterlich und muss mit der Hand beiseite geschoben werden. Sie ist offenbar aber attraktiv für die Damen und dient vielleicht auch der Verstärkung der Rufe. Nasenaffenernähren sich hauptsächlich von Blättern, Früchten und Samen. Dank ihres mehrkammerigen Magens können sie schwer verdauliche Pflanzen gut verdauen. Das machen sie ähnlich wie Wiederkäuer - oder die afrikanischen Stummelaffen- und wegen der vielen dabei entstehenden Gase wirken sie immer etwas aufgebläht. Außerdem sind sie ausgezeichnete Schwimmer und nutzen ihre Schwimmhäute zwischen den Zehen, um Flüsse zu überqueren. Die Nasen der Weibchen sind nicht so groß und wirken netter. → Bild in der Galerie Jungtiere und Babies haben noch niedliche Stupsnasen → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Abends werden auf dem Boot Betten aufgebaut, die Seiten herabgelassen und es gitb auch Moskitonetze → Bild in der Galerie So schläft man gut und entspannt, bis die Sonne aufgeht → Bild in der Galerie Morgedn ist e snoch ruhig und diesig auf dem Fluß → Bild in der Galerie Aber schon bald geht es weiter.... |
Die Porträts der Orangs sind sehr eindrücklich. Aber ich muss gestehen, dass mich die Spinne umgehauen hat! Ich habe noch nie eine so schöne Spinne gesehen!
Faszinierend, was sich die Natur immer wieder einfallen lässt! Viele Grüße Mainecoon |
Ich muss hier mal wieder ein paar :top::top::top::top::top: loswerden. Vor allem die Aufnahmen der Primaten sind durch die Bank beeindruckend!!
Klasse die Nasenaffen! Ich erinnere mich, wie ich mal in den 1990er Jahren welchen in Malaysia aufgelauert habe und daran bald verzweifelt bin. War freilich auch noch eine andere Kameratechnik... ;) |
Danke ihr beiden, das freut mich!
Das 400-800 und ich sind auch nach den anfänglichen Startschwierigkeiten längst gute Freunde geworden. Von Spinne bis Orang...taugt für alles. |
Weiter gehts zur nächsten alten Auswilderungsstation
→ Bild in der Galerie Pondok Tanggui offensichtlich → Bild in der Galerie Diesmal sind wir nicht zu früh und es geht direkt durch den Dschungel zur Fütterungsstation → Bild in der Galerie Am Wegrand sehen wir eine der berühmten Kannenpflanzen, hier Nepenthes ampullaria. Diese Art wächst vor allem am Boden → Bild in der Galerie Man sieht aber auch, dass es eigentlich Kletterpflanzen sind → Bild in der Galerie Die Kannen sind umgebildete Blattspitzen. Ihr Geruch lockt Insekten an, die am mit Wachsplättchen glatt gemachten Rand den Halt verlieren, in die Flüssigkeit fallen und verdaut werden. Kannenpflanzen haben auf Borneo teils erstaunliche Überlebensstrategien entwickelt. Am bizarrsten ist wohl die von Nepenthes lowii Die oberen Kannen dieser Art haben sich im Laufe der Evolution stark verändert. Anders als viele andere Kannenpflanzen fangen sie nur wenige Insekten. Stattdessen produzieren sie an der Unterseite des Deckels große Mengen eines zuckerhaltigen Nektars. Den widerum lieben Spitzhörnchen....nahe Verwandte entfernter Vorfahren von uns. Findet ein Spitzhörnchen so eine Kannenpflanze, klettert es auf die Kanne und leckt den leckeren Nektar vom Deckel. Die Form der Kanne ist dabei perfekt angepasst: Während das Tier frisst, befindet sich sein Hinterteil direkt über der Kannenöffnung. Oft setzt es beim Nektar lecken Kot ab, der in die Kanne fällt....und davon lebt Nepenthes lowii vor allem. Eine wertvolle Nährstoffquelle in ansonsten nährstoffarmer Umgebung. Mir fällt beim Gehen noch eine nette Gasteracantha Spinne auf .. → Bild in der Galerie Auf einem Baum flüchtet rasch ein Skink der Art Eutropis rudis → Bild in der Galerie ...und dann sind wir schon am Dschungeltheater angekommen. → Bild in der Galerie Futter wird verteilt und es wird gerufen... Und kurz darauf kommt die Verwandtschaft herangehangelt → Bild in der Galerie Bald erklimmen die ersten die Platform → Bild in der Galerie Inzwischen hat ein Schmetterling der Gattung Euploea den salzigen Schweiss auf meiner Kamera entdeckt und das ist seine Futterplattform → Bild in der Galerie Auch hier raffen einige Kollegen nur rasch ein paar Hände voll Futter und ziehen sich gleich in die Bäume zurück → Bild in der Galerie Aber die meisten schmausen auf der Plattform und ihr könnt erneut die verschiedenen Persönlichkeiten betrachten und Geniessen → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Am besten gefällt mir dieses Bild eines Babies, das noch nicht so richtig mit der festen Nahrung umgehen kann :D → Bild in der Galerie Mehr gibt es nicht zu zeigen. Wir gingen zurück zum Fluß, wo unser Boot auf der anderen Flusseite auf uns wartete. → Bild in der Galerie |
Cool,
wieder tolle Eindrücke. Die verschiedenen Gesichter sind schon klasse. Das Foto, wo sich einer was schnappt und wieder verschwindet gefällt mir am besten :D |
Schicke Socken, Ingo! ;)
Danke dass du hier weitermachst, sehr interessant! |
Wieder ein toller Bericht, Ingo! Ich bin im Moment total zu mit anderen Dingen, daher hatte ich bisher noch keine Gelegenheit reinzuschauen, wenn das Forum online war.
Ich freue mich auf mehr! :top::top::top: |
Zitat:
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Auch von mir ein großes Dankeschön für diesen tollen Reisebericht und die eindrucksvollen Bilder von den Orang Utans! Es ist immer ein besonderer Genuss, Deine Reiseberichte zu lesen. :top::top::top:
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Das Forum macht es einem echt schwer...jetzt geht es grad mal, aber der Bilderupload nicht :cry:
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Vielen lieben Dank für die Aufnahmen und interessanten Informationen.
Einzigartig gut ! |
Vielen Dank!
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Offenbar gibt es einen kurzen (?) Überlapp zwischen etwas freier Zeit und Forumverfügbarkeit. Also versuche ich mal eine schnelles und kurzes Update.
Wir shippern also weiter auf dem Sekonyer stromaufwärts → Bild in der Galerie An der Wasserkante blühte es sehr hübsch → Bild in der Galerie Aber so nett sie auch aussehen, die Wasserhyazinthen sind eine Pest. Aus Südamerika stammend haben sie sich in den ganzen Tropen und Subtropen ausgebreitet. Sie wachsen rasch, verstopfen Wasserwege, verdrängen heimische Pflanzen und schliessen große Wasserflächen von Luft und Licht ab. Hier wars noch nicht so schlimm...aber wer weiss → Bild in der Galerie Ich muss alleine deshalb mal nach Sulawesi, um zu sehen, ob sie sich dort auch durchsetzen. Wasserhyazinthen sind nämlich eine Lieblingsspeise meiner Sulawesi Segelechsen und sie verdrücken sie rasch bis auf letzte Fitzelchen. Nach einiger Zeit kommen wir an einem Flusskiosk vorbei, wie ich ihn auch aus Amazonien kenne. → Bild in der Galerie Dort gibt es Snacks, Kleinteile jeder Art, Getränke und vor allem Zigaretten. Sehr viele Indonesier rauchen und der Nachschub im Dschungel ist ihnen wichtig. → Bild in der Galerie Der häufigste Eisvogel im Gebiet ist der Storchschnabelliest. Ein hübscher und ziemlich großer Eisvogel - er hat so in etwa Eichelhähergröße → Bild in der Galerie Hier Sekundenbriuchteile vor dem Abflug → Bild in der Galerie Natürlich treffen wir auch wieder Proboscis Monkeys, Nasenaffen. Guten Appetit! → Bild in der Galerie Ich sagte ja zwar, dass es spezialisierte Blattfresser sind, aber Obst verschmähen sie bei Gelegenheit auch nicht Hier eine hübsche Mama mit Stupsnase und Kleinkind...mit noch stupsigerer Nase. → Bild in der Galerie Nasenaffen sieht man dort alle Nase lang :crazy:..... Ein seltener Anblick war dagegen dieser junge Weissbauchseeadler. → Bild in der Galerie Und nun näheren wir uns einem - für mich - weiteren Highlight der Reise. Sagt Euch der Begriff "Trimates" etwas?...Wohl eher nicht. Es ist der Kosename, den der berühmte Paläoanthropologe Louis Leakey den drei Damen gab, die er mit Primatenforschung beauftragte. Also Tri=drei und Primates= Primaten, macht zusammen Trimates. Drei? Jane Goodall.....Diane Fossay...die beiden kennen die meisten durch ihre berühmten Arbeiten über Schimpansen bzw Berggorillas. Die dritte im Bunde, Birutė Galdikas, kennt erstaunlicherweise kaum einer. Alle drei waren aber Heldinnen meiner Kindheit und ich habe ihre Bücher verschlungen. " Wilde Schimpansen" habe ich noch vor Pippi Langstrumpf gelesen. Ich glaube, ich war sieben. Wie auch immer, Birute war mit der Erforschung der Orang Utans betraut und errichtete daher im Dschungel Kalimantans Camp Leakey wo sie viele Jahrzehnte lebte und arbeitete. Neben der Wissenschaft hat sie sich sehr für den Schutz der Orang Utans eingesetzt und sie ist die Mutter der Auswilderungsstationen. Und genau dorthin ging es jetzt. Das hier ist nur ein Hiweisschild, damit man den schmalen Schwarzwasserfluss nicht verpasst,in den man einbiegen muss, um zu Camp Leakey zu gelangen → Bild in der Galerie Im Alter war Birute nur noch gelegentlich dort, hat aber ab und an auch mal mit Touristen geredet. Das wäre ein Träumchen gewesen. Leider starb sie zwei Wochen vor unserer Reise :cry: Im Nächsten Beitrag geht es dann also nun um Camp Leakey. |
Danke, dass Du unbeirrst weitermachst!
Birutė Galdikas kannt ich auch noch nicht, aber das hat sich nun geändert. |
Ich bin drin..ich fasse es nicht, ich bin DRIN!
Also mal schnell weiter.... Der Schwarzwasser Nebenfluss ist sehr stimmungsvoll → Bild in der Galerie Das Schwarzwasser ist nicht so dunkel wie zb der Rio Negro, aber doch deutlich getönt → Bild in der Galerie Zwischenzeitlich lief mir unser Dauergast auf dem Boot noch über den Weg, ein kleiner sehr sprachfreudiger Saumschwanz-Hausgecko → Bild in der Galerie Und dann sind wir da..... → Bild in der Galerie Am Ufer fällt mir gleich eine weitere Kannenpflanze auf.. → Bild in der Galerie Und dann knipse ich einen frechen Räuber und merke erst hinterher, dass auf dem Bild auch der Blütenstand einer Kannenpflanze mit drauf ist → Bild in der Galerie Der Javaneraffe von dem Bild sprang in unser Boot, fand rasch den Snackkorb und klaute eine Packung Chips. Damit sprang er schnell auf einen unerreichbar hohen Ast über dem Boot. In der Begeisterung riss er aber den Beutel so stark auf, dass die meisten Chips hinunter auf unser Bootsdach fielen. Seinen Artgenossen gefiel das. → Bild in der Galerie Nur eine Mama mit kleinen Baby traute sich nicht und schaute vom Ufer nur sehnsuchtsvoll zu → Bild in der Galerie Als der Beutel ganz leer war liess der Dieb ihn wieder ins Boot fallen und so konnten wir ihn brav dem Müll zukommen lassen. So, jetzt ging es aber zum Camp Leakey. Oft ist der Sumpf überflutet, daher gibt es über den kritischen Stellen Stege → Bild in der Galerie Auch Einheimische wissen das zu schätzen. → Bild in der Galerie So, da sind wir. Dieses Mal wollte ich selber, dass ein Foto gemacht wird → Bild in der Galerie Hier nochmal, was ich schon vor einiger Zeit sagte: → Bild in der Galerie In diesem Haus wohnte Birute → Bild in der Galerie Das Camp ist noch in Betrieb und es wird geforscht. Die Touristen werden aber um Abstand gebeten. An die Oangs darf man näher ran… → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Am Boden sah ich einen schönen männlichen Eutropis rudis mit den typischen leuchtend blauen Schuppen. → Bild in der Galerie Ja, und dann die übliche „Vorführung“ → Bild in der Galerie NEIN...schon wieder geht nichts...also alles kopieren und später weiter...:cry: Mein Highlight des Tages hat ausser mir wohl kaum einer bemerkt. Unter der Bühne suchte ein Pärchen Bornei Gelbschwanzfasane nach Futterresten. Die sind nicht nur normalerweise scheu, sondern auch endemisch und sehr selten. Hier das Weibchen: → Bild in der Galerie Das Männchen hat sogar kurz aber enthusiastisch gebalzt: → Bild in der Galerie Dann wurde Futter verteilt und nach Orangs gerufen → Bild in der Galerie Erstmal kam aber nur ein Bananenhörnchen → Bild in der Galerie Orangs kamen nur zögerlich..ganze zwei und ich habe nur einen geknipst. → Bild in der Galerie Dafür kam dann der einzig wahre Spiderman herbeigeflogen. Das geschah so schnell, dass ich die Fotogelegenheit verpasste. Ich habe wirklich nur dieses eine unscharfe Bild von der rasanten Ankunft: → Bild in der Galerie Es war ein Weissbartgibbon….der keine Sekunde stillsitzen konnte → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Er stürzte runter auf die Plattform, schnappte sich ein paar Bananen und verschwand sofort wieder → Bild in der Galerie Wir mussten dann auch verschwinden…es brach ein Tropenregen los → Bild in der Galerie Aber ganz ohne Foto ging es auch nicht durch den Regen. Auf einem Baum turnte ein Borneo Kleinsthörnchen. Selten zu sehen, die kleinste Hörnchenart….nur etwa so groß, wie eine Zauneidechse. Es erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 7,1 bis 7,5 Zentimetern bei einem Gewicht von etwa 17 Gramm. → Bild in der Galerie Auf die Entfernung hielt ich es auch zuerst für eine Baumagame. Das Regenwasser spülte Lehm in den Fluss und so gab es Schwarztee mit Milch → Bild in der Galerie Auch eine rasch vorbeischwimmende Schlange konnte ich knipsen → Bild in der Galerie Aber leider nicht bestimmen. Auch einen seltenen Sunda Gavial sah ich kurz, er tauchte aber ab, bevor ein Foto möglich war...daher erst später mehr zu dem. Auf dem Boot konnten wir uns dann wieder halbwegs trocknen → Bild in der Galerie |
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Wer kennt sie nicht, diese Freude! ;) |
Vielen Dank Ingo für deine Ausdauer und deinen tollen Reisebericht. Hitze und Luftfeuchtigkeit wären so gar nichts für mich aber so kann ich Land und Natur zumindest ein bisschen kennenlernen. toll! VIelen Dank!
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Auch von mir ein herzliches Dankeschön für die EIndrückee und gelungenen Aufnahmen.
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Hallo, Ingo,
am Javaneraffen sollten wir uns ein Beispiel nehmen: Er nahm es von denen, die es nicht wirklich brauchen, sorgte dafür, dass (fast) alle etwas bekommen und dass der Müll entsorgt wird. Ist das für dich nicht frustrierend, wenn du deine Highlights nicht mit den anderen Anwesenden teilen kannst, die vielleicht noch nicht einmal verstehen, warum du dich freust? Ich erinnere mich an die Gesichter meiner Zuhörer, als ich nach dem letzten Südafrika-Aufenthalt völlig begeistert von einem Waran erzählte, der den Schädel eines Babykrokodils herauswürgte... Danke, dass du weitermachst! Viele Grüße Mainecoon |
Ja, das mit dem Affen hast Du gut getroffen. Manchmal kann man sich auch Spitzbuben als Vorbild nehmen ;)
So eine Art langschwänziger Robin Hood :roll: Und irgendwie schaffe ich es meistens, dass sich die Leute dann auch dafür interessieren, was mich bewegt. Die Mitreisenden fanden die Kannenpflanzen auch interessanter, als ich die Spitzhörnchen Geschichte dazu erzählt hab ;) Und viele Guides wissen es auch zu schätzen, Artbestimmungsfragen diskutieren zu können und auch noch ein paar Herps dazuzulernen. Da haperts nämlich bei vielen, es sei denn, es sind spezialisierte Guides. |
So, mal sehen, ob das Forum mitmacht. Der Bilderupload lief zumindest.
Es ging also von Camp Leakey weiter durch wunderschöne Flusslandschaften → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie So lob ich mir einen Game Drive → Bild in der Galerie Auch in der „zweiten Reihe“ ist es noch nett…und sonnengeschützter → Bild in der Galerie Dann kam zum Glück noch ein lange erwartetes Highlight: Der Sunda-Gavial (Tomistoma schlegelii) ist eines der seltensten Krokodile der Welt. Er kann über fünf Meter lang werden, lebt sehr scheu und fällt durch seine extrem lange, schmale Schnauze auf. Eine Anpassung an das Fischfressen, durch die er dem Ganges Gavial sehr ähnelt, obwohl er nicht näher mit diesem verwandt ist. Im Sekonyer-Flusssystem befindet sich eine der bedeutendsten verbliebenen Populationen der stark gefährdeten Art. Meist sind nur als Augen und Schnauzenspitze knapp über der Wasseroberfläche zu erkennen. Für Naturfotografen gilt eine Sichtung als besonderer Glücksfall, da Sunda-Gaviale deutlich seltener beobachtet werden als Nasenaffen, Orang-Utans oder Warane. Noch toller ist es, wenn man mehr als nur Augen und Nasenspitze sieht und spektakulär ist es, ein Exemplar, wie dieses zu sehen. → Bild in der Galerie Ein großer Teil des Oberkiefers fehlt. Die Wunde ist aber verheilt und der Gavial findet offenbar auch so noch genug Beute. Nach diesem Highlight folgten einige alte Bekannte: Storchschnabelliest → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Nasenaffen → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Und Silberlangur Abends hatten wir es dann wieder gemütlich → Bild in der Galerie Obwohl der Tropenregen rauschte. Ein Falter der Gattung Hypopyra leistete und Gesellschaft → Bild in der Galerie Früh am nächsten morgen sah ich gleich neben dem Boot einen Mangrovereiher → Bild in der Galerie Weitere Sichtungen waren ein winziger weiblicher Menintingeisvogel → Bild in der Galerie Interessant ist das Nest des karminbreitrachens. Es hängt dicht über dem Wasser und tartn sich perfekt als ein Stück hängengebliebenes Geschwemmsel. Selbst der fütternde Vogel am Nest fällt nicht auf → Bild in der Galerie Leider habe ich den Voge selber nicht wirklich erwischt → Bild in der Galerie Nach dem nächsten heftigen Tropenguss knipste ich diesen nassen und etwas bedröppelt aussehenden Heckenkuckuck → Bild in der Galerie Immer wieder überquerten kleine Schwärme von Langschwanzsittichen den Fluss. Sieht man genau hin, erkennt man, dass einer sich Proviant mitgenommen hat → Bild in der Galerie Manchmal rasteten sie dann in den Uferbäumen → Bild in der Galerie Am Nachmittag kamen hier an der Rimba Orangutan Ecolodge an. In Indonesien gelten wir Männer nochwas. Ich wurde als einziger willkommen geheissen → Bild in der Galerie Birgit hat das Schild später ergänzt. Die Hütten waren basic aber sauber → Bild in der Galerie Und standen auf Stelzen mitten im Dschungelsumpf → Bild in der Galerie Hier die Aussicht von unserer Terrasse → Bild in der Galerie |
Hallo, Ingo,
schön, dass es weitergeht! Der Heckenkuckuck schaut aus, als sei er in eine Stola eingewickelt - sehr fesch! Die Gavial-Aufnahme ist toll! Ich glaube, es ist fast 45 Jahre her, dass ich zum ersten Mal von diesen Tieren gehört habe, aber ich habe nie eines gesehen. Weiß man, ob die sehr lange Schnauze des Gavials einen evolutionären Vorteil bringt? Spontan würde ich eher denken, seine Länge ist unpraktisch und die Schnauze schwer. Viele Grüße Mainecoon |
Die lange, schmale Schnauze des Sundagavials ist genau wie die des Ganges Gavials eine hochspezialisierte Anpassung an die Fischjagd. Beim schnellen Seitwärtsschlag durch das Wasser erzeugt eine konventionell breite Krokodilschnauze viel Widerstand. Die schmale Gavialschnauze kann dank viel geringerem Wasserwiderstand deutlich schneller beschleunigt werden und so auch schnellere Fische noch erwischen.
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Das Forum macht es einem leider immer noch sehr schwer. Aber nach mehrfachen Hochladesessions, kann ich nun wieder Bilder zeigen. Wie immer ging ich in der Lodge auf Entdeckungstour.
Zuerst begegnete mir dieser nette Mangrovenskink, Emoia atrocostata → Bild in der Galerie Auf einem Blatt saß ein großer Falter → Bild in der Galerie Und auch eine beeindruckend große, schillernde Grabwespe traf ich an → Bild in der Galerie Ein Highlight war der auf Borneo endemische Skink Dasia vittata. Eigentlich ein scheuer Baumbewohner, kletterte er hier an den Häuserwänden herum → Bild in der Galerie Direkt vor unserer Tür hing ein sehr filigranes hübsches Nest einer Solitärwespe. Leider kann ich nicht sagen, welcher. → Bild in der Galerie Nun warteten wir, bis es dunkel wurde und gingen dann im angrenzenden Dschungel auf eine geführte Tour. Überall saßen schlafende Schmetterlinge → Bild in der Galerie Hier wage ich mal zu sagen, Gattung Prothoe → Bild in der Galerie Und hier Hemiplecta humphreysiana → Bild in der Galerie Dieses sollte eine Amblychia Art sein → Bild in der Galerie Am Boden saß eine große schillernde Vogelspinne. → Bild in der Galerie Ich vermute Cyriopagopus doriae, bin mir aber nicht sicher. Dann passierte das, was ich Birgit immer versprochen habe, dass es auch in den Tropen nicht passiert. Eine Riesenkrabbenspinne der Art Heteropoda boiei mit gut 12 cm Spannweite, liess sich von einem Ast fallen…fast…zum Glück nur fast auf Birgits Kopf → Bild in der Galerie Mehrere Vertreter weiterer Arten dieser „Huntsman Spider“ saßen immer mal wieder an Bäumen. → Bild in der Galerie Eine Wolfsspinne liess sich eine Schabe schmecken → Bild in der Galerie Und ich fand einen prächtig gefärbten Tausendfüßer → Bild in der Galerie Bei genauem Hinsehen konnte man auch die eine oder andere Stabschrecke entdecken → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Hübsche Schnecken gibt es da: Hemiplecta humphreysiana → Bild in der Galerie Nachts sollten sei eigentlich herumflattern, aber wir fanden eine schlafende Hufeisennase → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Mehrfach trafen wir auch auf große Raubwanzen der Gattung Amulius → Bild in der Galerie Diese Wanzen bestreichen sich die Vorderbeine mit Harz. Daran bleibt ihre Beute kleben und wird so ohne große Anstrengung gefangen. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch den Harzüberzug auf dem Bild. Zurück bei den Hütten sahen wir dann einige Geckos. Hier ein leider unscharfes Bild, es ist aber das einzige von einer Gehyra mutilata. Eigentlich ein häufiger Hausgecko, der mir auf dieser Reise aber nur einmal begegnet ist. → Bild in der Galerie Mit bis zu über 35 cm ist Gekko smithii, Smiths Grünaugengecko, einer der größten Geckos der Welt. Ich habe die schöne Art viele Jahre gepflegt und vermehrt. Er hat einen ähnlich lauten Anzeigeruf wie der Tokeh, aber einfacher gestaltet. Hier saßen die Tiere gut sichtbar aussen an den Hütten. → Bild in der Galerie Nun setzte ich die Suche allein fort und blieb dabei weitgehend auf dem Gelände der Lodge. Dazu später mehr. |
Vielen Dank für deine Fortsetzung und deine Hartnäckigkeit! Ich lese weiter und interessiert mit
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Tja Hartnäckigkeit...da ging das Forum wieder gut......dann gar nicht und nun seit ein paar Tagen wieder flott.
Also versuch ichs und machen wir in der selben Nacht weiter, in der ich aufgehört habe. Nachdem sich die Gruppe aufgelöst hatte, ging ich noch ein wenig alleine umher. Überall quakte es, laut und durchdringend. Aber im Umkreis um 5 Meter um mich verstummten die Frösche sofort. Also war es schwer, irgendeinen zu finden. Nach längerer Suche fand ich diesen hübschen Hylarana baramica: → Bild in der Galerie Aber war diese Art wirklich der Urheber des Lärms? ...ja, sie war es: → Bild in der Galerie Die einzige andere Froschart, die ich fand, war der nette Baumfrosch Polypedates ellioti: → Bild in der Galerie An Schlangen fand ich zwei Exemplare der hübschen - und recht harmlosen - Scheinviper, Psammodynastes pulverulentus → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie An unserer Hütte begrüßte mich dann der schone große Eulenfalter Erebus ephesperis...selbst der Name ist schön → Bild in der Galerie Dieses Bild hier zeige ich trotz der starken technischen Schwächen, da es das einzige Mal war, das mit der in den Tropen weltweit verschleppte Vierkrallengecko, Gehyra mutliata begegnete. → Bild in der Galerie Dann waren da noch Weibchen → Bild in der Galerie Und Männchen → Bild in der Galerie Des großen Malaiischen Hausgeckos, Gekko monarchus Und mehrere Grünaugengeckos, Gekko smithii → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Deren lauter Ruf mich noch zweimal weckte...dabei kannte ich den doch schon von früher von zu Hause Trotzdem schleifen wir gut, bis dem , äh der Morgen graute → Bild in der Galerie Wobei "graute" den Farben nich tgerecht wird. Mal sehen ob das Forum eine zeitnahe Fortsetzung zulässt...wir nähern uns dem Ende, ein wenig kommt aber noch |
Wow, das wird ja immer besser! Ich glaube ich muss da nochmal hin. Ich war ja auch schon mal ein paar Tage am Sekonyer, habe aber nicht annähernd so viel gesehen wie Du. Hast Du das alles selbst entdeckt - oder wieviel davon geht auf das Konto der Guides?
Danke für die Hartnäckigkeit mit der Du es trotz der Forumsaussetzer schaffst Deinen Bericht fortzusetzen! |
Also bei den Kleintieren schätze ich, 70% ich, 30 % Guides. Fast alles vom Boot aus geknipste habe ich selber gefunden, da war ich schneller als der Guide. Ich hatte aber auch die bessere Sitzposition zum spotten und er hat nicht permanent Ausschau gehalten.
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Trotz der besseren Sitzposition - man benötigt schon ein "geschultes Auge" um die Tiere zu entdecken und dann auch noch so gekonnt, wie zB beim Menintingeisvogel abzulichten.
Ist das eine asiatische Art des Einvogels ? Vielen Dank auf jeden Fall - in diesen Zeiten ist das ja wirklich ein enormer Aufwand!:shock: |
So, auf den Tag genau ein halbes Jahr nach dem ersten Beitrag nähern wir uns dem Ende dieses Berichtes . Wir wenden und fahren den Sekonyer nun stromabwärts.
Vor dem Boot kreuzte ein schwimmendes Tier den Fluss. Zuerst dachte ich ein Otter, aber nein, es war ein Javaneraffe → Bild in der Galerie Die meisten Affen können bekanntlich nicht schwimmen und ersaufen kläglich, wenn sie ins Wasser fallen. In dieser amphibischen Landschaft aber kommt man ohne Schwimmkünste nicht weit und so können die dort ansässigen Javaneraffen alle schwimmen. Ausstiegsmöglichkeiten gibt es auch genug. → Bild in der Galerie Zwischendurch zeige ich mal, was unsere Köchin so leckeres auf den Tisch brachte. Jeden Tag was anderes. → Bild in der Galerie Unter Deck wurde alles vor- und zubereitet → Bild in der Galerie Im Verlauf des Tages änderte sich langsam die Ufervegetation und die Zunahme von Nipapalmen war ein deutlicher Hinweis, dass das Wasser brackiger wurde und wir uns der Mündung näherten → Bild in der Galerie Dann wurde der Fluss auch sehr breit → Bild in der Galerie Und schliesslich tauchte am Horizont Pangkalan Bun auf → Bild in der Galerie Jeder Quadratzentimeter am Ufer ist bis ins Wasser hinein bebaut → Bild in der Galerie Nun hiess es Abschied nehmen: → Bild in der Galerie V.l.n.r.: Faisal, unser Wildlife Guide, der Bootseigner und Kapitän, unsere Köchin, die beiden Mitreisenden, meine Frau Birgit, ich, der Sohn des Koches und Kenny, unser non Wildlife Guide. Vorne sitzt Maran, Student und Guide Lehrling. Trotz des Abschieds sind wir immer noch nicht ganz fertig und darum entlasse ich Euch mit einem Rätsel: welchen Zweck haben wohl diese bunkerartigen Gebäude? → Bild in der Galerie |
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