SonyUserforum

SonyUserforum (https://www.sonyuserforum.de/forum/index.php)
-   Café d`Image (https://www.sonyuserforum.de/forum/forumdisplay.php?f=94)
-   -   Mit dem Fahrrad unterwegs?, warum, wann und wie offt? (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=195417)

Dornwald46 02.06.2020 10:55

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141150)
E-Biker fahren wesentlich mehr und regelmäßiger als Nicht-E-Biker.

Diese Behauptung bezweifliche ich aber sehr.

Harry Hirsch 02.06.2020 11:00

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141150)
...schnipp...
1. keine Behauptung aufgestellt
2. wiedergegeben, was sich jedermann vom Hausarzt bestätigen lassen kann! ..schnipp...

Zweitens ist der Beweis deiner Behauptung?

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141150)
Selbst Profi-Radsportler nutzen inzwischen das E-Bike zum Ausdauertraining bzw. für die Grundkondition, warum wohl?

Aha. Wer denn?

Es kann ja durchaus stimmen, was du da sagst. Klingt auch irgendwie nach gesundem Menschenverstand. Aber der Nachweis bleibt für mich irgendwie im Nebel....

guenter_w 02.06.2020 11:04

Zitat:

Zitat von Harry Hirsch (Beitrag 2141161)
Zweitens ist der Beweis deiner Behauptung?


Aha. Wer denn?

Es kann ja durchaus stimmen, was du da sagst. Klingt auch irgendwie nach gesundem Menschenverstand. Aber der Nachweis bleibt für mich irgendwie im Nebel....

Gut - ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass es tagsüber in der Regel heller ist als nachts! Muss ich das beweisen?

Es steht jedem frei, meiner "Behauptung" zu glauben - aber ihr dürft gerne das Gegenteil beweisen!

Der Jeck us Kölle 02.06.2020 11:45

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141164)
Gut - ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass es tagsüber in der Regel heller ist als nachts! Muss ich das beweisen?

Es steht jedem frei, meiner "Behauptung" zu glauben - aber ihr dürft gerne das Gegenteil beweisen!

Beweis .........

Galileo Galilei „Und sie bewegt sich doch!“ :D:D:D

Liebe Grüße aus Köln,

Helmut

dey 02.06.2020 12:46

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141164)
Es steht jedem frei, meiner "Behauptung" zu glauben - aber ihr dürft gerne das Gegenteil beweisen!

Es macht aber keinen Spaß auf diesem Niveau zu diskutieren. Ich behaupte, also bin ich!?
Ich habe deine Behauptung mal in Logik umgewandelt und dann kann ich dir auch folgen.
Ich kenne aber niemandem aus dem ärztlichen Umfeld, der deine These so proklamiert.
Geschweige denn habe ich von auch nur einem Profisportler gehört, der das e-bike als Grundlagenausdauer verwendet. Wozu sollte das bei einem Profi! nötig sein. Dessen Watt-Werte liegen das ganze oberhalb dessen, was ein e-bike bietet. Alles was ein e-bike bietet kann ich problemlos durch Geschwindigkeit und Steigung steuern.

Wenn wir jedoch von Komfort und Luxus reden, dann liegt das e-bike natürlich wieder vorne. Nur, muss das sein. Und soll das die Empfehlung sein: sei bequem und werde fit dabei?

Ich bringe gerade zwei Kollegen in den näheren Berge, max 400hm am Stück. Der eine hat ca. 15kg zu viel und fährt xc-race-Hardtail, der andere liegt bei 25kg zu viel und fährt e-enduro.
Der Hardtailer quält sich neben mir den Berg rauf und wird fitter und schlanker. Der andere Kollege rollt elegant neben/ vor uns her und hat noch nix messbares erreicht.
In der Ebene ist der Hardtail-Kollege eine Macht (120kg Squads, bevor wir in die Berge sind ist er 2y nur flach Asphalt gefahren). Ich kann mithalten, wenn ich das will, aber ich will nicht wirklich. Am Berg kommt halt meine Stunde. Der e-mtb-Kollege musste sein e-mtb cheaten, damit er in der ebene mitfahren kann, weil der alte Bosch CX nicht vollständig auskuppelt und er ab 25kmh gegen den Motor arbeiten muss.

Pauschale/ Ultimative Weisheiten gibt es bei dem Thema gar nicht. Und wer mit seinen Behauptungen glänzen und oder überzeugen möchte, sollte das dann eben belegen. Kann ja auch nicht so schwer sein:
Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141067)
Sportmediziner empfehlen ganz klar, dem Pedelec für die Gesundheit den Vorzug zu geben.

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141150)
was sich jedermann vom Hausarzt bestätigen lassen kann!
Aktuell laufen großflächige Untersuchungen, durch die Pandemie unterbrochen, die die Langzeiteffekte wissenschaftlich nachweisen sollen.

Selbst Profi-Radsportler nutzen inzwischen das E-Bike zum Ausdauertraining bzw. für die Grundkondition, warum wohl?

Deine Schreibweise impliziert, dass du es innerhalb von 5 min aus der Tasche holen kannst.
Dabei gilt es auch immer zu bedenken, wer diese Informationen fördert. Die e-bike-Lobby ist sehr umtriebig.

Das kontrollierte Training liesse problemlos durch spazieren gehen/ wandern erreichen. Wer halbwegs flach wohnt, kann dies auch mit einem 400€-Fahrrad erledigen. Schwimmen wäre eine weitere Möglichkeit.

kiwi05 02.06.2020 13:02

Oh hier gehts ja munter weiter.
Meine Erkenntnis:
Manch einer blamiert sich, so gut er kann...:roll:

dey 02.06.2020 13:08

:?
Wie meinen?

kiwi05 02.06.2020 13:12

Ich meine gewiss nicht dich. Deine Argumentation ist genau meine Linie, nur wollte ich mir sie Mühe nicht mehr machen, es noch detaillierter zu erklären.

guenter_w 02.06.2020 13:42

Zitat:

Zitat von dey (Beitrag 2141175)

Pauschale/ Ultimative Weisheiten gibt es bei dem Thema gar nicht. Und wer mit seinen Behauptungen glänzen und oder überzeugen möchte, sollte das dann eben belegen.

QED

Dana 02.06.2020 19:10

Zitat:

Zitat von Der Jeck us Kölle (Beitrag 2141058)
Super dann fährst Du ja auch um die 6 - 7.000 km im Jahr, alle Achtung !

DAS sehen wir mal noch. :D Die letzte Zeit war super, aber jetzt fangen ja beide Jobs wieder an, da wird sich das nicht durchhalten lassen...

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141067)
Leihe dir mal ein ordentliches Pedelec und düse mal in den Odenwald - Rheinebene ist langweilig!

Das kann ich mir sogar vorstellen! Aber langweilig finde ich mein Umfeld gar nicht...ich mag das sehr.

About Schmidt 03.06.2020 07:00


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie

Reichen die Argumente für die Frage warum?
Wann immer ich Zeit dafür habe. So oft ich kann.

Ich fahre wenn das Wetter es zulässt mit dem E-Bike zur Arbeit, halte mich fit mit dem Mountainbike, was den Vorteil hat, dass ich mein Umland, so etwa 100 KM rund um das Saarland ziemlich gut kenne und mit meinem Speedbike, wenn es im Wald zu dreckig ist.

Zur Frage ob ich mit dem E-Bike mehr fahre? Nun, wenn ich mit dem E-Bike mal so viel gefahren bin, wie mit Rennrad und MTB, dann muss ich schon 100 Jahre und älter werden ;)
Gruß Wolfgang

Der Jeck us Kölle 03.06.2020 10:19

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141067)
Dann hast du meine beiden letzten Tage mit Pedelec versäumt! Gestern "nur" 36 km Wegstrecke, dafür 530 Höhenmeter, heute knapp 50 km mit 360 Höhenmetern. Gegenüber Nicht-Pedelec ein ganz enormer Gewinn an Fahrspass, weil man Strecken fährt, die man sonst nie fahren würde und weil man ganz enorm das Herz-Kreislaufsystem fördert. Sportmediziner empfehlen ganz klar, dem Pedelec für die Gesundheit den Vorzug zu geben. Nach so einer kleinen Tour schmeckt das alkoholfreie Weizenbier ganz besonders gut!

Leihe dir mal ein ordentliches Pedelec und düse mal in den Odenwald - Rheinebene ist langweilig!

Hier mal die letzten 3 Tage :D:D:D


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie

Ach ja OHNE Motor, normales Trekking Bike für 799,00 € !!!

Liebe Grüße aus Köln,

Helmut

guenter_w 03.06.2020 10:42

Glückwunsch! Du hast aber eine wirklich gute Kondition!

Gestern habe ich auf meiner "Heimrunde" an einer ordentlichen Steigung mit meinem Pedelec einen ca. 25-Jährigen Nicht-Pedelec-Fahrer mit ungefähr 20 km/h überholt. Der Ehrgeiz hat diesen mehr als 40 Jahre jüngeren dermaßen angestachelt, dass er nach zwei Hügeln mich auf der Bergabstrecke mit mehr als 60 km/h überholen "musste"! Knautschzone habe ich nicht, deshalb belasse ich es auf solchen Strecken bei max. 45 - 50 km/h, wobei es dabei ganz schön riskant wird. Der Junge fuhr mit einem Rennrad ohne Helm und auf der Fahrbahn lag reichlich Splitt.

Der Jeck us Kölle 03.06.2020 11:00

So beim schwitzen auf dem Rad kam ich eben ins grübeln, warum man zum „SPORTLICHEN“ fahren mit dem Rad einen Motor braucht. Zum einkaufen oder zur Arbeit ist das ja ganz ok, aber zum „FREIZEITRADELN“ ???

Wenn ich „NOCH“ keine Kraft habe das Rad mit 20 - 25 oder 30 km/h zu bewegen, dann fahre ich eben nur 12 km/h und die Steigung muß ich ja nicht mit 20 km/h erklimmen, dies geht anfänglich auch mit 6 km/h

Wenn man das „SPORTLICHE“ E-Bike weiterspinnt, könnte man überlegen in den Mukibuden die Gewichte mit elektrischen Kettenzügen zu unterstützen. :D:D:D

Liebe Grüße aus Köln,

Helmut

dey 03.06.2020 11:01

@guenter_W
Da siehste mal: e-bikes sind ungesund ... für andere. :P

Das kann einen schon reizen, so ein e-bike zu schlagen. Ich bin mal hinter einem e-mtb in der Ebene hergebretzelt bei 32kmh. Hatte mir den in 100m Entfernung als Ziel gesetzt und bin davon ausgegangen, dass er 25kmh fährt und wollte mich da lamgsam ransaugen, weil ich spät dran war (an Tempo und Sitzposition war klar, dass es ein e-bike ist). Irgendwann kam mir das seltsam vor, weil ich so derart am Keuchen war und habe mal das Handy rausgeholt und habe die entsprechende App gestartet. Als dann neben ihm war, hatte ich ihn aufs Cheaten angesprochen. Zuerst war er sehr schweigsam. Vermutlich hat er sich gesorgt, dass ich ihm irgendwie an den Karren wollte. Dann meinte er, dass zügig von der Arbeit heim will. Mir ist das egal, wir sind mit knapp 30kmh "locker" und schnackend bis zum nächsten Ort geradelt.

@Wolfgang
Schöne Bilder
Was ist (d)ein Speedbike?

guenter_w 03.06.2020 11:05

Ich fahre Rad, weil es mir Spaß macht! Ich fahre Pedelec, weil es damit noch viel mehr Spaß macht! In meinem Alter brauche ich das Fahrrad nur freizeitmäßig, da ich von der Haustüre weg vile schöne Möglichkeiten habe. Mit einem Wermutstropfen: nach der Tour geht es, egal aus welcher Richtung, immer noch mal etliches bergauf. Zu Nicht-Pedelec-Zeiten war oft das Wetter zu schlecht, die Straße nass, die Zeit zu knapp. Tempi passati - jetzt fahre ich praktisch täglich mindestens 25 km und die letzte Strecke ist mir egal.

dey 03.06.2020 11:12

@Helmut
Es ist ein bisschen der Zeitgeist. Schnell und bequem soll es sein.

Grundsätzlich spricht schon einiges für e-bike für die Freizeit. Die Öko-Bilanz kann tatsächlich schon optimiert werden. Der Radius als Fußgänger ist schon überschaubar und da kommt für viele Themen dann sogort das Auto ins Spiel. Wenn die Leute ihren Radius über das e-bike weit über das hinaus erweitern, was sie mit dem normalen Fahrrad erreichen können, ist das durchaus sinnvoll. Ich denke, dann fällt die Öko-Bilanz trotzt Akku und Motor positiv aus.
Für Sport ist es in meinen Augen nur begrenzt sinnvoll. Da gäbe es andere Möglichkeiten, wie schon beschrieben.
Wenn man das e-bike aus genannten Gründen aber sowieso schon hat, kann man es freilich auch für "Sport" einsetzen.

Für mich ist mtb "richtiger" Sport. Mir geht es um Ego und Ziele, wie Marathon und Alpencross. Da wäre e-mtb Quatsch.
Das kann man aber auch anders sehen:"Ich schaffe mit einem Akku in Eco (+ irgendeine Settinganpassung) 2.000hm. Wie und Warum? Weil sich mein e-Enduro nach oben fährt, wie ein xc-race-fully und runter, wie ein vollwertiges Enduro."
Meins wärs nicht.

rudluc 03.06.2020 11:20

Hier im Oberbergischen Kreis geht es eigentlich überall den Berg runter und wieder rauf. Zig Jahre stand mein Fahrrad fast ungenutzt in der Garage, weil es einfach keinen Spaß macht, an Steigungen immer wieder abzusteigen und das Teil zu schieben.
Seit etwa 4 Wochen habe ich endlich ein E-Bike (Trekking) und die Anstiege haben ihren Schrecken verloren!

Es macht auf einmal Spaß, einfach mal so in der Gegend herumzufahren und im Vorbeifahren Dinge zu entdecken, die man sonst gar nicht wahrnimmt.

Das bringt mich zu einer Frage, die mich im Moment beschäftigt: wie transportiert ihr eure Kamera? Was nehmt ihr so mit? Bei mir ist es eine alte RX100, die ich in einer kleinen Gürteltasche an der Hüfte trage. Ich merke die gar nicht beim Fahren.

Der Jeck us Kölle 03.06.2020 11:25

Zitat:

Zitat von rudluc (Beitrag 2141359)
Hier im Oberbergischen Kreis geht es eigentlich überall den Berg runter und wieder rauf. Zig Jahre stand mein Fahrrad fast ungenutzt in der Garage, weil es einfach keinen Spaß macht, an Steigungen immer wieder abzusteigen und das Teil zu schieben.
Seit etwa 4 Wochen habe ich endlich ein E-Bike (Trekking) und die Anstiege haben ihren Schrecken verloren!

Es macht auf einmal Spaß, einfach mal so in der Gegend herumzufahren und im Vorbeifahren Dinge zu entdecken, die man sonst gar nicht wahrnimmt.

Das bringt mich zu einer Frage, die mich im Moment beschäftigt: wie transportiert ihr eure Kamera? Was nehmt ihr so mit? Bei mir ist es eine alte RX100, die ich in einer kleinen Gürteltasche an der Hüfte trage. Ich merke die gar nicht beim Fahren.

Ich habe mir extra eine A 6400 für IMMER DABEI in der Gürteltasche gekauft. Ok unterwegs nur mit KIT Objektiv, weil die anderen Objektive zu groß und zu schwer sind. Aber für Schnappschüsse am Wegesrand reicht die A 6400 mit KIT

Liebe Grüße aus Köln,

Helmut

kiwi05 03.06.2020 11:27

Bei mir ist es auch eine RX100 in einer kleinen Neoprentasche und dann in die Trikottasche. So kann ich Schwitzen und durch das Neopren bleibt die Kamera trocken.

About Schmidt 03.06.2020 11:29

Zitat:

Zitat von Der Jeck us Kölle (Beitrag 2141352)
So beim schwitzen auf dem Rad kam ich eben ins grübeln, warum man zum „SPORTLICHEN“ fahren mit dem Rad einen Motor braucht. Zum einkaufen oder zur Arbeit ist das ja ganz ok, aber zum „FREIZEITRADELN“ ???

Wenn ich „NOCH“ keine Kraft habe das Rad mit 20 - 25 oder 30 km/h zu bewegen, dann fahre ich eben nur 12 km/h und die Steigung muß ich ja nicht mit 20 km/h erklimmen, dies geht anfänglich auch mit 6 km/h

Wenn man das „SPORTLICHE“ E-Bike weiterspinnt, könnte man überlegen in den Mukibuden die Gewichte mit elektrischen Kettenzügen zu unterstützen. :D:D:D

Liebe Grüße aus Köln,

Helmut

Das kann ich dir erklären.
Die kleine Runde am Feierabend, einfach so zum entspannen, da nehme ich gern das E-Bike. In der Zeit, in der ich mit dem MTB dann 20-30km fahre, fahre ich mit dem E-Bike halt 40-50lkm. Und da mich dabei auch immer der Ehrgeiz packt, fahre ich halt die Berge mit mehr Dampf aus den Beinen, als aus dem Motor hoch. Wenn ich dann fast zu Hause bin, habe ich noch ein 4km Berg vor mir und den nutze ich dann zum "ausrollen". Höchste stufe der Unterstützung und dann ganz entspannt die letzten 4km Bergan. Wenn man dort ohne Motor hoch fährt ist man am Haus platt. Und so komme ist entspannt dort an. Ich war auch immer pro Muskelkraft und contra E-Bike. Das hat sich, seit ich so ein Teil habe, grundlegend geändert. In meinen Augen gibt es nichts, was gegen ein E-Bike spricht, außer dass es noch keine vernünftige Lösung gibt, wie man sie mit Solarenergie aufladen kann. Es gibt Möglichkeiten, die sind aber umständlich. Darum verstehe ich nicht, warum nicht der Marktführer Bosch kein Solarlader anbietet. Ich habe sie deshalb auch schon angeschrieben und man hat sich höflich bedankt, was auch immer das bedeuten mag.

Gruß Wolfgang

guenter_w 03.06.2020 11:39

E-Bike-Akku per Solarstrom laden? Mache ich täglich an der häuslichen Steckdose...

Solarladegerät möglicherweise mobil? Ich bin absolut kein "Stromer", lasse mich aber gerne davon überzeugen, dass mit der heutigen Technologie das ein sinnloses Unterfangen wäre. Welche Modulfläche wäre nötig, um einigermaßen vernünftigen Output zu liefern? Dann braucht man ja auch noch ein Gerätchen, das die passende Spannung in den Akku liefert. Wäre ein bisschen groß und schwer. Ich habe eine Powerbank mit 20.000 mAh, die mit einer Solarzelle etwas mehr als die Erhaltungsladung bekommt. Das Ding wiegt knapp 500 g.

About Schmidt 03.06.2020 11:46

Generell ist das kein Problem. Zwei Solarpanele, ein Sinus Wechselrichter für 220 Volt und dann das Ladegerät anschließen. Mein E-Bike steht, wenn ich nicht Arbeite, die ganze Woche, dann kann es auch über Solar laden. Egal wenn es zwei Tage dauert. Die meisten fahren doch nur am Wochenende, da wäre das eine tolle Sache aus ökologischer Sicht.

RoDiAVision 03.06.2020 12:00

Ich hatte mir das E-Bike vor über 5 Jahren auch der Bequemlichkeit wegen gekauft um kleinere Einkäufe wesentlich entspannter zu machen, hauptsächlich weil auf dem Rückweg eine längere Steigung von gefühlten 45 Grad ;) ist, wahrscheinlich sind es nur 8% :oops:

In ersten drei Jahren nur 1.400 Km abgespult, dann musste mein E-Smart für 3 Monate in die Werkstatt und meinen "Stinker" den ich damals noch hatte, wollte ich für die Fahrten zur Arbeit, gesamt 24 km, nicht mehr nutzen.
Es also mal mit dem Pedelec probiert und ich war begeistert, ohne zu miefen zur Arbeit gekommen und 28 Minuten Fahrzeit gegenüber 15 Minuten mit dem Auto sind vernachlässigbar.
Als dann mein Smartie wieder repariert war bin ich trotzdem beim Pedelec geblieben,
so sind dann im letzten Jahr die 5.000 Km zusammen gekommen.

Gestern Abend bin ich mal mit dem Faltrad ne Strecke von 11,5 Km gefahren, dabei war auch in der Ebene eine längere Strecke.
Für die Strecke habe ich 45 Minuten gebraucht, im Schnitt war ich so mit rund 15 km/h unterwegs, hier machen sich die kleinen 20 Zoll Räder wohl eher kontraproduktiv bemerkbar, aber für regelmäßig längere Strecken habe ich mir diese Rad ja auch nicht gekauft.

Werde diese Strecke mal mit dem Pedelec abfahren.

Mein neuer Arbeitsplatz ist gute 20 Km entfernt, dabei muss ich 3 längere steile Steigungen bewältigen, ich schiele schon nach nem Motor mit mind. 75 Nm Unterstützung ;).

Hatte mich auch mal mit nem S-Pedelec beschäftigt, aber für mich überwiegen die Nachteile die Vorteile.
Z.B auf dem Radweg sind diese Tabu und mich im Stau des allmorgendlichen Berufsverkehr aufzuhalten habe ich auch keine Lust, von den ganzen Ampelstopps mal abgesehen.
Dann bin ich wahrscheinlich mit dem 25er Pedelec schneller zum Arbeitsplatz.

RoDiAVision 03.06.2020 12:09

Zitat:

Zitat von rudluc (Beitrag 2141359)
Hier im Oberbergischen Kreis geht es eigentlich überall den Berg runter und wieder rauf. Zig Jahre stand mein Fahrrad fast ungenutzt in der Garage, weil es einfach keinen Spaß macht, an Steigungen immer wieder abzusteigen und das Teil zu schieben.
Seit etwa 4 Wochen habe ich endlich ein E-Bike (Trekking) und die Anstiege haben ihren Schrecken verloren!

Es macht auf einmal Spaß, einfach mal so in der Gegend herumzufahren und im Vorbeifahren Dinge zu entdecken, die man sonst gar nicht wahrnimmt.

Das bringt mich zu einer Frage, die mich im Moment beschäftigt: wie transportiert ihr eure Kamera? Was nehmt ihr so mit? Bei mir ist es eine alte RX100, die ich in einer kleinen Gürteltasche an der Hüfte trage. Ich merke die gar nicht beim Fahren.

Das kann ich vollkommen nachvollziehen, hier im benachbarten Siegerland geht es auch schön schnell runter und wieder ordentlich beschwerlich rauf.

Ich nehme gelegentlich meine A7iii mit dem 24-105mm mit, diese kommt in meinen kleinen Photorucksack und wird im Gepäckträger transportiert.
Auf dem Rücken gibt´s dann keine Wasserflecken :D

RoDiAVision 03.06.2020 12:14

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 2141302)

Bild in der Galerie
....

Reichen die Argumente für die Frage warum?
Wann immer ich Zeit dafür habe. So oft ich kann.

Ich fahre wenn das Wetter es zulässt mit dem E-Bike zur Arbeit, halte mich fit mit dem Mountainbike, was den Vorteil hat, dass ich mein Umland, so etwa 100 KM rund um das Saarland ziemlich gut kenne und mit meinem Speedbike, wenn es im Wald zu dreckig ist.

Zur Frage ob ich mit dem E-Bike mehr fahre? Nun, wenn ich mit dem E-Bike mal so viel gefahren bin, wie mit Rennrad und MTB, dann muss ich schon 100 Jahre und älter werden ;)
Gruß Wolfgang

Sehr schöne Gegend, fast so schön wie hier :lol:
Es gibt in der Tat nicht DAS Fahrrad für alle Zwecke.

guenter_w 03.06.2020 12:20

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 2141371)
Generell ist das kein Problem. Zwei Solarpanele, ein Sinus Wechselrichter für 220 Volt und dann das Ladegerät anschließen. Mein E-Bike steht, wenn ich nicht Arbeite, die ganze Woche, dann kann es auch über Solar laden. Egal wenn es zwei Tage dauert. Die meisten fahren doch nur am Wochenende, da wäre das eine tolle Sache aus ökologischer Sicht.

Nicht sehr sinnvoll das Ganze! Wie groß sind die nötigen Solarpaneele und was wiegen die? Wie sollen sie auf dem E-Bike transportiert werden? Sinus-Wechselrichter und dann Ladegerät, das aus AC 230 V wieder Dc mit 36 V Ladestrom macht? Büschen umständlich und schwer! Viel Spaß beim Transport auf dem Rücken!

Sinnvolle Alternative ist ein Akku mit ordentlicher Kapazität (min 500 Wh), für Langstrecke noch ein Reserve-Akku (wiegt zwischen 2,5 und 3 kg). Oder an Ladestationen unterwegs Rast einlegen. Womit der Solarlader insgesamt obsolet wird...

rudluc 03.06.2020 12:32

Zitat:

Zitat von RoDiAVision (Beitrag 2141376)
Ich nehme gelegentlich meine A7iii mit dem 24-105mm mit, diese kommt in meinen kleinen Photorucksack und wird im Gepäckträger transportiert.

Ich habe auch eine A7III mit dem gleichen Objektiv und würde sie auch gerne mitnehmen. Allerdings dauert es mir zu lange, anzuhalten, abzusteigen und die Kamera aus der Gepäcktasche herauszunehmen. Oft ist dann ein interessantes Motiv schon wieder weg.
Ich suche also eine geeignete Lenkertasche, wo ich die Kamera nehmen kann, ohne extra absteigen zu müssen. Gibt es sowas?

RoDiAVision 03.06.2020 12:36

Ich hatte mal überschlagen was in etwa mein Arbeitsweg von monatlich 500 Km an Batterie-Strom kostet, ich war bei rund 1,25 Euro gelandet.
Selbst wenn man keinen eigenen Solarstrom nutzen kann, die Ökobilanz dürfte ungeschlagen sein.
OK, Akku und Motor haben auch ihren Fußabdruck, der dürfte aber sehr schnell kompensiert sein.

RoDiAVision 03.06.2020 12:44

Zitat:

Zitat von rudluc (Beitrag 2141380)
Ich habe auch eine A7III mit dem gleichen Objektiv und würde sie auch gerne mitnehmen. Allerdings dauert es mir zu lange, anzuhalten, abzusteigen und die Kamera aus der Gepäcktasche herauszunehmen. Oft ist dann ein interessantes Motiv schon wieder weg.
Ich suche also eine geeignete Lenkertasche, wo ich die Kamera nehmen kann, ohne extra absteigen zu müssen. Gibt es sowas?

Ich hatte früher auf meinem Motorrad nen Tankrucksack, in diesem hatte ich ne Schaumstoffplatte eingelegt, in diese wiederum habe ich passende Ausschnitte für Kamera und Objektiv geschnitten.
So war die Kamera immer blitzschnell griffbereit.

Ich denke ein Lenkrad-Korb und darin eine passende Kamera-Tasche oder selbst geschnittener Schaumstoff bzw. ähnliches, könnte was für dich sein.

Ditmar 03.06.2020 12:54

Zitat:

Zitat von rudluc (Beitrag 2141380)
Ich suche also eine geeignete Lenkertasche, wo ich die Kamera nehmen kann, ohne extra absteigen zu müssen. Gibt es sowas?

Hier findest Du sicher das passende, ich habe eine von Rixen, gibt es nicht mehr, aber bei der Auswahl sollte das passende dabei sein. Einsätze (Polsterungen) gibt es dafür auch in verschiedenen Größen.

About Schmidt 03.06.2020 13:05

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141378)
Nicht sehr sinnvoll das Ganze! Wie groß sind die nötigen Solarpaneele und was wiegen die? Wie sollen sie auf dem E-Bike transportiert werden? Sinus-Wechselrichter und dann Ladegerät, das aus AC 230 V wieder Dc mit 36 V Ladestrom macht? Büschen umständlich und schwer! Viel Spaß beim Transport auf dem Rücken!

Sinnvolle Alternative ist ein Akku mit ordentlicher Kapazität (min 500 Wh), für Langstrecke noch ein Reserve-Akku (wiegt zwischen 2,5 und 3 kg). Oder an Ladestationen unterwegs Rast einlegen. Womit der Solarlader insgesamt obsolet wird...

Niemand hat von mitnehmen geredet. Stationär, zu Hause, da wäre das Ideal. Blöd dass Bosch kein Ladegerät liefert, dass man direkt an die Solarzellen anschließen könnte. So was zum annehmbaren Preis würde ich sofort kaufen.

Dass die Umwandlung ein verlustbehafteter Weg ist, brauchst du einem alten Amateurfunker wie mir nicht zu erklären :lol:

Gruß Wolfgang

Dornwald46 03.06.2020 13:08

Zitat:

Zitat von Ditmar (Beitrag 2141388)
Hier findest Du sicher das passende, ich habe eine von Rixen, gibt es nicht mehr, aber bei der Auswahl sollte das passende dabei sein. Einsätze (Polsterungen) gibt es dafür auch in verschiedenen Größen.


Oder hier: https://direktkauf.idealo.de/portal/...1s1&i=5QMWPXPM

Aber bei dem Adapter würde ich einen abschließbaren nehmen:
https://www.idealo.de/preisvergleich...ixen-kaul.html

Ditmar 03.06.2020 13:10

Zitat:

Zitat von Dornwald46 (Beitrag 2141395)

Dein Link funktioniert so leider nicht. ;)

kiwi05 03.06.2020 13:12

@Wolfgang: Da ist schon einiges möglich....ladetechnisch. Es gibt viele die mit dem Camper unterwegs sind und E-Bikes mitführen. Die haben auch Möglichkeiten gefunden mit ihren 200-300Watt Solarpanels auf dem Camperdach die E-Bike-Akkus zu laden, ohne auf Landstrom zugreifen zu müssen. Die ständigen Umtransformierungen fressen zwar Strom, aber es scheint machbar zu sein.

Dornwald46 03.06.2020 13:13

Zitat:

Zitat von Ditmar (Beitrag 2141396)
Dein Link funktioniert so leider nicht. ;)

Bei mir funktionierts:top:

About Schmidt 03.06.2020 13:14

Zitat:

Zitat von Ditmar (Beitrag 2141388)
Hier findest Du sicher das passende, ich habe eine von Rixen, gibt es nicht mehr, aber bei der Auswahl sollte das passende dabei sein. Einsätze (Polsterungen) gibt es dafür auch in verschiedenen Größen.

Das Klickfix System finde ich toll, da hat man die Tasche ruckzuck ab und kann sie mit nehmen. Die Sache mit den Riemen ist zu umständlich. Hier die passende "Fototasche" dazu.

Gruß Wolfgang

ha_ru 03.06.2020 13:20

Hallo

Ortlieb sind meine liebsten Fahrradtaschen. Ich habe am Lenker die Ultimate Six.

Hans

kiwi05 03.06.2020 13:22

Ortlieb. Unverwüstlich ind wirklich wasserdicht.:top:

About Schmidt 03.06.2020 13:26

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2141405)
Ortlieb. Unverwüstlich ind wirklich wasserdicht.:top:

Das stimmt, aber sie haben auch zwei Nachteile. Erstens sind sie relativ schwer und zweitens auch teuer. Für den, der es wirklich braucht, ist es ohne Zweifel das Beste was man als Tasche für Fahrrad und Motorrad bekommen kann. Aber für den Hobbyradler der nur bei schönem Wetter fährt reichen günstigere Modelle allemal aus.

Gruß Wolfgang


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:06 Uhr.