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ben71 01.09.2019 11:03

Zitat:

Zitat von OiLinga (Beitrag 2085611)
Um Längen besser als das Sony 12-24 F4 oder Tamron 17-28 F 2.8

Hast Du das Sigma 14-24 mit den o.g. Objektiven Sony und Tamron selbst getestet und verglichen? Oder wie kommst Du zu der Aussage "um Längen besser" ?

*thomasD* 01.09.2019 18:24

Ein Vergleich mit dem Laowa 15/2,0 bei f2,8 würde mich mal interessieren, insbesondere Nachthimmel und Coma. Aber beide Objektive hat wohl niemand. Wenn ihr einen Vergleich findet, gerne her mit dem Link.

aidualk 01.09.2019 18:41

Zitat:

Zitat von OiLinga (Beitrag 2085799)
Für die Nachtau8fnahmen benötigt es mehr Zeit und klares Wetter in dunkler Umgebung. Wie gesagt. Ein schneller Quicktest...:top:

ja :D - sehr viele sind nicht korrekt fokussiert. ;)
Aber schau mal z.B. Bild '_A71763', das noch recht gut fokussiert ist. Entweder ist da tatsächlich die Zeit schon viel zu lang, oder dein Objektiv ist nicht gut zentriert. Vergleiche mal bei diesem Bild den linken und rechten Bildrand. Wenn du noch mal Nachtaufnahmen machst, dann nur bis max. 20 Sekunden. Die 30 Sekunden sind schon zu lange für die Brennweite. Da zieht es die Sterne auf der Südseite schon kräftig auseinander (vergiss die '500er Regel', die taugt nicht!).

OiLinga 01.09.2019 21:05

Vielen Dank für die Tipps. Werde ich am Mittwoch auf dem Furkapass/-Joch berücksichtigen :D

OiLinga 01.09.2019 21:07

So jetzt noch ein Nachschlag vom heutigen Bodensee Ausflug.
Mit dabei. SIGMA Sigma 14-24mm f/2.8 FE und Sony Alpha 7 M3. :D

SIGMA_14-24; F2.4 ART Test Bodensee

nex69 01.09.2019 21:11

Zitat:

Zitat von OiLinga (Beitrag 2085975)
Werde ich am Mittwoch auf dem Furkapass/-Joch berücksichtigen :D

Welcher jetzt? Furkapass oder Furkajoch? Es gibt beide :crazy:

OiLinga 01.09.2019 21:18

Furkapass + Furkajoch im schönen Ländle - Vorarlberg

:top:

nex69 01.09.2019 21:30

Den im Ländle kenne ich nur als Furkajoch. In der Schweiz gibt es einen Pass, der allgemein als Furkapass bekannt ist.

OiLinga 01.09.2019 21:42

War da auch maximal verwirrt. Du siehst aber im Google Maps heisst die Pass-Strasse auch Furkapass, welche hoch zum Furkajoch führt! :D

nex69 01.09.2019 21:44

Ja das habe ich gesehen.

Eikazon 03.09.2019 18:06

@ OiLinga:
Vielen Dank für Deine Aufnahmen! :D Ich habe zwar leider nicht verstanden, woher wir jetzt wissen, dass das neuen Sigma-Zoom „um Längen besser“ als das Sony FE 12-24mm/4.0 oder das neue Tamron-Zoom ist (einen direkten Vergleich finde ich nicht), aber sicherlich ist das Sigma-Zoom sehr interessant.

MaTiHH 03.09.2019 18:36

Wäre der Vergleich nicht auch eher das 16-25 GM? Zumindest von der Blende her? Diesem ist es zunächst einmal um 120g überlegen. Ein Vergleich würde mich auch sehr interessieren!

*thomasD* 03.09.2019 21:16

Zitat:

Zitat von MaTiHH (Beitrag 2086379)
... 16-25 GM ...

Erst 28 MP, jetzt das ... heute Vertippertag? :mad:

Abgesehn davon sehe ich eher das 12-24/4 als Konkurrent, wegen der Brennweite. Bei mir speziell ist es das Sigma gegen das Laowa 15/2.

MaTiHH 03.09.2019 22:31

Hast ja recht, bin oft zu hastig.

OiLinga 05.09.2019 09:02

So und nun ein paar Rohdaten (bis auf das per Lightroom zusammengesetzte Panorama) mit dem Sigma 14-24mm f/2.8 FE und der Alpha 7 M3 meiner gestrigen Milkyway Nacht und Morgenwanderung am Furkajoch/ Furkapass in Vorarlberg. Sicherlich sind manche Pictures besser vom Profi umzusetzen aber ich bin Hobby-Fotograf und bin maximal begeistert und happy! :D
Mit der manuellen Fokuserung muss ich noch üben :)

aidualk 05.09.2019 14:36

-:zuck:-

Eikazon 05.09.2019 21:28

OiLinga, da sind wirklich sehr schöne Aufnahmen dabei! (Rohdaten sehe ich allerdings keine, nur JPEG-Dateien. ;))

Dass das Objektiv so einiges kann, ist offensichtlich. Mir fällt es allerdings schwer, die Leistung eines Objektivs anhand so schöner Bilder zu beurteilen, wahrscheinlich, weil einfach jeder anders fotografiert. Am hilfreichsten, um ein unbekanntes Objektiv einschätzen zu können, insbesondere erst einmal die Schärfe/Auflösung, finde ich neutrale, scheinbar „langweilige“ Vergleichsbilder, wie zum Beispiel hier gezeigt oder in den Tests von Phillip, Bastian und Co. unter „Sharpness“, wo immer der Horizont bei unendlich aufgenommen und dann Mitte, Halbfeld und Ecken verglichen werden … Auch um das Koma beurteilen zu können (sehr wichtig, da Sigma uns das Objektiv ja offenbar besonders für die Astrofotografie ans Herz legt), bräuchten wir Vergleichsaufnahmen mit nachvollziehbaren Bedingungen und Einstellungen, vgl. z.B. diese Testbilder hier

OiLinga 07.09.2019 21:46

...ich glaube ich lag mit meiner Aussage zur zweifelsfrei grandiosen Qualität und Leistung des Objektives ganz richtig. David vom Schießstand bestätigt das in seinem topaktuellem Review. Es stellt seiner Meinung nach sogar das Ssony 16-35 F2,8 GM in den Schatten. :D

nex69 07.09.2019 23:01

Auch wenns noch besser ist. Ein 14-24 kann kein 16-35 ersetzen. 14-24 ist für mich unpraktisch. 16-35 ist praxisgerechter. Für mich zumindest. Deshalb hinkt so ein Vergleich.

*thomasD* 08.09.2019 09:48

Ja genau! 15-30 wären ein guter Kompromiss, aber 24 mm sind mir zu kurz am langen Ende.

aidualk 08.09.2019 11:03

Zitat:

Zitat von OiLinga (Beitrag 2087144)
David vom Schießstand bestätigt das in seinem topaktuellem Review.

Ich habe mir seine zur Verfügung gestellten Bilder in voller Auflösung herunter geladen.
Das Objektiv macht für ein Zoom wirklich einen sehr guten Eindruck.
David wiederholt mehrfach, das Objektiv hätte gar kein Koma, aber auf seinen Bildern sieht man bei hellen Sternen/Lichtern sehr deutliches Koma (aber auch nicht mehr als bei den meisten anderen Objektiven) und auch etwas Astigmatismus.
14mm Zoom mit 2.8 ist interessant. Schade, dass es keine Schraubfilter aufnehmen kann, sonst könnte ich es mir tatsächlich als Ergänzung für mich vorstellen.

Eikazon 08.09.2019 15:53

@ OiLinga: Danke für den Link zum Review!
@ aidualk: Danke für Deine Bewertung der Beispielbilder in Sachen Koma! Bei Dir kommt sie aus berufenem Munde … ;) oder simpler ausgedrückt: Du hast den besten Vergleich in Sachen Koma.

(Dass das Review das Sigma-Zoom v.a. mit anderen Weitwinkel-Zoomobjektiven vergleicht – Sony FE 16–35mm/2.8 GM und Tamron FE 17–28/2.8 –, finde ich auch seltsam, da es hier um ein Superweitwinkel geht, sodass für mich v.a. der Vergleich mit Sonys FE 12-24mm/4.0 G naheliegend ist, oder eben mit den Superweitwinkel-Festbrennweiten wie Sigmas eigenem FE 14mm/1.8 sowie dem Laowa 15mm/2.0. Aber gut, offenbar sind die Kriterien auch für solche Vergleiche verschieden.)

TONI_B 08.09.2019 16:58

Ich habe mir die Astrobilder auch genauer angesehen: leider sind die Belichtungszeiten teilweise zu lang und die Sterne machen schon Strichspuren. Da kann man dann kaum die Coma beurteilen.

aidualk 08.09.2019 17:21

Ich widerspreche Toni ja nur selten, aber ich denke, man kann das Koma erkennen, auch wenn das Sigma nur bei hellen Lichtern Koma zeigt.


Bild in der Galerie

TONI_B 08.09.2019 19:56

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 2087282)
Ich widerspreche Toni ja nur selten...

Das darf ruhig sein, kein Problem. :top: ;)

Ja, man erkennt durchaus in manchen Bildecken, wo sich die Erddrehung nicht so stark bemerkbar macht, wie es sein könnte. Aber es gibt kein Bild, wo alle vier Bildecken gleichzeitig keine Striche zeigen. Zudem sind einige Bilder auch nicht optimal scharf gestellt. Da sieht man auch in der Bildmitte Doppellinien.

Eikazon 06.10.2019 11:37

Bei der gestrigen Hausmesse von Calumet („Oktoberfest der Fotografie“) in Stuttgart habe ich mir das Sigma Art 14–24mm/2.8 FE mal ausgeliehen. Für richtige Testfotos war keine Zeit – es hatten noch mehr Leute Interesse an dem Objektiv ;) –, aber ich wollte das Handling ausprobieren. Subjektive (!!!) Eindrücke in Kürze:
  • Ganz gut zu handhaben, natürlich gewichtiger als die Loxias usw., führt aber nicht sofort zu Ermüdungserscheinungen ;). Wirklich spürbar leichter als die Nikon/Canon-DSLR-Version des Objektives und auch als das 14mm/1.8 Art für FE-Mount. Passt auch besser in meinen Rucksack. ;)
  • Fühlt sich dennoch sehr solide an, deutlich „wertiger“ als das Sony FE 12–24/4 G.
  • Fokussierung erfolgt eben leider by wire, ist aber recht gut umgesetzt, fühlt sich ziemlich linear an. Sprich, wenn ich ein bisschen nach links und dann wieder nach rechts drehe, sitzt der Fokus wieder dort, wo er gerade eben noch war – im Gegensatz zu den älteren Sony-FE-Objektiven, wo das manuelle Fokussieren mMn eine ziemliche Fummelei sein kann.
  • Die Fokussierung um unendlich ist flach genug ausgelegt, um sauberes Arbeiten zu ermöglichen. (Für mich ist das ein großer Vorteil; mit dem Laowa 15mm/2 kam ich u.a. deshalb nicht zurecht, weil dort der Abstand zwischen 1m und ∞ so gering ist, und auch beim Loxia 21 hätte ich nichts gegen mehr Spiel um ∞ einzuwenden.)
  • Bei 14mm und f/4 ist das Zoom auch nahe am Bildrand schon scharf genug, dass bequemes Fokussieren per „Shimmering“ möglich ist. Auch das kann nicht jedes Weitwinkel.
  • Naheinstellgrenze ist so gering, dass man auch bei 14mm und Blende 2,8 Fotos à la „Kaffeetasse scharf und riesig, Rest des Raumes deutlich out ouf focus“ machen kann (falls man das wollen sollte ;)). Lichtstärke 1,8 ist dafür also nicht nötig.
  • Der AF/MF-Schalter ist angenehm schwergängig, sodass er sich nicht so leicht versehentlich verstellt wie z.B. beim Sony FE 70-200mm/4 G oder beim FE 90mm/2.8 G.
  • Sehr schade, dass es keinen Blendenring gibt, wie ihn das ebenfalls neue 35mm/1.2 Art hat. Aber gut, das ist Geschmackssache.
Soviel zum Handling. Zur Bildqualität kann ich über das in den div. verlinkten Reviews hinaus Gesagte nicht viel beitragen – für Vergleichsfotos mit dem Sony FE 12–24/4 G vom Stativ bei div. Brennweiten und Blenden war, wie gesagt, leider keine Zeit.

Um uns von der Kratzfestigkeit und Haltbarkeit der Frontlinsen-Beschichtung zu überzeugen, meinte der nette Sigma-Vertreter, man könne die Frontlinse problemlos auch einfach am Hemd abwischen, um sie von Staub etc. zu befreien. Das würde ich jetzt nicht nachmachen wollen, aber es war ein netter Punkt. ;)

MonsieurCB 06.10.2019 11:55

Danke, Eikazon, für den ausführlichen Bericht ... ich hab das Objektiv seit ein paar Tagen an der A7 III und bin hin & weg - kein Vergleich zum Zeiss 16-35. Die Qualität
ist echt gigantisch ... ein bisschen schwer ist es halt ... und ich habe mittlerweile schon 5 () Anbieter von maßgeschneiderten Filterhaltern für 150er/170er-Glasfilter gefunden.
In meinen Augen ohne Einschränkung empfehlenswert.

aidualk 06.10.2019 12:34

Bei Interesse: Im Nachbarforum gibt es erste Erfahrungen mit Filtern auf der Rückseite.

Eikazon 08.10.2019 10:34

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 2092443)
Bei Interesse: Im Nachbarforum gibt es erste Erfahrungen mit Filtern auf der Rückseite.

Danke für den Tipp! Das klingt doch ganz ermutigend …

Wobei ich den Einsatz eines Polfilters in den rückwärtigen Halter noch nicht ganz verstehe. Ein frontseitig montiertes Polfilter stelle ich ja durch Drehen ein, bis der Winkel zum Licht stimmt. Müsste man dann für den rückwärtigen Einsatz nicht x Varianten in diversen Winkeln ausschneiden, damit man immer die passende Variante parat hat?

aidualk 08.10.2019 10:42

2 sollten (grob) reichen - für Querformat und für Hochformat.
Wobei mich eher ein zuschneidbarer Didymfilter und ND Filter interessieren würde. ;)

Eikazon 08.10.2019 11:35

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 2092793)
2 sollten (grob) reichen - für Querformat und für Hochformat.

Ah, OK. Dann wäre das ja durchaus machbar …

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 2092793)
Wobei mich eher ein zuschneidbarer Didymfilter und ND Filter interessieren würde. ;)

Klar, das ist auch näherliegend. ;) Ich habe nach dem Polfilter nur gefragt, weil ich dachte, da käme noch ein weiteres Problem mit dem Winkel dazu …

Also, wenn mal wieder Geld übrig ist, werde ich mir das Sigma-Zoom wohl ernsthaft ansehen. Vielleicht reicht es ja zu Weihnachten. ;) Und dann muss ich noch ein halbwegs zentriertes Exemplar finden …

Eikazon 11.10.2019 15:53

Zitat:

Zitat von Eikazon (Beitrag 2092427)
Bei der gestrigen Hausmesse von Calumet („Oktoberfest der Fotografie“) in Stuttgart habe ich mir das Sigma Art 14–24mm/2.8 FE mal ausgeliehen.

Ich bin jetzt dazu gekommen, die paar Testaufnahmen, die ich im Laden machen konnte, noch genauer anzusehen, nämlich die ARW-Dateien auf Pixelebene zu betrachten. Einen richtigen Test mit Stativ ersetzt das absolut nicht (musste die ISO hochschrauben usw.), aber ich finde jedenfalls nichts auffallend Negatives an den Bildern.
  • Die Schärfe (Auflösung) scheint zumindest abgeblendet wirklich bis an den Rand gut zu sein – kein Vergleich mit älteren Weitwinkel-Zooms.
  • Die Verzeichnung ist auch bei abgeschalteter Korrektur für ein Superweitwinkel-Zoom gering – bei Architektur muss man sie korrigieren, bei Landschaft kann man sie wahrscheinlich oft einfach lassen.
  • CAs sind erstaunlich gering (gut, die ARW-Dateien enthalten wie bei Sony-Objektiven ein eingebettetes Profil, durch das ein Teil der CAs gleich korrigiert wird; trotzdem muss man sagen, dass das Ergebnis wirklich gut ist).
  • Auch das Scharfstellen (ob Autofokus oder manuell) hat wirklich gut getroffen, obwohl die Lichtverhältnisse schwierig waren.
  • Ich meinen einen leichten focus shift zu sehen, aber das ist bei Aufnahmen aus der Hand für mich schwer zu beurteilen. Einen starken focus shift hat das Objektiv aber wohl kaum.
  • Flares sind relativ gering, nur in seltenen Fällen störend, Kontrastverluste (veiling) sehe ich nirgendwo. Das müsste man aber gegen die Sonne ausprobieren.
  • Das Bokeh (falls man davon sprechen kann) ist OK.
  • Die Blendensterne sind Sigma-typisch eher vage, aber immerhin symmetrisch. Man braucht aber f/11, damit sie deutlich definiert sind – das ist normal, aber eben kein Vergleich z.B. zu den Loxias.
  • Nur die Form unscharfer Highlights am Bildrand hat mich überrascht – keine Katzenaugen, sondern ei- oder birnenförmig ;) –, aber bei 14mm ist das wohl ganz normal.

Eikazon 17.11.2019 20:09

Ich warte ja immer noch darauf, dass uns DXOMark, Lenstip.com, Opticallimits oder das Lens-Rentals-Blog einen direkten messtechnischen Vergleich zwischen dem Sigma 14–24mm/2.8 Art an E-Mount und dem Sony FE 12–24mm/4 G liefern – bisher vergeblich. In diesem Mammut-Test-Artikel von Marc Alhadeff gibt es nun einen solchen Vergleich, allerdings nicht ganz so technisch-exakt. Auszüge der zusammenfassenden Aussagen:

Zitat:

The Sigma 14-24mm F2.8 does not do better in the corners but is doing one grade better in the centre at 14mm F4 & F5.6, but lack the 12mm focal length.
Und spezifisch zum Sigma:

Zitat:

An excellent lens as of F4, corners are a little bit less good than on the Sony FE 16-35 mm F2.8 GM

Compared to the Sony FE 12-24mm F4 G, sharpness is a little bit better at F4/F5.6 in the centre but same in the corners. Range is however more limited as missing the 12mm. Up to you to see what is more important for you the 12mm or the F2.8 aperture
Die Unterschiede in Anfangsöffnung und kleinster Brennweite sind freilich offensichtlich. ;) Interessanter sind seine (allerdings einfach an der Wohnzimmerwand ermittelten) Aussagen zur Schärfe/Auflösung. Hier bescheinigt er laut Tabelle bei 14mm und f/4 dem Sony: Mitte „sehr gut“, Ecken „gut“, dem Sigma: Mitte „exzellent“, Ecken „gut“. Bei 14mm und f/8 erreichen beide in der Mitte wie den Ecken „exzellent“.

Eikazon 23.11.2019 17:14

Noch nicht verlinkt ist das Review von Dustin Abbott, der das Sigma-Zoom allerdings (für mich etwas erstaunlich) nicht mit dem Sony FE 12–24mm/4 G, sondern mit dem Tamron 17-28mm F2.8 RXD vergleicht. Ganz lesens/anschauenswert.

aidualk 23.11.2019 18:18

Ja, schöner Test, der auch einige Infos rüber bringt.
Dass er den Eckenvergleich beim Sigma mit Bl. 5.6 und beim Tamron mit Bl. 2.8 gegenüber stellt, sei ihm mal verziehen. ;)

Ich denke, du bist am schwanken zwischen dem Sigma und dem Sony 12-24mm?
Wenn ich entscheiden müsste, würde ich aus den Infos, die ich über beide Objektive im Laufe der Zeit habe, mich für das Sigma entscheiden.
Es ist universeller einsetzbar und das auf Grund der in der Praxis nutzbaren 2.8er Lichtstärke. Das Sony schliesst Nachthimmelaufnahmen nahezu aus und hat am Tag zusätzlich mehr Probleme mit der Sonne im Bild.

(hätte das Sigma die Möglichkeit für Schraubfilter, würde ich es für mich auch näher in Betracht ziehen, aber auf das Gefummel auf der Rückseite habe ich keine Lust und Verlaufsfilter nutze ich auch sehr oft)

Eikazon 23.11.2019 19:10

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 2102093)
Ich denke, du bist am schwanken zwischen dem Sigma und dem Sony 12-24mm?

Exakt. ;) Ich finde es einfach, sich zu entscheiden, wenn es für irgendetwas eine beinahe perfekte Lösung gibt (das Loxia 21 z.B. ist bis heute eine fast perfekte Wahl für diesen Brennweitenbereich und meine Anforderungen); da muss man dann eben „nur“ noch das Geld zusammenbringen. Da es aber für den Ultraweitwinkel-Bereich und meine Steckenpferde (Architektur/Landschaft) mMn kein fast perfektes Objektiv gibt (falls uns nicht Zeiss doch noch irgendwann ein neu gerechnetes 15er offeriert, aber das steht in den Sternen), heißt es, sich zwischen Kompromissen zu entscheiden – und das finde ich schwierig, so gut diese Kompromisse an sich auch sein mögen.

Danke daher für Deine Einschätzung, die ich sehr hilfreich finde!

Ja, nach derzeitigem Kenntnisstand nehme ich das Sigma-Zoom, eben aus den Gründen, die Du genannt hast. Zudem scheint mir, soweit ich das nach ein paar eigenen Testaufnahmen und den verfügbaren Bildern beurteilen kann, der Mikrokontrast, der mir sehr wichtig ist, beim Sigma besser zu sein. Dazu kommt noch der etwas snobistische Grund, dass sich das Sigma mit seiner (Teil-)Metalloberfläche für mich einfach besser anfühlt als das (sicher genial leichte) Sony-Ultraweitwinkel. ;) Das mag doof klingen, aber letztlich ist es doch auch wichtig, dass man gerne mit einem Objektiv arbeitet – sonst fällt es schwer, stundenlang in der Hitze rumzulaufen, in der kalten Nacht zu hocken oder auf einem ebenso kalten Kirchenboden zu liegen.

Nachtrag:
Wenn Fred Miranda recht hat (und der Mann hat ja Erfahrung!), spricht noch etwas für das Sigma-Zoom: “this lens has practically no focus shift”. Das wäre großartig, denn ich fokussiere viel lieber bei Offenblende (mit Fokuslupe) und blende dann ab, als gleich bei Arbeitsblende scharfzustellen.

aidualk 25.11.2019 09:07

Haida ND Filterset für hinten (149,- USD $)

david.g2 27.11.2019 23:26

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 2102388)
Haida ND Filterset für hinten (149,- USD $)

Ist das derselbe Filtertyp wie beim Sigma 14-24mm f/2.8 DG HSM? Auf der Sigma Webseite findet man leider keine Infos dazu.

Mando.68 28.11.2019 01:45

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 2102388)
Haida ND Filterset für hinten (149,- USD $)

Von Nisi gibt´s für das Objektiv auch Filter, und speziellen Halter (399 Euro)

o1ympus 29.11.2019 01:29

Filterfolie zuschneiden und einsetzen
 
Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 2092793)
2 sollten (grob) reichen - für Querformat und für Hochformat.
Wobei mich eher ein zuschneidbarer Didymfilter und ND Filter interessieren würde. ;)

so, nun habe ich probiert, wie sich die rückwärtigen Filter zuschneiden und einsetzen lassen:

Als Filterfolie habe ich Pol-Folie 100x100mm genommen. Sie wird mit Schutzfolie auf beiden Seiten geliefert.

Sicherheitshalber habe ich Einmalhandschuhe angezogen, um keine Fingerabdrücke u.ä. zu hinterlassen. Die Sperrwirkung ist auf der Folie senkrecht (am Bildschirm getestet). Mit der beiliegenden Schablone habe ich den Umriss 1x waagerecht und 1x senkrecht) mit einem feinen Filzschreiber markiert. Danach habe ich die Filter mit einer Nagelschere ausgeschnitten, sie folgt den Kurven besser.

Dann habe ich die Schutzfolien abgezogen und den Filter eingesetzt. Gegenüber dem Hebel ist im Objektiv eine Nut, in die der Filter eingeschoben werden kann. Dann wird der Hebel umgelegt und der Filter sitzt fest.

Zum Herausnehmen benötige ich möglichst Einmalhandschuhe und einen spitzen Gegenstand zum Anheben.

Zur Aufbewahrung der zugeschnittenen Filter nehmen ich die Plastikschachtel einer SD-Karte.

Wir wissen: die Wirkung der Polfilter ist stark von der genauen Ausrichtung des Polfilters abhängig. Da man die Filter nicht drehen kann, drehe ich bei der Aufnahme die ganze Kamera ein wenig, bis die gewünschte Wirkung stimmt. Den schiefen Horizont korrigiere ich bei der nachträglichen Bildbearbeitung.

Natürlich ist das alles aufwändiger als mit Vorsatzfiltern, aber für die Linse benötigt man ein riesiges 150mm-System.

Gruß o1ympus


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