SonyUserforum

SonyUserforum (https://www.sonyuserforum.de/forum/index.php)
-   Café d`Image (https://www.sonyuserforum.de/forum/forumdisplay.php?f=94)
-   -   !! Amazon - berevits: unglaubliche Angebote A7 (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=174369)

Crimson 21.10.2016 22:37

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860734)
Arrrrrgh. Jetzt wieder die pauschale Uber-Kritik...

das war nicht als Kritik an Uber gedacht ;)

@not Conrad: jawoll. Das muss mal gesagt werden! Wo kämen wir ohne unser tägliches Portiönchen Wut hin... :P
Merken

conradvassmann 21.10.2016 22:43

Zitat:

Zitat von Crimson (Beitrag 1860739)
@not Conrad: jawoll. Das muss mal gesagt werden! Wo kämen wir ohne unser tägliches Portiönchen Wut hin... :P
Merken

...und ich habe eine Sch.... -Wut auf diesen Verein. ;)

Ellersiek 21.10.2016 22:46

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860737)
Wenn Dein Anspruch an einen weltweit agierenden marktführenden Konzern so niedrig ist, ist das Deine Sache....

Naja, zu mindestens ist mir in 16 Jahren Amazon nichts negatives passiert.

Alle Liefertermine wurde eingehalten, nur einmal habe ich Ware zurückgeschickt (Grund weiß ich nicht mehr, zu lange her) -egal ob Amazon oder Marketplace.

In bin trotzdem der Überzeugung, dass Amazon einen viel höheren Anspruch an seine Lieferanten und Marketplace-Anbieter hat als dass z.B. bei Ebay der Fall ist.

Gerade erst wieder bei Ebay fast eine Bestellung ausgelöst, bis ich rechtzeitig erkannte habe, dass nicht alle im Bild gezeigten Produkte zu Verkauf standen, sondern man sich nur eines davon aussuchen konnte.

Es ist bei Amazon sicher nicht alles Gold (ich möchte dort kein Lieferant sein), aber Amazon einen fahrlässigen Umgang mit den Kunden zu unterstellen geht m.E. an der Realität vorbei.

Gruß
Ralf

Ellersiek 21.10.2016 22:48

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860740)
...und ich habe eine Sch.... -Wut auf diesen Verein. ;)

Aber dann reg Dich doch nicht auf sondern ignorier ihn einfach. Glücklich wirst Du bei Amazon doch wahrscheinlich eh nicht.

Gruß
Ralf

conradvassmann 21.10.2016 22:52

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860742)
aber Amazon einen fahrlässigen Umgang mit den Kunden zu unterstellen geht m.E. an der Realität vorbei.
Gruß
Ralf

Wir diskutieren nicht über einen Einzelfall, sondern über zig-zehntausendfachen Betrugsversuch in friedlicher Symbiose mit dem Amazon-System, welches diesem eine Plattform darstellt. (Vergleichbar mit den Filesharing-Plattformen)
Einen anderen Anbieter, welcher nur in D-Land aktiv wäre, hätte man sehr wahrscheinlich längst dicht gemacht wegen diese unsäglichen Zustände.
Leider drückt man lieber bei seinen Lieferanten die Preise, anstatt hier im System Verbesserungen in der Authentifizierung der Anbieter zu schaffen.
Und die unredlich (quasi durch Augen zu Trittbrett-Fahren) erworbenen Top-Ergebnisse in den Preisvergleichsportalen sorgen dann noch für mehr Umsatz. Das grenzt schon an Zynismus.
Ich erwarte von Amazon Aktion und nicht Reaktion.

Ellersiek 21.10.2016 23:00

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860747)
Wir diskutieren nicht über einen Einzelfall, ...

Aha.
Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860747)
...sondern über zig-zehntausendfachen Betrugsversuch in friedlicher Symbiose mit dem Amazon-System, welches diesem eine Plattform darstellt. (Vergleichbar mit den Hosting-Plattformen)...

Und das kannst Du belegen oder behauptest Du das einfach nur so?

Gruß
Ralf

conradvassmann 21.10.2016 23:02

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860750)
Aha.

Und das kannst Du belegen oder behauptest Du das einfach nur so?

Gruß
Ralf

Kannst Du belegen, daß es nicht so ist?
Mir ist Deine Rolle als Amazon-Versteher eher zweifelhaft.
Anstatt das offensichtlich fehlerhafte Gebaren dieser Firma einzugestehen, versuchst Du, die Anklagebank zu diskreditieren.

Ellersiek 21.10.2016 23:02

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860752)
Kannst Du belegen, daß es nicht so ist?

Ich muss doch nicht belegen, was ich nicht behauptet habe.

Gruß
Ralf

Dat Ei 21.10.2016 23:06

Moin Ralf,

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860750)
Und das kannst Du belegen oder behauptest Du das einfach nur so?

die Betrugswelle rollt seit etlichen Wochen über Amazon hinweg. Es wurde schon mehrfach in der Presse berichtet. Betroffen ist nicht nur der Photosektor, sondern alle Bereiche, in denen hochpreisige Waren gehandelt werden. Mir sagte ein Amazon-Mitarbeiter am Telefon, dass die 8 Mitarbeiter im Security-Bereich bei der Vielzhl der Fälle nicht hinterher kämen.


Dat Ei

Ellersiek 21.10.2016 23:11

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 1860757)
...die Betrugswelle rollt seit etlichen Wochen über Amazon hinweg. Es wurde schon mehrfach in der Presse berichtet.

Das ist mir natürlich bekannt, aber findet das in friedlicher Symbiose statt?

Mich stört einfach diese pauschale Verurteilung (Einzelfälle sollen ja nicht mehr betrachtet werden).

Gruß
Ralf

BeHo 21.10.2016 23:11

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860731)
[...]Wo steht eigentlich, dass der Beitrag von einem Inder verfasst wurde?[...]

Das habe ich auch nicht behauptet. Was ich geschrieben habe, stimmt aber dennoch.

conradvassmanns auslösenden Beitrag möchte ich übrigens wirklich nicht unterschreiben, da die Anfrage meines Erachtens zu wütend und unsachlich geraten ist.

Warum Du Dich aufgrund seines Beitrags zum Anwalt Amazons aufschwingst, verstehe ich dennoch nicht. :zuck:

Jemanden mit so schlechten Deutschkenntnissen mit Kunden in Deutschland kommunizieren zu lassen, geht schon mal gar nicht. Und wie gesagt gibt es das noch krasser im B2B-Bereich.

conradvassmann 21.10.2016 23:13

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860756)
Ich muss doch nicht belegen, was ich nicht behauptet habe.

Gruß
Ralf

Man kann auch die Augen vor der Realität verschliessen und sich der Krämerei widmen.
Es spielt keine Rolle, ob es 30354 oder 19392 oder 1.232.454 Artikel sind.
Du kannst Dir alle Amazon Artikel selbst anschauen, ich zähle Sie nicht für Dich durch.

Ellersiek 21.10.2016 23:13

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1860762)
Das habe ich auch nicht behauptet. Was ich geschrieben habe, stimmt aber dennoch.....

War das hier nicht dein Beitrag:

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1860723)
Schöne neue Arbeitswelt. Sogar in der Kommunikation mit Kunden, die große Umsätze bringen, werden billige Inder mit rudimentären Deutschkenntnissen eingesetzt.

Gruß
Ralf

Ellersiek 21.10.2016 23:16

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860763)
...Es spielt keine Rolle, ob es 30354 oder 19392 oder 1.232.454 Artikel sind.
Du kannst Dir alle Amazon Artikel selbst anschauen, ich zähle Sie nicht für Dich durch.

Nochmal: Du hast es behauptet, nicht ich. Warum sollte ich für Dich diese Zählung machen? ich schaue auf 16 zufriedene Jahre mit Amazon zurück. Mir reicht das.

Gruß
Ralf

Dat Ei 21.10.2016 23:17

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860761)
Das ist mir natürlich bekannt, aber findet das in friedlicher Symbiose statt?

Die Formulierung ginge etwas zu weit. Allerdings wundert es doch sehr, warum so ein Massenhack möglich war/ist, warum Amazon das Problem nicht in den Griff bekommt, warum Amazon immer noch nicht eine einfache Möglichkeit geschaffen hat, Betrugsfälle oder Betrugsverdachtsfälle per One Click zu melden, oder warum sich Amazon immer mehr vor Kundenanfragen schützt / versteckt.


Dat Ei

conradvassmann 21.10.2016 23:18

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860764)
War das hier nicht dein Beitrag:

Gruß
Ralf

Er meint (politisch korrekt): Menschen mit wenig Deutsch-Kenntnissen.

conradvassmann 21.10.2016 23:19

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860766)
Nochmal: Du hast es behauptet, nicht ich. Warum sollte ich für Dich diese Zählung machen? ich schaue auf 16 zufriedene Jahre mit Amazon zurück. Mir reicht das.

Gruß
Ralf

Ob Du 16 Jahre zufrieden warst oder nicht, ist für die Verteidigung meiner Interessen als Amazon-Kunde im Sinne des Verbraucherschutzes irrelevant.

a1000 21.10.2016 23:27

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860646)
Die könnten schon, wenn sie wollten, Mittel und Wege zur Unterbindung von der Sauerei finden ....

Das sehe ich genau so.
Die könnten schon, wenn sie wollten.
Wenn ein neuer "Verkäufer" hunderte (oder auch tausende) Artikel teilweise 50% billiger als Amazon einstellen kann, ist das nicht normal.
Eigentlich müssten sämtliche Sicherheitsmechanismen Alarm schlagen.
Stattdessen sind diese "Angebote" manchmal einen halben Tag online.

Warum das alles Amazon nicht verhindern will, ist nur Spekulation, denn sie könnten schon, wenn sie wollten...

Viele Grüße

Ellersiek 21.10.2016 23:28

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 1860768)
...Allerdings wundert es doch sehr, warum so ein Massenhack möglich war/ist, warum Amazon das Problem nicht in den Griff bekommt, warum Amazon immer noch nicht eine einfache Möglichkeit geschaffen hat, Betrugsfälle oder Betrugsverdachtsfälle per One Click zu melden,...

Weil wahrscheinlich nicht alle Fälle so offensichtlich sind wie der aus dem Ausgangspost (und selbst der war für dey nicht offensichtlich genug - Kein Vorwurf, nur eine Feststellung).

Und die Masse hat sie sicher auch überrascht hat, dass Personal hierfür baut sich auch nicht in kurzer Zeit auf.

Sie werden das, außer dem Anfangsverdacht, kaum automatisieren können sondern müssen den Vorgang manuell bearbeiten und Reaktionen abwarten. Außerdem werden sie sicher verhindern wollen, dass Lieferanten und Marketplace-Teilnehmer zu unrecht gesperrt werden.

Intern ist der Vorgang sicher komplizierter, als es für uns von außen sichtbar ist.

Ärgerlich ist das ganze aber auf jeden Fall, insbesondere für die, die auf die Betrugsmasche reingefallen sind.

Gruß
Ralf

BeHo 21.10.2016 23:34

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860764)
War das hier nicht dein Beitrag:

Ja, natürlich. Ich weiß, dass auch Inder mit schlechten Deutschkenntnissen zumindest im B2B-Bereich eingesetzt werden. Ich habe aber nicht behauptet, dass die von conradvassmann zitierte Antwort von einem Inder stammt.

conradvassmann 21.10.2016 23:35

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860775)
Weil wahrscheinlich nicht alle Fälle so offensichtlich sind wie der aus dem Ausgangspost (und selbst der war für dey nicht offensichtlich genug - Kein Vorwurf, nur eine Feststellung).

Und die Masse hat sie sicher auch überrascht hat, dass Personal hierfür baut sich auch nicht in kurzer Zeit auf.

Sie werden das, außer dem Anfangsverdacht, kaum automatisieren können sondern müssen den Vorgang manuell bearbeiten und Reaktionen abwarten. Außerdem werden sie sicher verhindern wollen, dass Lieferanten und Marketplace-Teilnehmer zu unrecht gesperrt werden.

Intern ist der Vorgang sicher komplizierter, als es für uns von außen sichtbar ist.

Ärgerlich ist das ganze aber auf jeden Fall, insbesondere für die, die auf die Betrugsmasche reingefallen sind.

Gruß
Ralf

Wenn einer so lange keine Lösung bietet, dann gehört er gesperrt, bis eine Lösung da ist.

Hier, für den Artikel, welchen ich erst heute nachmittag gemeldet habe, ist schon wieder ein (oder sogar 2) Fake-Angebot drauf: :mad:
Die sind eindeutig überfordert und eine Gefahr für die Allgemeinheit der Verbraucher sowie der anderen seriösen Anbieter.

Bild in der Galerie

Ellersiek 21.10.2016 23:42

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1860778)
Ja, natürlich. Ich weiß, dass auch Inder mit schlechten Deutschkenntnissen zumindest im B2B-Bereich eingesetzt werden....

In England hat mal ein Energieversorgungsunternehmen ein Callcenter in Indien mit der Zählerstandsabfrage per Telefon beauftragt und sind (zu mindestens eine zeitlang) grandios gescheitert, weil die Mitarbeiter im Callcenter keine Ahnung davon hatten, wo in einem Haus in England überall der Zähler sitzen kann.

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1860778)
...Ich habe aber nicht behauptet, dass die von conradvassmann zitierte Antwort von einem Inder stammt.

Brauchen wir jetzt auch nicht so hoch aufhängen, ich bin einfach kein Fan von Pauschalverurteilungen.

Gruß
Ralf

Ellersiek 22.10.2016 00:13

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860780)
Wenn einer so lange keine Lösung bietet, dann gehört er gesperrt, bis eine Lösung da ist....

Genau das wird wahrscheinlich nicht so einfach sein.

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860780)
...Hier, für den Artikel, welchen ich erst heute nachmittag gemeldet habe, ist schon wieder ein (oder sogar 2) Fake-Angebot drauf: :mad:...

So ärgerlich das ist, aber es wird sicher nicht einfach sein, innerhalb von wenigen Stunden gesicherte Informationen zu haben. So wie der Anbieter uns bescheissen will, wird er auch Wege kennen, Amazon hinters Licht zu führen.

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860780)

Bis auf den Eintrag unter Zustand in der Tabelle und dem auffälligen Preis ist am Angebot aber erstmal nichts auffälliges zu erkennen.
Ich habe zu mindestens in der Artikelbeschreibung und beim Verkäufer nichts gefunden.
Nur die wahrscheinlich auch noch bewusst falsch geschriebene Emailadresse unter Zustand ("Neu !!!BlackFriday Promotions, Zum Einkaufen, schreiben sie, artikelneu@Web,DE - SOFORT-KAUFEN und LIEFERUNG frei ~ DANKE!! )
Glaub mir: So sehr ich den Betrug verurteile - die Sperrung wird für Amazon nicht ganz trivial sein - sonst würden sie es tun. Amazon hat null Interesse an zerstörtem Kundenvertrauen.
Und ja: Auch ich würde mir eine superschnelle Sperrung wünschen.

Gruß
Ralf

Crimson 22.10.2016 08:44

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 1860768)
Die Formulierung ginge etwas zu weit. Allerdings wundert es doch sehr, warum so ein Massenhack möglich war/ist, warum Amazon das Problem nicht in den Griff bekommt, warum Amazon immer noch nicht eine einfache Möglichkeit geschaffen hat, Betrugsfälle oder Betrugsverdachtsfälle per One Click zu melden, oder warum sich Amazon immer mehr vor Kundenanfragen schützt / versteckt.

Diese Fragen sind mehr als berechtigt, ich fürchte nur, dass die Antwort im Zeitgeist steckt. Es finden sich ja immer Passende zusammen und in Zeiten, in denen Gesellschaften seit Jahren quasi widerspruchslos das Entfernen eigener fundamentaler Rechte hinnehmen, quasi maximal mit Schulterzucken die Existenz von Hassmaschinen a la Facebook unterstützen, in breiter Mehrheit quasi allein auf den eigenen Vorteil fokussiert sind, in solchen Zeiten sind Konzerne wie Amazon mit genau dem beobachteten Geschäftsverhalten nichts anderes als Spiegel. Würde die Gesellschaft das nicht goutieren, gäbe es das so nicht. Und nein, ich will damit keineswegs dem bösen Verbraucher die Schuld geben, aber ganz unbeteiligt ist er nicht. Ich sehe das alles als elementar im aktuellen Zeigeist (der sich natürlich überall findet), der in geradezu grotesker Weise Pauschalisierung, Egoismen und Opferrollen zusammenbringt.

Zum zufriedenen Kunden bzw. Kundenvertrauen... das ist Schnee von gestern, auch wenn es natürlich anders kommuniziert wird. Interessant sind nur die Kunden von morgen.

conradvassmann 22.10.2016 08:59

Otto Normalbürger bekommt u.U. Probleme, wenn er in seinem WLAN kriminellen Aktivitäten Dritter freien Lauf lässt.
Wenn Amazon den sicheren Betrieb von Shop-Eigenbetrieb und öffentlicher Verkaufplattform nicht hinbekommt, ist das ein Fall für den Verbraucherschutz.
Wer Milliarden an Umsatz macht, muss in der Lage sein, Millionen für dessen Sicherheit auszugeben.
Ich sehe es überhaupt nicht ein, hier die Arbeit zu machen, welche Amazon machen müsste.

NetrunnerAT 22.10.2016 09:11

Sorry das ich es sage. Amazon hat die selben Probleme wie ebay. Jeder Händler der tote Accounds ohne drei Wege Authentifikation offen lässt, ist für mich genau so mit schuldig. Amazon kann zwar mechanismen basteln, die solche billig Angebote filtern. Mir wäre der zwang zur mehrfach Authentifikation lieber. Dann sind diese Hacks Geschichte.

deranonyme 22.10.2016 09:27

So schlimm die Betrugsversuche und die in unseren Augen zu geringen Bemühungen von Amazon so etwas zu unterbinden sind, so schwer ist es sicher auch Betrugsprävention in einem international agierenden Unternehmen rechtssicher zu machen. Es gibt dort mehr Aspekte zu berücksichtigen als man als Außenstehender oft glaubt.
Aber ich glaube auch nicht das es zielführend ist sich als "Wutbürger" zu geben und in unangemessenem Ton Kritik zu üben. Ich arbeite mittlerweile selbst zeitweise im Servicebereich eines sehr in der Kritik stehenden Dienstleisters und werde öfter als mir lieb ist mit immer übleren Anschreiben konfrontiert. Meine Meinung über solche Absender kann sich sicher jeder vorstellen. Aber auch diese bekommen eine im angemessenen Ton formulierte Antwort. Harsch formulierte Schreiben führen zu keiner anderen Reaktion als angemessen formulierte Kritik.
Wen das ja vorgeblich so Verbraucherschutz gefährdende und allgemein rechtswidrige Vorgehen von Amazon oder auch anderen Dienstleistern massiv stört, dem steht doch der Rechtsweg offen. Gerade bei der, in einigen Augen, so eindeutigen Rechtslage empfehle ich den Gang zum Anwalt. Anwälte freuen sich sicher über sicher und einfach zu gewinnende Klagen, noch dazu wenn damit ein "Großer" in die Knie gezwungen werden kann.
Auch wenn das Internet es ermöglicht recht anonym zu wettern, empfehle ich darüber nachzudenken ob man von Angesicht zu Angesicht die selbe Wortwahl treffen würde. Für mich jedenfalls hat sachliche und angemessene Kritik einen hohen Stellenwert, gerade weil sie heutzutage recht selten ist.

dey 22.10.2016 09:35

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860775)
Weil wahrscheinlich nicht alle Fälle so offensichtlich sind wie der aus dem Ausgangspost (und selbst der war für dey nicht offensichtlich genug - Kein Vorwurf, nur eine Feststellung).

Nicht offensichtlich genug trifft es nicht ganz.
Die Auffälligkeit hatte ja zu meiner Verwunderung geführt. Da ich nicht seit 16y bei Amazon zuhause bin war mir die Betrugsmasche nicht bekannt. Und der Umstand, dass Amazon nicht sicherer ist als ebay war mir nicht bewusst.
Zu dem war mein Angebot nur 30% unter Amazon. Wenn ich nicht immer wieder die Preise für A7 und A99 beobachten würde und wüsste, dass es zur Zeit keine Sonderangebote gibt, wäre ich vielleicht darauf reingefallen. Für jemanden, der sich gerade erst umschaut, wäre der Preis verführerisch. Was mich wirklich gewarnt hatte, war das alle A7*/1 so starke Preise vom gleichen Anbieter hatten.

Ich finde auch, dass Amazon hier viel mehr tun müsste. Hier werden Betrugsversuche direkt neben den vertrauenswürdigen Amazonangeboten gelistet und bekommen für mich damit ein vertrauenswürdiges Siegel. Das könnte optisch besser abgetrent sein.

kilosierra 22.10.2016 10:03

Könnt Ihr Euch eigentlich noch ein Leben ohne Amazon und ebay vorstellen?
Der lokale Händler, falls es ihn noch gibt, würde es Euch danken.

LG Kerstin

dey 22.10.2016 10:19

Zitat:

Zitat von kilosierra (Beitrag 1860822)
Könnt Ihr Euch eigentlich noch ein Leben ohne Amazon und ebay vorstellen?

Kaum! :cry:

guenter_w 22.10.2016 10:19

Zitat:

Zitat von kilosierra (Beitrag 1860822)
Könnt Ihr Euch eigentlich noch ein Leben ohne Amazon und ebay vorstellen?
Der lokale Händler, falls es ihn noch gibt, würde es Euch danken.

Dann schau dir mal beim loalen Händler Objektive an oder sonstiges Zubehör! "Haben wir nicht da, können wir bestellen. Dann müssen Sie es aber auch kaufen!" ist eine häufige Antwort. "Das können wir nicht auf Lager legen!" die nächste. Von der Unkenntnis oder Ignoranz so manchen Verkäufers ganz zu schweigen.

Ich bin gerne bereit, den lokalen Handel zu unterstützen und zahle dafür auch gerne mehr als beim Internetkauf. Aber dafür erwarte ich fundierte Kenntnisse und einen wirklichen Service! Die jammernden stationären Händler bauen geschultes Personal ab und haben meist weder Lager noch Service! Wenn die nicht endlich mal ihren A*** hochkriegen und sich aktiv auf die geänderten Verhältnisse einstellen, sind unsere Innenstädte bald mausetot!

hpike 22.10.2016 10:39

Ich kaufe weder bei Amazon noch bei Ebay. Kein Problem für mich wenns die nicht mehr gäbe.

wwjdo? 22.10.2016 11:37

Durch diese Sicherheitslücke, für deren Beseitigung Amazon m.E. zu wenig tut, hat der Konzern bei mir einigen Kredit verspielt. :flop:

Ich habe in den letzten Jahren dort relativ viel verkauft, auch weil ich Prime-Kunde bin. Bei größeren Anschaffungen bin ich mittlerweile wesentlich zurückhaltener geworden...

Ach ja, zum Thema Fachhandel. Das war schon bei meinem ersten Digitalkamera-Kauf, einer Minolta F100, ein Trauerspiel.
Selbst wenn es so etwas in der von mir zu erwartenden Qualität gäbe, würde ich aus Zeit- bzw. Logistikgründen eher im Netz kaufen.

Dornwald46 22.10.2016 12:03

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860752)
Mir ist Deine Rolle als Amazon-Versteher eher zweifelhaft.

:top::top::top:

Dornwald46 22.10.2016 12:07

Zitat:

Zitat von kilosierra (Beitrag 1860822)
Könnt Ihr Euch eigentlich noch ein Leben ohne Amazon und ebay vorstellen?
LG Kerstin

Natürlich, schon über zwei Jahre.
Man sollte nur Bequemlichkeit ablegen.

wiseguy 22.10.2016 12:13

Zitat:

Zitat von Dornwald46 (Beitrag 1860856)
Man sollte nur Bequemlichkeit ablegen.

Und warum sollte man das tun? Neben der guten Preisvergleichbarkeit ist Bequemlichkeit eines der Hauptargumente für Onlinekäufe.

Als berufstätiger Familienvater mit Schuhgröße 49 ist der Online-Handel in vielerlei Hinsicht ein Segen. Das gebe ich nicht mehr her.

conradvassmann 22.10.2016 12:22

Das interessante an dem Thema ist, daß eine urspünglich "geniale" Geschäftsidee eben auch mal an ihre Grenzen kommt und ausgetrickst wird.
Nix ist ewig gut und das Beste.
Es wäre nur ausgleichende "Gerechtigkeit"", wenn Amazon hier ordentlich Federn lässt, z.B was deren Aktienkurs betrifft.
Die innere Qualitätsprüfung bei Amazon ist für mich eine Katastrophe.
Aussen Hui innen Pfui.

Ich sehe die Lösung in einer klaren Trennung: entweder geschlossener Onlineshop mit zertifizierten / autorisierten Anbietern oder ein Marketplace mit Amazon als Zahlungsdienstleister/Versicherer.
Dieses derzeit vorhandene hybride Konstrukt wird, wenn dem nicht massivst und für den Betreiber schmerzhaft auf die Finger gehaun wird, zur Basis für Kriminelle verkommen.
Dann kann man auch gleich bei Alibaba in China einkaufen, die dann auch nicht als unsicherer zu betrachten sind.

PS: Und für die Klicks, welche durch illegale Angebote in den angeschlossenen Preissuchmaschinen entstanden sind, müsste mindestens mal eine Strafzahlung angeordnet werden.
Pro Artikel 1.000 Euro, und Ihr würdet staunen, wie schnell die eine Lösung finden würden.
Wenn man auf seiner Website (auch unwissentlich) einen Link auf ein illegales Angebot in Form eines Videos und Musik hat, wird man genauso abgestraft.

BeHo 22.10.2016 12:47

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860858)
[...]oder ein Marketplace mit Amazon als Zahlungsdienstleister/Versicherer.[...]

Die Zahlungen im Marketplace laufen immer über Amazon.

Noch nicht einmal die E-Mail-Adressen der Käufer sind den Marketplace-Anbietern bekannt, wenn man nicht außerhalb von amazon.xxx Kontakt mit ihnen aufnimmt.

So ärgerlich die gehackten Konten auch sind, sollte man dennoch die Kirche im Dorf lassen.

Wer die Amazon-Angaben auf deren Website, die von Amazon verschickten E-Mails nicht liest und auf solche plumpen Betrugsversuche hereinfällt, sollte ernsthaft über seine Internet-Kompetenz nachdenken.

wwjdo? 22.10.2016 12:48

Zitat:

Zitat von wiseguy (Beitrag 1860857)
Und warum sollte man das tun? Neben der guten Preisvergleichbarkeit ist Bequemlichkeit eines der Hauptargumente für Onlinekäufe.

Als berufstätiger Familienvater mit Schuhgröße 49 ist der Online-Handel in vielerlei Hinsicht ein Segen. Das gebe ich nicht mehr her.

:lol: :top:

Ich lebe zwar auf nicht ganz so großem Fuß, schätze aber auch als arbeitender Mensch, der sich nicht ständig in Innenstädten rumtreibt, die Bequemlichkeit als starken Vorzug des Online Handels. :D

dey 22.10.2016 12:49

Bei mir ist es tatsächlich viel Bequemlichkeit, weil Amazon als Bezahlsystem ohne Kreditkarte nutze.
Vielleicht sollte ich doch in Richtung Paypal gehen und mir damit mehr Freiheit bei Shopauswahl schaffen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:24 Uhr.