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Als Technikverliebter muss ich mir da selber auch immer wieder an die eigene Nase fassen... ;) Außerdem ist es vermutlich die preisgünstigste Stellschraube, um die Qualität seiner eigenen Bilder zu verbessern - kostet allerdings bissl Zeit und Geduld... |
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Im Großen und Ganzen habe ich mit einer FF-Kamera mehr Freistellpotential als mit einer APS-C-Kamera. Anderseits bietet mit eine APS-C-Kamera eine größere Schärfentiefe bei unverändertem Bildwinkel und Blendenzahl. Und dann kommt ja auch noch das Handling hinzu: FF-Objektive sind größer und schwerer als vergleichbare Optiken für APS-C (und natürlich teuer). LG Martin |
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Im Ernst: Das passt, ausser der doch unterschiedlichen Bedienungsphilosophie der beiden Kameras, man muss sich dann ein wenig jeweils umgewöhnen. |
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Und trotzdem. Es erleichtert einem das Leben sehr, wenn das Plakat später nicht nur bei ISO 2000 und 1/50s gut aussieht, sondern auch bei ISO 8000 und 1/200 s, weil man dann weder selber, noch die Musiker darauf verwackeln und der Bildbearbeiter bedankt sich ebenfalls, wenn er nicht noch mühselig das Bild für den A2-Druck oder den Filmstreifen im Magazin aufarbeiten muß ;) |
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ich habe alte aber gute Minolta-Objektive, die eine sehr gute Bildleistung aber nur eine ausreichende bis unzufriedenstellende AF und Handlingleistung bringen, im Gegensatz zu modernen Sony-Pendants. Daran hängt dann eine A900, weil ich damals auf gar keinen Fall aus diesen Brennweiten lächerliche Unter-, Zwischen- und Überbrennweiten machen wollte. Ich wollte so arbeiten, wie mit den Objektiven vorher gewohnt. Das funktioniert bei meinen Sujets Studio, Portrait, Still. Dafür habe ich auf VF gewartet und solange weiter analog fotografiert. Dazu kommen das Handling der 900 und der Sucher (EVF ist halt Geschmack, aber nicht meiner). Die 900/850 sind rein fotografisch ausgelegte Kameras nach dem guten alten Minolta-Prinzip. Um damit gute Bilder zu machen, bedarf es einer Einarbeitung, die Du aufgrund unzureichender Sony-Unterstützung und wenig bis null Akzeptanz am Markt der Bücher, Workshops etc., autodidaktisch machen musst. Wenn Du eher point and shoot orientiert bist, wirst Du m. E. keine Freude an der 850/900 haben, gerade dann, wenn Du von der A77 kommst. Nach Deinem Anforderungsprofil würde ich sagen, Du machst mit einer 850/900 keinen Schritt in die Richtung, die Du offenbar anstrebst (verbesserte Bildqualität). Und mit einer 99 gibst Du viel Geld aus, da bin ich anderer Meinung als andere hier. 2.799,- sind verdammt viel Geld. Das würde ich mir dreimal überlegen. |
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Meine Objektive waren von Anfang an alle VF tauglich, das 16-80 ausgenommen. Ich habe versucht, mir den Eindruck mit dem Sweetspot der Objektive zu erklären: Mit einem APS-C Chip nutze ich nur die Mitte des tatsächlich erzeugten Bildkreises, der durch die Bank scharf abbildet. Irgendwie ist das aber auch langweilig. Mit einem VF Sensor kommt die Abbildungsleistung des ganzen Objektivs zum Tragen und das Ergebnis erinnert mich dann auch ein wenig an Diafilme. Vielleicht ist das nicht besser sondern eher nostalgisch. Aber solche Bildwirkung bin ich von meiner Diazeit gewohnt und sie gefällt mir besser. Was das Handling angeht, liegt die 900 einfach satter in der Hand. Ich habe nie den Eindruck, an irgendeinen Knopf nicht heran zu kommen, oder fitzelige Mintechnik bedienen zu müssen. Das ist eine ausgewachsene Kamera! Dass man 24 MP nebenbei besser groß abziehen kann als 12 MP ist klar, 50x70cm sind aber auf jeden Fall möglich und größere Anzüge mache ich eh ganz selten. Summa summarum gibt es also jede Menge Gründe, sich mit der VF wohler zu fühlen. Ob man tatsächlich besser fotografiert, nur weil viel Geld über den Ladentisch gewandert ist, sei dahin gestellt. |
Umstieg auf Vollformat Pro/Contra
Hallo zusammen,
ich habe auch lange den Schritt (zum VF) hinausgeschoben, freue mich aber wenn ich mit meinem 24-70 auch wirklich ein Weitwinkel am VF nutzen kann. Den Qualitätsunterschied an den Bildern zur 77 ist sicher schwer auf den ersten Blick zu sehen, finde aber bei der 99 mehr Fülle im Bild. Bei der 77 bin ich doch auch noch froh, wenn ich aus den 70-400 durch den Crop noch etwas mehr rausholen (Tele) kann. Meist nehme die 99 auch nur bei besonderen Bildern (Studio, ....) wenn die Qualität besonders gut sein soll. Weiterhin ist es auch super, wenn ich 2 Bodies mit Objektiv gleich griffbereit habe. Dann fällt der Objektivwechsel weg. Das Handling an der 99 ist nahe zu gleich zu 77. Besser ist: Entriegelungsknopf für Modusrad, Focuswahl nicht mehr über Drehknopf (hat sich bei meiner 77 durch die Kameratasche öfters verstellt). Die Focusfelder im Sucher könnten aber auch meiner Meinung nach etwas weiter auseinander liegen. Die letzte Entscheidung liegt bei dir. Viel Erfolg. |
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