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Um mal zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Die genannten Voraussetzungen (viel Licht, hohe Tiefenschärfe, Brennweite im Normalbereich, keine hohe Auflösung erforderlich) lassen eigentlich nur den Schluss zu, dass hier eine DSLR/SLT völlig überflüssig ist.
Dazu habe ich mir auch die Bilder unter dem genannten Link angeschaut. Jedes dieser Bilder kann man hervorragend mit einer Kompaktkamera machen. In diesen Fällen ist schon eine A700 mit Festbrennweite zu klobig und zu teuer, eine A77 völliger Overkill. Das würde ich mir nicht antun. Die meisten modernen Kompaktkameras bietet hierfür inzwischen ebenfalls hohe Serienbildraten und schnelle Auslösezeiten, passen aber oft sogar bequem in Hosentaschen. |
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Ich wüsste spontan keine. |
Für den angestrebten Zweck ist die Festbrennweite aber auch absolut überflüssig. Damit Motiv und Umgebung scharf werden, ist Abblenden erforderlich, und damit auch kein lichtstarkes Objektiv nötig.
50mm äquivalent mit hoher Tiefenschärfe erzielt man aber mit allen gängigen Kompaktknipsen, und die hier erforderliche Qualität erreichen viele. Für genau solche Bedingungen sind die Kompakten ideal. Ich denke sogar, dass manche Handys hier schon weit genug sein könnten.;) |
Jedes Zoom läßt sich zur Festbrennweite umrüsten, ein Tropfen Sekundenkleber genügt ;).
Jan |
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link! Schon die alten Römer haben ihre Legionäre mit schwereren Holzschwertern gedrillt. |
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Allerdings hab ich (neben der Zustimmung zum Zustand meiner Stadt) einige Probleme mit deinen Grundannahmen... 1.) was nicht im Internet auffindbar ist, existiert nicht. Was auch deine sozialen Kontakte wohl ziemlich einschränkt... 2.) Innovation ist nicht möglich (was eigentlich absurd, ist, der erste hit, denn mama google bei "renus" liefert ist eine Firma, die sich "Gesellschaft für Innovation" nennt :shock: ) Also hab ich keinerlei Proleme damit, die "Wiener Schule der Eisenbahnfotografie" ebenso zu verwenden wie bei dir die "Berliner Schule der Konversation" zu definieren. ;) |
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Aber Don´t feed the troll wer von Zitat:
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Jedem der das "bewusstere" Photographieren" mit einer Festbrennweise in Frage stellt, möge sich mal auferlegen 1 Woche nur mit einer Brennweite unterwegs zu sein - dann kann man weiterdiskutieren.
Eine FB mag eine Einschränkung des Bildausschnittes bedeuten, bzw. das Fuß-Zoom erfordern, aber ein Zoom kann auch den Bildausschnitt beschränken, da man schneller (zu schnell - ohne groß über das Motiv nachzudenken) den vermeintlich gewünschten Bildausschnitt hat. Im Gegensatz dazu muss mit der FB aber das Gehirn und die Phantasie etwas (deutlich) mehr genutzt werden, um einen attraktiven Bildausschnitt zu erhalten. Genau darin liegt der Vorteil, weil man Dinge sieht die man sonst vielleicht übersehen hätte, an der Gestaltung feilt etc... Hierin liegt der "Vorteil" einer FB - man macht sich zwangsläufig mehr Gedanken. In der schnelllebigen Zeit des Internets und der 25-fach Zooms ist das hingegen nicht jedermann`s (-frau`s) Sache. Wie sagt der Chinese: Wenn Du es eilig hast gehe langsam. End of OT ! Wie war eigentlich das Thema dieses Threads ?!? |
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Wie wäre es, wenn wir ausnahmsweise mal den Wunsch des TO respektieren. Zitat:
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Na das Thema ist durch, die A77 kann vieles besser und wird für den TO einen Gewinn darstellen, man kann auchauch mit Kompakten ordentliche Bilder machen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ich ergänze noch, manches geht sogar mit kleinem Sensor besser (z.B. Makro, aber evtl. auch Zug vor scharfem Hintergrund), solange genug Licht da ist. AF-Speed, Rauscharmut und Freistellpotential sprechen für den großen Sensor.
Beim OT Bewustes Fotografieren mit FB ist vermutlich allen Recht zu geben, die Beschränkung auf eine Brennweite schult den Blick für passende Details/Motive, der Zomm - sinnvoll eingesetzt - erlaubt es, Bildausschnitt und Perspektive (Aufnahmeabstand) unabhängig von einander zu wählen und gibt damit mehr Gestaltungsoptionen. Jan |
Hallo!
Na über den Einsatz von Kompakten kann ich wohl ein wenig schmunzeln, so ist es auch wieder nicht. Ich persönlich verwende die A850 mit dem 50mm 1.4 und bin mehr als zufrieden. Sicher, für Fotos in der reduzierten Größe auf der zitierten Website würde auch eine Kompaktkamera reichen. Bei größeren Ausbelichtungen hingegen wird man wohl bald an die Grenzen guter Qualität stoßen. Das auch lichtstarke Optiken vorteilhaft sind möchte ich bekräftigen. Ich schieße meine Bahnfotos bei passenden Lichtverhältnissen bei ISO 200 mit einer Verschlusszeit von 1/1200 bis 1/1600 sec. und bei Blendenwerten von 5.6. Solch kurze Verschlusszeiten sind von Nöten um den fahrenden Zug in seiner Bewegung einzufrieren, die Blende 5.6 reicht beim 50mm Objektiv aus um genügend Tiefenschärfe zu erhalten. Ob man selbes auch mit Kompaktkameras schafft wage ich zu bezweifeln. Ich kenne eine Menge Eisenbahnfotografen, doch mit einer Kompakkameras oder Handy ist keiner unterwegs. Ausgenommen bei statischen Motiven am Bahnhof. LG Robert |
Bei ISO 200 rauschen auch Kompakte noch nicht zu arg, Blende 5,6 können auch lichtschwache Objektive, die Belichtungszeit ergibt auch aus der Helligkeit, bei gegebener Empfindlichkeit und Blende hängt sie nicht von der verwendeten Kamera oder dem Objektiv ab.
Einziger Vorteil einer SLR unter den von Dir skiziierten Bedingungen ist m.E. der AF. Wobei Du ja weißt, wo die Gleise verlaufen, also Vorfokussieren auch problemlos möglich sein sollte, noch einfacher ist die Verwendung der Hyperfokaldistanz. Jan |
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Wow, hier sprechen wahre Experten, werde künftig meine Bahnfotos mit dem Handy machen, danke für diese wertvolle Tipps:top:
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Manchmal hilft sich und seine Gewohnheiten in Frage zu stellen. Bydey |
Sicher kann man auch mit einer Kompaktkamera mit Blende 5.6 fotografieren, doch diese schafft sicher nicht die gewünschte Tiefenschärfe als mit einem Objektiv welches mit einer Offenblende von 1.4 beginnt.
Sicherlich, bei Fotos fürs Netz wird man keine Unterschiede merken, doch ob man auch bei Kompaktkameras so Details wie Nummern am Triebfahrzeug bei Aufnahmen aus größerer Entfernung noch lesen kann bleibt fraglich. Die Eisenbahnfotografen haben da schon so spezifische Kriterien!! LG |
Was habe ich alles schon hinter mir, Alpha 100, 700 und jetzt die 850. Probleme gab es bei der Wahl der Objektive, Tamron 17-50 f 2.8 mit einseitigen Randunschärfen selbst bei Blende 8, dann kam das Konica Minolta 28-75 f 2.8, welches an den APS-C Kameras sehr gut war, nach Umstieg auf Vollformat jedoch wieder seine Schwächen gezeigt hat. Schließlich bin ich bei der 50mm Sony Festbrennweite gelandet und damit äußerst zufrieden.
Wie bereits eingangs erwähnt, geht es um die Frage eines Hobbykollegen, welcher sich überlegt, von der A700 auf die A77 umzusteigen. LG |
umsteigen. ich habs nicht bereut.
Ich hab auch noch eine meiner A77 zu verkaufen. |
Kompaktkameras
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Wenn's etwas mehr sein soll auch eine NEX. |
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Ich denke, Dein Kumpel sollte wechseln, er wird mehr Freude und vermutlich auch die besseren Bilder bekommen. Der Aspekt Randschärfe spricht tatsächlich gegen Handy und Kompakte. Ein paar fototechnische Argumente waren halt so neben der Physik, dass der ein oder andere widersprechen musste. Jan P.S.: Wenn wir die Kriterien auf andere Bereiche anwenden, werden wir erstaunlich oft feststellen, dass eine Kompakte oder ein Handy gereicht hätte, aber die Freude an einer feinen Kamera mit feinen Linsen ist ja auch Teil des Hobbys. |
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Es ist doch völlig logisch, dass die Schärfentiefe mehr zunimmt wenn ich von 1.4 auf 5.6 abblende anstatt von 3.5 auf 5.6. War das nicht der Vorteil von lichstarken Objektiven. Im Englischen heisst es ja fast, und das soll bedeutet schnell viel Schärfentiefe gewinnen. :D ;) :P :lol: bydey |
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Schärfentiefe ist nicht vom Herstellernamen des Objektivs / der Kamera oder von der größtmöglichen Anfangsblende abhängig, sondern nur von der eingestellten (=wirksamen) Blende, der Brennweite des Objektivs und der Film bzw. Sensorgröße. Da das Objektiv nichts mit der Film- oder Sensorgröße zu tun hat: ein 50mm-Objektiv mit größtmöglicher Anfangsblende F1,4 bildet bei F5,6 dieselbe Schärfentiefe ab wie ein 50mm-Objektiv mit größtmöglicher Anfangsblende F3,5 bei Blende F5,6, sofern mit derselben Film-/Sensorgröße verglichen wird. Lichtstarke Objektive haben gegenüber lichschwachen Objektiven mindestens 4 Vorteile: - der Sucher ist heller (bzw. der Elektronische Sucher muss nicht soviel aufhellen) - man könnte mit größeren Belndenöffnungen fotografieren und damit die Schärfentiefe mehr reduzieren - ein Objektiv mit Anfangsblende F1,4 ist bei z. B. F4,0 schon 3-fach abgeblendet und bietet hier bereits seine optimale Abbildungsleistung wohingegen ein Objektvi mit Anfangsblende F3,5 bei F4,0 fast noch bei Offenblende arbeitet und entsprechend schwache Abbildungsleistungen liefert - der AF funktioniert auch bei eher bescheidenen Lichtverhältnissen noch. Nachteile sind das höhere Gewicht (mehr Licht = mehr Glas), der höhere Preis und die größere Empfindlichkeit bei Fehl(ein-)stellungen und Verwendung großer Blendenöffnungen. Ein 50mm Superhyperluxusglas mit Anfangsblende F1,2 mag auch bei F5,6 ein merklich brillanteres, besser aufgelöstes , kontrastreicheres, schärferes Bild wie die F3,5 NoName-Billigscherbe haben, an der Schärfentiefe ändert das nichts. Das Bild von dem Luxusglas ist (ziemlich sicher) qualitativ besser als das Bild der Billiglinse bei idenitscher Blendeneinstellung - die Schärfentiefe ist identisch. Ich würde dennoch (fast) immer die bessere (das ist meist auch die teurere und lichtstärkere) Linse vorziehen. Ausnahme: es geht nur um Erinnerungsbildchen und/oder ich bin vom Gewicht her sehr eingeschränkt (lieber eine Minimalausrüstung auf der Wanderung als gar keine) und/oder ich muss mit Fremdeinwirkungen (Bier oder Schlimmeres übers Objektiv kippen?) rechnen. Die Qualität eines Objektives würde ich (zumindest nicht auschließlich) an der größtmöglichen Blende fest machen: ein 16-80 Zeiss mit F3,5 größtmöglicher Anfangsöffnung muss nicht unbedingt schlechter sein als ein 17-70 Sigma mit F2,8 größtmöglicher Anfangsöffnung. ...und damit ist das alles (ist die Schärfentiefe bei Blende F5,6 von der größtmöglichen Anfangsblende des verwendeten Objektivs abhängig?) ziemlich OT, denn es hat mit der Bildqualität A700/A77 (beides APS-C) nichts zu tun. vlG Manfred |
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bydey |
Ich hab eigentlich Randschärfen und nicht die Schärfentiefe gemeint, sorry für diesen Lapsus:oops:.
Wie Manfred richtig geschrieben hat, hat man bei einer Blende 5.6 bei der 50mm f 1.4 Optik schon mehrfach abgeblendet. Und durch mehrfaches Abblenden wird die Abbildungsleistung einer Optik besser, das wird hier wohl niemand ernsthaft bestreiten. Liebe Grüße |
Selbst das stimmt so pauschal nicht, ein 1,4'er oder 1,8'er Normalobjektiv nehmen sich bei Blende 5,6 sicher nichts, das hochlichtstarke Objektiv kann sogar z.B. anfälliger für Flares sein.
Ein z.B. Leica-R-50'er mit Anfangsöffnung 2 ist leicht vermutlich einem auf 2 abgeblendeten Sony nicht unterlegen. Jan |
Ist zwar OT, aber egal:
Ein 50mm f1,2 (zum Beispiel) erfordert eine strenge Qualitätskontrolle. Auch die Glasgüte wird genau überprüft. Abgeblendet auf f2 oder mehr, ist es ev. besser, als ein 2/50er Massenprodukt. Aber !!! Das viele Glas, und da liegt Jan richtig, hat auch Nachteile. Bei Vergleichen kann ein Makro 4/50 (hat eine Minilinse) mehr auflösen, als ein teures f1,2/50er. SLT A77 vs. A700 - Bildqualität - was ist nun besser ??? Wenn man die A77 auf 12 MP skaliert, dann die A77. Wenn man beide 1:1 (Pixelpeepmodus) vergleicht, dann wird (objektivbedingt) die A700 ein klareres Pixelbild liefern. lg Peter |
wie meinst du objektivbedingt?
kommt jetz wieder das thema auflösung zu hoch für objektive? wir fotografieren hier mit hochwertigen Objektiven.. nicht mit flaschenböden. Ich halt von dem ganzen nix. OK ich hab auch lauter gute linsen. Aber ich denke das wird alles hochgespielt. Selsbt mit nem billig-Kit objektiv macht die A77 bessere Fotos als die A700 |
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Die a700 ist meiner Meinung nach immer noch eine Top Kamera. Klar die 77er hat ihre Vorteile aber mit dem Kit oder so gegen die 700er mit einem Zeiss keine Chance. Es muß natürlich genug Licht da sein, ab ISO800 gehe ich mit das die 77er klar die Nase vorne hat. |
Die A700 is auf alle fälle gut. Ich hatte die auch. Da gibts nix zu meckern.
Ich meinte aber mit den selben linsen auf beiden kameras. Und dass die Qualität der Linse die A77 nicht auf das "gute niveau" einer A700 runter zieht. Ich bin von der 77er total begeistert. Wenn man auf die 700er natürlich ein Objektiv steckt, welches das vielfache kostet wie die Kamera selbst. Und die "neuere" Kamera mit ner "krücke" Kastriert, dann mag es sicherlich vergleichbar sein. Oder evtl sogar schlimmer. Gerade beim ISO sind es WELTEN zwischen den Kameras. Ob es am Sensor selbst liegt oder nur an der Internen Software. Es zählt was raus kommt. Zitat:
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Möglicherweise hat aber der, der einfach gedankenlos draufzuknipst, mit der A77 evtl. eher mal ein gutes Bild dabei... |
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Vielleicht wäre es besser, das Geld in eine neues, besseres Objektiv zu investieren. Wobei ich auch der Meinung bin, dass bei Eisenbahnfotografie ein Zoom die bessere Wahl ist. Man ist einfach flexibler und die guten Zoomobjektive stehen den Festbrennweiten in Sachen Bildqualität in nichts nach. |
mit der a77 und dem 35 1.8, dem 50 1.8 und dem 85 2.8 wirst Du sehr gute Ergebnisse erzielen. Passt.
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Und mit den Aufnahmen der A77 siehst du auch, wo sie gemacht sind.:top:
GPS lässt grüssen. Volker |
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