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die Preise sind künstlich hoch gehalten. Vor 20 Jahren war das alles nämlich noch viel günstiger und schlechter war es auch nicht. ;) Gruß Wolfgang |
Ich glaube aber das es ein riesenunterschied ist, ob ich Platten aus Vinyl pressen lasse und einen im Verhältnis zu Kameras recht simplen Plattenspieler bauen will, oder ob ich eine mechanisch und optisch hochwertige High End DSLR für nur relativ wenige Käufer bauen will. Ich glaube nicht das man das vergleichen kann und ich glaube auch nicht das dies in absehbarer Zeit noch jemand machen wird und wenn es doch jemand machen möchte, werden diese Teile astronomische Summen kosten.
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Auch heute kommen durchaus noch neue Filme auf den Markt. Die "Consumer"-Filme werden vermutlich aussterben, den 1€-Drogeriemarkt-Film wirds nicht mehr geben, auch die Professional-Linien werden möglicherweise nicht mehr in der bisherigen Vielfalt angeboten werden, aber es wird sie weiterhin geben. Das hat wohl nichts mit "erbarmen" zu tun, sondern einfach mit der Aussicht auf Gewinn und den kann man auch in der Nische machen. Im Bereich der Schwarz-Weiß-Filme gibt es überdies bereits eine ganze Reihe von Nischenanbietern, die in die Marktlücke stoßen und alte Filme wieder aufleben lassen. Gleiches für Polaroid. Wie gesagt, auch die Schallplatte lebt 30 Jahre nach dem Siegeszug der CD immer noch und es kommt einiges auch neu auf den Markt. Der "Hitmix 2011" natürlich nicht. Qualitativ höherwertiges schon, wenn auch natürlich teurer, aber dennoch bezahlbar. Zitat:
Und ja, man "muss" sehr wohl noch über CD oder Vinyl reden, wenn man hören kann. Zitat:
Ein Fotograf erklärt auf der Werbeseite für das DxO-Filmpack, daß er die Filmemulation von DxO gerne verwendet. Sowas aber auch. Wenn Du meinst, der Film habe keine praktischen Vorteile mehr. Nun denn, Deine Meinung sei Dir unbenommen. Glücklicherweise sehen das genug Leute anders. Rainer |
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Wie viele machen sich die Mühe, alles auszureizen, so wie man sich die Mühe macht, wenn man selbst Bilder entwickelt. Optimierung oder Kalibrierung des Monitors, der dann auch noch dazu geeignet sein muss. Ein mit dem Entwicklungslabor abgeglichener Workflow und kein 0-8-15 Papier. Dann kostet der "Abzug" auch mal was mehr. Wie war das Früher? Diaabzug auf 20x30 Cibachrome um die 40 DM? :shock: Wer ist denn heute noch bereit für so was 20 Euro zu zahlen? Vergleiche ich das mit den Schallplatten, so ist der Aufwand, den ich betreiben muss, um bestmögliches aus Analogen Systemen zu erreichen doch extrem hoch. Gruß Wolfgang |
Sony hatte vor kurzem sogar die Produktion des Kassetten Walk Man eingestellt.
Wir haben das alles überlebt und kommen auch ohne gut zurecht. Jetzt stellt Sony die Produktion der A900 ein und jeder heult. Wenn dann die A99 angekündigt wird als Vollformat SLT beginnt das selbe Theater wie bei der A77. Leute... beruhigt euch doch mal. Wenn Sony sich weiterentwickelt und auf immer mehr mechanische Bauteile verzichtet, so ist dies ein sinnvoller Schritt in die Zukunft! Ein Sucher dient dem Fotografen dazu sein Bild zu zentrieren, zu bewerten und eine Vorschau zum Foto zu ermöglichen. Ob dies nun elektronisch geschieht oder optisch, wird wohl in der Profiklasse nur wenig Gewicht haben, solange die Umsetzung stimmt. Ich bezweifele, das sich Sony da nicht etwas einfallen lässt, um auch die Zweifler zufrieden zu stellen. Ein Umstellung des Nutzers ist mit sicherheit erforderlich. Doch auch neues kann gut sein!!! Zudem ist der Sucher einer Kamera nicht alles! Ich finde diesen konsequenten Schritt von Sony bemerkenswert und auch wichtig um am Markt glaubwürdig zu bestehen. Als ich vor etwa zehn Jahern meinem Vater prophezeit habe, das Digitale Kameras den Analogen den Gar ausmachen werden hat er nur müde gelächelt. Dann kam das Aus für sein Fotolabor in dem er Jahrzehnte lang als Abteilungsleiter gearbeitet hat. Die Zeiten ändern sich und technische Entwicklung ist vergleichbar mit den Wellen der Ozeane. Aufhalten geht nicht, nutzen schon. LG Jörg |
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Übrigens ist das ein immer wiederholtes Märchen, dass Sony den Umstieg zum EVF wegen des technisch sinnvollen Fortschritts macht. Vielmehr geht es darum, dass Sony ein Elektronikkonzern ist und jedwede Feinmechanik in seinen Produkten fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Darum geht's doch bei den EVFs - um die totale Eliminierung jener Baugruppen, bei denen Sony schwächelt. Mich stört der EVF für meine Zwecke nicht wirklich, da ich fast nur Architektur photographiere, aber ich möchte, dass Sony einmal ehrlich ist und zugibt, eben diese Feinmechanik umgehen zu wollen. Eben mit offenen Karten spielt. |
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Festplatten, Viedeoabspielgeräte, Musikabspielgeräte Filprojektoren und vieles mehr sind sehr empfindlich was die Mechanik angeht. Somit wird sich jeder Hersteller von solchen Produkten verabschieden, wenn es eine alternative gibt, wo solch empfindliche Bauteile durch unempfindliche ersetzt werden können. In Zukunft wird ein EVF mit sicherheit nicht mehr nachziehen oder den Anwender stören durch sichtbare Pixel. |
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Wenn ich mir allerdings stevemarks Bericht zur A77 im blauen Forum auf der Zunge zergehen lasse, dann hat Sony einen ordentlichen Bauchfleck gelandet und muss sich ordentlich ins Zeug legen, damit der EVF der A99 wirklich was hermacht. Wünschen tät ich´s mir. Der Sucher der A55 ist für mich eine richtige Enttäuschung:flop: |
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a) Merkt stevemark das die Umsetzung für ihn noch nicht stimmt b) da die Kamera noch nicht wirklich auf dem Markt ist, kann sie ihre Qualität und Art noch in keiner Klasse unter Beweis stellen. Bitte etwas mehr Geduld bis so ultimative Aussagen getroffen werden. Gruß Ralf |
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Schöne Vergleiche, die ihr da bringt...
1. MP3, CD, Vinyl - hier ist die Produktion weniger das Problem als die digitalen Vertriebsschienen wie iTunes und der rasante Musikgenuss. Die Zahl derer, die Msuik kauft und als Scheibe im Schrank hat nimmt ab, weil der schnelle MP3-"Genuss" einfacher ist und man "alles" sofort haben kann. Der Preis hat sich für den Nutzer allerdings kaum verändert, nur die Produktion wurde billiger. Ich habe die Zeit des Anfang der digitalen Aufnahmen zeimlich genau miterleben dürfen und hierbei war die gesamte Studio-Gesellschaft begeistert ob dem was da kommen wird, allerdings gibt es immer noch Menschen, die auf althergebrachtem Wege aufnehmen, sprich mit analogen Bandgeräter wie einer Suter A800 oder ähnlichem. Geräten, die im Idealfall täglich eingemessenwerden sollten und am besten 24/7 also durchgehend laufen um nicht Ungenauigkeiten zu produzieren - ein Wahnsinnsaufwand! Der Klang ist "besser", aber es gehört auch besseres Personal dazu und darin liegt der Hase im Pfeffer - die Kosten, denn kein Mensch will für diese Dinge mehr so viel Geld ausgeben. Der Wechsel dann zur minderen Qualität zwecks Vertriebserleichterung durch die Erfindung der MP3s und deren Abkömmlingen ist wiederum ein Beweis für die Schnelllebigkeit der Gesellschaft... Fazit: Digitaler Vorteil ist mehr die Vermarktbarkeit und die Speicherung nicht unbedingt die Qualität, denn es gibt auch höherwertige Digitalaufnahmen, die sich jedoch nie durchgesetzt haben. Bei der Digitalaufnehme wird i.d.R. mit 44,1/48kHz abgetastet, was einem Frequenzspektrum von 22/24kHz entspricht. Mittlerweile kann man auch mit 192kHz SamplingRate arbeiten, was aber massiv mehr Speicher benötigt und die Frequenz des Endprodukts auf theoret. 96.000Hz erhöhen würde. Nur das Enprodukt MP3 bringt davon nichts mehr rüber, denn das Verfahren MP3, war geschaffen worden um die Daten zu reduzieren - um den Teil den man eh nicht hört. Hier beginnt dann die Philosophie, wo ist welche Grenze.... Ich kann mich an den ersten Kurzweil Synthesizer erinnern der einen naturgetreuen Flügelsound drin hatte und "nur" 12-Stimmig war. Sprich wenn man die 13. Note anschlug musste eine der vorherigen 12 erst "stillgeschalten" werden. So errechnete das Gerät welche der vorherigen 12 Töne nicht so wichtig für das menschliche Gehör seien. Wenn ich nun einen tiefen Ton stark anschlage und (wie im Rock n Roll der 50iger) mit der Hand über alle Töne bis zu den höchsten hin ein GLissando spiele, sprich theooretisch irgendwas um 40-60 Töne klingen, so kann der Synthesizer nur 12 übertragen. Herkömmliche Synthesizer haben einfach nach dem 12 Ton den ersten stillgeschalten und dann den 13 gespielt - der Kurzweil lies den ersten tiefen weil dominanten Ton weiter klinken und löschte die Töne raus die "nicht so wichtig" waren. So ähnlich kann man sich die Funktion des MP3 vorstellen. Nur alles klingt dünner. Das wiederum hat man nun mit Kompressoren und anderen Mitteln wieder aufgepeppt, sodass es wieder fetter klingt und das ist dennoch derart reduziert, damit`s halt flux über`s Internet geht, oder viel auf die Platte passt oder auf den iPod. (Nein Apple ist daran nicht schuld, die haben das nur am konsequentesten mit iTunes genutzt) Theoretisch kann man also schon eine CD mit der gleichen Qualität einer Vinylplatte ohne deren Nachteile produzieren, nur die Kosten sind höher und das kauft dann kaum einer... 2. Feinmechanik: Hier ist das Hauptproblem wohl die Tatsache, dass aus Kostengründen die Mechanischen Teile großteils aus Plastik und hier meine ich nicht hochwetigste Kunststoffe, sondern Plastik im umgangssprachlichen Gebrauch - somit werden die Geräte auf Dauer nicht mehr funktionieren und die Ersatzteilversorgung für einen 99 € VHS-Player/Recorder ist nicht mehr gefragt, weil der Austausch mehr kosten würde als ein neues Gerät. Sprich die Kosten wären für ein "Metall-Gerät" deutlich höher und das kauft dann kaum einer. 3. Kameras: Hier kann man natürlich auch diese monetären Grundsätze anführen, aber ich denke es geht hierbei auch um limitierende Faktoren wie den Spiegel, der halt über 10 fps kaum mehr geht, oder ? Wenn man diesen entfernt, kann man entweder auf den Sucher verzichten oder einen elektronischen einbauen. Ein zwischenschritt hierfür ist die SLT. Später wird sicher eine Kamera kommen die keinen Spiegel mehr hat, weder klappbar noch transluzent! Aber das dauert halt noch und die Entwicklungen beil OLED/EVF sind schon deutlich spürbar. Hier wären die Kosten das alte weiterzubauen sicherlich geringer, denn die Entwicklung kostet Geld und Zeit (Zeitverzögerung A700-Nachfolger?) und hierbei laufen auch einige Kunden weg.... Ob das alles monetäre Gründe hat oder nur eine logische Denkweise, muss jeder für sich selbst beurteilen. Als Apple seinerzeit das Diskettenlaufwerk ausgemustert hat, schrie die halbe Welt auf. Wieviele Laptops mit Diskettenlaufwerk kennt ihr heute noch ? Der Weg in die Zukunft ist auch ein steiniger und manche Steine spürt man halt - je nachdem ob man barfuß läuft oder nicht. |
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Allein das Justieren des Spiegels, des Hilfsspiegels, der Mattscheibe, des AF und des Sensors ist ein wesentlicher Kostentreiber. Deswegen ist ja auch die A900 soviel teurer. Bei den SLT fällt die Spiegelmechanik praktisch weg mit dem Erfolg, nur mehr ds AF Modul und den Sensor justieren zu müssen. Sind also 3 Justiergänge weniger. Fällt jetzt dass SLT Prinzip, ist keine Justierung mehr notwendig. Es ist dann völlig egal, wie der Sensor drinnenhängt, das Bild wird trotzdem gerade sein. Na ja im rechten Winkel zur optischen Achse sollte er schon sein. Damit müßten die Produktionskosten ja deutlich sinken. Tun sie wohl auch, aber eine A77 kostet genau gleich viel wie frühere A..Spitzenmodelle. Daraus wäre zu schließen, dass sich das für Sony durchaus rechnet, da der Ertrag deutlich ansteigen wird. Konklusio: die Produktion wird billiger, der Preis bleibt gleicht, damit gewinnt Sony gegenüber den Mitbewerber deutlich an Spielraum. |
Moin,
war vor kurzem auf einer Veranstaltung wo ein Canon-Mitarbeiter (von Canon selber, kein externer) einen Vortrag zu den Kameras gab. Interessant am Ende der Hinweis das Canon die Entwicklung bei Sony aktuell als zu früh und unausgegoren ansieht (so oder so ähnlich sagte er es jedenfalls) und man bei Canon noch warte bis die Technik soweit ist bis sie vernünftig einsetzbar ist. EVF scheint also ein Thema nicht nur für Sony zu sein. |
Genau darin liegt die Krux: Nicht immer der, der eine neue Technologie einführt, ist, wenn diese ausgereift ist, auch der Marktführer!
Man nehme das Apple Newton, ein PDA mit Handschrift-Erkennung etc, aber zu anfällig, zu früh, kein Erfolg - andere teilten sich den Makrt ohne Apple.......bis zum iPhone, aber das ist wiederum keine wirkliche Newton-Weiterentwicklung. Andererseits kann der erste auch so weit voraus sein, dass die Konkurrenz nicht mehr hinterherkommt... Who know`s? Möglicherweise, oder sogar wahrscheinlich war die A55 mit dem EVF nicht so der Hit, weil der EVF noch zu viele "Nachteile" bringt, aber der neue der A77 räumt mit einigen dieser Nachteile schon wieder auf.....die Konkurrenz hingegen hat noch gar nichts! ....und nun kommt Nikon mit der D800 (angebl. 36 MP!) pixelmäßig auch in die Sony-Regionen und den damit verbundenen Problemen.... |
Zum elektronischen Sucher
Problematisch ist der elektronische Sucher, wenn man im Studio mit Blitzanlage und manueller Belichtung arbeitet. Zu seligen Zeiter der Dimage 7, die ja auch einen elektronischen Sucher hat, war dies für mich der Grund, auf Spiegelreflex umzusteigen.
Denn: Zumindest damals sah man, wenn die Blitzanlage nicht feuerte, NICHTS im Display. |
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Offenbar lernt Sony aus solchen Katastrophen nicht - ähnlich gestaltete sich die Einführung der Minidisc, die erst anhörbar wurde, als sie vom Markt genommen wurde. |
Na da könnte man auch sagen, dass jedes neue Betriebssystem für Computer scharenweise User vertreibt - weit gefehlt, sie warten auf die Bug-Fixes und fertig.
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Und mir ist die A77 nach dem ersten Test auch nicht unsympathischer geworden, im Gegenteil. |
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Wenn ich hier wieder den Vergleich zu den Audiokomponenten ziehe - seit Sony keine ES-Reihe mehr baut, bin ich zu anderen Firmen gewechselt. Auch Audio Research und Jadis haben schöne Töchter.... Summa summarum, ich verstehe die Strategie hinter dem ganzen SLT-hype nicht, sofern es nicht um kostensparende Produktion unter Umgehung feinmechanischer Teile geht. Einen Fortschritt sehe ich darin keinen. Sorry. Aber da mag es anderen Usern anders gehen. |
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... und dann ist da noch der neue Brenner-Katalog, in dem gibt's nur noch die Alpha 35, 55, 65 unfd 77.
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Brenner schaffte ja vor 2-3 Monaten nicht mal die eigenen Fotowesten zu liefern....
Ob das die Messlatte sein sollte ? |
Der Brenner-Katalog ist weder das Maß aller Dinge noch eine Messlatte. Foto-Brenner stellt sich lediglich darauf ein, als nicht unbedeutender Versender zukünftig keine Sony DSLRs zu verkaufen.
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http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showtopic=13006 Nur gab es damals genügend Abwiegler, die das alles als Spekulation und Panikmache abgetan haben, und mit dem Erscheinen der A100, A700, A900 usw. ist der Master-Plan dann wohl beim Publikum in Vergessenheit geraten. :zuck: |
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Aber: Gute Feinmechanik ist teuer. Nicht um sonst sind mechanische Kameras von Nikon, Leica und Co die Teuersten ihrer Art. Und das sind die Gründe dafür, warum man sich von der Feinmechanik verabschiedet. Eine gute und auf lange Zeit funktionierende Feinmechanik herzustellen kostet Zeit und Geld. Sie ist einfach zu teuer. Die Feinmechaniken, die heutzutage versagen, sind billig, einfach und dadurch empfindlich. Außerdem sehe ich da noch ein ganz anderen Faktor, warum Sony die Produktion der A900 eingestellt hat. Sie ist zu billig geworden. Bei Neupreisen um 1800 und Gebrauchtpreisen ab 1200 Euro ist die A900 zur direkten Konkurrenz der A77 geworden. Sieht man sich die Topmodelle, die A900 war halt das Topmodell von Sony, anderer Hersteller an, so bewegen sich diese in ganz anderen Preisregionen. Und - diese Kameras werden gekauft. Dahin führt in meinen Augen der Weg von Sony auch. Ich denke, wenn Sony wirklich eine A99 auf den Markt bringt (wovon ich eigentlich überzeugt bin), so muss sie etwas bieten, was andere Anbieter nicht bieten/haben. EVF allein reicht da nicht. Dazu wird sich der Preis jenseits von 3000 Euro bewegen. Gruß Wolfgang |
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Damit ist die langfristige Strategie nun im Sony Fahrwasser angekommen und es wird tatsächlich nichts anderes mehr geben.... |
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Für meine damals fast neue 900er habe ich vor 2 Jahren 1850€ bezahlt und in dieser Zeit hat die Kamera kaum an Wert verloren. Solange es keinen Nachfolger gibt, werden die Preise der 900er und 850er wahrscheinlich noch weiter steigen. Gruß Michi |
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Hätte ich vor drei Monaten verkauft, wäre das Preisniveau noch anders gelegen....:cry: |
Preise gepurzelt?
Wo denn? Bei ebay werden Preise ab 1600 bezahlt. |
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Meiner Beobachtung sind auch die Preise für A-Bajonett-Objektive derzeit ziemlich im Keller. Schaut mal in Stevemarks Anzeige hier im Biete-Bereich. Diese Preise sind marktgerecht. Einige zukünftige Systemwechsler werden ganz schön blöd schauen, wenn ihre überzogenen Preisvorstellungen beim Verkauf von der Realität eingeholt werden. Zitat:
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Aber egal, wenn sich die Kamera derzeit nicht verkaufen lässt, stelle ich meinen Wechsel zurück. Die Cam ist ja nur wegen neuer Entwicklungen nicht schlechter geworden.:top: |
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