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Also...ich muss sagen, dass mir sehr wohl einiges davon gefällt.
Es ist halt eine total andere Richtung, reine Fotografie ist das nicht mehr. Muss es ja auch nicht sein. Gut, Erik Johannson ist da ja nochmal ein völlig anderes Kaliber, der hat aber auch wesentlich mehr Möglichkeiten, seine Motive zu bauen. Eriks Aufnahmen rauben mir öfter mal den Atem, das tun die von der Dame jetzt nicht...aber es gibt durchaus einige Bilder, die wirklich schön sind. |
Zitat:
Ich finde schon, dass viele dieser Foto-Collagen und Kunstbilder eine Bildaussage transportieren. Zumindest, sofern dem Künstler die Umsezung gelungen ist. Die gezeigte, extreme Nachbearbeitung ist ja dazu da, eine Bildaussage zu verstärken oder zu erzeugen. Diese Bilder werden besonders häufig auf Titelseiten vieler Zeitschriften verwendet. Was mich dabei stört, ist dass die Bildaussage einen FÖRMLICH ANSPRINGT. Um klar zu machen, was ich meine, hier ein fiktives Beispiel: Eine Finanzzeitschrift. Titelthema: "Ihr Vermögen hebt ab" Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist auf dem Titelfoto zu sehen: "ein in der Luft schwebendes Haus" Na super! Keine subtilen Hinweise, kein Interpretationsspielraum, die Message wird quasi mit der Methode "Vorschlaghammer" eingebracht. Ein "normales" Foto, z.B. ein gekonnt in Szene gesetzer Goldbarren, gefiele mir an der Stelle wesentlich besser! Aber: gut Ding braucht Zeit. Zeit = teuer. Zeitschriften = schnell, schnell, schnell, billig, billig, billig. Also wird statt dessen auf Effekt-Hascherei und den kurzzeitien WOW-Effekt gesetzt. Die Verwendungsart ist somit ein weiterer Grund, warum ich solche Bilder nicht ausstehen kann. Gruß, Aleks |
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