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Roland_Deschain 06.01.2011 22:48

Das Angebot ist echt verlockend. Hab mir nur gerade das Upgrade auf Lightroom 3 gekauft...

Und irgendwie ist es ja auch ein wenig "mitgehangen - mitgefangen".
Da ich einmal meine ganzen Bilder in LR drin habe mit diversen virtuellen Kopien und Bearbeitungen fällt es schwer, das über Bord zu werfen und jetzt bei Aperture neu einzusteigen.

Aber der Preis ist, wenn es nicht nur ein Startangebot für den App-Store ist, eine echte Ansage :top:

eiq 06.01.2011 23:03

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1127417)
Ich bin auf jeden Fall vom Mac-AppStore bislang sehr überzeugt.

Ich bin auch positiv überrascht. Hoffentlich wird es nicht so unübersichtlich wie im iOS App Store – wenn ich da nicht genau wüsste, was ich suche (sprich: den Namen kenne), würde ich wahrscheinlich gar nichts finden.

Gruß, eiq

ViewPix 06.01.2011 23:04

Man kann jetzt auch die Angebote aus dem App-Store im Browser ansehen, d.h. auch ohne installiertem App-Store, also Systemübergreifend hier ein Bsp.: Aperture

baerlichkeit 06.01.2011 23:23

Ich bin schon lange der Meinung das günstige (Download) Programme den Herstellern mehr bringen als überzogen teure Software, die dann eh jeder raubkopiert.
Die Millionäre-machende Mobile-Spielchen sind ein gutes Beispiel.
Z.B. kaufe ich bei Steam sehr gerne runtergesetzte Spiele oder eh günstige casual games.

Muss mir den Store mal bei meinen Kollegen ansehen, ich hoffe doch inständig dass das nicht so eine Katastrophe ist wie der App-Store in Itunes :roll: Der wird echt nur noch vom Android-Market getoppt.

Grüße
Andreas

Neonsquare 07.01.2011 01:18

@Andreas
:top: Eigentlich seltsam, dass es so lange gedauert hat, bis das jemand gemerkt hat. Aber wenn man mit jambadamba-Mobile-Müll für ein paar Cent oder Euro Millionen machen kann, dann funktioniert das womöglich mit sinnvollen Programmen noch besser. :D Das eigentlich lustige ist, dass ich zu Symbianzeiten genau ein Programm gekauft habe - das war mehrmals so teuer wie typische heutige iOS-Programme und war letztlich trotzdem nur ein Spielzeug. Wenn ich mir heute anschaue, was Adobe mit "Adobe Digital Editions" im Ebook-Bereich verbrochen hat, dann wundert mich nicht, dass die Entwicklung da noch so schleppend vorangeht. Auch da macht es Apple wieder mal mit den iBooks vor, wie es benutzerfreundlich geht** - nur leider eben wie üblich auf Apple-Reader beschränkt. Mein Sony PRS 650 liest sich besser als ein iPad aber zumindest das Adobe-DRM-Zeug ist wirklich grauenhaft.

Mit dem Mac-AppStore legt Apple den Grundstein zu Mac OS X 10.7 Lion und so langsam beginne ich zu ahnen, wie arbeiten mit dem Mac in Zukunft aussehen könnte.

**)
Mal von der in der Tat grauenhaften Navigation im iTunes-Store/AppStore abgesehen.

ViewPix 07.01.2011 12:49

Das hier Mac OS X 10.6.6 durchsucht Mac App Store nach unbekannten Dateitypen finde ich eine sehr nützliche und innovative Funktion :top:

RainerV 07.01.2011 12:54

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1127582)
...
:top: Eigentlich seltsam, dass es so lange gedauert hat, bis das jemand gemerkt hat. ...

Ich bezweifle eigentlich, daß Apple hier dauerhaft das Preisniveau senken will. Gerade bei Apple kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Wer Apple-Produkte will, der zahlt in der Regel auch hohe Preise.

Ich würde hier einfach auf einen befristetes Sonderangebot anläßlich der Eröffnung des App-Stores tippen. Ein paar solcher Angebote und schon wird der Store bekannt. Siehe diesen Thread hier. Abgesehen davon, daß man Adobe eins auswischen kann, wenn man ein paar Leute, die sich für LR interessieren, "abwirbt". Man mag sich ja nicht so sehr.

Rainer

Neonsquare 07.01.2011 14:56

@Rainer
Es könnte natürlich sein, allerdings steht das in den AppStores bei solchen Sonderangeboten meistens dabei. Apple hat bereits häufiger ziemlich krasse und dauerhafte Preissenkungen gemacht (Aperture1 -> Aperture 2, Logic Studio). Apple fährt bei Software keine Hochpreisstrategie - eigentlich nichtmal bei Hardware aber bei Software nun wirklich gar nicht.

Mir fallen auf Anhieb folgende Möglichkeiten ein:

1) Neue Tiefpreisstrategie + Mitnahmeeffekt für Apple-Anwendungen
Die Kombination aus kaufen und installieren per simplen Klick, kein Heckmeck mehr um Updates. und einem Preisniveau vermutlich knapp unter der Nehmichmit-Grenze könnte zu einem starken Anstieg der Aperture-Verkäufe und damit letztlich dem Umsatz und Gewinn führen. iWork ist ebenfalls in dieser Preisregion und nach meinen Erfahrungen im Apple-Vertrieb eine typische Software, die von Kunden beim Rechnerkauf einfach mitgenommen wird. Fotografieinteressierte werden wohl in Zukunft auch einfach mal Aperture "mitnehmen".

2) Neupositionierung der Software mehr in Richtung "Hobby"
Aperture war immer Teil der "Pro-Apps". Anfangs kostete es sogar fast 500€. Spätestens ab Aperture 2 lag der Preis so bei 160-200€. Das ist für viele Hobby-Fotografen eigentlich noch etwas teuer - für Profis ein normaler eher niedriger Preis. Der Hobby-Fotograf hat am Mac iPhoto, welches jedoch einerseits sowieso recht eingeschränkt ist und andererseits eher noch versimpelt wurde. Wer bisher mehr wollte als iPhoto, griff schon aus finanziellen Gründen gerne zu Photoshop Elements. Der vermeintlich neue Preis für Aperture setzt es preislich auf eine Ebene damit. Anstatt also bei 200€+ mit Lightroom zu konkurrieren, zerstampft Apple die deutlich schwächere Konkurrenz im Preissektor von weit unter 100€. Dabei würde sich der Zielgruppen-Fokus von vorher "Profis" möglicherweise deutlicher in Richtung "engagierte Hobbyisten" verschieben.

3) Promo-Aktion
Der Mac-AppStore ist neu und ein derartiges Angebot für Aperture ist natürlich ein hervorragendes Werbemittel dafür.

Ich bin gespannt, ob es bei dieser Preisstruktur bleibt. Möglicherweise sehen wir auch bald Final Cut Express und Logic Express für einen solchen Preis - ein volles Multimedia-Bundle für Amateure für insgesamt 180€?

Gruß,
Jochen

steve.hatton 07.01.2011 15:11

Es gäbe noch 4.

Die Verpackung fällt weg, die Versandlogistik zu den Apple-Stores der Zwischenhändler an sich fällt weg und damit verdient Apple wohl nur unwesentlich weniger als beim herkömmlichen Weg!

Zudem ist ein Preis unter 100 € immer eine "Mitnahmeattraktion" und deshalb könnte man deutlich mehr verkaufen, was bei Software über E-Bsuiness kein Mehraufwand ist, weil CD-Herstllung und Manualdruck und Versand + Verpackung wegfallen.

Zudem scheint man die Buchhaltung reduziert indem man nichts mehr auf Rechnung macht sondern einfach nur noch über Kreditkarte udn somit das gesamte Inkasso "verschlanken" kann...

Ob das alles so positiv ist, wage ich zu bezweifeln...


Dass der iTunes Store so "unübersichtlich" ist hat m.E. andere Gründe. Man kann schon mal gewisse Sachen suchen und auch finden, aber eigentlich sollte man kaufen was einem aufgrund des erstellten User-Profils angeboten wird - so wohl der Idealfall für den Verkäufer

prof 07.01.2011 23:28

Aperture im AppStore für 63 Euro
 
Hallo Leute,

keine Werbung einfach ein Hinweis:

Aperture gibt es im neuen Apple App Store gerade (wer weiss wie lange noch) für 62,99 Euro. Früher kostete es 199 Euro.

Ich will es nicht beschwöhren, aber es scheint die ganz normale Vollversion zu sein. Hat es jemand schon rungerladen und kann mehr sagen?

BG


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