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Jens N. 16.10.2010 23:50

Zitat:

Zitat von pangea1 (Beitrag 1089465)
Der Dreh von 70 auf 200mm dauert ungefähr 1sek. Um den gleichen Bildausschnitt mit zB. 85mm "hineinzulaufen" muss ich ja eine Strecke von einigen Metern zurücklegen.

Bei der Überlegung gehe ich natürlich davon aus, daß der Standort bereits grob festgelegt ist (das geht übrigens auch ohne hellseherische Fähigkeiten ;) ). Sich also das Motiv nicht in einem unvorhersehbaren Bereich bewegt, der eine schnelle Änderung von 70 auf 200mm oder umgekehrt erfordert. Von 70 auf 200mm zu zoomen ist eine Situation oder Aufgabe, die man zu Fuß sicherlich nicht so schnell erledigt. Auch die Bildwirkung von 200 und 70 oder 85mm ist eine völlig andere.

Aber um so etwas ging es mir eigentlich nicht, sondern eher um feinere Anpassungen des Bildausschnitts u.ä. Ein 85er ist ja ein typisches Portraitobjektiv, während ein 70-200er schon eher mal beim Sport o.ä. anzutreffen ist - ist halt die Frage, ob es hier eher um schnellen Sport, oder um (vielleicht auch mehr oder weniger spontane/unbemerkte) Portraits geht. Oder irgendwas dazwischen. Mit der Festbrennweite hinter einem aufgescheuchten Portraitopfer oder Sportler herzurennen macht sicherlich keinen Sinn, das ist mir auch klar. Wobei ich auch Sport gerne mit Festbrennweiten fotografiere, z.B. bei Motorsport gar kein Problem, wenn man ein Auto oder Motorrad eh immer an der gleichen Stelle fotografiert. Dazu kommt, daß man Zooms ohnehin sehr oft wie Festbrennweiten benutzt (immer Vollanschlag, lang oder kurz), das ist einem nur selten bewusst.

Zitat:

Manchmal geht das aber gerade nicht.
Klar, dann sind Zooms im Vorteil.

Zitat:

Spontan auf eine Situation reagieren zu können stelle ich mir eher schwierig vor.
Kommt drauf an, ist aber grundsätzlich auch richtig. Aber das macht eben auch manchmal gerade den Reiz einer Festbrennweite aus. Es kommt aber immer drauf an, was man wie fotografieren will (siehe oben) - manches geht mit einem Zoom auf jeden Fall besser, manches ist aber mit einer Festbrennweite ebenso gut, wenn nicht besser zu machen.

kmbuell 17.10.2010 09:35

Danke für Eure Ansichten und Meinungen.

Da ich ja für klassische Portraits das Minolta 50/1.7 habe, werde ich das 85er mal zurückstellen.

Danke Jungs... (oder hatten sich auch Mädels gemeldet ;-) )

celle 19.10.2010 16:30

Also beim Bokeh - das ausschlaggebendste Merkmal in der Portraitfotografie - sollte das SAL-85/2,8 schon besser als das Tamron-Zoom sein. Auch weil das Tamron genau hier deutliche Schwächen aufweist. Da für mich ein 70-200/2,8 die klassische Hochzeitszoomlinse für den Außenbereich ist, habe ich deswegen auch zum Sigma 70-200/2,8 HSM gegriffen und nicht das eigentlich als schärfer geltende Tamron genommen. Das SAL-85F28 scheint eine feine Linse mit harmonischem Bokeh (Grund Sonnartypischer Aufbau) zu sein. Erste Bilder gibt es z.B. bei Dyxum. Also für den Preis kann man da wohl echt nichts falschmachen. Gespart wurde eher an der Haptik aber nicht an der Leistung.

jennss 22.10.2010 17:09

Das 85/2,8 ist sicher eine tolle Kombi mit dem 35/1,8 für Allround und leichtes Gepäck. Für so wenig Gewicht bekommt man kaum Lichtstärkeres, wie ein 35-85/1,8-2,8 mit 350 gr. :). Da liegt der Reiz. Das 70-200 ist doch ein Monster zum Abgewöhnen :D. (natürlich übertrieben ausgedrückt, Ergebnisse sind sicher klasse)
j.


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