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-   -   Höhere Abbildungsmaßstäbe als 1:1 (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=91034)

red 22.06.2010 23:25

Zitat:

Zitat von coolman1980 (Beitrag 1033798)
Vielleicht hilft dir der folgende Thread weiter:
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=80781

Öhm, nein, das hat mich eher noch mehr verwirrt ;)
Ein Balgengerät habe ich eigentlich schon ausgeschlossen, da mir diese Möglichkeit zu unhandlich erscheint. Ich möchte eigentlich gerne ohne Stativ auskommen und mindesten 10cm Abstand zum Objekt haben. Wie schon geschrieben: das Tamron 90mm mit 2x Telekonverter bietet einen Abbildungsmaßstab von 2:1 und einer Naheinstellgrenze von 29cm (mit etwas Lichtverlust). Ich weiß zwar nicht, wie sehr sich die Naheinstellgrenze und der Abbildungsmaßstab durch eine Nahlinse verändern, aber unter 10cm wird dass hoffentlich nicht fallen.
Ich will jetzt auch nicht auf biegen und brechen 4:1 erreichen, das ganze muss noch handlich bleiben.

Shooty 22.06.2010 23:35

So gefunden:
http://www.traumflieger.de/desktop/v...nkelmakros.php

Mit dem SWW in Retro kommst auf 5:1

Und vergiss es das du kein Stativ benutzt ^^
das is verdammich schwer ohne!

red 23.06.2010 00:32

Hey, danke! Das Video ist sehr informativ!

Ich frage mich nur jetzt, ob ich wirklich ein Makroobjektiv brauche, wenn ich mit einem Retroadapter mit viel weniger kosten viel größere Abbildungsmaßstäbe erziehlen kann? Wo liegt der Vorteil beim Makroobjektiv (mal abgesehen von dem Autofokus, der Möglichkeit, die Blende einzustellen und dem größeren Abstand zum Objekt)? Hat das Makroobjektiv einen größeren Schärfebereich als das WW auf Retrostellung - bei gleichem Abbildungsmaßstab meine ich?

*thomasD* 23.06.2010 00:55

Das Makroobjektiv hat Blendensteuerung, Autofokus (den man bei Makros nicht braucht) und kann auf Unendlich gestellt werden. Außerdem denke ich schon, dass es qualitativ bessere Bilder liefert. Dafür geht es nicht größer als 1:1.
Die Schärfentiefe ist nur abhängig vom Abbildungsmaßstab und der Blende, nicht vom Objektiv.

abc 23.06.2010 03:14

Zitat:

Zitat von red (Beitrag 1033840)
Hat das Makroobjektiv einen größeren Schärfebereich als das WW auf Retrostellung - bei gleichem Abbildungsmaßstab meine ich?

Schärfentiefe? Nein, Brennweite und Objektivkonstruktion spielen keine Rolle.
Hier hab ich auf die Schnelle einen Link mit ner Tabelle gefunden.
Du siehst, bei 2:1 und Blende 8 bist du bei 0,4mm. Freihand wirst du da nur wenige Erfolgserlebnisse haben.
Anders ausgedrückt: Stativ plus Einstellschlitten plus Kabelauslöser i s t die handlichere Lösung.

Vorschläge, es führen ja mehrere Wege nach Rom.
-Standardzoom, Umkehrring, aufgebohrter Rückdeckel. Mein Tamron 17-50 macht da gar keine schlechte Figur.
-Vergrösserer-, Reproobjektiv aus analogen Zeiten plus Zwischenringe / Balgen. Rodenstock Rodagon oder Schneider Componon.
Wenn möglich ohne beleuchtete Blende.
Falls noch Apo draufsteht fehlt dir von der Quali nix mehr. Brennweite so 50/60mm.
-Makroobjektive sind allgemein tolle Teile. Mit TC hab ich es mal mit einem 1,4x samt Zwischenringen probiert. Auch nicht schlecht.
Der grosse Vorteil ist halt die Blendensteuerung - mehr Licht im Sucher - schnelleres Arbeiten wenn´s rundgeht.

Hochinteressant ist auch dieses Forum!!!

Gruß
Thomas

TONI_B 23.06.2010 07:18

Die billigste aller Möglichkeiten: Umkehrring und KIT18-70! Liefert beugungsbeschränkte Aufnahmen.

http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ght=Umkehrring

http://www.sonyuserforum.de/galerie/.../6/BohrerV.jpg

Stuessi 23.06.2010 10:11

Zitat:

Zitat von red (Beitrag 1033825)
... Wie schon geschrieben: das Tamron 90mm mit 2x Telekonverter bietet einen Abbildungsmaßstab von 2:1 und einer Naheinstellgrenze von 29cm (mit etwas Lichtverlust). Ich weiß zwar nicht, wie sehr sich die Naheinstellgrenze und der Abbildungsmaßstab durch eine Nahlinse verändern, aber unter 10cm wird dass hoffentlich nicht fallen.
...

Hallo,

Makroobjektiv + 2x Telekonverter ist gut, vorausgesetzt der Konverter und das Objektiv harmonieren miteinander. Die Naheinstellgrenze wird dadurch nicht verändert.
Eine zusätzliche achromatische Vorsatzlinse vermindert die Bildqualität besonders im Randbereich. Diese Vorsatzlinsen sind nämlich nicht für den Makro- sondern für den Nahbereich gedacht, denn sie verringern nur die Naheinstellgrenze eine normalen Objektivs.

Gruß,
Stuessi

Fastboy 23.06.2010 10:22

Meine Bastellösung für die Blendenverstellung sieht so aus:


-> Bild in der Galerie

Mit Kunststoffschraube zur fixierung.

Ich habe es ein paar mal verwendet und nun liegt es in einer Schublade. :?
Für Winterspielereien kommt es vielleicht wieder in verwendung.

LG
Gerhard

el-ray 23.06.2010 10:23

Zitat:

Ich möchte eigentlich gerne ohne Stativ auskommen und mindesten 10cm Abstand zum Objekt haben.
Ich möchte dir ja nicht die Freude nehmen aber vergiss diesen Fall. Ohne Stativ geht bei solchen Abbildungsmaßstäben gar nix. Schon allein weil du wegen der Schärfentiefe bei den meisten Motiven wohl stacken musst. Also für verwertbare Ergebnisse muss da in etwa folgender Aufbau her, sonst wirfst du nach ein paar Aufnahmen alles in ne Ecke.
-Berlebach Ministativ, das ist extra für solche Zwecke konzipiert worden
-Manfrotto 410 Junior Getriebeneiger, sonst kannst du den Bildausschnitt gar nicht festlegen
-Novoflex Castel Q Einstellschlitten zum Fokussieren
-L-Winkel für die Cam, sonst kannst du Hochformataufnahmen praktisch vergessen
-Für den Fall dass du draussen Pflanzen und Insekten fotografieren willst eine Pflanzenklammer um die Objekte zu stabilisieren
-Diffusor / Reflektor zur Lichtsteuerung
-Kabelauslöser für die Cam

TONI_B 23.06.2010 10:29

Bei einem Abbm. von größer 1:1 ist auch ein Einstellschlitten nahezu unentbehrlich. Der Schärfentiefenbereich liegt dann oft weit unter einem mm!


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