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Schade, dass es hier nicht mehr weiterging. :)
Mir geht es genauso wie Eberhard, habe auch das Sigma 50 und bin soweit zufrieden, außer eben bei Insekten ist es doch sehr schwer, die flüchten bevor ich diese im Sucher sehe. Für mich ist nun die Frage, für das Minolta 100 D zahlt man ca. 330 - 400 € gebraucht, zu diesen Preisen habe ich zumindest in letzter Zeit beobachtet. Das Tamron 90 kostet neu 370 €. Das Sigma 105 fällt bei mir raus, da ich viel über das miese Getriebe gelesen habe. Hätte auch gern ein 180er, aber die Preise sind - wow!! Und optisch nach Recherchen ja auch nicht ganz so gut wie das 90er oder 100er. Also was meint ihr? Ist das Minolta 100 wirklich so viel besser, dass es sich lohnt Gebraucht das selbe Geld auszugeben wie für ein neues Tamron 90 er, mit Garantie etc. etc.? |
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Anders gefragt, was spricht denn gegen Tamron 90mm?
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10 mm ;) bzw. müsste ich die Abstände jeweils Sensor - Objekt prüfen oder eigentlich ja Objektivfront - Objekt bei 1:1 prüfen, geht aktuell aber etwas schlecht, ich hasse dieses auf 4 Zoll Handy Seiten abklappern. ;) Hat jemand evtl. auf Anhieb eine Antwort parat? Sonst spricht nichts gegen das 90er, hatte es auch schon in der Hand und empfand es als wirklich gut. Trotz allem kann ich nicht verneinen, dass auch der Hang zum Original im Kopf mitspielt. |
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hier meine Erfahrungen mit Makro-Objektiven an Sony-Kameras: das Sigma 105mm und das Sony 100mm nehmen sich nicht viel. Gefühlt bringt sogar das preiswertere Sigma brillantere Ergebnisse. Richtig gute Auflösung und Ergebnisse bringt das Sigma 70mm - das ist inzwischen zu meinem Standard-Makro geworden. Bei entsprechender Übung ist bei 90% der Freilandaufnahmen auch die Brennweite gut zu gebrauchen. Sigma hat nur leider eine nicht so gute Mechanik. Das 70mm hatte vor kurzem blockiert und ließ sich nicht über den gesamten Bereich scharf stellen. Aber innerhalb einer Woche hatte ich das bereits wieder zurück. Der Service ist also äußerst fix. Vielleicht helfen Dir ja diese Erfahrenswerte bei Deiner Kaufentscheidung, ich fotografiere seit Jahren fast nur im Nahbereich (Insekten und Pflanzen). Grüße Bernd |
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Flüchten die Insekten nicht? Sonst wäre das klar eine gute alternative, vor allem auch noch als Porträtlinse geeignet. |
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe (ich hatte die alle mal, teils auch gleichzeitig), erlaubt das Sony/Minolta 100er etwa 1-2cm mehr Arbeitsabstand (Arbeitsabstand ist ungleich Nahgrenze!) als das Tamron und das (auszugsfokussierende, alte) Sigma nochmal ca. 1-2 cm mehr als das Sony - eben so, wie man es anhand der Brennweiten auch erwarten würde. In der Praxis sind diese Unterschiede selbst im direkten Vergleich aber nicht wirklich relevant.
Übrigens haben Insekten keine Fluchtdistanz in dem Sinne, d.h. hier kommt es neben dem Abstand eigentlich auf ganz andere Dinge an (keine hektischen Bewegungen oder Abschattungen z.B.). |
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Von welchem Sigma sprichst du nun hier genau? |
Ich meine das Sigma 105mm /2,8. Das gibt es in zwei (kosmetisch unterschiedlichen) Versionen, beide haben so ihre Getriebeprobleme. Optisch ist das Objektiv gut, auch im Vergleich mit den beiden anderen. Das 58mm Gewinde und die Geli zum Einschrauben haben mir aber nicht so gefallen.
Es gibt mittlerweile auch noch eine neue Version des 105ers, mit HSM und daher innenfokussierend - das wird sicherlich nochmal mehr Arbeitsabstand erlauben, ist aber auch deutlich teurer. |
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Außer der D-Version die ich mir mal geleistet habe weil ich mir einbildete unbedingt die ADI-Unterstützung zu brauchen habe ich auch noch die alte Version aus Minolta's erster "Ofenrohr"-Generation. Die ist mir persönlich trotz des schmäleren Fokussierrings lieber weil die Fokussierung leichtgängiger ist. Bei der D-Version - zumindest bei meinem Exemplar - finde ich sie recht schwergängig. Das kann natürlich an meinem indivuellen Exemplar liegen. Die alte Version ist auch kompakter - sowohl in der Länge (mit GeLi) als auch schlanker. Um über das im Außendurchmesser dickere D-Objektiv zu passen ist die GeLi bei diesem Objektiv stärker konisch, und sie ist auch etwas länger. Die GeLi des alten Ofenrohr ist fast zylindrisch und hat glatte 10 mm kleineren Durchmesser. Die größere und stärker ausgestellte GeLi des D stört vor allem in der Fototasche. Da ich inzwischen weit weniger blitze als früher und wenn dann nur selten direkt (sondern mit Lumiquest Bouncer) und somit ADI ohnehin nicht zum tragen kommen kann verwende ich inzwischen wieder nahezu immer die alte Version. Optisch sind mir nie irgendwelche Unterschiede zwischen den beiden Varianten aufgefallen. |
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