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Zitat:
Aber nehmen wir den Vergleich: Wenn ich Kunst sehe, die mich nicht sofort anspricht, dann wende ich mich nicht sofort ab, sondern versuche, einen anderen Zugang. Nicht selten hat mir ein Werk nicht gefallen oder nichts gesagt. Mit Videokunst war es am Anfang so. Aber dann hat mir jemand etwas über den Künstler erzählt, oder das Werk. ZB in einer Führung. Oder ich habe später was Tolles gelesen, das meine Perspektive erweitert hat. Das finde ich wertvoll und mein ästhetisches Einschätzungsvermögen hat davon profitiert. Gerade in der Fotografie gibt es aber doch einige handwerkliche und ästhetische Leitlinien. Die werden hier klar gebrochen. Und ich frage mich, gibt es vielleicht etwas, außer dem Tabubruch, der ästhetischen Provokation, was ich noch nicht verstehe, worauf mir hier aber jemand einen Hinweis geben kann. Dass dies bislang nicht so ist, bestätigt mich in meiner Vermutung, dass hier ein Zeit-Redakteur einen Ego-Trip durchgesetzt hat. Denn es gibt nach meinem Empfinden viele Fotografen, in deren Bildern das Faszinosum Fotografie wesentlich greifbarer ist, als bei Juergen Teller... Grüßle, Roland |
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