SonyUserforum

SonyUserforum (https://www.sonyuserforum.de/forum/index.php)
-   A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) (https://www.sonyuserforum.de/forum/forumdisplay.php?f=25)
-   -   Sigma Getriebedefekt (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=79695)

Nikolaus 18.10.2009 09:27

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 906777)
Das liegt daran, dass es kein 100er macro von Sigma gibt ;)
Das 105er ist aber auch mehrfach erwähnt.

Uuups, danke aidualk, war ein Versehen von mir, sorry :oops:

Liebe Grüße vom Nikolaus

frankko 18.10.2009 14:00

Zitat:

Zitat von dejavu7 (Beitrag 906742)
Ich schwanke nämlich zwischen einem 90mm Tamron oder dem 105 Sigma.
LG Hardy ;)

Ich würde an Deiner Stelle auch unbedingt zum Tamron greifen - da machst du nichts falsch. Alternativ ein gebrauchtes Minolta 100mm, wenn es denn nicht verölt ist...:(
Auch nach einer Reparatur werden von SIGMA (unbegreiflicherweise) offensichtlich KEINE resistenteren Bauteile verwendet. Einige hier im Forum hatte kurz nach Reparaturausführung wiederholt ein geschrottetes Getriebe.
Es ist jammerschade, der Hersteller stellt teilweise 1A-Optiken her mit meist hochwertiger Verarbeitung und im Gegensatz zu Tamron und den alten Minolta-Gläsern insgesamt m.M. durchweg weniger CA´s.
Vmtl. sitzt der Hersteller das Problem aus, denn in absehbarer Zeit wird es nur noch welche mit HSM geben, dann spätestens ist die Kuh (für Sigma) vom Eis...was bleibt, sind die nicht gerade imageträchtigen Altlasten. Es ist für mich unbegreiflich, dass der Hersteller das über Jahre akzeptiert und keine konstruktive Verbesserung veranlasst.

dejavu7 19.10.2009 08:40

Da gebe ich Dir vollkommen Recht frankko,
das ist Arroganz gepaart mit kaufmännischer Dummheit. :flop:
Das ist auch der Grund, warum ich gar nicht mehr nach einem Sigma gucke.
Was mich nur wundert, ich würde ja vermuten, das ein Hersteller wie Sigma auch in diesem Forum "Informanten" hat, die über die User-Meinung berichten. Und wenn man hier die ganzen Threads liest, dann hat man schon gar keine Lust mehr auf Sigma. Können die sich das leisten, solche Probleme auszusitzen? Ich denke nicht.

K.A.. 19.10.2009 09:12

Ich hatte Sigma mal diesbezüglich angeschrieben und bekam zur Antwort daß solche Fehler bzw. Schäden an Sony Alpha Fotoapparaten völlig unbekannt wären und man die Sigma Objektive uneingeschränkt und ohne Sorge an diesen Kameras betreiben kann !

ghardt 19.10.2009 10:09

Zitat:

Zitat von K.A.. (Beitrag 908108)
Ich hatte Sigma mal diesbezüglich angeschrieben und bekam zur Antwort daß solche Fehler bzw. Schäden an Sony Alpha Fotoapparaten völlig unbekannt wären und man die Sigma Objektive uneingeschränkt und ohne Sorge an diesen Kameras betreiben kann !

Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen. Sigma wird sicherlich bedeutend höhere Stückzahlen verkaufen als Tamron und/oder Sony, also werden bei vergleichbarer Qualität auch mehr Objektive ausfallen. Da sich in den Foren (fast) grundsätzlich nur diejenigen melden, die irgendein Problem haben dürfte auch hierdurch eine Verzerrung der Sachlage entstehen.

Interessant wären die tatsächlichen Fehlerquoten bei den unterschiedlichen Objektiven. Ohne diese ist alles nur Spekulation (über geschrottete AF-Antriebe kann man hier im Forum bei fast allen Anbietern lesen) ....

Unabhängig hiervon kreide ich den Objektivbauern jedoch an, dass überhaupt AF-Antriebe ausfallen. Hier etwas robustes einzubauen dürfte weder aufwändig noch teuer sein und so kräftig sind die AF-Motörchen ja nun auch wieder nicht ...

Grüße

dejavu7 19.10.2009 10:27

Da wird ein Stückchen Wahrheit dran sein.
Aber dennoch ist es nicht erklärbar, und die absolute Mehrheit hier im Forum bestätigt dieses Verhalten, dass Sigma diese Problematik ganz einfach ignoriert. Jeder der vom Vertrieb lebt, weiß, dass das ein Verhalten ist, was sich nur ein Monopolist leisten kann. Und ich denke, das trifft auf Sigma wohl nicht zu. Da mutet Sigma seinen Kunden sehr viel zu, wenn der Schuss mal nicht nach hinten los geht. Was nützt mir ein Preisvorteil wenn dafür höchst wahrscheinlich minderwertige Bauteile den Ausschlag geben - richtig, nichts. An der Ingenieurskunst wird es wohl nicht liegen, das Sigma gute Objektive baut ist ja unstrittig.

devil_206 19.10.2009 11:35

Zitat:

Zitat von dejavu7 (Beitrag 908141)
Da wird ein Stückchen Wahrheit dran sein.
Aber dennoch ist es nicht erklärbar, und die absolute Mehrheit hier im Forum bestätigt dieses Verhalten, dass Sigma diese Problematik ganz einfach ignoriert.

Ob das die absolute Mehrheit bestätigt, sehe ich nicht so. Dazu fehlen doch noch ein paar tausend negative Rückmeldungen (bezogen auf die angemeldeten User!)

Ich selbst habe 7 SIGMA-Objektive im Einsatz. Mit einem (vor 5 Jahren gebraucht gekauft) hatte ich Getriebeprobleme, wurden von SIGMA Deutschland kostenlos behoben. Alle anderen tun klaglos - bis jetzt ;);) - ihren Dienst an der D7D und Alpha700.
Ich gebe da meinem Vorredner Recht, dass die Anzahl der Defekte, bezogen auf die Anzahl der gefertigten Sigma-Objektive, wahrscheinlich sehr gering ist; von einem gut funktionierenden Marketing und Qualitätstkontrollsystem jedoch nicht unterschätzt werden dürfen!

dejavu7 19.10.2009 11:47

Zitat:

Zitat von devil_206 (Beitrag 908157)
Ob das die absolute Mehrheit bestätigt, sehe ich nicht so. Dazu fehlen doch noch ein paar tausend negative Rückmeldungen (bezogen auf die angemeldeten User!)

Damit habe ich sagen wollen, das die Mehrheit der "betroffenen" mit der Haltung von Sigma nicht einverstanden ist. Und das ist unbestreitbar denke ich.
Ich wiederhole nochmals, ich habe auch ein 17-70 im Einsatz, jetzt ca. 1200-1300 Auslösungen, ohne Probleme, was aber bei der geringen Auslöseanzahl nichts aussagt.

frankko 19.10.2009 12:29

Das Problem ist hier immer wiederkehrend ein kleiner Zahnkranz als Getriebe-Bestandteil, welcher bei Sigma-Gläsern aus Kunststoff besteht - bei allen anderen, mir bekannten Herstellern ist der aus Metall :top:
In beinahe sämtl. Kunststoffen finden Weichmacher Anwendung, die das Material zäh und widerstandsfähig halten. Besonders bei hochbelasteten Komponenten ist das wichtig. Es ist fast immer so, dass sich die Weichmacher-Bestandteile bei diesen vergüteten Kunststoffen früher oder später verflüchtigen. Was bleibt, ist ein harter, bruchempfindlicher Werkstoff ohne Zähigkeit und Widerstandskraft. Hinzu kommen noch die Schmier-Bestandteile, die den "Verfall" noch negativ beschleunigen können.
Diese Bauteile sind ja nicht allesamt aus einer Charge - vielleicht hat das etwas damit zu tun, dass einige Sigma-User trotz intensiver Nutzung davon verschont bleiben. Vielleicht ist es auch so, dass diese Zahnkränze je nach Objektiv von unterschiedlicher Struktur/Größe sind.
Da Sigma den Löwenanteil seiner Objektive an Nikon/Canon verkauft (mit anderer Antriebstechnik), fallen die wenigen Sony/Minolta-User scheinbar kaum ins Gewicht - sodass man bei diesem Hersteller offensichtlich der Meinung ist, irgendetws ändern zu müssen, wäre absolut überflüssig :top:
Das ist wirklich jammerschade, habe selbst einige Sigma-Gläser. Ich liebe mein 24-135, klasse Abbildungsleistung ab Bl. 5,6 - beinahe ohne CAs. So wünsche ich mir z.T. die ollen Ofenrohre...

frankko 19.10.2009 12:34

Zitat:

Zitat von ghardt (Beitrag 908132)
Ohne diese ist alles nur Spekulation (über geschrottete AF-Antriebe kann man hier im Forum bei fast allen Anbietern lesen)

Grüße

...das ist mir neu...:roll::roll:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:01 Uhr.