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Liebe Grüße vom Nikolaus |
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Auch nach einer Reparatur werden von SIGMA (unbegreiflicherweise) offensichtlich KEINE resistenteren Bauteile verwendet. Einige hier im Forum hatte kurz nach Reparaturausführung wiederholt ein geschrottetes Getriebe. Es ist jammerschade, der Hersteller stellt teilweise 1A-Optiken her mit meist hochwertiger Verarbeitung und im Gegensatz zu Tamron und den alten Minolta-Gläsern insgesamt m.M. durchweg weniger CA´s. Vmtl. sitzt der Hersteller das Problem aus, denn in absehbarer Zeit wird es nur noch welche mit HSM geben, dann spätestens ist die Kuh (für Sigma) vom Eis...was bleibt, sind die nicht gerade imageträchtigen Altlasten. Es ist für mich unbegreiflich, dass der Hersteller das über Jahre akzeptiert und keine konstruktive Verbesserung veranlasst. |
Da gebe ich Dir vollkommen Recht frankko,
das ist Arroganz gepaart mit kaufmännischer Dummheit. :flop: Das ist auch der Grund, warum ich gar nicht mehr nach einem Sigma gucke. Was mich nur wundert, ich würde ja vermuten, das ein Hersteller wie Sigma auch in diesem Forum "Informanten" hat, die über die User-Meinung berichten. Und wenn man hier die ganzen Threads liest, dann hat man schon gar keine Lust mehr auf Sigma. Können die sich das leisten, solche Probleme auszusitzen? Ich denke nicht. |
Ich hatte Sigma mal diesbezüglich angeschrieben und bekam zur Antwort daß solche Fehler bzw. Schäden an Sony Alpha Fotoapparaten völlig unbekannt wären und man die Sigma Objektive uneingeschränkt und ohne Sorge an diesen Kameras betreiben kann !
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Interessant wären die tatsächlichen Fehlerquoten bei den unterschiedlichen Objektiven. Ohne diese ist alles nur Spekulation (über geschrottete AF-Antriebe kann man hier im Forum bei fast allen Anbietern lesen) .... Unabhängig hiervon kreide ich den Objektivbauern jedoch an, dass überhaupt AF-Antriebe ausfallen. Hier etwas robustes einzubauen dürfte weder aufwändig noch teuer sein und so kräftig sind die AF-Motörchen ja nun auch wieder nicht ... Grüße |
Da wird ein Stückchen Wahrheit dran sein.
Aber dennoch ist es nicht erklärbar, und die absolute Mehrheit hier im Forum bestätigt dieses Verhalten, dass Sigma diese Problematik ganz einfach ignoriert. Jeder der vom Vertrieb lebt, weiß, dass das ein Verhalten ist, was sich nur ein Monopolist leisten kann. Und ich denke, das trifft auf Sigma wohl nicht zu. Da mutet Sigma seinen Kunden sehr viel zu, wenn der Schuss mal nicht nach hinten los geht. Was nützt mir ein Preisvorteil wenn dafür höchst wahrscheinlich minderwertige Bauteile den Ausschlag geben - richtig, nichts. An der Ingenieurskunst wird es wohl nicht liegen, das Sigma gute Objektive baut ist ja unstrittig. |
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Ich selbst habe 7 SIGMA-Objektive im Einsatz. Mit einem (vor 5 Jahren gebraucht gekauft) hatte ich Getriebeprobleme, wurden von SIGMA Deutschland kostenlos behoben. Alle anderen tun klaglos - bis jetzt ;);) - ihren Dienst an der D7D und Alpha700. Ich gebe da meinem Vorredner Recht, dass die Anzahl der Defekte, bezogen auf die Anzahl der gefertigten Sigma-Objektive, wahrscheinlich sehr gering ist; von einem gut funktionierenden Marketing und Qualitätstkontrollsystem jedoch nicht unterschätzt werden dürfen! |
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Ich wiederhole nochmals, ich habe auch ein 17-70 im Einsatz, jetzt ca. 1200-1300 Auslösungen, ohne Probleme, was aber bei der geringen Auslöseanzahl nichts aussagt. |
Das Problem ist hier immer wiederkehrend ein kleiner Zahnkranz als Getriebe-Bestandteil, welcher bei Sigma-Gläsern aus Kunststoff besteht - bei allen anderen, mir bekannten Herstellern ist der aus Metall :top:
In beinahe sämtl. Kunststoffen finden Weichmacher Anwendung, die das Material zäh und widerstandsfähig halten. Besonders bei hochbelasteten Komponenten ist das wichtig. Es ist fast immer so, dass sich die Weichmacher-Bestandteile bei diesen vergüteten Kunststoffen früher oder später verflüchtigen. Was bleibt, ist ein harter, bruchempfindlicher Werkstoff ohne Zähigkeit und Widerstandskraft. Hinzu kommen noch die Schmier-Bestandteile, die den "Verfall" noch negativ beschleunigen können. Diese Bauteile sind ja nicht allesamt aus einer Charge - vielleicht hat das etwas damit zu tun, dass einige Sigma-User trotz intensiver Nutzung davon verschont bleiben. Vielleicht ist es auch so, dass diese Zahnkränze je nach Objektiv von unterschiedlicher Struktur/Größe sind. Da Sigma den Löwenanteil seiner Objektive an Nikon/Canon verkauft (mit anderer Antriebstechnik), fallen die wenigen Sony/Minolta-User scheinbar kaum ins Gewicht - sodass man bei diesem Hersteller offensichtlich der Meinung ist, irgendetws ändern zu müssen, wäre absolut überflüssig :top: Das ist wirklich jammerschade, habe selbst einige Sigma-Gläser. Ich liebe mein 24-135, klasse Abbildungsleistung ab Bl. 5,6 - beinahe ohne CAs. So wünsche ich mir z.T. die ollen Ofenrohre... |
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