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Keine Macht den Drogen. Dann klappts auch mit einem verharzten Objektiv. :top:
LG Gerhard |
ich gebe euch in all euren Anführungen Recht. Aber trotzdem denke ich man sollte den Threatsteller nicht gleich so "als Dumm" hinstellen.
Ich dachte auch nach dem ersten Lesen... Mikrowelle.... ??? der spinnt.. beim 2. mal lesen dachte ich dann... Mikrowelle wirkt zuerst auf Flüssigkeiten... daher vielleicht gar nicht so blöd um Flüssigkeiten an unzugänglichen Stellen zu erhitzen und damit abwischbar zu machen.:roll: nach all den Anführungen und meinem Wissen das ich wohl kurz ausgeschaltet hatte bin ich jetzt aber wieder zur Vernunft gekommen und kann das Experiment auch nur als fast 100% sichere Objektiv-killer Lösung verstehen... :lol: Damit will ich nur sagen... schön daß ihr nun erklärt habt warum es nix taugt... aber der Threatsteller hat ja auch erst mal gefragt bevor er es probiert hat und somit bewiesen daß er sich auch Gedanken macht... Mfg. Gerhard |
Dann bau ich lieber das ganze Objektiv komplett auseinander bevor ich es in der Mikrowelle erhitzen lasse, nur um eine Flüssigkeit los zu werden...
Wobei wer ein Objektiv ausbaut riskiert noch mehr Fremdkörper, es sei den man macht es in einer sterilen Umgebung. :top: |
Neben der mechanischen Wirkung (Aufheizung insbesondere von Wassermolekülen durch Anregung von Rotationszuständen - ha! die 12 Semester Physik waren nicht umsonst!:lol:) induziert eine Mikrowelle blöderweise auch noch chemische Reaktionen von Biomolekülen. Man hat z. B. gute Chancen, dass in der MW Eiweiss-Moleküle im Auge ausflocken, was dann logischerweise zur Erblindung führt.
Für das Objektiv gilt, dass die Kunststoffteile (grosse Moleküle) heiss werden und wohl verziehen; entsprechend wird auch das Öl auf den Lamellen heiss. Entweder verdampft es und setzt sich dann an kalten Oberflächen (Glaslinsen!) ab oder es kann ggf. polymerisieren => es wird zähflüssiger. Und die Metalllamellen werfen schöne Funken... Der elementare Unterschied der MW zum Ultraschall: die Mikrowelle sendet elektromagnetische Wellen (extrem langwelliges Licht) und regt einzelne Moleküle an, überträgt Energie an sie. Ultraschall sind mechanische Wellen; diese brauchen eine Trägerflüssigkeit (Isopropanol oder was auch immer) oder ein Trägergas. Ultraschall zwingt dann ganze Strukturen (also nicht deren einzelne Bausteine) zur Schwingung und vermag so, Beläge runterzuschütteln (wird durch ein Lösungsmittel natürlich unterstützt. |
Zitat:
Du meinst einen staubfreien Raum. Aber auch der dürfte in der Praxis bei den wenigsten "Objektiv-Operationen" zum Einsatz kommen (außer vielleicht beim Hersteller). Ein paar Staubkörner im Objektiv sind i.d.R. auch nicht weiter schlimm. |
Die OT-Beiträge aus diesem Thread habe ich abgezwickt und ins :arrow: Cafe verschoben.
Bitte jetzt also hier beim Thema bleiben, weitergealbert kann in dem anderen Thread werden. |
Einen positiven Nebeneffekt hätte die Mikrowelle evtl doch, ein Glaspilz falls vorhanden, würde vermutlich absterben :!:
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Zitat:
Allerdings glaube ich, wird es niemanden geben, der ein verpilztes Glas zu hause lagernd hat ;-) |
Das bringt nichts! Entweder der Pilz läßt sich abwischen und man kann so das Objektiv retten oder der Pilz ist schon innerhalb der Vergütungsschichten - da nützt dann die Mikrowelle auch nichts, denn auch wenn der Pilz abstirbt, ist die Vergütungsschicht dahin und das Glas mehr oder weniger blind...
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Zitat:
A: Nichts, solange du die Mikrowelle ausgeschaltet lässt. B: Es segnet das Zeitliche, sobald du die Mikrowelle anschaltest. Es erklärt sich doch wohl von selbst, dass die Mikrowelle ausschließlich zur Zubereitung von Speisen und Getränken gedacht ist. Ein Objektiv oder gar eine z.B. A900 gehören dort einfach nicht hinein, auch wenn das von der Größe her passen könnte. Wer allen Ernstes einen derartigen Tipp gibt, der soll es doch vorher mit seinen eigenen Objektiven ausprobieren und anschließend den entsprechenden Erfahrungsbericht hier im Forum nicht vergessen. Ja, in den Gebrauchsanleitungen meiner Objektive fehlt die Warnung: "Nicht in der Mikrowelle erwärmen, bzw. erhitzen". Ich glaube, bei Sony hat niemand damit gerechnet, dass jemand auf so eine Idee kommen könnte. Fehlt nur noch der Tipp: Um die verklebten Blendenlamellen zu lösen musst du das Objektiv aus 78,3 Zentimeter auf einen Steinboden fallen lassen. Anschließend besteht das Problem nicht mehr. ;) PS: Grundsätzlich finde ich diesen Thread sehr interessant! |
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