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krems11 29.04.2009 10:06

Zitat:

Zitat von katz123 (Beitrag 828547)
Klar ist das Pflicht, Ausnahmen bestätigen nur die Regel.

Ich finde Einbein besser, weil flexibler als Stativ.

Aha, jetzt beginnt der Glaubenskrieg Einbein versus Dreibein......;)

austriaka 29.04.2009 10:11

Zitat:

Zitat von chess (Beitrag 828546)
Meine Rechnung stimmt schon, sie ist ja genau nach deiner Formel gemacht: 200mm Objektiv x 2-fach Konverter = 400mm x Crop = 600mm. Deshalb ja auch mindestens 1/600stel.

Ja, klar stimmt sie. Du hast nur in der Formel den "Kehrwert" weggelassen, also dass die 600 unter dem Bruchstrich stehen und eine 1 drüber :)

Zitat:

Zitat von chess (Beitrag 828546)
Ich hatte auf meiner D7d mal das 5,6/400m von Sigma. Mit dem hätten nach der Faustregel auch bei 1/600stel scharfe Bilder entstehen sollen. War aber eher die Ausnahme als die Regel. unter 1/1000stel wurde ich Freihand mit dem Teil nie so richtig glücklich.

Was meine ganz am Anfang getroffene Aussage doch bestätigt, oder?

Knipseknirps 29.04.2009 11:05

O.k., auch ich habe bisher immer die Regel "in etwa mindestens Kehrwert der Brennweite" im Kopf - das hilft jedenfalls. Danke für den zusätzlichen Crop-Hinweis :top:

Übrigens, abgesehen von meinen 44 (Jahren): je konzentrierter ich mich zu einer ruhigen Hand zwingen möchte desto angespannter und zittriger werde ich manchmal - Übungssache!

Stabiles 3-Bein Stativ (Giotto) habe ich, jedoch ist ein Einbein manchmal wohl auch hilfreich und dabei leichter mitzuführen.

Eines würde mich noch interessieren: Schaltes hier jemand den "Antishake" (Entschuldigung: im Grunde des Herzens MINOLTA-Fan :) ) aus, wenn er das Stativ benutzt? Immerhin kann bei 400mm bzw. 600 mm (Crop) ja schon recht leicht auch mit Stativ eine minimale Verwacklung (Wind...) entstehen.
Laut Anleitung und Empfehlung sollte der Stabi ja bei Stativverwendung ausgeschaltet werden, was ich auch geringeren Brennweiten tue.

binbald 29.04.2009 11:12

Zitat:

Zitat von Knipseknirps (Beitrag 828571)
Eines würde mich noch interessieren: Schaltes hier jemand den "Antishake" (Entschuldigung: im Grunde des Herzens MINOLTA-Fan :) ) aus, wenn er das Stativ benutzt? Immerhin kann bei 400mm bzw. 600 mm (Crop) ja schon recht leicht auch mit Stativ eine minimale Verwacklung (Wind...) entstehen.

Ja, denn die Vibrationen, die auf dem Stativ entstehen, sind andere als beim Freihandfotografieren und der Antishake ist darauf nicht ausgelegt (wozu auch?), sondern auf die Hand.

Schmiddi 29.04.2009 11:26

Zur Kehrwertregel: die 1/Brennweite von früher bezog sich meines Wissens auf einen Unschärfekringel von 1/30mm. Das war für Film und Abzüge voll OK - aber heute schauen wir gerne mal auf 100%-Ansichten. Für :a:700/:a:900 liegen wir dann bei 1/170mm... Das gilt auch für Tiefenschärferechnerei - ABER: wenn man normalgroße Abzüge macht, dann reicht auch 1/30mm wieder :D

Für die Unschärfe ist der Cropfaktor dabei irrelevant - der Unschärferadius auf dem Chip ist immer gleich groß. Somit gilt weiters die aufgedruckte Brennweite - und bei 400mm 1/400s passt für mich mit eingeschalteten SSS i.d.R. recht gut. Ohne Kaffee und bei wenig Wind (mein 400-er ist etwas größer) geht mit gewisser Quote auch noch 1/200s. Mit Einbein auch länger - aber für Flieger z.B. (Blech oder biologisch) ist aus der Hand wegen der Bewegungen der Biester flexibler...

Viele Grüße,
Andreas

BeHo 29.04.2009 11:45

Bei Freihandaufnahmen mit langer Brennweite oder bei wenig Licht kann man auch mit der richtigen Haltetechnik noch einiges rausholen. Auf nikon-fotografie.de hat das jemand ganz gut beschrieben: Klick!
Das dort erwähnte Schnur-"Stativ" werde ich vielleicht auch mal ausprobieren.

klaeuser 29.04.2009 11:52

Generell würde ich sagen ---> JA

Aber wie immer bestätigt die Ausnahme die Regel. Grad am Sonntag war ich mit dem Tamron 200-500 unterwegs in einem Tierpark. Schussel Klaus hatte natürlich sein Einbein vergessen. Aber im Tiepark gibts ja auch jede Menge Möglichkeiten zum auflegen oder anlehnen. Dabei ist auch einiges rausgekommen.

austriaka 29.04.2009 12:01

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 828592)
Bei Freihandaufnahmen mit langer Brennweite oder bei wenig Licht kann man auch mit der richtigen Haltetechnik noch einiges rausholen. Auf nikon-fotografie.de hat das jemand ganz gut beschrieben: Klick!
Das dort erwähnte Schnur-"Stativ" werde ich vielleicht auch mal ausprobieren.

Super Link, danke schön!
Aber wenn ich da lese
Zitat:

Dann mußt nur noch Du selbst ruhig sein, aber Du hast mehr Masse, was das erleichtert
dann muss ich wohl noch ein paar Klio zulegen :roll::roll::roll:

Das Schnur-Stativ ist jedenfalls eine klasse Idee, das merk ich mir mal vor

BeHo 29.04.2009 12:04

Zitat:

Zitat von austriaka (Beitrag 828596)
dann muss ich wohl noch ein paar Klio zulegen :roll::roll::roll:

Bei mir ist das weniger ein Problem. :oops::oops::oops:

klaeuser 29.04.2009 12:05

Zitat:

dann muss ich wohl noch ein paar Klio zulegen :roll::roll::roll:
Mir ist auch schon mal aufgefallen das Leute mit mehr "Kontergewicht" öfter ohne Stativ zu sehen sind.

Ich bin dann doch eher für die Stativvariante, das hat auf Dauer weniger Nebenwirkungen - das schleppen hilft auch beim halten der Figur ;)


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