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@Georg
Hast du genauere Unterlagen zu Flügge und seinen Rechnungen? Würde mich sehr interessieren! |
Flügge hat ein tolles Buch geschrieben "Das Photographische Objektiv"; überhaupt über Optik als auch über die optischen Fehler. Im Anhang hat er einen Überblick über eine ganze Menge unterschiedlicher Objektivdesigns und wie diese mit den jeweiligen Fehlern umgegangen sind. Ich hab's nur mal durchgeblättert, aber mich nie intensiv mit auseinandergesetzt. Es stammt allerdings irgendwann aus den 50ern (er ist ja glaube ich in den 70ern verstorben) und hat einiges der späteren Entwicklungen nicht mit drin; ist aber dennoch interessant. Ob er jetzt darin auch über Spiegelkonstruktionen schreibt, ist mir nicht mehr geläufig.
Ich habe übrigens mein 500er auch wieder verkauft. So gut es mir auch gefallen hat (die Vignettierungen, Kontrastschwäche, etc. lassen sich ja relativ gut in den Griff bekommen), aber die Bokehzeichnung hat mir einfach zu viele Bilder versaut. Da nehme ich lieber ein normales Linsenobjektiv, kürzer vielleicht oder mit ein paar anderen Einbußen. Dennoch: angesichts der Preis-Leistungs-Gewichts-Größen-usw.-Verhältnisses ist das ein wirklich sehr gutes Objektiv. Da gab es ja auch schon zig Threads darüber, die alle zum gleichen Ergebnis führten. |
Servus,
was sind eigentlich die Unterschiede zwischen dem alten Minolta AF-Reflex 500 und dem neuen Sony? Also wenn jmd. zufällig beide hat kann er doch mal ne kleine Testreihe schießen:top: |
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So weit man hört keine hinsichtlich der Leistungsparameter. |
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Schau mal in das Buch Fernrohre und ihre Meister von Rolf Riekher. Da gibts ein ganzes Kapitel zu katadioptrischen Optiken. Das ist wirklich ein Standardwerk !
Leider ist das Buch derzeit vergriffen (?), aber es besteht die Chance, es entweder über eine UNI-Bibliothek leihen zu können oder es wird sicher noch mal aufgelegt, Herr Riekher schreibt nämlich fröhlich weiter dran, trotz seiner 86 Lenze :top: Die wunderbare Eigenschaft, daß sich die primäre CA gerade aufhebt, habe ich allerdings selber mit meinem ZEMAX rausgefunden, als ich mal versucht habe, einige Designs von Flügge selber nachzuvollziehen. Seitdem bin ich Flügge-Fan ! Wenn man bedenkt, daß Flügge nur einen Rechenschieber, die Eikonalrechnung (*) und die Seidelsche Fehlertheorie hatte und nicht wie heute Raytracer auf leistungsfähigen Computern ... :oops: (*) für die nicht in der Geschichte der Optikkonstruktion so Bewanderten: das Eikonal ist eine spezielle, für die Optikkonstruktion angepasste Rechenmethode, die Seidelsche Fehlertheorie die Aufspaltung diverser abbildungsfehler wie sphärische Aberation, Längs-CA, Quer-CA, Koma, Astigmatismus, und Bildfeldwölbung sowie Verzeichnung in eine Polynomzerlegung, also direkte (primäre Fehler und dann höhere Fehler n-ter Ordnung. Heute im Zeitalter des Raytracings und der Optimierungsalgorithmen natürlich kalter Kaffee. Oder auch nicht ? Hut ab vor den wirklich kenntnisreichen Minolta-Ingenieuren ! Viele Grüße, wenig CA, Georg |
Hallo,
hier auch noch mal ein paar Beispiele von mir gemacht mit dem Minolta 500er und D7D. Wobei ich sagen muß das mir die Kombination Minolta 500er und D7D besser zusagt. |
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Also ich weiss es nicht:roll: Wenn ich mir die Beispiel Pics ansehe werde ich das Gefühl nicht los, dass hier ein paar User eher bescheidene Ansprüche an die Bildschärfe stellen.
Ich hoffe es kommen noch ein paar richtig scharfe Beispiel Pics. Und falls nicht, dann riskiere ich lieber einen zweifach Konverter an meinem Zuiko 70-300 mm für Mondaufnahmen. Obwohl, das auch Wahnsinn ist - bei so einem lichtschwachen Objektiv noch einen Konverter zu verwenden:roll: Gruß Thomas |
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