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-   -   A1 und D70 - ich werde sie beide brauchen ! (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=6899)

Opti 30.04.2004 00:03

Interessante Aufgabe für Sunny:

Die guten optischen und CCD-Eigenschaften der D70 mit dem Bedienkonzept der Dimage zu verbinden.

Da brauchst Du doch nur ein paar Einstellknöpfe umbauen :twisted: :top:

Opti 03.05.2004 15:24

"Leben und Arbeiten mit der D70 und der A1" (Fortsetzung)

Am Samstag war Ansegeln. Minolta A1 und Nikon D70 im Einsatz.

Es war ein mieses Wetter: dunkle, schwarze Wolken, ein paar Tropfen Regen ...usw.

Die meisten Bilder mit der D70 (neugierig) gemacht. Einige mit Sigma-Tele 70-300 (bis 450mm). Der sauschnelle Autofocus mit dem KIT 18-70 hat sich gut bemerkbar gemacht. Auch die kurze Auslöseverzögerung. Ich hatte immer das Gefühl, den Schnappschuss auch erwischt zu haben. Bei 450mm habe ich das Tele an der (topfartigen) Sonnenblende gehalten. Ob die Fotos verwackelt waren? Es waren Freihand-Aufnahmen auf dem schwankenden Boot bei Windstärke 4-5 und sich bewegenden Motiven.

Dann die große Spannung am Monitor. Habe die Bilder der D70 und der A1 zusammengeladen. Und einen riesigen Schreck bekommen: Die A1-Fotos schienen als Thumbs O.K. .... die Nikon-Aufnahmen waren fast Nacht-Aufnahmen. Wie kommt das ?
Wir haben schon gehört, dass Nikon eher knapp belichtet (alte Regel: Unterbelichtung besser als Überbelichtung). Und: Segelboote mit weißen Segeln bedürfen wie Schneeaufnahmen der gezielten Überbelichtung - sonst werden sie Normal-Grau. Bei der A1 hatte ich "mein Segelbelichtungsprogramm" gespeichet - die D70 stand auf NORMAL. Ich habe die Nikon-Aufnahmen am Monitor um bis zu 60% aufhellen müssen - Ausschnitt auf 4:3-Verhältnis (ich mag das Nikon-Seitenverhältnis nicht) und scharfgezeichnet. Die Ausbelichtungen auf A4-Papier (20x30cm) gefielen mir etwas besser als die der A1.

Aber das Wichtigste: Die Segler sagtenam nächsten Morgen zu meiner Überraschung, das die Bilder besser geworden seien, als letztes Jahr.

Später fiel mir ein, dass ich im letzten Jahr noch die 7Hi hatte und etliche, etwas verwackelte Bilder. Und dann fiel mir ein, dass die Segler die A1-Bilder nicht kritisch erwähnt haben. Jedoch sieht man durchaus bei genauem Hinsehen Unterschiede. Am waldreichen Ufer mit Schilf im Hintergrund löst die D70 das Schilf feinstrukturiert auf, während die A1 das nicht so kann.
Übrigens: bei der A1 war kein Bild verwackelt. Bei der D70 18-70 auch keines, bei der D70 Sigma 70-300 (450mm) waren 3 von 45 verwackelt. Ich denke, das geht noch.

Ich plane demnächst einen Vergleich: A1 mit WTC-100 gegen D70 mit Sigma 70-300 (auf 200 gestellt). da haben beide Siegchancen .... aber erst muss ich noch den Sasser-Virus entfernen!

peter-ge 04.05.2004 07:30

Hallo Opti,
ich finde deine Vergleichsserie sehr interessant, denn besser als du - unter alltagstauglichen Bedingungen - kann man die beiden Kamera-systeme kaum vergleichen. :top: :top:
Die D70 habe ich seit ca. 6 Wochen und bin nach wie vor von ihr begeistert. Für deine Segel-Foto-Turns könnte eventuell auch das Nikon 24-120 ED VR interessant sein - hier ist der "Wackel-Dackel" im Objektiv und nicht wie bei der A1 in der Kamera.
Ich wünsche dir auch weiterhin viel Spaß (mit beiden Kameras) beim Testen und halte uns auf dem Laufenden.

Dimagier_Horst 04.05.2004 08:40

Zitat:

Zitat von peter-ge
eventuell auch das Nikon 24-120 ED VR interessant sein

Man sollte es beim "eventuell" belassen. Es ist ziemlich flau.

Opti 04.05.2004 08:46

Dieses Objektiv kannte ich noch gar nicht.

24-120mm (entspricht 36-180mm) und Antiverwackler für 729 € ist nicht von der Hand zu weisen. Es ist kompakt.

Horst: Hast Du einen Test gelesen :?:

Dimagier_Horst 04.05.2004 08:48

Nö, ich habe es.

Photopeter 04.05.2004 12:13

Da gibbet es aber sonne und solche von. Einige sind begeistert von dem Teil, andere schimpfen drauf. Ich hab es selbst mal ausprobiert und mir hat es nicht sonderlich zugesagt. Vielleicht hab ich aber auch einfach den VR zu sehr beansprucht. Sah mir bald danach aus. Außerdem ist es mir zu groß. Da warte ich lieber auf das Sigma 18-125. Denn, VR (oder AS oder IS oder wie auch immer das heißt) ist für meine Motive völlig nutzlos, da sich die Motive bewegen. Da hilft das einfach gar nix. Dann drehe ich doch lieber die ISO Werte hoch, wenn sonst nix mehr hilft.

peter-ge 04.05.2004 13:56

Hallo Horst,
wo siehst du denn Probleme bei dem Objektiv? Kann es eventuell sein, dass du eine ältere Version hast? Die genaue Bezeichnung der aktuellen Version lautet: Nikon AF-S 24-120/f3.5-5.6G ED-IF VR.

Dimagier_Horst 04.05.2004 15:58

Keine Angst, lesen klappt schon ganz gut. Das VR ist nicht so schlimm wie der Vorgänger, aber immer noch im Kontrast etwas mager. Eine Neujustage brachte nichts, also kann auch der bei einigen Serien aufgetretene Schärfeabfall ausgeschlossen werden. Ein angenehmes Reiseobjektiv, aber mehr auch nicht. In der Kombination mit der D100 ist es nach meiner Auffassung der A2 sehr deutlich unterlegen.

Opti 05.05.2004 08:14

Horst, wann soll das Sigma 18-125 denn kommen :?:
Der Brennweitenbereich ist sehr Dimage-ähnlich. Das wäre ein super Teil.

Und wenn es jetzt komisch klingt: Dann wäre die D70 so gut bestückt, wie die A1. Das sag' ich ganz ehrlich. Mit 28-200mm hat Minolta den absolut richtigen Bereich entwickelt :top:

Bei Segelaufnahmen war mir das Kit 18-70 zu kurz, also das lange Rohr drangeschraubt 70-300. Dann kamen einige Segler ganz nah und winkten mir fotogen zu, in der Hoffnung ein gutes Bild zu bekommen. Da war das Sigma-Rohr wieder zu lang ... die Segler hatten mich "entwaffnet".

Bei der Ankündigung der Sigma 18-125 ist eine *-Bemerkung zu lesen. Bei bestimmten Kamera-CCD-Formaten vignettiert das Objektiv. Trifft das nicht für das breite EX-Format der Nikon D70 zu :?:


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