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ml 21.04.2004 13:02

A2
 
A2 Image Quality = 7

seltsam, deckt sich genau mit meinen Erfahrungen,
man bin ich froh das ich das Teil gleich wieder zurückgegeben habe
um eine D7HI (Image Quality = 8) zu bestellen.

Vielleicht wurde einigen A2-Freaks hier im Forum durch diesen Test
endlich mal die Augen geöffnet ...

Auflösungstests hin oder her, die Bildqualität der A2 ist sehr bescheiden,
eigentlich muß man dazu nur die Galerien hier in diesem Forum anschauen, auf jedem zweiten Bild ein Gelbstich und dazu diese
"matschige Bildqualität".

Und wenn man was dazu sagt kommt gleich die prompte Antwort:
... nein, das Licht war so ....
... nein, stimmt nicht ... usw.

Die A2 taugt einzig dafür wie Winsoft sie einsetzt, dann sind die Bilder nämlich sogar außerordentlich gut.
(manuelle Einstellungen, Bracketing und für jedes Foto 5min ....)

ml

fotoguy 21.04.2004 13:14

Zitat:

Manche Kameras liefern zwar auf den ersten Blick schmeichelhaftere Bilder als andere; aber dann sollte man sich fragen, wieviel "Tuning" der Kamerahersteller schon im Vorfeld (d.h. in der Kamera) geleistet hat...
Hallo Yvan

...aber ist mir das als "Anwender" nicht Schei** egal woher die Schärfe auf meinen Bildern kommt?
Es mag ja schön sein der "moralische" Sieger bei solchen Tests zu sein - aber ich fotografiere eigentlich der Bilder wegen - nicht der Kamera wegen - von daher halte ich solche Diskussionen woher die Bildschärfe kommt eigentlich für haarspalterich

P.S. Ich bin als Besitzer einer A1 zufrieden mit dem Teil - Warum? Weil wie ein Forumsmitglied in seinem Origin so passend bemerkt - Meine Bilder müssen nur MIR gefallen - ich mach keine Messexperimente - ich fotografiere keine Deckelinnenseiten - ich mache Fotos und da ist die Kamera letzendlich nur das Werkzeug für - auch wenn mir bei manchem Forumsmitgleid als der Eindruck rüberkommt als wäre die Kamera das wichtige und die Fotos die Nebensache.

Ich möchte damit niemanden beleidigen aber fotografiert mehr und guckt weniger auf irgendwelche Testberichte

enjoy 21.04.2004 14:30

Zitat:

Zitat von fotoguy
...aber ist mir das als "Anwender" nicht Schei** egal woher die Schärfe auf meinen Bildern kommt?

dir eventuell, mir aber beispielsweise nicht! wenn ich hochauflösende produkbilder mache, die für grossformatige ausbelichtungen oder digitaldrucke vorgesehen sind, spielen diese faktoren schon eine gewaltige rolle.

Zitat:

...von daher halte ich solche Diskussionen woher die Bildschärfe kommt eigentlich für haarspalterich
das mag für dich zutreffen, für andere ist es ein wesentliches qualitätskriterium.

Yvan Boeres 21.04.2004 15:31

Zitat:

Zitat von fotoguy
...aber ist mir das als "Anwender" nicht Schei** egal woher die Schärfe auf meinen Bildern kommt?

Wenn Du "gebrauchsfertige" Bilder haben willst, dann ist es tatsächlich egal, ob das Objektiv die Schärfe liefert oder die Kamera die Bilder scharf zeichnet. Wer aber gerne selbst bei der Bildoptimierung Hand anlegt und sich nicht von seiner Kamera mit "vorgeschönten" Bildern bevormunden lassen will, wird sich Bilder wünschen, die auf den ersten Blick zwar nicht so "knackig" aussehen, aber wesentlich nachverarbeitungsfreundlicher sind. Es ist halt einer Frage der Benutzerphilosophie; mehr zu diesem Thema findest Du hier:

http://www.d7userforum.de/phpBB2/viewtopic.php?t=7133

fotoguy 21.04.2004 17:09

Zitat:

dir eventuell, mir aber beispielsweise nicht! wenn ich hochauflösende produkbilder mache, die für grossformatige ausbelichtungen oder digitaldrucke vorgesehen sind, spielen diese faktoren schon eine gewaltige rolle.
da stimme ich dir zu - aber - wenn ich mir die besagten Bilder auf dpreview anschaue muss ich einfach sagen das die Bilder der Pro1 und auch der Nikon 8700 knackiger und schärfer sind!
Daran ändert dann auch nichts die Tatsache das ich die Minolta Bilder hinterher ja per Photoshop schärfen kann - denn auch dort arbeite ich ja letzendlich mit einer Softwareschärfung - wenn durch die Kameraschärfung Artefakte entstehen so bin ich auch für weniger - wenn aber nicht - und ich seh auf den Bildern keine - dann ists wohl blödsinnig Matscehbilder zu fotografieren die ich dann hinterher doch künstlich in Form bringen muss.

Darüber hinaus muss ich einfach sagen -wenn ich meine Brötchen mit der Kamera verdienen würde - was ich 11 Jahre lang getan habe - würde ich zu ner DSLR greifen oder zu nem Digitalrückteil. Denn bei aller Begeisterung für die kleine von Minolta - um Plakatwände zu gestalten ist sie nicht gedacht.


Zitat:

...Es ist halt einer Frage der Benutzerphilosophie
So ists - da ich aber nicht philosophieren sondern fotografieren will zieh ich nach möglichkeit die Kamera vor deren Ergebnisse ohne Nachbearbeitung so gut aussehen wie die nachbearbeiteten von der Kamera die das explizit erwartet.

Um es noch einmal deutlich zu sagen - ich bin trotz der Schwächen die auch die A1 in diesem Bereich hat mit der Kamera zufrieden - mir geht nur dieses immer wieder reflexartig auf die inneren werte der Minolta verweisende Argumentieren auf die Nüsse das immer wieder dann hier im Forum stattfindet wenn irgend ein negativer Testbericht auftaucht - Leute habt Spass mit der Kamera und schert euch nicht drum was in diesen Tests steht. Ich bin der Meinung ich hab ne gute Kamera und das muss ich mir nicht immer wieder durch Testberichte beweisen - das seh ich in den Bildern die ich damit mache - und in den tollen Bildern die andere hier im Forum veröffentlichen - und wenn die halt in manchen Bereichen etwas rauschiger oder unschärfer sind als die Konkurrenz - well who gives a shit

minomax 21.04.2004 17:27

... da sitz ich nun mit meiner Cam und mache ein Bild ... schaue es mir auf dem Monitor an und denke:"Gefällt mir gut, alles scharf und farben prima!"

.. nun lese ich eine Test - ups, meine Cam kommt schlecht dabei weg! Schlechte Farben, Verzeichnungen, unscharfe Bilder!

... ich schaue mir wieder mein Bild an, sehe diese Makel nicht! Ich verwende die 1:1 Darstellung, kann immer noch nicht so richtig was entdecken, na, ich vergrössere 2x - Ja, jetzt sehe ich es auch, bei kleinen Zweigen wird es unscharf ... und diese blauen Ränder! Tja, der Testbericht ist richtig, meine Cam ist schlecht!

Da gibt es aber einen zweiten Testbericht, der besagt, dass meine Cam gute Bilder macht! Also doch! Ich habe eine gute Cam ... oder ????

Gruss
minomax

Yvan Boeres 21.04.2004 17:40

Zitat:

da stimme ich dir zu - aber - wenn ich mir die besagten Bilder auf dpreview anschaue muss ich einfach sagen das die Bilder der Pro1 und auch der Nikon 8700 knackiger und schärfer sind!
Mag sein. Aber IMO kann man es der Dimage A2 nicht vorwerfen, dass sie die Bilder weniger kameraintern verschönt als andere.

Zitat:

Daran ändert dann auch nichts die Tatsache das ich die Minolta Bilder hinterher ja per Photoshop schärfen kann - denn auch dort arbeite ich ja letzendlich mit einer Softwareschärfung
Das kann man dort aber wesentlich gezielter bzw. feinfühliger machen. Mir ist jedenfalls eine Kamera lieber, die mir die Kontrolle über das Bildergebniss überlässt als eine Kamera, die schon so "getunte" Bilder liefert, dass man im Nachhinein kaum noch etwas verändern kann ohne dass das Bild über-aufbereitet wirkt.

Zitat:

dann ists wohl blödsinnig Matscehbilder zu fotografieren die ich dann hinterher doch künstlich in Form bringen muss.
Die Frage ist nur, ob die Nikons und Canons, wenn man die kamerainterne Scharfzeichnung komplett abschalten könnte, nicht auch "Matschebilder" liefern würden...

Zitat:

Darüber hinaus muss ich einfach sagen -wenn ich meine Brötchen mit der Kamera verdienen würde - was ich 11 Jahre lang getan habe - würde ich zu ner DSLR greifen oder zu nem Digitalrückteil.
Ich hab 7 Jahre lang mit der Kamera meine Brötchen verdient (als Pressefotograf) und kann jederzeit auf eine DSLR verzichten!

Zitat:

Denn bei aller Begeisterung für die kleine von Minolta - um Plakatwände zu gestalten ist sie nicht gedacht.
Diesen Anspruch hat sie AFAIK auch nie erhoben.

Zitat:

So ists - da ich aber nicht philosophieren sondern fotografieren will
Das eine schliesst das andere nicht aus.

Zitat:

zieh ich nach möglichkeit die Kamera vor deren Ergebnisse ohne Nachbearbeitung so gut aussehen wie die nachbearbeiteten von der Kamera die das explizit erwartet.
Ich wage mal zu behaupten, dass jede 8-Megapixel-Kamera nur dann ihr volles Qualitätspotential ausschöpft, wenn man die Bilder nachträglich aufbereitet. Nur machen manche Kameras einem diese Aufgabe unnötig schwer, weil die "Vorbehandlung" in der Kamera für die "Nachbehandlung" zuviel des Guten ist.

Dat Ei 21.04.2004 17:59

Yvans Ausführungen möchte ich nur hinzufügen, daß auch D-SLRs in der Tendenz eher weiche Bilder hervorbringen. Man schaue sich z.B. bitte einmal die Bilder einer Canon 10D an. Sie besitzt einen größeren Chip und produziert sicherlich in Kombination mit guten Optiken sehr gute Ergebnisse. Auch hier wird man feststellen, daß die Schärfe bei weitem nicht dem entspricht, was man vielleicht aus der einoderanderen Prosumer-Kamera direkt erhält und gewohnt ist. Aber diese Bilder bieten in der Nachbereitung/Optimierung deutlich mehr Potenzial als die der Prosumer-Kameras.

Dat Ei

andys 21.04.2004 18:00

Hallo,

ich glaube, dass am Thema vorbeigeredet wird. Über die Schärfe eines Bildes entscheidet alleine nur das Objektiv. Hier wird nur von der "Kantenschärfe" gesprochen: d.h. wie brillant die Kanten voneinder getrennt werden. Das kann über Software gesteuert werden. Es gibt aber noch die Schärfe, die dazu beiträgt, dass feinste Details oder Strukturen aufgelöst werden. Das ist eine reine Leistung des Objektivs.
Da wo diese Strukturen nicht da sind, täuscht die angehobene Brillanz an den Kanten diese Schärfe nur vor. Sicher kann auch das noch gut aussehen, aber es lässt nicht die fehlenden Strukturen erkennen.

Andys

Yvan Boeres 21.04.2004 18:47

Zitat:

Zitat von andys
Da wo diese Strukturen nicht da sind, täuscht die angehobene Brillanz an den Kanten diese Schärfe nur vor.

Eben. Und manche Testmethoden scheinen eben die Scharfzeichnung von der reellen Schärfe nicht trennen zu können. Und da trügt dann der Schein, weil einer Kamera eine höhe Schärfeleistung bzw. Auflösungsvermögen bezeugt wird – obwohl da nur softwaretechnisch Sand bzw. Schärfe in den Augen gestreut wurde...

Um mal einen Vergleich hier anzustellen:

Was ist euch lieber? Eine Frau die zum Umwerfen aussieht, aber nur weil sie nie ohne Tonnen von Schminke aus dem Haus läuft, oder eine Frau, die zwar ohne Schminke nicht ganz so umwerfend aussieht, aber herausgeputzt (d.h. mit dezenter Schminke) eine natürliche Schönheit ausstrahlt...?!?


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