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Tuergriff 23.02.2009 15:06

Zitat:

Zitat von gpo (Beitrag 793435)
Drehbeine können sich IMMER gegeneinander verdrehen....
wenn das vorherige Element ...nicht fest genug angezogen ist:!::cool:
Mfg gpo

Soweit ich verstanden habe, ist das nicht ganz richtig. Bei dem Benro, das ich mir gekauft habe, sind die Beine "verdrehsicher". Da verdreht sich nichts, egal in welcher Reihenfolge ich die Segmente ausziehe und sichere. Ist dies nicht der Fall, muss eine bestimmte Reihenfolge beim Auszug der Segmente beachtet werden. Sicherlich kein grosses Hinterniss, wenn man sich dran gewoehnt hat.

Als ich mich nach einem kleinen und leichten Reisestativ umgeshen hatte wollte ich eigentlich auch ein Feisol kaufen, bin aber dann zum Benro gewechselt, weil dieses sich in meinem Fall problemlos bestellen lies.

Reisefoto 23.02.2009 17:01

Zitat:

Zitat von Tuergriff (Beitrag 793479)
Soweit ich verstanden habe, ist das nicht ganz richtig. Bei dem Benro, das ich mir gekauft habe, sind die Beine "verdrehsicher". Da verdreht sich nichts, egal in welcher Reihenfolge ich die Segmente ausziehe und sichere.

Genau so ist es auch bei meinem Einbein. Das ist das von Gitzo entwickelte und von Benro und inzwischen offenbar auch von vielen anderen Herstellern kopierte System. Nichts verdreht sich und auch nach längerem Gebrauch sind nach kurzer Verschlussdrehung die Beine fest.

Ob Feisol diesen Komfort auch bietet ist mir nicht ganz klar, aber anhand der Beschreibung von drive scheint es mir eher nicht so. Vielleicht kann er danzu nochmal etwas sagen.

jrunge 23.02.2009 17:43

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 793540)
Genau so ist es auch bei meinem Einbein. Das ist das von Gitzo entwickelte und von Benro und inzwischen offenbar auch von vielen anderen Herstellern kopierte System. Nichts verdreht sich und auch nach längerem Gebrauch sind nach kurzer Verschlussdrehung die Beine fest.

Bei Gitzo nennt sich das ALR (Anti Leg Rotation).
Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 793540)
Ob Feisol diesen Komfort auch bietet ist mir nicht ganz klar, aber anhand der Beschreibung von drive scheint es mir eher nicht so. Vielleicht kann er danzu nochmal etwas sagen.

Vielleicht ist dieser Beitrag die Anwort auf die Frage?

Reisefoto 23.02.2009 19:23

Zitat:

Zitat von jrunge (Beitrag 793554)
Vielleicht ist dieser Beitrag die Anwort auf die Frage?

Danke, damit dürfte auch der Punkt geklärt sein. Leider nicht mit dem Ergebnis, das ich mir gewünscht hätte.

Reisefoto 20.03.2009 19:53

Inzwischen habe ich das Feisol CT 3442 mit 4 Beinsegmenten ein paar Wochen und kann meine ersten Eindrücke berichten:

Stabilität und Verarbeitung finde ich bisher sehr gut. Mit dem Auf- und Abbau komme ich gut klar, meine Bedenken in dieser Hinsicht haben sich als unbegründet erwiesen.

Einer der wesentlichen Gründe, die mich zu diesem Stativ greifen ließen (alternativ hatte ich Velbon im Auge), ist die Möglichkeit, die Beine auch bei montiertem Kugelkopf nach oben klappen zu können (sofern dieser passende Ausmaße und möglichst keine 180° versetzten Knöpfe hat). Damit hat das Stativ zusammengeklappt inklusive Kopf (der dann zwischen den Beinen hängt) nur eine Länge von 48 cm! In dieser Hinsicht ist es transportgeeigneter als mein Einbein, das schon ohne montierten Kopf so lang ist.

Mit Kugelkopf (Novoflex Ball 40) wiegt es 1595g, wovon ca. 500g auf den Kugelkopf entfallen. Mein Einbein Benro MP 68 bringt es mit dem leichten Manfrotto 234RC Neiger immerhin auch schon auf 895g.

Schwingungsverhalten: Wenn das Stativ fest zusammengeschraubt ist und man die Beine antippt wenn es nicht auf dem Boden steht, erinnert es schon etwas an eine Stimmgabel. Praktischen Betrieb (Stativ steht) habe ich aber keine Beeinträchtigungen in dieser Hinsicht feststellen können.

Anfangs fand ich meinen Aufbau für lange Brennweiten (z.B. 800mm) nicht sonderlich geeignet. Das lag aber am Kugelkopf und lies sich leicht beheben: Im Lieferzustand ist auf der Oberseite des Kameraanschlusstellers des Kugelkopfes Gummi aufgeklebt, das sich bei Lastwechsel minimal verformt. Bei Brennweiten von 800 oder 1100mm führt das dazu, dass das Objektiv bei Berührung schwingt und manuelles fokussieren äußerst schwierig ist. Das Problem habe ich dadurch beseitigt, dass ich den Teller abgeschraubt und mit der Gummiseite nach unten wieder angeschraubt habe. Nun sitzt alles bombenfest (Metall auf Metall) und es läßt sich auch mit sehr langen Brennweiten arbeiten.

Noch ein paar Worte zum Kugelkopf: Meine Wahl fiel auf den Novoflex Ball 40 (Made in Germany), weil er für sehr wenig Geld (ca. 70 Euro) gleich gute Klemm- und Dämpfungseigenschaften wie Köpfe hat, die ein Vielfaches davon kosten, wenn man den Messungen in Traumflieger Kugelkopftest vertrauen kann:
http://www.traumflieger.de/desktop/b.../ballheads.php

Mit der umgedrehten Anschlussplatte finde ich ihn auch wirklich überzeugend. Allerdings fehlt jeglicher Bedienungskomfort wie z.B. einstellbare Friktion. Hier muss man mit Einhebelbedienung zufrieden sein. Beim Festziehen verdreht sich die Kameraposition leicht seitlich, was schon bei 400mm stört.

incm 03.01.2010 11:19

Moin ich klinke mich mal in den Thread ein da ich Interesse an dem Feisol habe...
Sind 4,5KG Belastung und lange Brennweite (500-700) ohne SVA (aber mit fernausloeser) vernuenftig nutzbar oder schwingt das gute Stueck zu sehr.

cdan 03.01.2010 13:59

Auf der Grundlage dieses Threads habe ich mir ein Feisol CT-3471 mit dem Kugelkopf CB-70D gekauft. Nach wie vor bin ich von beidem absolut begeistert. Die Kombination hat ein Gewicht von 4 Kilogramm und da schwingt kaum noch etwas. Am Kugelkopf bewegt sich absolut nichts mehr. Belastet wird das Ganze im Schnitt mit ca. 4 Kilogramm, wobei der Kugelkopf bis 38 Kilogramm ausgelegt ist.

el-ray 03.01.2010 14:14

Zitat:

Auf der Grundlage dieses Threads habe ich mir ein Feisol CT-3471 mit dem Kugelkopf CB-70D gekauft. Nach wie vor bin ich von beidem absolut begeistert. Die Kombination hat ein Gewicht von 4 Kilogramm und da schwingt kaum noch etwas. Am Kugelkopf bewegt sich absolut nichts mehr. Belastet wird das Ganze im Schnitt mit ca. 4 Kilogramm, wobei der Kugelkopf bis 38 Kilogramm ausgelegt ist.
Hab den CB70D momentan auf meinem Manfrotto 055xprob im Einsatz, kann deine Eindrücke absolut bestätigen, meine 3kg-Gerätschaft (a200 mit BG und 2 Akkus und 70-400er) hält absolut Bombenfest und die Friktion ist auch klasse! Würd ich wieder kaufen!

Übrigens: Spikefüße verwenden! Ich hab jetzt welche dran, das ist vor allem auf weichen Böden ein Unterschied wie Tag und Nacht im Gegensatz zu den Seriengummistopfen.
Auch auf den Holzplanken in den Wildparks krallt sich das Stativ richtig gut fest :top:

incm 03.01.2010 14:22

Ich bin mir nicht sicher ob ich das leichtere 3342 oder doch das 3371/3471 nehmen soll.
Rein von Spez. her sollte das 3342 wohl auch reichen und ist ja immerhin auch ohne Wackelsaeule. Wenn da nicht die Frage der Schwingungsanfaelligkeit bei der telenutzung waere...

Jens N. 03.01.2010 14:31

Zitat:

Zitat von el-ray (Beitrag 945082)
Übrigens: Spikefüße verwenden! Ich hab jetzt welche dran, das ist vor allem auf weichen Böden ein Unterschied wie Tag und Nacht im Gegensatz zu den Seriengummistopfen.
Auch auf den Holzplanken in den Wildparks krallt sich das Stativ richtig gut fest :top:

Höh, spikes dienen eigentlich der Ankopplung an feste Untergründe (wie z.B. die Holzplanken), auf weichem Untergrund sinkt das Stativ damit doch nur ein. Was soll das bringen?


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