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Ich hatte zu Analogzeiten mal von vier Urlaubsfilmen bei der Entwicklung gleich eine "Picture CD" machen lassen (grausige Scanqualität und übelst verschlimmbessernde Auto-Korrektur). Von den Vier CDs war eine nach nur einem halben Jahr nicht mehr lesbar. Ok, der Verlust ist aus og Gründen nicht ganz so bitter aber ärgerlich ist es schon.
Zum Stichwort digitale Archivierung... die Kodak Photo CD ist so ziemlich tot, oder? Hatte mich damals geärgert, nicht statt der billigen Picture CD ne "echte" Photo CD genommen zu haben. Vielleicht hätte ich mich heute über die Mehrkosten geärgert(?) |
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In meinem 2. Hauptfach Bibliothekswissenschaften geht es ja auch um Langzeitarchivierung. Bibliothekarisch sind damit natürlich hunderte Jahre gemeint. In der digitalen Langzeitarchivierung ist man schon über 20, 30 Jahre froh. Und was ich da so gehört und kennengelernt habe .... o weh! Auch die hier so beliebte Festplattenauslagerung ist keine dauerhafte Lösung. In regelmäßigen Abständen muss auf Datenkonsistenz geprüft werden. Das birgt immer die Gefahr des Verlusts. Die Technik muss vorgehalten werden. Nur weglegen und nach 20 Jahren dann feststellen, dass der Lesearm festgerottet ist. Alles vorgekommen. |
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Von den schönsten und wichtigsten Bildern fertige ich mir in regelmäßigen Abständen Fotobücher an. So gibt es diese Aufnahmen auch in Papierform, und am Tisch liegt immer was zum Schmökern. Kommt auch bei Besuchern immer super an. Papier ist wohl immer noch das zuverlässigste Medium... ;)
Unabhängig davor werden die Fotos natürlich auch auf zwei externen Platten gesichert :top: lg Christian |
Versuche es mal mit h2cdimage von Heise, ist ein Kommandozeilentool, das unter Windows läuft.
Die haben da was programmiert, das die lesbaren Sektoren eines Datenträgers erstmal in ein ISO-Image kopiert und sich dann nach und nach an den nicht mehr lesbaren festbeißt. Du kannst sogar die CD in ein anderes Laufwerk auf einem anderen Rechner einlegen und dort versuchen, weitere Sektoren zu restaurieren. Wenn Du Glück hast, kommst Du so an einige der verloren geglaubten Bilder wieder ran (z.B. durch Mounten des ISO-Images mit Hilfe von MagicISO oder einfach neu brennen auf einen anderen Rohling). Die nicht lesbaren Teile werden mit definierten Zeichenfolgen gefüllt, so daß manchmal sogar wenigstens noch Teile eines Bildes / einer Datei wiederhergestellt werden können. LG, Rainer |
Im letzten C't-DVD-Rohlingstest ging es um die Längerfrischen, äh nein, um die für Archivierung geigneten Rohlinge. Ganz vorn und nach den Ergebnissen als einzige wirklich für Langzeitarchivierung brauchbar hat die Verbatim Archival Grade abgeschnitten. Mit Abstand folgte TDK und dann kam lange Zeit gar nichts. Übringens, die Kodak Gold-DVDs waren auch mit im Test.
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