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TONI_B 16.12.2008 08:24

Es geht auch mit dem KIT 18-70 in Retrostellung:

http://www.sonyuserforum.de/galerie/.../818/Nadel.jpg

Bildfeld ca. 3x5mm

André 69 16.12.2008 09:38

Hallo Micha (tatius),

... weißt Du denn, was für ein Abbildungsmaßstab benötigt wird, bzw. wie groß die Objekte sind, welche fotografiert werden sollen?
Ist dieses "fotografieren wollen" eher die Ausnahme, oder die Regel?

Ich frage, weil es für solche Fälle eigentlich professionelle Spezialsysteme gibt, die wenn man nicht über das Ziel hinausschießt, gebraucht kauft auch relativ preiswert bekommen dürfte.
Ich rede hier von Olympus (.de), welche nicht nur die uns bekannten Kameras bauen, sondern auch die Mikroskope dazu, Medizintechnik.

http://www.olympusamerica.com/seg_se...duct=1004&p=12

Bitte nur als Beispiel betrachten! Ich hatte da vor 2 Jahren mal die Möglichkeiten und die Preise recherchiert, war damals bei 1500€ gelandet. Dieses Gerät wäre dann aber auch im Dauergebrauch gewesen ...

Gruß André

BadMan 16.12.2008 10:34

Zitat:

Zitat von André 69 (Beitrag 757443)
Ich rede hier von Olympus (.de), welche nicht nur die uns bekannten Kameras bauen, sondern auch die Mikroskope dazu, Medizintechnik.

http://www.olympusamerica.com/seg_se...duct=1004&p=12

Falls wirklich auch ein Mikroskop in Betracht kommt, gibt es solche Stereomikroskope natürlich von allen größeren Mikroskopherstellern, neben Olympus z.B. Nikon, Zeiss, Leica.
Relativ günstig (frage mich jetzt aber nicht nach den Preisen) sind die Mikroskope von wpi, da habe ich auch schon mit gearbeitet.

klex 16.12.2008 10:46

Hallo tatius.

Hier ist jetzt ja schon die Empfehlung für das 90er Tamron SP AF DI Macro ausgesprochen worden.
Ich habe genanntes Objektiv selbst auch - und bin rein von der optischen Leistung sehr zufrieden damit. Man kann auch schon offen mit f/2,8 tolle Portraits damit machen. Und die Schärfe ist absolut zufriedenstellend.
Was mir an dem Objektiv aber überhaupt nicht gefällt, ist, dass es im Inneren immer leicht "rasselt", wenn ich es mit oder ohne Kamera um die eigene Achse drehe. Zusätzlich wackelt bei meinem der Tubus merklich. Wenn ganz ausgefahren sogar unangenehm auffällig. Hatte es wegen beiden "Mängeln" schon bei Tamron, musste deshalb fast zwei Monate darauf verzichten - und habe es im gleichen Zustand wieder zurückgeschickt bekommen ("kein Fehler feststellbar").:roll:
Wie gesagt, von der Optik her mag ich es sehr, aber die Verarbeitung könnte deutlich wertiger sein. Ich weiss nicht, ob ich es mir heute jederzeit noch einmal kaufen würde.
Gäbe es das neue 100er Tokina Macro auch für unser Bajonett, würde ich das Tamron wahrscheinlich verkaufen und mit dieses bestellen.

Um noch zu verdeutlichen, wie groß und scharf man mit dem Tamron Objekte abbilden kann siehe hier ein entsprechendes Foto von mir:
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...5/spyder_4.jpg
Diese klitzekleine Spinne saß auf meinem Zeigefinger. Ihre Größe war ca. 5-7mm Durchmesser. Aufgenommen habe ich das Foto freihand, manueller Fokus an der absoluten Nahgrenze des Tamron (maximale Vergrößerung, die damit machbar ist), SSS off, wireless geblitzt von der Seite. Einen Achromaten/Zwischenring habe ich dafür nicht verwendet (habe sowas garnicht), werde mir aber auch baldmöglichst einen Achromaten anschaffen um noch größer abbilden zu können.:D

BadMan 16.12.2008 11:15

Zitat:

Zitat von klex (Beitrag 757472)
Ihre Größe war ca. 5-7mm Durchmesser.

Dann handelt es sich aber schon um einen ziemlich starken Ausschnitt.
Wie schon weiter oben geschrieben wurde, erreicht man mit dem Tamron 90/2.8 (und den meisten anderen Makroobjektiven) ohne weitere Hilfsmittel einen Abbildungsmaßstab von 1:1, d.h. an einer APS-C-Kamera, z.B. der alpha 700, wird ein Objekt von 24x18 mm formatfüllend abgebildet.
Ansonsten ist dieses Objektibv natürlich immer eine Empfehlung wert; habe ich selber auch.

hansauweiler 17.12.2008 20:15

Ich habe mal zum Vergleich Makros einer Stecknadel eingestellt.
Einmal mit einem 50mm Objektiv in Retrostellung am 105mm Makro in 1:1 Stellung, einmal mit einer 20 Fach Lupe vor dem gleichen Objektiv (wirkt wie entsprechende Voratzlinse).
Der Unterschied ist deutlich.
Gruß HANS

http://www.sonyuserforum.de/galerie/...pe_Kopie_2.jpg

TONI_B 18.12.2008 10:11

Das linke Bild wär was für GPO, der immer gesagt hat, Beugung sieht man auf unseren Aufnahmen nicht: die hellen Reflexe an der Nadel sind schöne Beugungsscheibchen - genau nach Theorie. Kann ja jeder nachrechnen, der es nicht glaubt...

hansauweiler 18.12.2008 16:27

Hallo Toni !
Leider bin ich nicht in der Lage Beugungsscheibchen von anderer Unschärfe zu unterscheiden.
Das Bild mit der Retrooptik wurde mit 1:1,7 am Retroobjektiv und 1:22 am Makroobjektiv aufgenommen.
Aus früheren Versuchen weiß ich, daß etwa ab 1:11 beim sigma 105mm Makro in 1:1Stellung die Bilder minimal an Schärfe verlieren. (Beugung ?)
Für den Vergleich bin ich auf 22 gegangen um etwas mehr Schärfentiefe zu bekommen.
Versuchsweise auch bis 1:45, aber das bringt nichts .
Gruß HANS
PS: Daß die Bilder verschwunden sind kann an der abgeschalteten Galerie liegen. Ich werde später versuchen sie wieder in das Posting zu bekommen.

Stuessi 19.12.2008 18:58

Spritzenkanüle mit 0,4mm Durchmesser
1. Sigma 50mm/2,8 Makro bei Blende 8 und 1:1 Einstellung (100%Crop)
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...18neu-01-a.jpg
2. mit Balgen und 25mm retro Blende 4 (ca 3:1) (verkleinert)
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...05neu-02-g.jpg
Gruß,
Stuessi

TONI_B 19.12.2008 22:02

Auch bei diesen Beispielen sieht man sehr schön die Beugungsmuster: die Schärfe ist nur durch die Beugung begrenzt...


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