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CB450 12.12.2008 12:31

Sicher wärst du bei deinem speziellen Problem bei Canon besser aufgehoben. Ich kann dir auch empfehlen die Fragestellung so im DSLR-Forum zu platzieren. Du wirst viele interessante Antworten erhalten.

Aber auch mit Sonyequipment kannst du erfolgreich sein. Wichtig ist es die Bewegungen des Tieres vorauszuahnen. Beobachte die Schnecke über mehrere Tag ohne Unterlaß. Mach dir ihren Tagesablauf und ihr Verhalten in verschiedenen Situationen zu Eigen. Versetze dich in ihre Lage. SEI EINE SCHNECKE!!!

So wirst du auch dieser Situation gewachsen sein und zu sensationellen Aufnahmen kommen.
Ich habe ähnliches bereits bei einem Stein gemacht und konnte gute Erfolge erzielen.

Alle im Forum zur Verfügung stehenden Smileys bitte ich nach Belieben zu setzen.:D

konzertpix.de 12.12.2008 12:33

*schmatzschmatzschmatz*

*ups*, jetzt ist der Mund vom vielen Popcorn trocken geworden :shock:

LG, Rainer

Alexander Hill 12.12.2008 12:49

*reicht Rainer ein Glas Helles*

So, und jetzt halt die Klappe, ich will hören, wie es weiter geht...:D:D:top:

Alex

CB450 12.12.2008 12:52

Ich möchte noch ergänzen nur Objektive zu benutzen die sicher über einen Schneckengang verfügen. Dieser ist unverzichtbar in der professionellen Schneckenfotografie.

WalterK 12.12.2008 12:58

Für ein gutes Foto musst du nur 2 Punkte beachten:

1. Gib der Schnecke ihr Radieschen zurück - und schon hält die still.

2. Nicht blitzen! Da flüchtet doch jede Schnecke.

VG
Walter

BadMan 12.12.2008 13:12

Für den Fall, dass die Frage doch ernst gemeint war:

Bei ungenügendem Licht kann auch eine Schnecke schon zu schnell sein (Bewegungsunschärfe, Heraus"laufen" aus der Schärfeebene), habe ich auch schon erfahren dürfen.
Ausserdem ist so ein Tier schon recht groß und im Makrobereich ist dann die Schärfentiefe sehr gering und der Schärfepunkt und der Schärfeverlauf müssen schon gut gesetzt sein, um ein ansehnliches Foto zu bekommen.

Von daher wären Beispielbilder mit Exifdaten wirklich hilfreich.

Falls doch 1. April: Da gab's ja schon genügend Tipps.

Echidna 12.12.2008 13:23

Probleme bei der Schneckenfotografie bereitet die oft schleimig glänzende Haut. Diesem Problem kannst Du mit einem Polarisationsfilter begegnen. Es empfiehlt sich weiterhin noch der Einsatz eines UV-Sperrfilters, der ja generell jede Frontlinse aus optischen Gründen zieren sollte. Schnecken haben häufig sehr helle Haut, so dass auch der Einsatz eines Neutralgraufilters sachdienlich ist. Bevor Du jedoch die Nahlinse aufschraubst, sollte der Weichzeichnungsfilter aufgesetzt werden, da der Hamilton-Effekt gerade bei schnuckeligen Schnecken sehr beliebt ist. Last but not least - wie gesagt - die Nahlinse; es sei denn, Du bevorzugst noch den Einsatz eines Farbfilters, um z.B. s/w-Aufnahmen in Anselm-Adams-Qualität zu erstellen.

Um diesen insgesamt doch sehr teuren Filtereinsatz vor plötzlichen, aggressiven Sprüngen der nicht gezähmten Schnecke zu schützen, solltest Du noch einen einfachen Schutzfilter aus vergütetem Glas einsetzen.

Zugegebenermaßen hat dieser dezente Filtereinsatz etwas Auswirkung auf die Belichtung, so dass eine leichte Verlängerung der Belichtungszeit oder Öffnung der Blende angesagt ist. Um hier Überbelichtung zu vermeiden, setzt Du unmittelbar vor der Auslösung noch schnell den Objektivdeckel auf. Das gibt Dir später die Gelegenheit, Deine Fotos auch auf den hier im Forum entdeckten Fosi-Bug zu überprüfen.

Gruß

Echidna

WB-Joe 12.12.2008 13:25

Husch, husch sans furt........:mrgreen::mrgreen:
Ich weiß zwar nicht wie bei der DTM2008 die hier gezeigten Bilder mit dem Sony-AF entstanden sind, aber da sind ganz brauchbare Aufnahmen dabei gewesen......:D::lol::D

Erstens sollte man die Schnecke aus dem Glas nehmen und zweitens sollte man bei Makros selbst Hand an den AF legen.;)

RoDiAVision 12.12.2008 13:37

Ich gehe jetzt einfach mal von einer ernsthaften Frage aus, da entsprechende Smilies fehlen.

Welche Kamera bzw. Objektiv (mit welcher Blende) hast Du benutzt, wie groß ist der Abstand zwischen Objektiv u. Schnecke, hast Du freie Sicht zum Tierchen.

Ein 1 cm kleines Objekt vernünftig zu Belichten ist eben nicht so einfach, auch wenn es sich nur sehr langsam bewegt.

konzertpix.de 12.12.2008 13:45

Und das ganze klappt erst recht nicht, wenn man den Mindestabstand zum Scharfstellen des Objektivs unterschreitet. Dann gibt es sowieso nur mehr unscharfes zu sehen.

Gibt es denn nun noch Bilder ? Notfalls mach' halt nochmal auf die Schnelle eines...

LG, Rainer
PS: Danke fürs Helle :top:


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