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-   -   Frage : Wofür und warum fotografieren wir überhaupt (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=61826)

cabal 10.11.2008 14:01

Um Frauen aufzureissen :lol::lol::lol: die stehen auf sensible kreative Fotokünstler
wichtig: Dreitagebart nicht vergessen - Zopf muß nicht sein

nein im ernst.... keine Ahnung... Zufall

Fritzchen 10.11.2008 14:12

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 740880)
Lass mich raten...er hängt in seltsamen glänzenden Bilderrahmen in Bad, Toilette und vielleicht auch im Flur. :D :D

Bloß nicht, der wird Blind rasiert:top:

Somnium 10.11.2008 14:19

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 740843)
Ich mache es vor allem als Ausgleich zum sonstigen Leben, das bei mir sehr stressig ist.

Ich habe mitbekommen, dass ich wohl "ausbaufähig" bin, was die Fotografie angeht und es ist einfach ultra-angenehm, rauszugehen und sich ZEIT zu nehmen...da zu stehen, alles auf sich wirken zu lassen und es dann auf Chip zu bannen.

Auch mit Menschen (Portraits) zu arbeiten, mache ich immer sehr gerne...insgesamt füllt die Fotografie die Lücken auf, die entstehen, wenn man in seinem Musikerdasein die ganze Zeit rumrast. Es ist eine musische und kreative Arbeit, kommt mir also sehr entgegen.

Für wen fotografiere ich?
Eindeutig vor allem für mich selbst. Um weiter zu kommen, sowohl motivisch, technisch, als auch bearbeitungstechnisch...und immer mehr zu erkennen, was ich damit eigentlich wirklich will...

Ersetzt bei mir Musiker durch Tonmensch und ich kann das ganze für mich absolut so stehen lassen. :top:

Dana 10.11.2008 14:34

Zitat:

Zitat von Fritzchen (Beitrag 740894)
Bloß nicht, der wird Blind rasiert:top:

Für blind kriegst du das aber recht gut hin. :D

Zitat:

Zitat von Somnium (Beitrag 740897)
Ersetzt bei mir Musiker durch Tonmensch und ich kann das ganze für mich absolut so stehen lassen. :top:

Fauler Sack. :D

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Ich hab nochwas vergessen:

Fotografie ist Erholung für die Seele...es bringt Frieden in mich irgendwie...
Ich kann STUNDEN an einem Fleck stehen...

amateur 10.11.2008 14:52

Hi,

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 740902)
Fotografie ist Erholung für die Seele...es bringt Frieden in mich irgendwie...
Ich kann STUNDEN an einem Fleck stehen...

da kann ich mich anschließen. Fotografieren bringt gerade auf Reisen eine Verlangsamung. Das liegt zum einen an dem schweren Fotorucksack, den ich tragen muss, liegt vor allem aber auch daran, dass Fotografieren zum genauen Hinsehen und zum Verweilen und Warten auf den richtigen Augenblick einlädt.

Andererseits kann Fotografieren auch zusätzlichen Druck bedeuten (als wenn man nicht schon genug davon hätte). Und zwar immer dann, wenn ich die eigenen Erwartungen nicht erfüllen kann. Bisher habe ich das aber eher als heilsam empfunden.

Wenn man sich mit Fotos einer Kritik stellt, dann macht das außerdem die eigene Persönlichkeit stabiler. :cool:

Schlussendlich fotografiere ich allerdings nur, weil ich in anderen musischen Bereichen noch weniger zustande bringe und es irgendetwas neben Beruf und Familie im Leben für mich geben muss, in dem man sich relativ frei ausdrücken kann.

Viele Grüße

Stephan

Stefan4 10.11.2008 16:23

Fotografieren ist, zumindest in meinem Fall, teuere Entspannung. :lol:

Aber nach dem Motto: nichts ist unmöglich stellt sich eher für mich die Frage: Wofür und warum HABE ich fotografiert, wenn mir irgendwann mal das ganze elektronische Equipement samt Backup-Harddisks oder CDs/DVDs abrauscht? Was bleibt dann? Negative? Wenige Abzüge, die ich dann einscannen kann? Oder nur die Erinnerung :roll: Oh, Mann.

Na ja, dann habe ich wenigstens noch die paar Bilder, die ich hier hochgeladen habe.

About Schmidt 10.11.2008 17:33

Zitat:

Zitat von Stefan4 (Beitrag 740954)
Fotografieren ist, zumindest in meinem Fall, teuere Entspannung. :lol:

Aber nach dem Motto: nichts ist unmöglich stellt sich eher für mich die Frage: Wofür und warum HABE ich fotografiert, wenn mir irgendwann mal das ganze elektronische Equipement samt Backup-Harddisks oder CDs/DVDs abrauscht? Was bleibt dann? Negative? Wenige Abzüge, die ich dann einscannen kann? Oder nur die Erinnerung :roll: Oh, Mann.

Na ja, dann habe ich wenigstens noch die paar Bilder, die ich hier hochgeladen habe.

Da Schäuble uns bald alle überwacht, brauchst du dir um Backups keine Sorgen zu machen. :lol:

Interessante Frage, wie ich finde!
Ich fotografiere in erster Linie, weil es mir einen höllischen Spaß macht und ich mich über jede gelungene Aufnahme wie ein kleines Kind freuen kann - wo kann man das sonst?

Ich bewege mich und komme raus, an die frische Luft und unter Leute.

Ich kann mich mit Gleichgesinnten austauschen, sowohl privat als auch im Forum.

Ich schaffe Erinnerungen für mich und meine Angehörigen.

Ich kann anderen Menschen zeigen, wie und mit welchen Augen ich die Welt sehe. Das geht wohl kaum mit etwas besser, als mit einem selbst gemachten Bild.

Und, weil ich euch alle sonst nicht "kennengelernt" hätte :top:

Gruß Wolfgang

der_knipser 10.11.2008 17:38

Mein Fotografieren hat als kleines und damals teures Hobby angefangen. Ich habe immer versucht, Bilder in meinen Alltag einfließen zu lassen. Während des Wehrdienstes habe ich mein s/w-Labor mitgenommen und meine Kameraden waren froh, dass sie am Wochenende ihrer Liebsten ein braugetontes oval abgewedeltes Porträt mitnehmen konnten. Während die anderen nach Dienstschluss kaltes Bier trinken mussten, habe ich mich in die Dunkelkammer verdrückt.

An meinen Baustellen habe ich vieles dokumentiert. Die Bilder hatten ihren Wert nur während der Bauphase. Dafür waren sie meistens zu teuer. Die Digitaltechnik hat mir in dem Punkt sehr viel gebracht. Heute verwende ich oft Bilder oder Bildmontagen in der Kommunikation mit Bauherren und Architekten.

Und natürlich für's Familienalbum, in dem meine Tochter mindestens einmal im Jahr auf Entdeckungsreise geht.

Bildermachen ist ein guter Grund, dass ich mir ein paar Stunden Zeit für mich nehmen, und meiner Technikbegeisterung und dem Experimentiertrieb freien Lauf lassen kann. Wenn während der Tour soziale Kontakte entstehen, ist mir diese Zeit das Doppelte wert, denn durch selbstständige PC-Arbeit kann man einsam werden. Genauso gerne bin ich auch 3 Stunden mit der "Knipse" in der Natur. Die Eindrücke, die ich dort genieße, kann ich allerdings nicht alle in Bildern festhalten. Sie sind aber gut für die Seele.

Immer öfter versende ich ein paar Papier-Abzüge. Sowas kommt im elektronischen Zeitalter meist besser an als "nur" eine Email, und ist oft genug ein Anknüpfungspunkt für ein Gespräch.

Es sind die vielen kleinen Dinge, die die Fotografie mit sich bringt, sie hinterlässt immer etwas bleibendes. Das ist ein gutes Gefühl, und darum mache ich es.

jameek 10.11.2008 19:20

Ich hab angefangen, weil ich oft Bildmaterial brauchte, das ich nicht teuer kaufen wollte. Dann hab ich gemerkt, dass man vieles nicht "einfach mal so" knipsen kann und hab mich dann (auch mit Hilfe des Forums hier :top:) tiefer und tiefer und ... in die Thematik eingearbeitet. Heute fotografiere ich aus dem Anspruch schönes zu schaffen / festzuhalten, was mir nach meinen Ansprüchen nach nie gelingt :) Also wird es lange Zeit weiter so gehen.
Nebenbei stelle ich Bilder in Microstock-Agenturen (hauptsächlich fotolia [fürs klassische] und photocase [fürs kreative]) ein und freu mich über eine daraus erfolgende Subvention des Hobbys.

wutzel 10.11.2008 20:50

Bei mir reiner Zeitvertreib der mir aber Spaß macht und weil ich sonst nicht weiss wohin mit dem Geld.;)


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