![]() |
Zitat:
bis jetzt bin ich bei meinen Panos immer sehr pragmatisch vorgegangen: Kamera (D7D) auf manuell, die Belichtungswerte an der linken und rechten Ecke des Panos ermittelt und dann die Verschlusszeit entsprechend gemittelt (mit Tendenz zur leichten Unterbelichtung!). Entsprechende Bilder mit ca. 25% Überlappung aufgenommen (Freihand:oops::oops:). Auf dem PC die "JPGs out of the cam" mit autostitch zusammengesetzt und mit PaintShop Pro X zurechtgeschnippelt. Fertig! So sind alle Panos auf meiner Galerie entstanden. Sicherlich kann man bei höheren Qualitätsanspruch einen Nodaladapter, Stativ etc einsetzen (Forumsmitglied Basti ist da der "unangefochtene Spezialist), nur hat man das halt nicht immer griffbereit, wenn einem ein Pano-Motiv vor die Kamera springt! |
Panoramen erfordern FÜR MICH erheblichen Aufwand an Gerätschaften, Einstellungen und Justagen. Wenn ich diesen Aufwand nicht betreibe, strafen mich hinterher Software und Ergebnisse.
Also Hardware von unten nach oben: - Gitzo Carbon GT5560SGT (eins der stabilsten Dreibeine des Marktes) - Kugelkopf ReallyRightStuff BH-55 (einer der stabilsten Köpfe des Marktes) - Novoflex Panoramaplatte (mit sehr empfindlicher und genauer Wasserwaage) - Novoflex Einstellschlitten (für Nodalpunkt) - zuoberst: Leica R9 + Digitalrückteil DMR mit Festbrennweiten - Zusätzliche Wasserwaage (Libelle) aus dem Vermessungswesen - alternativ: Novoflex VR-System für Hochformat-Panoramen Software: - PanorameStudio 1.6.0 unter Windows XP SP 2 - PhaseOne CaptureOne 4.1.xx für die DNG-Dateien und Photoshop CS3 für Feinarbeit Einstellungen: - RAW-Format (DNG) - manuelle Belichtung konstant über die gesamte Reihe - manuelle Belichtungszeit konstant - Blende konstant - Weißabgleich konstant, NICHT AWB!!! - Überlappung rein visuell (im Sucher) 50% - Ausrichten mit Wasserwaagen - Die digitale Wasserwaage "Action Level" von Kaiser kann - geeicht - hier recht gut helfen - Nodalpunkt exakt einstellen - erschütterungsarme Auslösung durch Spiegelvorauslösung und elektrischem Fernauslöser - bei 360° Panoramen genügend Überlappung für erstes und letztes Bild Bemerkungen: - PanoramaStudio kann zwar auch DNG-Dateien direkt verarbeiten, aber die Entwicklung mit C1 zu TIFFs bei konstanten Parametern ergibt bessere Bildergebnisse. - 16 Bit-Verarbeitung sichert zwar beste Qualität für die Weiterverarbeitung, kostet dafür aber enorm viel Speicherplatz. Dateigrößen von 500 MB bis 1 GB sind dann keine Seltenheit. Der PC sollte daher recht leistungsfähig sein mit ausreichend viel RAM (bei mir 4 GB). - Drucken der Panoramen mit Rollenpapier unterstützenden Druckern, z.B. Epson R2400 oder R2880 bis 329 mm x 10 m. Leider kann der Epson 3800 kein Rollenpapier verarbeiten, erst wieder die Epson-Drucker ab der 4000er Serie. |
Hallo zusammen,
Panoramen (und nicht Panoramas) klappen oft recht gut auch Freihand. Es kommt darauf an ob im Vordergrund, oder eben recht nahe, Objekte im Bild stehen die auf Grund des fehlenden Schwenks um den Nodalpunkt nachher bei der Erstellung von der Software nicht mehr korrigiert werden können. Von daher finde ich Winsofts Auflistung seiner verwendeten Technik durchaus sinnvoll und kann sie nur unterschreiben. Wenn man weniger hohe Ansprüche an die Bilder stellt kann man hier schon sparen, letztendlich wird dann aber sicher der Ausschuss größer sein. Liebe Grüße Basti |
Panos erstellen
Bin der gleichen Meinung wie Winsoft.
Ohne die richtige Ausrüstung ist das Zeitverschwendung und im nachhinein Aerger (vor dem PC) Ich habe mir kürzlich auch die Software PanoramaStudio gekauft. Die ist absolut i.O. Natürlich ist das etwas aufwendiger, mit Stativ, Nodaladapter usw. aber der Aufwand wird durch Klassebilder längstens wettgemacht. Gruss |
Zeitverschwendung ist total überzogen. Ich habe manchmal schon fast übertrieben Panoramen aus der Hand gemacht - im Urlaub. Wenn man sie nicht gerade im Kundenauftrag macht sondern irgendwo für sich selbst, fürs Web o.Ä. reicht das oftmals schon aus - mit den vorgenannten Einschränkungen, Ausschuss etc.
Meine Freihandpanoramen aus meinen Urlauben sind mir allemal mehr wert als DAS PERFEKTE PANO - dazu ist dann wirklich gutes Werkzeug unabdingbar. |
Ich sehe es so wie Kerstin.
Die Ausrüstung von Winsoft stellt sicher das Optimale dar. Viele werden für die 1-2 Panos im Jahr, die sie machen, sicher aber mit weit weniger zufrieden sein und kaufen sich für das gesparte Geld lieber einen Kleinwagen oder machen davon einen schönen Urlaub, wo sie dann Freihandpanoramas machen. ;) Kommt halt auf die Ansprüche an und was man sich leisten kann. |
Panoramen bitte :) ...
Diese Kugelpanos finde ich super, die müssen ganz sicher mit viel Aufwand erzeugt werden, aber so ein 5-8-Bilder-Freihandpano schafft einen tollen Überblick und das alles ohne viel Aufwand. |
Zitat:
Wenn ja, dann ein paar Proben als statisches Panoramen und als Quicktime- und/oder Java/Flash-Player-Panoramen. Aber bitte: Das sind alles nur allererste Versuche mit einzeiligen, zylindrischen Panos: - http://www.schulacc.de/Bilder/Fallerhof/Fallerhof.htm - http://www.schulacc.de/Bilder/Offenburg/Offenburg.htm - http://www.schulacc.de/Bilder/Vogtsb...sbauernhof.htm |
Zitat:
Zitat:
|
@Winsoft
bin ja beeindruckt von Ihrer Ausrüstung aber das ist sicher nur etwas für Profis. @all Also freihand mache ich das auch nicht. Schon mit 3Bein und Stativkopp. Danke auch für die anderen Meinungen und Hinweise, das werde ich mir nochmal genauer zu Gemüte führen. |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:39 Uhr. |