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Regine 27.08.2008 12:55

Da ist Deine Kenko-Aufnahme deutlich besser, BeHo.

Ich werde mir die Möglichkeiten weiter durch den Kopf gehen lassen. Eine lichtstarke Festbrennweite zu benutzen, ist sicherlich eine Option weil der Autofokus dann weiter arbeitet.

BeHo 27.08.2008 13:41

Nur noch eine kleine Berichtigung. Der eingesetzte Konverter ist von Tokina, wobei dieser aber wohl absolut baugleich mit diesem hier ist: Klick!

NetrunnerAT 27.08.2008 15:11

Wenn ich so die Fotos hier seh ... überlegts euch, ob nicht eine 1000mm Russentonne idealer wäre?

Klingt blöd ... mehr Licht und schärfer!

BeHo 27.08.2008 15:42

Zitat:

Zitat von NetrunnerAT (Beitrag 701034)
Wenn ich so die Fotos hier seh ... überlegts euch, ob nicht eine 1000mm Russentonne idealer wäre?

Klingt blöd ... mehr Licht und schärfer!

Hier mal ein kleiner "Bericht" zur Russentonne an einer Pentax im Wildlife-Einsatz: Klick!

Wenn ich mir den Crop so ansehe, denke ich, dass man mit 170-500 oder 200-500 wohl zu mindestens ähnlichen Ergebnissen kommen kann - und zwar ohne Konverter.

Und von wegen schärfer: Zwischen Kamera und Mond befand sich eine sehr dicke Luftschicht namens Atmosphäre, und bei uns in der Rheinebene ist die Sicht nicht die allerbeste. Etliche Mond-Aufnahmen mit dem 1000er-Maksutov, die ich gefunden habe, sind auch nicht besser. ;)

Regine 27.08.2008 22:01

Zwischen uns und dem Mond ist soviel Platz, dass ein paar mm Brennweite vermutlich auch nichts mehr herausreissen.

Zwischen einem Fotografen und seinem Objekt ist der Unterschied zwischen 300 - 500 oder 1000 mm aber oft gravierend. Wobei ich aber ehrlich sagen muss, dass mich das Maksutov-Dings zwar schon seit Wochen nicht loslässt aber ich bisher auch nur ein einziges anständiges Foto gesehen habe. Der Verfasser der o.g. Eloge bringt auch keines - sondern nur eine sehr schwiemelige Aufnahme. Das ist schade - wenn es wirklich gute Aufnahmen mit dem Objektiv gibt würde ich sie gerne sehen.

TONI_B 27.08.2008 22:36

Zitat:

Zitat von Regine (Beitrag 701349)
Zwischen uns und dem Mond ist soviel Platz, dass ein paar mm Brennweite vermutlich auch nichts mehr herausreissen...

Auch wenn der Mond sehr weit entfernt ist, so ist er doch auch sehr groß! :lol::lol:

Im Ernst: der Mond hat einen Durchmesser von ca. 0,5°. Damit ist er genau so groß wie ein 9cm "kleiner" Vogel in 10m Entfernung! Es kommt auf die Winkelausdehnung an - egal ob Piepmatz 10m im Garten oder Mond in 384000km. Der Unterschied in der Abildung ist immer gleich: mehr Brennweite=größere Abbildung.

Zum Thema: ich kenne die genannten Objektive nicht. Habe aber genug Erfahrung mit langen Brennweiten aus der Astrofotografie. Da kommen ganz andere Dinge ins Spiel als die reine Abbildungsleistung. Die atmosphärischen Bedingungen wurden schon genannt. Stabile Montierungen (Stative) usw. spielen da oft eine größere Rolle als die Abbildungsqualität. Das "berüchtigte" Walimex 6,3/500 bringt am Mond gar keine schlechten Ergebnisse, weil die Luft(un)ruhe mehr Rolle spielt. Vögelchen im Garten werden nicht gelingen damit...

infinite 27.08.2008 22:43

Ich würde alternativ ein gebrauchtes Minolta 300 2,8 mit TC empfehlen. Insbesondere aus "Tragegründen" eine brauchbare Alternative zum 600er...

Regine 27.08.2008 22:57

Ich sehe schon - meine Strategie, die Tarnhütte weiter ranzuschieben war schon richtig.. ;)

@Toni: danke für die Erläuterung des Grössenverhältnisses Mond:Gartenvogel. :top:


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