duncan.blues |
10.07.2008 15:57 |
Nein, das ist bei irgendeinem Informatik-Lehrstuhl der Uni Dortmund beim Entrümpeln abgefallen und da der Rechnerpool in dem ich zu der Zeit häufig sass (damals war ich noch Inhaber eines Studentenausweises) im Keller des Gebäudes direkt neben den Gitter-Rollboxen für Papier- und Kartonentsorgung war, habe ich durch glücklichen Zufall dieses EDV-Relikt vor einem unrühmlichen Ende im Paperrecycling gerettet.
Ich betrachte den Erlös als geringfügige Entschädigung für sinnlos gezahlte Studiengebühren.
Das erste Windows was ich selber mal im Einsatz gehabt habe war glaube ich 2.1 oder so. War auch nicht viel besser, das erste mit dem man halbwegs was anfangen konnte, war Windows 3.1
Zwischenzeitlich hatte ich mal OS/2 2.0 und später 2.1 im Einsatz. War damals im Vergleich zu Windows konkurrenzlos stabil aber mangels passender Programme konnte man auch nicht so sonderlich viel mit anfangen und Windows Programme die man darauf hat laufen lassen, waren zwar nicht unbedingt weniger, aber keinesfalls mehr stabil als unter dem Original.
Später hatte ich mir sogar noch das Update auf OS/2 Warp gekauft, bin aber nie dazu gekommen, es zu installieren. Kurze Zeit später habe ich meine ersten Gehversuche mit Linux unternommen. Die erste Version die ich im "Produktionseinsatz" bei mir hatte, war SuSE 6.0
Als ich damals Windows 3.11 for Workgroups im Einsatz hatte, da lief es bei mir übrigens nicht als Aufsatz auf M$-DOS, sondern auf DR-DOS (später Novell DOS) und wenn man die 1-2 existierenden Kompatibilitätsproblemchen umschifft hatte, belohnte einen die Kombi mit deutlich mehr nutzbarem Arbeitsspeicher.
Das waren noch Zeiten, wo man seine Autoexec.bat und config.sys manuell optimiert hat, um die ideale Ladereihenfolge und die richtigen Parameter für die Treiber und speicherresidenten Programme rauszufinden, um auch noch das letzte bischen freien Speicher unterhalb der 640kb Grenze rauszukitzeln... Oh und die Glaubenskriege, welcher EMM386 und welches HIMEM.SYS nun die besten seien... :cool:
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