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PeterHadTrapp 01.06.2008 22:16

*hüstel*

ich möchte mal ganz dezent darauf aufmerksam machen, dass polititsche, weltanschauliche und religiöse Diskussionen auf unserer Plattform nicht geduldet sind.
Das ist ganz sicher einer der Gründe warum unser Forum schon sehr lange in einigermaßen ruhigem Wasser fährt.

Bitte denkt beim weiteren Fortgang dieses Threads daran. OK ?

Danke Euch.
Peter

LXDZB 01.06.2008 22:19

Sorry,

aber dieses Thema verleitet doch schon sehr dazu.

Werde aber darauf achten.

rmaa-ismng 01.06.2008 22:58

Diese Welt ist einmalig!
Die Menschen auf dieser Welt sind ein "einmaliges Geschenk" der Natur!
Sie gehen alle, ohne Ausnahme, in die gleiche Richtung!

Der Platz auf dieser Welt wird allmählich eng und enger.
Die Ressourcen dieser Welt gehen allmählich zur Neige.

Früher oder Später wird es Kriege geben um Ressourcen.
Es wird Kriege geben um Wasser.
Es wird Kriege geben um Platz zum Leben.

Wen interessiert da ein einzelner Stamm von wenigen, vielleicht Hundert Menschen irgendwo in der Wildnis!!!

-------

Sagt mir jetzt das es anders ist, das ich mich täusche!!!
Ich bitte Euch!

uwe1955 01.06.2008 23:18

Hallo Ron,

leider kann ich dir nicht sagen, dass du dich täuscht, denn die Geschichte hat uns gelehrt, dass der Starke sich immer das nimmt, was er haben will.
Und der Rest der Welt schaut zu.

Hier wird es nicht anders sein. ( Man bezeichnet sowas dann ganz lapidar als Kolateralschaden )

LG Uwe

Ditmar 02.06.2008 08:29

@Ron,
Du irrst Dich bestimmt nicht, und das ist das was mich auch ein wenig wütend mach.

Eine andere Welt ist möglich heist es irgewndwo;), und ich habe die Hoffnung darauf noch nicht aufgegeben.

PeterHadTrapp 02.06.2008 08:34

Das Thema hat inzwischen wirklich einen rein gesellschaftspolitischen Tenor, es geht leider nicht mehr um die Ausgangsfrage von Wolfgang, die sinngemäß lautete, ob es nicht besser sei bestimmte Dinge nicht zu fotografieren, auch wenn man die Gelegenheit dazu hätte.

Im Klartext: letzte Chance für den Thread vor dem Schloss.

Peter

Stefan4 02.06.2008 13:07

Zum Ausgangsthema:

Fotografieren kann man m.E. alles, beim Veröffentlichen sollte man sein Gewissen befragen, wie weit man gehen kann und Regeln befolgen, wenn es welche gibt. Und da hat jeder seine eigene Sichtweise. Deshalb ist die Frage auch nur subjektiv zu beantworten. Und da immer solche Dinge dazugehören, die hier verboten sind, kann ich mich auch nicht mehr dazu äußern.

alberich 02.06.2008 13:41

Zitat:

Deshalb ist die Frage auch nur subjektiv zu beantworten. Und da immer solche Dinge dazugehören, die hier verboten sind, kann ich mich auch nicht mehr dazu äußern.
Ganz genau. Eine solche Diskussion wird sich immer auch um "Werte" drehen.
Oder wie sollte man ein "Für und "Wider" diskutieren, wenn man gezwungen ist "rein technisch und unpolitisch am Thema" zu bleiben. Das Thema ist doch von Beginn an eine Wertediskussion.

Prinzipiell, ungeachtet des Aufhängers "Amazonas", kann man sicherlich mehr dazu sagen.
Ich gehöre zu denen, die auf dem Standpunkt stehen, dass so oder so viel zu viel fotografiert wird. Die Menschen sind mittlerweile mehr damit beschäftigt ihr Leben zu fotografieren und zu sichten und in verschiedene Farbräume zu konvertieren, als es einfach mal zu leben. Unser Gehirn hat einen eingebauten "Lightroom", der auch keine Speicherplatzprobleme hat. Da geht reichlich an Bildern rein und das auch noch hochauflösend und mit "SenseLayer Technology". Da wird auch gleich noch Emotion, Geschmack, Geruch und alles weitere mit abgespeichert, in den meisten Fällen auch noch Geotagging und das schöne. Der ganze Krempel ist voll editierbar. :-)

Diese "Bilder" empfinde ich in den allermeisten Fällen als vollkommen ausreichend. Ich muss weder mich noch irgendwen anders aus meiner Vergangenheit auf einem Foto betrachten. Alles was "wichtig" ist habe ich als Erinnerung "vorrätig". Der Rest, das was ich vergesse, ist in der Regel aus gutem Grund in den "Papierkorb" gewandert.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass je mehr die Leute fotografieren, desto weniger sehen sie eine Notwendigkeit echte Erinnerungen zu erzeugen. Da wird so durch das Leben gehetzt und man nimmt einfach alles auf.
"Kann mir mein Leben ja später noch reinziehen. Habe ja alles auf Platte."

Ich denke es ist ganz gut einfach mal Ein oder auch ein paar mehr Fotos auszulassen.....

About Schmidt 02.06.2008 15:42

So schnell wird aus einem Indiostamm ein Politikum, eine Diskussion über das für und wieder der Fotografie oder der Infragestellung der Zivilisation.

Mir macht die Tatsache, dass heute alles und jeder entdeckt werden kann einfach angst. Rein aus dem Gefühl heraus denke ich, es wäre für diesen Stamm besser, nie entdeckt worden zu sein. Dabei ist mein Gefühl weder katholisch noch politisch. Es ist einfach da.

Falls das Thema ein Problem fürs Forum werden sollte bitte ich darum es zu schließen. Für diejenigen die noch darauf Antworten wollen die Bitte, die Forenregeln im Auge behalten und diese nicht verletzen.

Vielen Dank auch an die Moderatoren und die Antworten
Gruß Wolfgang

Gordonshumway71 02.06.2008 15:51

Nunja, ich glaube nicht, daß diese Indios sich über die Kamera gewundert haben. Ich glaube eher, daß es der Helikopter war, über den sie erschraken. Ob man die erschrockenen und daraufhin sich verteidigenden Indios fotografieren muss, sei dahingestellt. Aber ich denke, sie sollten auf alle Fälle die Möglichkeit haben, so weiterzuleben wie sie es bisher taten.

Oder sie bekommen den "Sex in the City" - Kinofilm gezeigt, dann wissen sie, daß sie bisher ein tolles Leben hatten und wirklich nichts verpasst haben. ;)


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