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Thomas F. 13.05.2008 22:19

Zitat:

Zitat von TommyK (Beitrag 656497)
Was mir noch eingefallen ist. Bei GehäuseStabi kann man auch Objektive ohne jegliche Elektronik stabilisieren. Derzeit leider nur bei Pentax.

Bei denne gibt man einfach die Brennweite des Objektivs im Menü ein und hat dann automatisch ein stabilisiertes MF Objektiv (Gilt aber nur bei Festbrennweiten).


Das stimmt nicht ganz, bei Olympus geht es über das Menü ab FW 1.3 für die E-510 z.B.
Da stellt man auch die Brennweiten für analoge Objektive ein.

Das ein Objektivstabilisator effektiver arbeitet halte ich übrigends auch für ein Gerücht.

Hier mal knappe 480 mm an KB gerechnet mit 1/60 Sekunde allerdings nicht von oder mit Sony; da ich kein Teleobjektiv für Sony besitze.:roll:

Gruß
Thomas

http://www.sonyuserforum.de/galerie/...6/Krokodil.jpg

Tira 13.05.2008 22:22

Aber stimmt denn das? Ich bin weder Optiker, noch Physiker, aber nach meinem Verständnis sorgt doch die gleiche Hebelwirkung, die bei langen Brennweiten zu den großen Auslenkungen der Frontlinse führt, auch dafür, dass dies eben mit minimalen Auslenkungen des Sensors korrigiert werden kann?

Macht es denn auf Sensorebene wirklich einen großen Unterschied, ob ich 300 oder 30mm an der Kamera habe?

Jens N. 13.05.2008 22:26

Zitat:

Zitat von Tira (Beitrag 656529)
Schaltet sich denn bei den Alphas der Stabi ab, wenn er keine Objektiv-Rückmeldung erhält?

Nein. Und laut verschiedener Tests hat er auch noch eine gewisse Wirkung, wenn die Brennweite nicht bekannt ist. Also auch MF Objektive werden stabilisiert, nur weniger effektiv. Wirklich erklären kann ich das nicht, es wurde aber wie gesagt durch Usertests nachgewiesen.

Soweit ich weiß, hat Minolta die Stabitechnik übrigens an Pentax lizensiert, ganz sicher bin ich mir da jedoch nicht. Grundsätzliche Unterschiede bestehen da aber erst seit einiger Zeit, die erste Stabigeneration bei Pentax (die z.B. auch in diversen Kompaktkameras zu finden ist, aus der Zeit stammt auch die Info mit der Lizensierung, wenn ich mich recht erinnere) funktionierte noch genauso wie bei Minolta/Sony. Mittlerweile ist sie aber weiter entwickelt, so ist der Sensor bei Pentax z.B. prinzipiell drehbar, was von Vorteil sein kann.

-TM- 13.05.2008 22:28

Wackel mal mit einem 300er und guck, was im Sucher passiert, und danach machst Du das gleiche mit 'nem 30er. Der Unterschied dürfte klar sein. Begründet liegt selbiger im Bildwinkel: Wenn ich 120° Bildwinkel habe, macht es kaum etwas aus, wenn ich den um 3° verschwenke. Sind es allerdings 6° Bildwinkel, habe ich mit 3° Verschwenkung schon den halben Ausschnitt aus dem Sucher gewackelt.

Tobi. 13.05.2008 22:30

Zitat:

Zitat von TommyK (Beitrag 656399)
+ Im Objektiv stabilisiert hast du ein Stabilisiertes Sucherbild.
+ Kann mehr stabilisieren (Theoretisch)
- Teurer da jedes Objektiv das braucht

+ Fotos auf Filmmaterial können auch stabilisiert aufgenommen werden.

Tobi

Tira 13.05.2008 22:41

Zitat:

Zitat von -TM- (Beitrag 656560)
Wackel mal mit einem 300er und guck, was im Sucher passiert, und danach machst Du das gleiche mit 'nem 30er. Der Unterschied dürfte klar sein. Begründet liegt selbiger im Bildwinkel: Wenn ich 120° Bildwinkel habe, macht es kaum etwas aus, wenn ich den um 3° verschwenke. Sind es allerdings 6° Bildwinkel, habe ich mit 3° Verschwenkung schon den halben Ausschnitt aus dem Sucher gewackelt.

Das ist klar. Aber dreh das Beispiel mal um. Schnall das 300 drauf und wackle mit der Kamera 1mm nach oben und unten. Sieht man ordentlich. Jetzt schnall das 30er drauf und wackle die gleiche Strecke. Sieht man kaum. Daraus schließe ich, dass man lange Brennweiten mit der gleichen Sensorauslenkung wie kurze stabilisieren kann. Wahrscheinlich passt es nicht bei allen Objektiven, weil die Strahlengänge und Abstände in den hinteren Linsengliedern nicht völlig identisch sein werden - aber vom Grundsatz her...

@Jens: Danke für die Auskunft. Hab mir das schon gedacht, aber nie ausprobiert.

Tobi. 13.05.2008 22:59

Zitat:

Zitat von Tira (Beitrag 656574)
Das ist klar. Aber dreh das Beispiel mal um. Schnall das 300 drauf und wackle mit der Kamera 1mm nach oben und unten. Sieht man ordentlich. Jetzt schnall das 30er drauf und wackle die gleiche Strecke. Sieht man kaum.

Verschiebungen können nicht kompensiert werden. Der Antitatterich wirkt nur gegen Verdrehungen, und da wirken sich 2° eben bei langen Brennweiten deutlich mehr aus als bei kurzen.

Tobi

Tira 13.05.2008 23:11

Was meinst du mit Verdrehungen? So, wie ich den AS verstanden habe, kompensiert er eben nur Wackler, die parallel zur Linsen/Sensorebene stattfinden. Rotation kann das System von Pentax bis zu einem gewissen Grad stabilisieren, der AS jedoch nicht?

Tobi. 13.05.2008 23:17

Zitat:

Zitat von Tira (Beitrag 656599)
Was meinst du mit Verdrehungen? So, wie ich den AS verstanden habe, kompensiert er eben nur Wackler, die parallel zur Linsen/Sensorebene stattfinden.

Dann hast du ihn falsch verstanden.
Zitat:

Rotation kann das System von Pentax bis zu einem gewissen Grad stabilisieren, der AS jedoch nicht?
Pentax kann angeblich alle drei Rotationsfreiheitsgrade stabilisieren, aber der um die Objektivachse ist eher unwichtig. Die anderen beiden, also Verdrehung um die Quer- und die Längsachse, werden vom Minolta-System stabilisiert.

Tobi

Metzchen 13.05.2008 23:17

Vielleicht nennen wir es der Einfachheit halber vertikale und horizontale "Verkippung" aus der optischen Achse... ;)


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