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Hi,
meine A700 war bereits bei Geissler zur Justage, es wurde nichts festgestellt, die Kamera ist einwandfrei eingestellt, dies kann ich anhand der gängigen Focustests (Legosteine) auch bestätigen. Probleme traten im Alltag auf und zwar hauptsächlich mit dem 28-70 G, ein paar mal mit dem 35/2 und ein paar Mal mit dem 70-200 SSM. Nach etlichen Tests habe ich das Problem auf einen bestimmten Punkt eingrenzen können, dieser Punkt ist der spezielle AF-Sensor für lichtstarke Objektive ab 2,8. Dieser Sensor ist horizontal angeordnet und extrem breit geraten, das sichtbare, aufleuchtende AF-Quadrat ist gerade mal 1 Viertel des eigentlichen Senors !! (Kann man in einer Abbildung im Scheibel Buch sehr gut sehen). Dies bedeutet, sobald das Hauptmotiv minimal größer ist als das Leuchtquadrat, stellt die A700 gnadenlos auf das Hinterliegende scharf, problematisch wird dies besonders, wenn es sich auch noch um ein Objektiv mit einer mäßigen Naheinstellgrenze wie das 28-70 G handelt, hier passiert es schnell mal, daß das Hauptmotiv kaum größer ist als das Quadrat. Nach Eingrenzung des Problems konnte ich den Backfocus nach Belieben reproduzieren aber auch vermeiden, z.B. bei einem länglichen Hauptmotiv (Töchterchen) einfach eine Hochkantaufnahme machen und somit die Sensorebene mehr aufs Motiv verteilen. Die Focusprobleme mit dem 28-70 G waren für mich aber eindeutig zu nervig, daher hat es einen ausgezeichneten 16-80 CZ Platz gemacht und hier klappt das Zusammenspiel zwischen Kamera und Objektiv hervorragend, eine sehr gute Kombie. Ich halte den 2,8er Sensor der A700 für deutlich zu groß geraten, man kann damit umgehen und gewöhnt sich dran, aber so richtig toll gelöst ist es nicht. mittsommar |
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ausgelöst hat. Auch ich habe dieses Problem nur bei meinen lichtstarken Objektiven. Da ich fast nur diese Objektive nutze, habe ich an dieses Problem mit dem 2.8 Sensorbereich noch gar nicht gedacht. Das erklärt auch das situationsbedingte Schärfeproblem. Ich glaube mich erinnern zu können, dass der anvisierte Bereich immer ziemlich genau der Breite bzw. Größe des mittleren Sensors entsprach. Wenn der aber sehr viel größer und möglicherweise auch nicht ganz mittig ist, kommt natürlich auch der Fehlfokus zustande. |
Ja, danke für die Info Mittsommar, da werde ich nun auch mal gezielt drauf achten. Wäre dann allerdings etwas ärgerlich, da kauft man wenn möglich extra lichtstarke Objektive, freut sich über den angeblichen Genauigkeitsvorteil wegen des Kreuzsensors und dann sowas :?
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Haben eigentlich noch andere Kameras außer der A700 einen eigenen Sensor für 2.8?
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Ich hatte die A700 auch wegen Backfokusproblemen beim Service in Österreich. Bei mir hat es gut 6 Wochen gedauert bis ich sie zurück hatte. Allerdings konnte man dann schon eine deutliche Besserung sehen! Es gibt jetzt nur noch vereinzelte Probleme beim Fokussieren - was vielleicht mit dem 2.8er Sensor zu tun hat, da diese Probleme bei lichtschwächeren Objektiven praktisch nicht (mehr) auftreten.
Grüße, Vlad |
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Lg. Josef |
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Sorry für das Missverständnis ;-) |
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Solch eine wichtige Information sollte meines Erachtens nicht einfach so in einem Beitrag "untergehen" sondern an prominenter Stelle plaziert sein. Tipps und Tricks, Wiki (tut sich da eigentlich was, laufen da irgendwelche Vorbereitungen, wieso hört man da so gar nichts?) oder wo auch immer. Nur leicht aufzufinden. Ich habe mir den Scheibel zur :alpha:700 bisher nicht gekauft. 1/4 in der Fläche? Gibt es einen Grund wieso ein "zu" großer Sensor zum Backfokus führt? Oder müßte es einfach nur zu einem "unvorhersehbaren" Verhalten kommen? Rainer |
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