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?????
ich habe das Gefühl, on topic gewesen zu sein? Geht es hier nicht genau darum, des TO Frage nach unserer Einstellugn zu den Aspekten solcher Fotografie zu beantworten und geht es dabei nicht um die Frage der Einordnung??? |
ja - aber der Grat ist dünn auf dem man über Fotografie in dem Zusammenhang hier sprechen kann, ohne dass das ganze hier in eine Betrachtung zu den Ursachen von Anorexie und zu einer grundsätzlichen Diskussion über unsere Gesellschaftsform abdriftet. Und eine solche Diskussion ist eindeutig hier nicht erwünscht.
Ihr wisst doch - politische Themen etc. OK ? Peter |
um mal bei den Bilder zu bleiben:
ich finde sie total abschreckend. Mir zeigen die Bilder diesen ganzen Wahn ziemlich deutlich. Die Texte (bei info) ignoriere ich mal. Der Widerspruch ist doch total krass dargestellt. Posten wie wir sie aus der Modefotografie ständig sehen total überspitzt. Es zeigt eigentlich diesen ganzen schockierenden Wahn ziemlich gut. Die Bilder regen doch ziemlich zum Nachdenken und Diskutieren an. Und damit erreichen sie vielleicht irgendwas. (da bin ich mir nicht so sicher). Allein die "Pseudoästhetik" der Posen mit der Figur des Modells ist super dargestellt. Es erinnert mich irgendwie an diese Bilder mit den schreienden Kindern denen man was wegnahm. (habe mir den Namen des Fotografen/der Fotografin nicht gemerkt). Warum darf Fotografie denn nicht auch mal auf diese völlig andere Art schockieren. Warum darf ich denn nicht auch mal derart provozieren? Gruß, Steffen. |
meine ich auch. Sie darf und muß, denn sie kann das viel besser als Worte.
Und erreicht wird, es hier ohne dass die Models desavouiert werden AXO. @ Peter, ja klar ist das ok :) |
Zitat:
Ich habe eine Cousine die Magersüchtig war, oder auch noch immer ist, denn es handelt sich in der Tat um eine Sucht und Suchtkranke sind nun mal nicht heilbar, therapierbar wohl. Aber das triftet schon wieder zu sehr ab. Um es noch einmal klar darzustellen. Ich halte weder die Fotografie noch das was dargestellt wird für Kunst und diejenigen die es als solches betrachten für die waren Kranken. Gruß Wolfgang |
Ich habe Dich richtig verstanden, darum die "" :)
Ich bin persönlich der gleichen Meinung wie Du, darum ja meine Entscheidung auch nicht passiv zu unterstützen. Aber das las "krank" zu bezeichen, wenn man das zeigt oder ansoíeht, ist mir zu pauschal. Kann auch mal helfen? Kann mal Trost geben. Sind nicht alles Geile oder Spanner oder Voyeure. Sicher auch. |
Ob mit diesen Bildern Kommerz gemacht werden kann oder das auch beabsichtigt ist wage ich mal zu bezweifeln.
Laut Infotext:"Bei der Umsetzung der Thematik hat sich die Fotografin bewusst am Stil aktueller Modefotografie orientiert." Für mich gesehen beschäftigt sich die Fotografin sehr einfühlsam mit einer Gruppe von Menschen die es sicherlich nicht sehr leicht hat. Schon das bandagierte Gesicht auf einem der Bilder spricht ja Bände. Die Fotos wirken verstörend und regen zum Nachdenken an. Das ist Kunst und macht Politik. Beides ist legitim und wichtig. Viele Grüsse Thomas |
Das wirklich schlimme an der Sache ist doch, dass es neben dieser "künstlerischen" Präsentation eben auch noch Seiten gibt, die Anorexie dediziert als LifeStyle feiern und fördern. Man stelle sich vor, welche Auswirkungen das auf gefährdete Minderjährige haben kann.
AFAIR gab es in den USA schon Prozesse gegen Betreiber solcher Seiten, weil die teilweise minderjährigen Usern Tipps zum weiteren Abnehmen/Erbrechen etc. gegeben haben, was dann in einigen Einzelfällen eben auch tödlich endete. Aus meiner Sicht greif die reine Präsentation, und insbesondere die künstlerische zu kurz und spottet jeder Verantwortung einfach nur Hohn. Backbone |
Zitat:
Gruß, Steffen. PS: Schade das die Regeln hier diese - für mich ziemlich notwendigen - Diskussionen verbieten. |
Vorab meine Sympathie an Steffen. Du hast Recht mir Deinem Kunstbegriff. Freiheit fordert das.
Zitat:
Auch kein krankes gesund. Ob es abschreckt oder anzieht ist Anlagefrage. Ich habe Angst vor einer zu weit gehenden Zensur und Diffamierung. (nochmal: ich selbst kann das für mich entscheiden und gucke weg) Aber deshalb das zur "Nicht-Kunst" zu erklären hat problematische Aspekte. Zuviel (auch falsche) Prüderie verbirgt sich gern hinter honorigen Schutzabsichten. Das unterstelle ich mitnichten Dir, aber das ist halt das Problem der Schutzargumente. Wegsehen und bemänteln hilft definitiv niemandem. Das prominent machen kann aber beispielsweise Öffentlichkeit mobilisieren und dann zur Folge haben, dass "die Modeszene" Gewichtsgrenzen festlegt.... |
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