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Nun, dank des größeren Chips sollten die Bilders sich schon von einer üblichen handlichen Digikleinknipse unterscheiden - und dabei hat man eine Kamera, die deutlich kleiner als 'ne DSLR ist. So als immer-dabei doch nett... Nur wäre mir das deutlich zu teuer :shock: Aber ich bin nicht der Nabel der Welt :D
Grüße vom "anderen" Andreas |
Zitat:
Ja, an der Kamera hast Du noch die klassischen Knöpfchen, die hier alle so an der 7D geliebt haben. Wer will kann das Display umdrehen, und völlig ohne Display fotografieren. Sozusagen für den Hardcore-Analogie. Zur Bildverarbeitung. Ich kann hier nur für die Epson reden. Sie unterscheidet sich in der ganzen Wiedergabe deutlich von modernen DSLRs. Auch da ist sie ganz auf "analog" getrimmt. Zu den Objektiven. Der Spiegel fehlt und man braucht keine retrofokussierenden Objektive. Ein riesiger auch optischer Vorteil bei Weitwinkel. Da gibt es das völlig verzeichnungsfreie, kleine 12mm Ultra-Heliar von Voigtländer oder andere winzige, aber dennoch hochwertige Weitwinkelobjektive (das Color-Skopar 4/21mm wiegt knapp 100 Gramm und ist knapp über 2 cm lang) oder auch den russischen Zeiss-Biogon-Clone, dessen Hinterlinse den Verschluß nur um Millimeter "verfehlt". Oder auch das Sonnar 1,5/50mm mit Filterdurchmesser 40,5mm. Im Telebereich ist aber bei 135mm Schluß. Mehr kann man nicht mehr fokussieren und bei 135mm auch erst ab Blende 4 bis 5,6, ebenso wie auch Makro nicht geht. Alte Objektive zeichnen deutlich anders als heutige Objektive. Die haben einen ganz besonderen Charme und den bekomme ich eben auch bei der digitalen Meßsucherkamera. Das ist Analog-"Feeling" pur. Man kann aber wählen zwischen sündhaft teuren aktuellen Leica-Objektiven, einem aktuellen Zeiss oder Voigtländer oder eben einem 50er Jahre Leica oder Canon-Objektiv oder einem Minolta M-Rokkor aus den 70er-Jahren. Und da gibt es entsprechend große Unterschiede, die sich eben im Bild widerspiegeln. Ich habe mal vor kurzem eine Reihe von Links zu Bildern der R-D1 mit einem alten Canon 0,95/50mm gepostet. Ich wiederhole die hier nochmal: Klick auf die Bilder (ISO 1600 bei Blende 0,95) vergrößert die nochmal! oder z.B. hier Rainer |
Zitat:
Du hast schon recht, die Kameras sind teuer, sind halt Kleinstserien, wobei der Preis der Epson ja noch in Ordnung ist. Die M8 wäre mir allerdings auch zu teuer. Aber eben ein sehr kleines System mit hosentaschengeeigneten Objektiven und mit "großem" Chip. Bei den Objektiven kann man aber sehr günstig, erstklassige Objektive bekommen. Man muß nicht das 2500-Euro-Leica-Objektiv kaufen, das 300-Euro-Voigtländer ist nur unwesentlich schwächer. Rainer |
Hallo,
kurze Zwischenfrage: Wozu dient bei der Epson der Spannhebel? Gruß Justus |
Zitat:
Die Epson basiert auf der analogen Bessa R3A. Ob nun der Aufwand, den Hebel zu "eliminieren" zu groß gewesen wäre, oder es "Retrolook" sein soll, weiß ich nicht. Manche mögen ihn - ich gehöre dazu -, manche hassen ihn. Übrigens kann man im oben verlinkten Simulator die komplette Bedienung der Epson simulieren. Rainer |
Hmm, also es gab schon ein relativ junges System, welches kein M Bajonet verwendete. Das Contax G System. Wenn die Jungs das lange genug durchgezogen hätten, gäbe es da ziemlich sicher eine digitale. Aber Leider sind ja sämtliche Contax Systeme bis 2005 gestorben.
Der Automatisierungsgrad der Gs ist ja wesentlich höher als der aller M Kameras (AF, Filmtransport etc.), was aber auch wieder vielen zuwiderläuft, die mit einem Messsucher etwas puristisches verbinden. |
Zitat:
Beim M-Bajonett gibts halt Leica, die da auch weiterentwickeln und dann Cosina, die ja Voigtländer wieder belebt haben und unter dem Voigtländer-Label viele Meßsucherkameras und -objektive rausgebracht haben. Ohne Cosina/Voigtländer hätte es wohl die Epson nie gegeben (- und wäre dann die M8 jemals gekommen, nachdem man ja wohl bei Leica meinte, digitale Meßsucherkameras seien nicht machbar? -) und auch Zeiss läßt bei Cosina seine Meßsucherkameras und -objektive produzieren. Wenn also doch noch jemand einsteigt, dann wären Leica oder Voigtländer wohl die "Partner" der Wahl. Rainer |
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Zitat:
Einen EVF kann ich mir mittelfristig nicht vorstellen. Dazu muessen die Aufloesungen bei Mini-LCDs derart drastisch erhoeht werden. Zudem sehe ich das Problem des Dynamic Range, welcher bereits durch den Sensor beschnitten wird. Und das LCD muss diesen auch noch darstellen koennen. Verbesserungen wird es auch hier geben, aber ob ich bei fast voelliger Dunkelheit noch Details eines normelen Suchers sehen werde? Wohl eher noch das (ggfls. unterdrueckte) Rauschen eines EVF. Jetzt mag das Argument kommen, "aber wenn du doch eh nicht dass auf dem fertigen Bild zu sehen bekommst, was dir der optische Sucher anzeigt." - well:) Ich sehe hier mehr Potential in Verbesserung und Optimierung des Dynamic Range, der Farbwiedergabe, des Rauschens. LiveView mit um mind. zwei Achsen schwenkbaren Monitoren werden keine Seltenheit mehr darstellen. Dies sind fuer mich die mittelfristigen Optimierungspotentiale, mit denen Kamerahersteller miteinander konkurrieren koennen und werden. Viele Gruesse, Torsten. Viele Gruesse, Torsten |
Zitat:
Und sorry falls ich nerve, noch eine Frage, da du ja aus eigenen Erfahrungen berichtest: wann holst du das Teil raus? Ersetzt sie bei dir die Digi-Knippse? Oder wenn du Landschaften fotografierst (was ich ja ungemein interessant finde, Verzeichnungsfreier WW...) Grüße |
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