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-   -   spektrale Durchlasskurve der Farbfilter des CCD? (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=4749)

andys 21.02.2004 21:22

Zitat:

Zitat von elch
hallo rainer

da liegt ein Mißverständnis vor, mit optimal meine ich nicht optimal im künstlerischen sondern im mathematisch technischen Sinn - auch dafür kann man eine A1 ja nutzen, sagen wir um ein Raster zu foten - nein nicht foten, das finde ich ist ein grausames Wortmonster- abzubilden

um aus der RGGB Bayer matrix ein Farbbild zu interpolieren nutzt man auf die Farbwiedergabe optimierte Interpolationsalgorithmen

meine Idee ist es, eine Interpolation zu suchen, die die Farbe ignoriert und dafür eine bessere Ortsauflösung erreicht; das ist natürlich eine Spielerei in Anbetracht der immer höheren Megapixelzahlen der CCDs,
aber der Reiz liegt in der Spielerei selbst

gruß elch

Ich verstehe immer noch nicht was du meinst. Muss man wohl auch nicht.

Andys

elch 21.02.2004 21:50

hallo andys

ganz einfach, ein feines Raster an der Grenze der Auflösung fotografieren und optimal auflösen

gruß elch

Dat Ei 21.02.2004 21:53

Hey elch,

schreib doch mal Dalibor an, der Entwickler des RAW-PlugIns. Vielleicht kann er Dir weiterhelfen. Deine Aufgabe läßt sich wohl nur über die RAW-Daten erledigen, weil alle anderen Formate bereits kameraintern eine Bayer-Interpolation vornehmen.

Dat Ei

Hans-Jürgen 22.02.2004 01:00

Hallo Dat Ei,
Zitat:

Zitat von Dat Ei
...schreib doch mal Dalibor an...

Ich erlaube mir hier mal, einen Link zu Dalibors Homepage einzubauen. Ich weiß nicht, ob jeder hier Dalibor kennt.

@elch: Ich verstehe Deine Frage und Dein Anliegen sehr gut, kann Dir aber leider nicht weiterhelfen. Falls Dalibor Dir nichts dazu sagen kann, versuch es mal bei Bryans Forum (englisch).

Gruß,
Hans-Jürgen

Rainer 22.02.2004 03:05

Ich muß sagen, daß mir das Verständnis für diese Frage völlig abgeht, denn das ist keine Spielerei mehr, sondern nur noch, sorry, Schwachfug. Mit der gegebenen Optik der Dimage läßt sich auch beim besten Willen keine mathematisch-technische Anwendung mehr herbeidichten, und eine separate Auswertung der Helligkeitswerte der RGB-Pixel muß bei farbigen Motiven im Ansatz scheitern.

Rainer.

Hans-Jürgen 22.02.2004 15:52

Hallo Rainer,

Zitat:

Zitat von Rainer
... denn das ist keine Spielerei mehr, sondern nur noch, sorry, Schwachfug...

nachdem ich darüber nachgedacht habe, bin ich zu gleicher Erkenntnis gekommen.

Egal ob man die Charakteristik der Farbfilter kennt, oder nicht: Man kann zum Beispiel bei einem gemessenen schwachen Wert nicht mehr feststellen, ob er durch ein schwaches Signal im Durchlassbereich, oder ein starkes Signal im Dämpfungsbereich entstanden ist. Nach dem Filter ist die Information unwiderruflich verloren. Das ginge nur mit einem CCD, bei dem man die Farbfilter wegklappen kann :roll: , und dann bräuchte man die Charakteristik der Filter nicht mehr.

Gruß,
Hans-Jürgen

elch 22.02.2004 16:44

hallo hans Jürgen,

da gibt es halt doch noch zusätzliche Informationen, nämlich von welchem Subpixel RGGB der Wert stammt.

aber Hölle :shock: , ich wollte hier keine wilde Diskussion mit Sinnfragen lostreten,
ich frage eigentlich nur nach den optischen Eigenschaften der CCD-Farbfilter, das sind ja wohl aufgedampfte Schichten und ich glaube nicht dass diese Filter gute Filterkanten haben, da dafür viele Interferenzschichten erforderlich sind

freundliche grüße elch

ddd 22.02.2004 20:11

sinn und unsinn
 
man könnte ohne bayer-interpolation vielleicht auch besser erkennen, ob die bekannten bildfehler ("ca" <-> "pf") wirklich primär (von Optik/Sensor) oder doch (zumindest teilweise) sekundär (durch die Bildverarbeitung) hervorgerufen bzw. verstärkt werden. Wenn letzteres der Fall ist, ließe sich was dran verbessern :lol: ...

r0b 22.02.2004 22:41

Zitat:

Zitat von Hans-Jürgen
Zitat:

Zitat von Rainer
... denn das ist keine Spielerei mehr, sondern nur noch, sorry, Schwachfug...

nachdem ich darüber nachgedacht habe, bin ich zu gleicher Erkenntnis gekommen.

Ich nicht. Betrachtet man die 3 Kanäle R,G und B eines Bildes existieren in den meisten Fällen extrem starke Korrelationen zwischen den Kanälen. Die Berücksichtigung dieser Korrelationen bei der Bayer-Interpolation kann zu erheblicher Verbesserung der Qualität führen. Dies wird bei Testcharts zur örtlichen Auflösung offensichtlich, wo feine Streifenmuster aufeinmal bunte Streifen bekommen. Leider bekleckert sich Minolta in dieser Disziplin nicht gerade mit Ruhm. Andere Hersteller haben sich des Problems anscheinend schon besser angenommen, auch erkennbar an den höheren lp/h-Werten bei gleicher Auflösung, was nicht zwingend nur vom Objektiv kommt.

Ciao,
Rob


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