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Jens N. 11.01.2008 02:37

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 589042)
hmmm also ich meine mal jemanden gesehen zu haben, der das so gemacht hat.
Aber um ehrlich zu sein bin ich mir nun nichtmehr sicher wieso er das so gemacht hat ^^

War das vielleicht für Canon EOS? Da wird die Blende voll elektronisch gesteuert, ebenso der AF (der nötige Motor sitzt im Objektiv - immer) - wäre daher eine mögliche Erklärung.

Zum eigentlichen Thema: ich habe einen umgebauten Objektivvorsatz, ein umgedrehtes Projektorobjektiv (sogar von Zeiss glaube ich). Habe ich für kleines Geld aus der Bucht gefischt und ein netter Forumskollege (aus einem anderen Forum) hat mir das dann so umgebaut, daß ich es in Retrostellung einsetzen und über einen verschieblichen Tubus auch den Abstand zum Grundobjektiv variieren kann. Das Teil hat ca. 10-11 Dpt. und (zumindest an den Kompaktkameras, an denen ich es eingesetzt habe) top Abbildungsleistungen - vergleichbar z.B. mit dem sündteuren Zörk Macroscope, d.h. praktisch keine CA und gute Randschärfe, trotz der enormen Brechkraft. Natürlich ist der Abstand zum Motiv (abhängig vom Grundobjektiv) ziemlich klein. Ich habe es wie gesagt vor allem früher an Kompaktkameras eingesetzt und nur mal testweise an der D5D - an DSLRs überzeugen mich Objektivvorsätze nicht sonderlich.

Shooty 11.01.2008 02:40

Zitat:

War das vielleicht für Canon EOS? Da wird die Blende voll elektronisch gesteuert, ebenso der AF (der nötige Motor sitzt im Objektiv - immer) - wäre daher eine mögliche Erklärung.
Canon kann hinkommen.
Hab aber auch keine ahnung mehr wo das war. Hab das Bild und die Erklärung nurnoch vor meinem Geistigen Auge :D und hat zum Topic gepasst *G*

erwinkfoto 11.01.2008 10:46

Zitat:

Zitat von Revox (Beitrag 589041)
In welchen bereichen lohnt sich denn das Basteln?
Ich habe irgendwo mal sehr geniale Macro weitwinkelbilder gesehen und mich anschließend gewundert, weshalb der "Markt" so etwas noch nicht hervorgebracht hat.
Vergangene wochen habe ich immer mal im DIY Beamerforen herumgelesen, so wie es scheint gibt es fast keine bezahlbaren, qualitativ guten Optikangebote bei denen man sich selbst bedienen kann. Es bleibt warscheinlich immer nur das zurückgreifen auf Alte "ausschlachtobjektive".
Ich würde mal gerne ein Röhrenbeamerobjektiv für meine Kamera modifizieren.
135mm F 1.0 für um die 15€ 21cm Durchmesser-> scheitert aber warscheinlich daran, dass die Schärfeebene nur wenige cm hinter der "Hecklinse" liegt.

Oder du könntest die Linse auseinandernehmen und die Linsen bewegen (evtl. ein Paar Brillengläser reinschrauben, für die Korrektur, so Shooty ....naja...dann sind es nicht mehr 135mm bei f1 :cool:...oder denke ich da was falsch? Korrigiert mir jemand? Ich bin nur Pragmatiker...wie Peterhadtrapp.... habe aber wesentlich weniger Erfahrung und bin uncool :cool::lol: ...Ich will mich nicht vollblamieren:roll:;)

Jan 11.01.2008 12:03

Ich habe nur einmal ein maximal unkorrigiertes Objektiv gebastelt, alte Lupe in einen aufgebohrten Gehäusedeckel, das ganze auf Zwischenringe, fertig war mein lowcost D.Hamilton-Spezial-Objektiv.
Jan

Gotico 11.01.2008 14:19

Hallo Jan,

es geht noch viel billiger.

Alufolie oder Pappe, Tesaband, eine Stecknadel mit dünnem Kopf.

Die Alufolie auf das Bajonet kleben. Möglichst mittig mit der Nadeln ein kleines Loch machen.

E voilá - Ihr habt eine Lochkamera.

Funktioniert mit der D7D. Habe es schon ausprobiert. Belichtungszeiten liegen allerdings im Minutenbereich (Bulb).

See ya, Maic.

Gerhard12 11.01.2008 17:35

Ich habe mal in der Bucht einen Stapel Minolta Objektivbajonette gekauft. ;)

Lassen sich mittels Sekundenkleber wundervoll verwenden:

als Balgenanschluß
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...akrohinten.jpg

oder

mit Wasserrohr und Klebeband als Rettung für ein 400mm Objektiv
http://www.sonyuserforum.de/galerie/.../6/Bastel1.jpg

und

http://www.sonyuserforum.de/galerie/.../6/Bastel2.jpg

oder

für ein "BilligShiftTiltobjektiv"
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...ls/6/Shift.jpg

oder

als Retroadapter mit Cokin A Halter
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...s/6/Umkehr.jpg


Gruß aus dem Norden

Gerhard

der hier ein wenig angibt :oops:

gnupublic 11.01.2008 17:44

Mich hatte am 70-210/4 der lange Fokusweg gestört und deswegen habe ich einen Begrenzer eingebaut. Das funktioniert auch prima. Hier sind die Bilder mit kurzer Beschreibung dazu:

http://vhome.no-ip.info/gnupublic/te...opp/index.html

Beste Grüße
gnupublic

Markus M. 11.01.2008 18:01

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 589033)
Doof formuliert ..... es ging mir um die Blende ^^


Blende? Da ist nur die Rückmeldung elektrisch...
Nein, also Blende und AF sind mechanisch,
ausser jemand will das KoMiSo SSM Protokoll mit dem Canon USM
kreuzen... Also das geht wie folgt:

Man nehme am besten ein Canon 70-200/2,8 (Bajonett abmachen)

Du nimmst einen Faden (Metall) und führst den an einem Loch (gebohrt) am Objektiv heraus. daran befestigst du an einem Ende ein Poti mit Rückstellfeder, am anderen Ende das Stück das die Blende entgegennimmt von einem alten Minolta Objektiv (Rest ist wohl Schrott...) Von dem nimmst du auch gleich das gefräste Bajonett.

Nun nimmst du die Minolta Kontakte von dem Minolta Bajonett und die Kontakte vom
Canon und führst die raus. Das ganze hängst du an ein Infinion C167CS (Microcontroller), der läßt sich handlich in C mit ein paar Hardwarenahen Assemblerbefehlen programmieren.

Nun brauchst du eine Minolta Cam und Linse die beides SSM haben,
bei Canon das gleiche mit USM.
Bei beiden verbindest du die Kontakte mit einem Speicherossziloskop und
reengineerst beide Protokolle. Dann brauchst du nur noch die Verknüpfung von beiden
in den C167CS implementieren und du bist fertig, naja, OK das Blendenpoti musst
du auch noch auf den Microcontroller legen, aber dann, kein Problem, das schaffst du schon.

Sag bescheid wenn du soweit bist...


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