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ich denke mittlerweile auch, dass dieses Bild sicher noch das beste von den aus meiner Sicht überbelichteten ist... Ich muss halt etwas mehr mit der Belichtung spielen, uU. habe ich mir zu sehr auf den größeren Dynamikumfang der Kamera verlassen... |
wiso hast du das schiff denn mit iso 200 fotografiert? war dich hell genug.
höhere iso zahlen sorgen nicht nur für rauschen, auch der dynamik umfang leidet darunter. mfg |
Raw
Also, ich habe seit einiger Zeit 2/3Blende Unterbelichtung an meiner Alpha eingestellt. Mit dem RAW-Konverter kann ich zu dunkle Bilder recht einfach aufhellen. Bin jedesmal überrascht, wie viel Zeichnung da noch drinnen ist. Außerdem kann ich mit Photoshop die Tiefen gezielt aufhellen. Auch da ist noch genug Zeichnung vorhanden.
Überbelichtete Bilder sind nach meiner Erfahrung meistens verloren. Wenn ich Zeit habe, nehme ich immer öfter den Handlichtmesser und ermittle Zeit / Blende mit Lichtmessung. Diese Ergebnisse sind immer in Ordnung. Das Format JPEG verwende ich grundsätzlich nicht. Ich will an den Beginn des Prozesses keine Bilder mit Datenverlust stellen. Außerdem bieten Bilder mit 8-Bit je Farbkanal wesentlich weniger Spielraum als Bilder mit 12-Bit je Farbkanal. Schönen Gruß rudi |
Anders herum funktioniert aber auch. Nach rechts belichten heisst das ,glaube ich, in Fachkreisen. ;) Allerdings nur mit RAW. Wenn ich unterbelichte und dann nachträglich die Belichtung hochziehe, verstärke ich das Bildrauschen in den Schatten überpropotional. Die Alpha versucht in der Regel, in der neutralgrauen Mitte des Motivkontrastes zu bleiben. Gehe ich eine halbe oder 2/3 Blende mehr in die Lichter (Überbelichtung), dann werden meine Schatten um das gleiche Maß überbelichtet. Das unbearbeitete Original ist dann zwar in den Lichtern ausgefressen, aber in der Tonwertkurve hat man die Lichter schnell wieder mit Zeichnung versehen, so in etwa eine Blende Spielraum nach oben ist immer drin. Und wenn ich jetzt meine Schattenpartien etwas abdunkele, bekomme ich keine Probleme mit Rauschen oder ähnlichem. Aufhellen ist immer Rauschverstärkend. Abdunkeln nicht.
Liebe Grüße Roland |
Hallo zusammen,
die :alpha: belichtet, für eine DSLR, ohnehin rsehr reichhaltig. Vor gar nicht allzu langer Zeit waren Bilder einer DSLR immer etwas dunkler, da die Automatiken ein Ausfressen der Lichter auf jeden Fall vermeiden wollten. Da die neueren DSLR aber fertige Bilder liefern sollen, belichtet man bei neueren Kameras lieber etwas reichhaltiger. Ich hatte eine permanente Korrektur von -0,7 eingestellt. Gruß Uwe |
Es mag dran liegen, dass ich ein "altes Schätzchen" hab, aber meiner D7D steht keine Korrektur. :D
Wobei ich auch fast nur im RAW-Format fotografiere, aber selbst da ist bei einer automathischen Korrektur ehr selten eine Anhebung der Belichtung notwendig... |
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Clipping dagegen ist kaum zu reparieren. In der Hilfe zu Lightroom steht zwar: "Lightroom kann Details in Raw-Dateien wiederherstellen, wenn bis zu zwei Kanäle beschnitten sind." Aber die Möglichkeiten sind natürlich begrenzt. |
Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Clipping ist, wenn definitiv keine Zeichnung mehr da ist bzw. als Vorstufe, wenn einzelne Farben ausreissen. Also als Farbinformation im schlimmsten Fall flächig nur noch 255, 255, 255 vorhanden ist. Wenn keine Zeichnung mehr da ist, dann hilft auch kein RAW mehr. Und weder PS noch Lightroom können zaubern. Gilt umgekehrt auch für die Schatten.
Aber RAW ist sehr relativ. Aber wenn man die Belichtung so wählt, dass die Lichter eben gerade nicht mehr ausfressen (also bis an die rechte Kante des Hinstogramms, aber nicht darüber), dann hat man nach unten hin jede Menge verlustfreien Spielraum. Jetzt kommt es eigentlich nur noch darauf an, wo die Kameraautomatik den machbaren Bereich an Dynamik hinlegt. Zumindest meine Alpha tendiert eher zu einer sparsamen Belichtung und schont sozusagen die Lichter. Auf der Graukarte liegt sie zwar ziemlich genau um die 127 herum, aber von zu üppiger Belichtung kann definitiv keine Rede sein. Unten herum ist sie mir häufig schon etwas zu dunkel in den Schatten. Das korrigiere ich dann mit +0,5 -+0,6 EV. Damit hab ich dann noch kein überbelichtetes (geclipptes) Bild, aber genügend Spielraum in Richtung Schatten, um ohne Probleme mit dem Bildrauschen die Dynamik anzupassen. Pushen in die andere Richtung verstärkt alles...und plötzlich hat man in einem rauschfreien Bild verrauschte Schatten, und wenn man nur am Belichtungsregler schiebt, eine Verschlechterung des ganzen Bildes. Ich hab mir diese Belichtung nach oben hin mit der A1 angewöhnt, meinem lieben, verrauschten Schätzchen. Da war der Unterschied augenfällig. Mit der Alpha ist das Rauschproblem so ja eigentlich nicht mehr vorhanden, zumindest in den unteren ISO-Regionen. Aber ich dunkle ein Negativ immer noch lieber ab, als dass ich es aufhelle. Was mich jetzt irritiert ist, das hier so viele um -0,7EV unterbelichten, um ein ausgeglichenes Bild zu bekommen bzw die Lichter nicht ausfressen zu lassen. Kann das damit zusammen hängen, dass die D7 einen etwas geringeren Dynamikumfang hat und daher ehr zu Ausreissern tendiert? Die Kombination Unterbelichtung und nachträgliches Aufhellen in der EBV ohne Not macht für mich sonst keinen Sinn. Liebe Grüße Roland |
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Ganz im Gegenteil, ich hatte meine D7D eben wegen einer solchen Unterbelichtung in Bremen, wo sie nach kurzer Zeit wohlbehalten und gut eingestellt wieder kam :D |
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Jedenfalls kann ich bestätigen, dass ich bei der D7 stärker unterbelichten muß als bei der Alpha. Oder andersherum, um auf den Thread-Titel "neue Alpha neigt zur Überbelichtung" zu antworten: Meine D7 neigt noch stärker zur Überbelichtung als meine Alpha. |
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