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Hallo
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ja schon bei ca. f/3. Da haben ja die meisten in Telestellung gar keine so große Anfangsblende. Da hast du schon Beugungsunschärfe bei Offenblende. gruß Maze |
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Beim LCD gehts übrigens in die gleiche irreführende Richtung: die oben zitierte CAM glänzt mit 3 Zoll. Niemand sagt dem "leicht bedienenden" Kunden, das es schon zu 2.5 Zoll Zeiten LCDs mit unterschiedlichen Auflösungen, Farb- und Kontrststärken gab. Was nutzen3 Zoll mit 100T Pixel? Ich fürchte: der Vertrieb wird sich die Pixel-Maßeinheit noch lange nicht nehmen (lassen). Der mündige Konsument muss halt auch mal drüber nachdenken, das man (s.o.) für 130,-- Euro nicht das bekommen kann, wofür Markenhersteller 300,-- Euro nehmen. Zitat:
Gruß |
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Am Objektivtubus? |
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schon vor vielen Jahren trat dieses Problem in der analogen Zeit auf. Meine 50 Jahre alte Minox hat nur die Blende 1:3,5 bei 15mm Brennweite. Fotografiert habe ich mit IFF Film, laut Datenblatt 185 Lp/mm. Rechnet man das in Pixel um, so erhält man bei einem Filmformat von 8mm x 11mm ca. 12 MPixel. Gruß, Stuessi |
Irgendwie macht es doch keinen Sinn, größere Linsen zu verbauen, als der Strahlengang bei Offenblende nutzen würde. Alles andere wäre Material- und Geldverschwendung.
Der Umkehrschluß heißt: Die Offenblende begrenzt den Strahlengang nicht weiter als die davor liegenden Linsen. Wenn die Randstrahlen die Blende also nur leicht tangieren, ist zwar theoretisch die Vorraussetzung für Beugung gegeben, daß der Effekt aber im Verhältnis zur freien Fläche der Blende überhaupt sichtbar wird, kann ich mir kaum vorstellen. Ehrlich gesagt höre ich hier zum ersten mal von Beugungseffekten an eine Offenblende von ca. 3. Selbst bei der D7 mit dem kleinen 11mm Sensor traten sichtbare Beugungen erst ab Blenden größer 6 auf. |
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Die Frage ist nur, wie weit sich die Beugung im Bild sichtbar macht. Die Beugung entsteht am Umfang der Blende, ist also proportional zu 2*Pi*r. Der Bildpunkt wird durch das komplette Strahlenbündel beschrieben, ist also in der Helligkeit proportinal zu Pi*r². Wenn r abnimmt - also bei Abblendung - dann schrumpft die Fläche schneller, als der Umfang. Folglich wird der Anteil des gebeugten Lichtes in Relation zum gebrochenen Lichtkegel größer, und die Beugung wird langsam sichtbar. Beugungsbegrenzte Objektive sind nicht gerade häufig, aber es gibt sie. Bei ihnen nimmt die Auflösung (also der Kontrast) schon bei der ersten Blendenstufe ab. Bei Offenblende überlagern meist sowieso die optischen Fehler die Beugungserscheinung, daher ist sie i.d.R. bei Offenblende nicht wahrnehmbar. Allerdings führen die Minisensoren mit ihren winzigen Fotozellen im Bereich zwischen 1 bis 2 µm in Regionen, wo Beugung schneller sichtbar wird, als bei großen Senoren oder gar Film. Zitat:
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