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Hallo zusammen,
also bislang hatte ich keinerlei Probleme mit dem ASUS Service. Wir benutzen in unserer Firma fast nur ASUS Maschinen und wenn mal was dran war, haben wir die Maschinen IMMER ohne Festplatte eingeschickt. Als Privatperson gehe ich zu meinem Hardwaredealer und lasse den die Festplatte ausbauen, so wegen den Garantiebestimmungen. Wenn das Notebook aus dem Netz stammt, könnte sich das natürlich als Problem herausstellen. Zudem würde ich auch niemals eine Festplatte zu einem Servicepunkt, egal welcher Firma geben, sofern da auch nur der Hauch von privaten Daten drauf ist. Auch die tollen Eraserproggis sind keine Garantie, man glaubt kaum was sich nicht alles wiederherstellen lässt. Gruß Uwe |
Wenn die Festplatte mit Nullen überschrieben wurde, ist da nix mehr mit Recovery.
Die Recovery-Tools machen sich alle das Prinzip zunutze, nach dem Dateisysteme Daten löschen. Die werden nämlich nicht überschrieben sondern nur aus der Liste ausgetragen. Solange der freigegebene Platz nicht von etwas anderem benötigt wird, liegt die Datei noch genau da, wo sie vor dem Löschen auch war. Sie taucht halt nur im Inventar des Dateisystems nicht mehr auf. Wenn ich aber jetzt herkomme und wie oben schon beschrieben mit dd if=/dev/zero of=/dev/hda die komplette Platte mit Nullen überschreibe, wird wirklich jedes einzelne Byte auf der Platte überschrieben (und das ist ein Unterschied zu "gelöscht"). Da sind dann von vorne bis hinten nur noch Nullen drauf. Nicht mal mehr der Ansatz eines Dateisystems, geschweige denn einer Partitionstabelle oder Datenresten. Dementsprechend hat auch das beste Recovery-Tool keinen Ansatz mehr. Und da ist meiner Meinung nach auch der Haken an den "Erasern": Ich weiß nicht, wie die arbeiten. Und solange ich mir da nicht sicher sein kann, würde ich auch nicht darauf vertrauen. dd hingegen ist hieb- und stichfest. |
Hallo!
Ich habe eine ganz banale Vermutung, nämlich die, dass der Brenner überhaupt nicht defekt ist! Dieselbe Erfahrung machte ich nämlich an meinem Desktop mit einem relativ neuen Brenner (2 Monate alt), den ich aus einem anderen Compi ausgeschlachtet hatte, der wegen Mainboard- und anderer Defekte endgültig hinüber war. Trotz absolut handbuchgetreuer Deinstallation aller vorherigen Treiber und Installation aller gerätespezifischen Dateien wurde der Brenner als solcher erkannt, aber es ließ sich nichts brennen! Nach einer Reparaturinstallation von XP geht plötzlich alles wie geschmiert! D.h. vielleicht erst mal "tabula rasa" machen und den Laptop einfach Stück für Stück frisch aufsetzen (Daten-Backup natürlich vorausgesetzt). Einschicken kann man ihn hinterher immer noch! Gruß Günter |
Ich gehe schon davon aus, das der Brenner hinnüber ist. Ganz einfach, weil er mit 4 verschiedenen Brennprogramme sowohl unter Windows als auch unter Linux den gleichen Fehler zeigt. Das Brennprogramm "brennt" und meldet eine erfolgreiche Datensicherung, aber auf der CD ist dann nix drauf.
Naja, dann werde ich mich mal ans Datensichern machen, Tipps habe ich ja reichlich bekommen, vielen Dank! :top: Außerdem werde ich morgen nochmal mit Asus telefonieren, vielleicht darf ich ja tatsächlich die Festplatte behalten, das wäre schon sehr hilfreich. |
Ääähm noch ein kleiner Tipp: Sensorreinigung ;)
Im Ernst: Mein Asus-Brenner zickte auch intensiv, ein Tropfen Methanol auf Q-tip, Laser kurz geschrubbt und nu isser wieder fit. |
Hallo Roland,
ich verwende für meine Backups auch Acronis True Image (ältere Version von einer Zeitschrift mit kostenloser Freischaltung). Neben einer komplette Rücksicherung der Daten, kann man auch einzelne Dateien aus der Sicherung zurückspielen, d.h. das Image lässt sich wie ein eigenes Laufwerk ansprechen und man kann mit dem ganz normalen Explorer einzelne Dateien wieder herauskopieren. Gruß Elric |
Zitat:
ich bin natürlich kein Festplattenwiederherstellungsexperte, aber wenn du die richtige Methode mit Killdisk anwendest, bleibt da nix übrig... LINK zu Killdisk Ansonsten lassen Firma und Asus natürlich vermuten, dass da ganz andere Serviceoptionen aktiviert sind. Privat/Geschäftlich unterscheidet sich ja gewaltig bei den Herstellern... Viele Grüße Andreas |
Zitat:
Ich wollte das hier nur kurz ergänzen, weil in meinem Bekanntenkreis (bis in geschäftliche Bereiche hinein) mit dem Thema Datensicherheit etwas oberflächlich umgegangen wird. Mir hat einmal jemand eine gebrauchte Festplatte verkauft, die in seiner Firma in Benutzung war. Sie war natürlich vorher gelöscht worden (angeblich mit irgendeinem Security-Tool). Neugierig, wie ich war, habe ich mal mit dem Hexeditor drüber geschaut. Es waren viele Nullen auf der Platte, aber stellenweise konnte ich Teile einer Kundendatenbank indentifizieren - mit Kontaktdaten, Geschäftsinformationen, Angaben über gekaufte Ware, etc. Fazit: Festplatten, auf denen jemals sensible Daten gespeichert waren, sind ein Sicherheitsrisiko. Wenn die Daten wertvoll genug sind, lohnt sich sogar der Gang ins Datenrettungslabor. Deshalb dürfen solche Platten, wenn es auf Sicherheit wirklich ankommt, nicht in die Hände anderer gelangen, sondern müssen mechanisch zerstört werden. |
Klar, daß Labors aus fast allem noch wieder nutzbare Daten machen können (gecrashte Platten, verbrannte Platten etc. pp.). Aber ich denke, daß wir im Falle eines Kundendienstmitarbeiters und/oder eines Fachhändlers nicht mit sowas rechnen müssen.
Das wäre sonst mit Atombomben auf Fruchtfliegen geschossen... ;) |
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