![]() |
Bei meinem 2,8/200 hat beim Kauf der Schutzfilter gefehlt. Später habe ich einen günstig in der Bucht ergattert. Seitdem habe ich immer den Filter drauf, auch bei Polfiltern oder Nahlinsen. In der Bildqualität ist mir weder eine Verbesserung oder Verschlechterung aufgefallen. Ich habs aber auch nicht explizit getestet.
Gruß Michi |
Zitat:
"Bei den APO-Teleobjektiven schützt das vorne am Objektiv montierte Filter die Frontlinse vor Staub und Kratzern. Es sollte deshalb immer dort belassen werden." Also sollte man hier auch einen guten Klarglasfilter (z.B. Heliopan-Protection) einsetzen können. Zitat:
"Im Filterhalter hinten am Objektiv befindet sich ein farbloses (klares) Filter, das integriertes Bestandteil des optischen Systems ist. An seiner Stelle können andere, speziell für diesen Zweck vorgesehene Filter eingesetzt werden. Für optimale Bildqualität muss sich immer ein geeignetes Filter im Filterhalter befinden." EDIT: Warum ich alles noch einmal geschrieben habe, was Sunny hier schon geschrieben hatte, weiß ich auch nicht. :oops: Es war jedenfalls keine Langeweile. :D |
Vielen Dank für die bisherigen Informationen und den sehr informativen Link ins "blaue".
Zitat:
Mit einem guten UV-Filter als Ersatz des Originalen macht man also bestimmt auch nichts falsch. Aber wo kriegt man bitte einen 114mm MRC oder vergleichbares? |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
|
Hallo,
das Produkt (Brechungszahl * Glasdicke) nennt man Lichtweg oder optische Weglänge oder Eikonal. Angenommen, die Brechungszahl sei 1.4, Die Glasdicke 1mm: In Glas von der Dicke 1mm passen soviel Wellenfronten hinein wie in Vakuum (Luft) von 1,4mm Dicke. Zwischen Objektiv und (Film) Sensor ist der Unterschied von 0.4mm sehr relevant. Deshalb muss man bei Ausbau des IR-Sperrfilters auch eine Glasplatte mit gleichem optischen Weg einbauen. Meist gelingt das nicht und der AF muss dann neu justiert werden. Vor dem Objektiv machen die 0.4mm keinen Unterschied, denn z.B. 5m oder 5,004m kann man nicht unterscheiden. Nebenbei: Bildet man einen Punkt (der opt. Achse) mit einer Sammellinse ab, so erhält man nur dann wieder ein punktförmiges Bild, wenn alle möglichen optischen Wege von Gegenstandspunkt zum Bildpunkt gleich lang sind. Also muss die Sammellinse am Rand dünner als in der Mitte sein. Gruß, Stuessi |
Zitat:
Zitat:
|
Zitat:
Zitat:
Zitat:
|
Zitat:
Was ich nicht genau weiß, ist die Bedeutung der Dispersion in diesem Fall. Das Glas bewirkt ja nicht nur einen Fokusversatz, sondern auch noch einen gewissen "prismatischen Effekt" - die Wellenlängen werden unterschiedlich stark gebrochen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieser Aspekt auch in der Objektivrechnung miteinfließt, und somit die chromatischen Aberrationen gewissermaßen überkorrigiert werden, da sie dann durch das Filter wieder stärker werden. Beim Weglassen des Filters könnten dann stärkere Farbsäume als mit zu beobachten sein. |
Zitat:
|
Zitat:
Frage mal bei Heliopan an. |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:00 Uhr. |