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Du wirst deine Kamera nie ruhig halten, glaube es mir.
Mit dem 1,4/50 und dem Sigma 2,8/24 arbeite ich nun gerne im Studio...mit AS. Und die Bilder sind derartig höllenscharf, dass ich mir schon einen Workflow ausdenken musste, um die Hautdetails wieder etwas...ähem...unschärfer zu bekommen. Den einzigen Unterschied, den ich bis jetzt zwischen AS und nicht-AS reproduzieren konnte ist einfach der, dass mit AS und Zeiten länger als 1/Brennweite die AS-Bilder meist deutlich schärfer sind als die ohne AS. Er bringt minimal 2 Blendenstufen, maximal 4, je nach Zitter in die Fingers ;) Der Unterschied ist definitiv sichtbar und nachvollziehbar. Auch bei alten, gebrauchten Optiken, die allesamt von der Alpha erkannt werden, also nicht nur die Minoltas, sondern auch Sigma und Tamron. An der A1 war der AS für eine Blende gut....noch nicht so ausgereift, aber an der Alpha macht er selbst mit Festbrennweiten über M42-Adapter (und da weis die Kamera nun gar nicht, was gerade so an Glas vorne drangeschraut wurde) zumindest keine qualitativ schlechteren Bilder, deshalb lass ich ihn jetzt einfach immer mitlaufen. Das mit dem "Bilder werden schlechter mit AS" hat IMHO ein Marketingstratege von Canon in Umlauf gebracht, real ist das schon ein echter Vorteil.:top: Liebe Grüße Roland Etit: Tibbfälah |
Nur wegen dem Wackeldackel würde ich kein System wechseln.
Ich konnte bis jetzt noch keinen Fall bei mir nachvollziehen bei dem der AS eine Bildverschlechterung hervorgerufen hat. Ist im nachhinein vielleicht auch etwas schwer. Man kann oft schwer sagen wie das Bild ohne AS geworden wäre. Viele Grüße Micha |
Zitat:
Das kostet ein halbes (in meinem Fall das dreifache) Vermögen :) Ich überlege halt gerade ob es schlauer ist jetzt zu wechseln bevor ich mich mit Canon Equipment irgendwann totgekauft habe ... :cry: |
mein AS ist auch standardmäßig ein und die Bilder sind meißt gestochen scharf.
Wenn nicht, liegt es fast immer am Licht. Bei tests im bereich von 1/10 -1/20 Sekunde konnte ich seine Wirkung auch schon eindeutig nachvollziehen. Jede der genannten Kameras hat Vor- und Nachteile. Was einem besonders wichtig ist, muß jeder selbst entscheiden. Erweiterbarkeit, Handling, Sucherbild, AS -> D7D Auflösung, Aktualität, AS, Sucherbild -> Alpha Geschwindigkeit, Langzeitaufnahmen, Auflösung, Weißabgl. -> 350D So zumindest sehe ich die Vorteile der jeweiligen Kameras. Mfg. Gerhard mfg. Gerhard |
bin kurz davor zu wechseln :)
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Dann mach'. Mal von allem technischen Krimskrams abgesehen muss einem die Kamera auch "aus dem Bauch heraus" gefallen, sonst ist es um einiges schwieriger, mit ihr wirklich SPaß zu haben. Ich würde an dieser Stelle noch erwähnen, wie es bei meinem Onkel aussah, über den ich dann später auch auf die Fotografie gekommen bin.
Er hatte zur Auswahl: 350D, 20D und D7D. So sah dann nach reiflicher Überlegung und intensivem "begrabbeln" der jeweilligen Kameras seine Rangliste aus. Heute hat er immernoch die 350D und ist glücklich. Obwohl er Bärenhände hat, empfindet er das Handling als Angenehm (der kleine Finger kann wunderbar von unten stützen ;) ) und das niedrige Gewicht tut seinen Gelenken und seiner Raucherlunge gut ;) Nachdem er im herbst mal wieder eine 7D (meine) in der Hand hatte, fiel ihm als erstes nicht das Handling sondern der Sucher auf. Und obwohl er die Entscheidung zu einer Zeit traf, als die D7D die teuerste der drei Kameras war, hätte er sie heute genauso getroffen. Der Fairness halber sei aber gesagt, dass seine Sehstärke kein verlässliches manuelles Focussieren erlaubt. |
@Winston
das mit der Eigenschwingung sehe ich etwas anders. Da der Sensor nicht "schwimmend" im Gehäuse montiert ist sondern an kleinen Elektromotoren aufgehängt ist, kann er keine Eigenschwingungen produzieren. Der Sensor bewegt sich nur dann, wenn ihn die Motoren bewegen und diese brauchen erst einen Impuls von dem Bewegungsensor. Anders ist es bei den Antiwackellinsen, da sind einige Glaselemente "schwimmend" im Objektivgehäuse aufgehängt. Wenn du das Objektiv kräftig schütteln würdest, kann dieses Glaselement für eine sehr sehr kurze Zeit nachwackeln. Da man aber nur in den seltensten das Objektiv beim Fotografieren kräftig schüttelt, fällt so was nicht ins Gewicht. Ansonsten sehe ich auch keinen Grund von einer 350D auf eine Alpha 100 nur wegen dem AS umzusteigen. Auf eine D7D schon. Wenn man sich die Bedienung der Kamera anschaut, die Größe, das Gewicht, die Verarbeitung, dann könnte man da schon schwach werden. Ich zu mindestens würde umsteigen. Gruß, Peter. |
Zitat:
Bis auf den Wackeldackel eben ... Mit D7D (erweiterbar übrigens nur mit saftigen Preisen z.B. bei gebrauchten Batteriegriffen) und Alpha hast Du Kameras, die in einer anderen Klasse angesiedelt sind. Allein der 2,5" Bildschirm mit der Möglichkeit, permanent ALLE Daten wie Weißabgleich, Speicherplatz, Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur und so weiter auf dem Bildschirm in seniorengerechter Größe :lol: zu sehen, einzustellen und in Sekundenbruchteilen zu überprüfen, ist den Wechsel wert. Ein Blick auf den Monitor vor dem Schnappschuss und Du hast sofort die wichtigsten Daten im Blick und kannst draufhauen. Egal, ob 400D, Alpha oder D7D. Tu Dir nur den Gefallen und befingere die Pentax K100D mal im Laden. Ich habe es 1,5 Stunden lang getan. Es ist zwar die K10D geworden, weil ich von der Alpha qualitätsmäßig abgestiegen wäre, aber im Vergleich zur 350D: -> Wackeldackel -> 2,5" TFT -> 6 Megapixel verzeihen auch günstigere Objektive -> an die 500.- im Laden -> Wartezeiten bei knackigen, teuren Originallinsen Wenn Du das Geld ausgeben kannst und keine Proleme mit der Gebrauchtanscaffung hast, nimm die D7D, sie wird Dich nicht enttäuschen. Mainstream sind allerdings Alpha und K100D. |
Zitat:
Ich hatte am WE mal die Nikon D200 und habe versucht, Bilder mit 1/30s zu machen, naja, ohne SSS im Gehäuse nicht möglich. Und da ich für die D200 keine Stabi-Objektive habe, hat hier die Alpha die Nase vorn gehabt. |
Der AS und der IS schenken sich beide nix. Beide haben Ihre spezifischen vor und nachteile, und beide funktionieren zuverlässig.
Darüber ist schon x-Mal diskutiert worden, es gibt natürlich Verfechter die sagen, nur das eine System ist gut, das andere taugt nix, aber das ist quatsch. Funktionieren tuen die beide. Ein Auswahlkriterium kann nur sein, dein persönliches Fotographierverhalten. Arbeitest du oft mit kurzen oder mittleren primes, oder machs gerne Aufnahmen in dunlen Kirchen etc,- wird für dich der AS bzw SSS das Mittel deiner Wahl sein. Weder von N noch von C gibts in dem bereich stabilisierte primes. Arbeitest du öfters mit langen oder längeren Teles, Kann der optische IS ein Mehrwert bedeuten. Das ist ne Entscheidung, die mußt du fällen. Edle Optiken bei Komi/Sony überschreiten auch ganz schnell die 1000€ Marke, wobei hierbei dann anzumerken ist, das bei den anderen Herstellen oft in dieser Leistungs und Preisklasse ein optischer Stabilisator integiert ist, und das ungestabte Sony Pendant dann immer noch wesentlich teurer ist als die Stabilisierte version der anderen Hersteller. Wenn du allerdings nur im bereich der Suppenzooms, Mainstremgläser bleiben willst, bist du mit einem AS System wie bei Komi/Sony Pentax gut bedient. Bei längeren Brennweiten (bei mir ab 100mm aufwärts) möchte ich den optischen Stabilisator nicht mehr missen. Es ist schon ein Mehrwert für mich, wenn ich bei ner 400mm Linse leicht auf den Auslöser drücke und das Sucherbild steht ruhig wie auf die Mattscheibe gemeißelt. black |
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