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Es ist alt, es ist 10.000fach zitiert -und es stimmt: "If your pictures aren't good enough, you're not close enough." Robert Capa hat natürlich Recht.
Peter übrigens auch: das Stilmittel der verwischten Beine hast Du Dir teuer erkauft. Es ist wirklich extrem viel drauf - und das auch noch alles scharf. Zurück zu dem Ausspruch: wenn Du das Projekt weiterführen willst (was ich glaube), dann mach es das nächste Mal umgekehrt: geh' hin zu der Person und rede mit ihr. Und fotografiere dann aus der Nähe. Die bewegungsunscharfen, vorbeihastenden Personen kannst so auch haben, ich sag mal, ab einer 1/30s bekommst Du noch ein scharfes (Halb-)Profil plus bewegungsunscharfe Passanten hin, wenn Du sie unbedingt haben möchtest. Außerdem würde ich Dir für so ein Projekt eine 50er Festbrennweite nahelegen, es schafft eine sehr schöne Nähe, unscharfe Hintergründe und man fummelt nicht dauernd zoomenderweise rum. Insofern bin ich nun wieder nicht mit Peter einer Meinung. Ich finde nämlich, dass lange Brennweiten beim Fotografieren von Menschen nur eine sehr begrenzte Daseinsberechtigung haben und Candids sind IMO meist ziemlich übel. Viel Erfolg bei den nächsten Versuchen und lass' sie uns sehen! Cheers, Sven |
Zitat:
Längere Brennweite in Kombination mit mehr Abstand halten war nicht möglich, da ich hier schon an der Hausfassade anstieß. Trotzdem ein guter Tipp, werde ich mir merken und wo es geht anwenden. Zitat:
Das Zitat finde ich nett. Werde es mir merken. Das eine oder andere mal ist es bestimmt hilfreich und ich werde daran denken, wenn ich Hemmungen habe, näher zu gehen. Wie du sagst, am besten frag ich die Leute einfach bevor ich sie ablichte. Meine Frage: Was sind Candids? LG, Stefan |
Zitat:
Candid photos verkommen IMO allerdings immer mehr zum Televoyeurismus. Die in meinem ersten Posting zitierte Nähe zum aufgenommenen Menschen stellt sich dann in den seltensten Fällen ein. Und wenn das Motiv der Wahl dann vielleicht auch noch von hinten abgebildet ist, wird's langsam peinlich (für den Fotografen ;) ). Cheers, Sven P.S.: ein längerer, aber lesenswerter Artikel zum Thema "Street"- und Reportagephotographie und Privatsphäre findet sich hier |
Danke für die Info. Das ist äußerst interessant und hilfreich =)) *top* :top:
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