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gpo 21.11.2006 01:30

Moin,

deine Abneigung kann man verstehen...wenn man das nur auf die blöden Aufsteckblitze bezieht!(Frontlicht)

selbst die winsoft-Methode mit mehrfachen Geräten...ist dann doch was für Experten:))

aber...
hatte mal eine deutlichen Test(studio) gemacht damals mit der ersten D7...
diese kamera hatte keinen Blitznippel....
konnte also keine Studioanlage auslösen!

...deshalb machte ich eine Produktion mit Kunstlicht 3.200°(Studioanlage)...
die Bilder musten zwischen 1/2sek und ca 1/60sek belichtet werden!
es waren ca. 3-4000Watt im Einsatz....

aber....
nachdem ich den Blitzadapter PCT100 bekam und die Blitzanlage betreiben konnte...

habe ich den Vergleich mit denselben Motiven gemacht und....
habe fast einen herzinfarkt bekommen:))....

Kein Rauschen mehr...rattenscharf...und Farbstabil
also alles was man brauchte!!!!

die K-Licht Bilder waren nicht schlecht....aber die Blitzbilder einfach über 200%...besser!!!(...wohbemerkt alles mit Blitzanlage und Lichtformern als Leuchten!)

Baustrahler bekommst du in der Regel mit 500Watt...
es gibt aber passgenaue Ersatz Birnen ab 150Watt abgestuft ab 100watt aufwärts!....dein Stromnetz wird es dir danken!

außerdem solltest du dir ein schlaues Buch besorgen wie man mit Reflektoren arbeitet....
damit dir nicht 80% vom Licht abhanden kommt!
Mfg gpo

jms 21.11.2006 12:53

Zitat:

Zitat von gpo
außerdem solltest du dir ein schlaues Buch besorgen wie man mit Reflektoren arbeitet....
damit dir nicht 80% vom Licht abhanden kommt!

gibts da Empfehlungen ... habe mal im Forum gesucht ... aber die Empfehlungen waren alles Bücher aus den 80ern :-)

Grüße jms

bleibert 21.11.2006 15:02

Re: Baustrahler für das heimlische Foto-"Studio"??
 
Zitat:

Zitat von jms
Nun ist mir nicht klar, wieviel Leistung der haben sollte. Ist 500 W nicht schon zu viel?

Nein, eher viel zu wenig. Kommt darauf an, was Du machen willst. Willst Du Diffusoren davor spannen, dann kommt aus den 500 W vorne nichts mehr raus. Ich hatte auch mal so einen Wahn, und habe mir 4 x 500 W auf ein Stativ montiert, und davor einen Diffusor montiert. Das Ergebnis waren unbrauchbare 1/15s trotz offener Blende (F3.5) und ISO 800! Das war bei Ganzkörper-Portraits, und der Strahler war nicht mal 2 m vom Model entfernt.

Dazu kommt die unangenehme Charakteristik des Halogen-Lichts in Bezug auf Hauttöne. Zwar haben die Baustrahler - wie weiter oben erwogen - kein diskretes, sondern ein kontinuierliches Spektrum (es handelt sich ja um Halogen-Glühbirnen, und nicht um Halogendampf-Leuchten), aber das ist stark ins Rote verschoben, und enthält nur geringe Blauanteile. Und dieses Licht kann man keineswegs einfach per manuellem Weißabgleich "ausbalancieren". Damit wird nur die kamerainterne Verstärkung so angepasst, dass der Blaukanal bis zum Anschlag hochgeschraubt wird - und damit das Rauschen - und man im RGB-Bild wieder auf neutrale Farbtöne kommt. Aber das Grundübel, nämlich dass die Kamera viel zu wenig Blau und viel zuviel Rot abbekommt, kann man nur durch eine Konversionsfilterung beheben - also zB mit einem Filter 85B, der dann allerdings 2 Blendenstufen "kostet". Folglich kann man Baustrahler ungefiltert nur einsetzen, wenn man entweder in s/w arbeiten will, und hinnimmt, dass die Hauttöne sehr schlecht gezeichnet werden, da der Blau-Kanal fehlt, oder farbig arbeiten will, und diesen Rotstich kreativ im Bild nutzt. Natürlich ausgeleuchtete Portraits mit Baustrahlern sind ein frustrierendes Unterfangen.

Wenn Du auf LowKey machen willst, dann reicht Dir eventuell ein einziger Strahler, wenn Du aber eine kleine Szenerie beleuchten willst, dann solltest Du so sechs bis acht 500 W Strahler kalkulieren - mindestens.


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